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Don’t F**k with Cats: Die Jagd nach einem Internet-Killer

(Originaltitel: Don't F**k with Cats: Hunting an Internet Killer)
Herstellungsland:Großbritannien, USA (2019)
Genre:Dokumentation, Krimi, Mystery
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Ein Unbekannter hat Videos im Internet veröffentlich, in denen er zwei Kätzchen tötet. Internetbenutzer weltweit sind entsetzt und versuchen, den Killer ausfindig zu machen. Angespornt durch diese Aufmerksamkeit stellt dieser immer verstörendere Videos ein, die schließlich sogar einen Mord zeigen.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von man behind the sun:

Eine Geniale, kurzweilige sowie spannende und extrem verstörende Dokumentation. "Netflix" beweist mal wieder, dass sie nicht nur Serien, sondern auch Dokus drauf haben (die Filme sind in vielen Fällen bekanntermaßen nicht so besonders prickelnd).

Die vorliegende Netflix-Doku über einen perversen Katzenquäler und Mörder im "True-Crime"-Format ist so gut gemacht, dass ich erst an eine morbide Version von "American Vandals" denken musste.

Auch der Titel der Doku ist messerscharf und genau treffend gewählt. Hier wurde wirklich alles richtig gemacht: Du kannst jeden perversen Scheiß im Internet machen, aber beim Töten und/oder Quälen von Katzen hört der Spaß auf.

Ich muss zugeben, dass der der Doku zugrunde liegende Fall total an mir vorbei gegangen ist. Möglicherweise habe ich irgendwann mal beiläufig darüber etwas mitbekommen. Ich musste selbst erstmal googlen, ob die Doku auf wahrer Begebenheit beruht.

Leider tut sie das.

Die Doku ist da besonders stark, wenn sie die selbsternannten Internet-Detektive einfach erzählen lässt; die Selbstreflektion der "Suchenden" finde ich in dieser Form sehr gelungen.

Es wird nicht einfach ein "Whodunnit"-Szenario erschaffen, indem es einzig und allein darum geht, einen perversen Sadisten und Mörder zu finden und zu stellen; die Internet-Nerds sind sich durchaus darüber im Klaren, dass sie mit ihrer Reaktion und die Suche nach dem Macher der perversen Videos diesen vielleicht noch weiter angestachelt zu haben, diesen vielleicht sogar letztlich dazu getrieben haben, das Unaussprechliche zu tun. Hier zu spoilern wäre sinnlos, man sollte die Doku eher uneingenommen ansehen; zartbesaiteten Katzenfreunden sei der Blick in die Doku ebenfalls nicht zu empfehlen; auch, wenn nahezu alle Videos lediglich im "Off" gezeigt werden, so regt dies bekanntermaßen gerade erst die Phantasie des Betrachters aus. Also: Tierfreunde ohne sehr hohe Frusttrationsgrenze wird von meiner Seite aus dringend abgeraten, sich die Doku anzusehen, auch mit der Gefahr, eine wirklich spannend und sehr gut gemachte Reportage zu verpassen.

Von mir gibt es 8 von 10 Punkten.

8/10
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