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Cabal666
Level 4
XP 208
Eintrag: 14.02.2020

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The Frozen Ground

Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,82 (11 Stimmen) Details
inhalt:
Seit Jahren führt Robert Hansen ein bizarres Doppelleben: Auf der einen Seite ist er ein fürsoglicher Vater und rücksichtsvoller Ehemann für seine Familie, doch auf der anderen Seite ist er ein bestialischer Serienmörder, der in der Wildnis von Alaska Jagd auf hilflose Frauen macht. Als State Trooper Jack Halcombe zufällig Cindy auf ihrer verzweifelten Flucht begegnet, nimmt sich Jack ihrer an und beginnt die letzten Mordfälle von jungen Frauen genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Katz-und-Maus-Spiel nimmt somit eine gefährliche Wendung für Robert, da Jack von nun an nur noch ein Ziel hat: den grausamen Killer zur Strecke zu bringen…
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von cabal666:

"Frozen Ground" ist ein solide gemachter Thriller, der im Jahr 2013 zum ersten Mal seit "Con Air" wieder Nicolas Cage und John Cusack, die sich zu dem Zeitpunkt bereits auf dem absteigenden Ast befanden, vor der Kamera vereinte. Beide liefern hier mit einige ihrer besten Leistungen seit der Jahrtausendwende ab, diesmal allerdings nicht als Partner, sondern als Antagonisten. In dieser auf wahren Begebenheiten basierenden Hatz auf einen Serienkiller gibt Cage den verzweifelten, ermittelnden Polizisten und Cusack den Täter, welchen er mit beeindruckender Intensität verkörpert. In weiteren Nebenrollen sind andere talentierte Darsteller zu sehen wie Radha Mitchell als Cages Ehefrau, Vanessa Hudgens als minderjährige Prostituierte, die dem Mörder als einzige entkommen konnte, Kevin Dunn als Cages Vorgesetzter, Jodi Lyn O'Keefe als zwielichtige Stripclub-Betreiberin, Dean Norris als einer von Cages Kollegen, Curtis "50 Cent" Jackson (der den Film auch produzierte) als Hudgens' Zuhälter. Alle spielen hier mindestens solide, letzterer fällt zumindest nicht negativ auf. Insbesondere Hudgens zeigt hier jedoch, wie sehr sie sich seit ihren "Highschool Musical"-Tagen weiterentwickelt hat und liefert eine wahrlich beachtliche, emotionale Leistung ab.


Positiv ist an dem Film auf jeden Fall hervorzuheben, dass er auf Klischees verzichtet und den Mörder (dessen Identität geich zu Anfang enthüllt wird) nicht als Monster, sondern als ambivalenten Charakter darstellt, der gleichzeitig ein fürsorglicher Familienvater ist. Was noch einmal vor Augen führt, dass es nicht selten gerade die Menschen sind, die nach außen hin als liebevoll und unauffällig erscheinen, welche zu den furchtbarsten Taten fähig sind. Zu loben ist auch, dass hier teilweise aus der Opferperspektive erzählt wird. So kann man sich besser in die Opfer, bei denen es sich um Prostituierte handelt, welche oft nur wegen ihres Broterwerbs und dem daraus resultierenden Ruf auf sich allein gestellt sind, hineinversetzen. In der Inszenierung erinnert der Film ein wenig an die schwedische Verfilmung von "Verblendung", wenngleich er freilich nicht dessen Intensität erreicht. Nebenbei gibt es auch schöne Aufnahmen der Winterlandschaft Alaskas zu sehen.


Leider ist das ganze eher behäbig erzählt, es schleichen sich mehrere Längen ein und der Ausgang ist leider auch vorhersehbar. Dennoch kann der Film in einigen Szenen durchaus Spannung aufbauen und wenn man dem Täter bei seinem widerwärtigen Werk zuschaut, ist das angemessen verstörend inszeniert.


Es ist auch gut, dass der Film den Opfern des realen Serienmörders Robert Hansen gewidmet wurde und am Ende Bildern von diesen gezeigt werden. Dass selbige dann aber mit schnulziger Chartmusik unterlegt werden, erscheint unangemessen und sogar fast schon geschmacklos. Es wäre wirkungsvoller gewesen, wenn es dazu keine Musikuntermalung gegeben hätte.


"Frozen Ground" ist auf jeden Fall ordentlich gemacht und die Intention der Macher auch sehr positiv hervorzuheben.  Nur leider kann der Film nicht viele bleibende Eindrücke hinterlassen und weist zwischendurch zu viel Leerlauf auf. Unbedingt gesehen haben muss man ihn daher nicht.

6/10
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Kommentare

15.02.2020 08:44 Uhr - beebop251
Schöne Rezension, der ich inhaltlich Im Großen und Ganzen zustimme. Ich würde dem Film jedoch sogar 8/!0 Punkte geben. Atmosphärisch finde ich den einfach sehr dicht erzählt und inszeniert. Er ist sicherlich eher ruhig erzählt, aber irgendwie zieht der Film einen gut in den Bann. Cage und Cusack finde ich ebenfalls sehr gut.

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