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Man Behind The Sun
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Eintrag: 24.02.2020

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Parasite - Finde den Eindringling!

(Originaltitel: Gisaengchung)
Herstellungsland:Südkorea (2019)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,35 (20 Stimmen) Details
inhalt:
Kim Gi-taek ist ein liebevoller Familienvater und eigentlich glücklich mit dem was er hat. Ausser einen Job. Diese Tatsache lässt ihn und seine Familie langsam aber sicher verzweifeln. Da hat sein Sohn Gi-u die rettende Idee: Mit einem zurecht gefeilten Lebenslauf bewirbt er sich als Nachhilfelehrer bei einer wohlhabenden Familie. Doch die Sache läuft aus dem Ruder...
eine kritik von man behind the sun:

Ich hätte es wissen müssen. Nein, ich hätte es nicht nur wissen müsse, ich hätte auch bei meinem bleiernen Grundsatz bleiben sollen: "Filme aus Asien und ich werden in diesem Leben keine Freunde mehr". Deswegen gehen wir uns aus dem Weg und kommen so auch ganz gut mit einander aus. Warum das so ist, würde hier den Rahmen sprengen und soll auch nicht thematisiert werden.

Und dann dieses Jahr: Vier Oscars für einen asiatischen Film? Arthaus-Kino? Geniale Story? Schon jetzt der beste Film des Jahres?

Ok, ich gebe zu, ich habe im Vorfeld der Sichtung des Filmes doch mehrere Fehler gemacht.

Da wäre noch das "Oscar"-Problem: Es mag Ausnahmen geben, aber ob ein Film einen Oscar bekommen oder ein angeknabberter Apfel auf dem Cover prankt, so ist das Ergebnis wohl so ziemlich das Gleiche: Das Hypen der "Oscar"-Anwärter tut weder den Filmen, noch dem Zuschauer gut; man wird in eine Art Richtung gelenkt, in der man doch bitte alle diesjährigen Oscar-Filme durch sehen solle - wie wir alle wissen, laufen viele dieser Filme nach "Schema F" und sind massentauglich.

Soviel zu den Vorschusslorbeeren und genug von meiner "Oscar"- sowie meiner Phobie vor dem "asiatischen Kino".

Was ich damit eigentlich sagen wil: Der Film ist nicht mal im Ansatz so gut, wie dieser in den Medien abgefeiert  wird.

Das mag an der bekloppten Story liegen, an dem dämlichen, bis ins unfreiwillig komisch driftende Schauspiel der Akteure oder einfach daran, dass dieser Streifen nichts weiter als stinknormale Durchschnittskost ist; ein Film, den man angeschaut und kurz danach wieder vergessen hat.

Klar, Armut und Wohlstand hier und da, alles wichtige Themen, über die sich die Menschheit Gedanken machen sollte. Man hat beim Betrachten des Films ständig das Gefühl, jeden Moment einen mit der Moral-Keule übergezogen zu bekommen. Eine arme Familie schafft es durch einige Zufälle und Tricks sich in das Wohnhaus einer reichen Familie "einnisten" zu können. Es gibt ein oder zwei Überraschungsmomente, auf die hier aber zwecks Spoiler-Freiheit verzichtet werden soll, diese Momente den Film aber auch nicht besonders hervortreten lassen.

Sehr vielen Menschen wird der Film gefallen. Ich gehöre leider nicht dazu und kann auch den ganzen Hype darum nicht nachvollziehen.

Vielleicht liegt es an der ungünstigen Konstellation: Oscar-prämierter-Mainstream-Film aus Südkorea; für mich aus mehreren Gründen eigentlich genau die Konstellation, die ich mir, wie oben schon angedeutet, überhaupt nicht ansehe; ist halt Erfahrungs- oder schlicht und einfach eine Geschmackssache.

Unter dem Strich bleibt der Umstand, dass ich dem asiatischen Kino wieder eine Chance gegeben und schon wieder abgrundtief enttäuscht wurde. Vielleicht sehe ich auch einfach irgendetwas nicht? Gibt es einen tieferen Sinn, den ich nicht begriffen habe?

Von meiner subjektiven Sicht abgerückt ist der Film solide gespielt und technisch, vor allem von Seiten der Kamera tadellos, die Story ist nett, aber auch nicht dermaßen innovativ, dass man hier ein neues Genre für eröffnen müsste. Es ist und bleibt ein netter, manchmal komischer, vielleicht auch zum Nachdenken anregender Film. Aber ein "Oscar"-Gewinner (auch, wenn mir dieser Preis, wie ich oben schon geschrieben habe, sowieso sehr weit abgeht) oder gar der Film des Jahres oder innovatives asiatisches Kino vermag ich auch objektiv nicht zu erkennen. 

Passend für die vier Oscars gibt es aufgrund des Gesamteindrucks des Films 4 von 10 Punkten. Dabei wird der Film schon von mir so behandelt, als sei er nicht preisgekrönt. 

Wer jetzt noch lesen sollte: Ich kehre wieder zu meinem bleiernen Grundsatz zurück. Vielleicht schaffe ich es dieses Mal, ihn einzuhalten.

 

 

4/10
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Kommentare

24.02.2020 20:29 Uhr - Brti
3x
Hast du es echt geschafft ne Kritik zu schreiben bei der die einzigen Kritikpunkte in dem folgenden Absatz Stehen:

Das mag an der bekloppten Story liegen, an dem dämlichen, bis ins unfreiwillig komisch driftende Schauspiel der Akteure oder einfach daran, dass dieser Streifen nichts weiter als stinknormale Durchschnittskost ist; ein Film, den man angeschaut und kurz danach wieder vergessen hat.

Finde ich ein bisschen dünn, oder ?


24.02.2020 23:07 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 18
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 6.366
Bei deinen Namen und Avatar ist der Einleitungsabsatz wie ein Joke bei Karneval... Fehlt noch der Tusch^^^^

25.02.2020 01:03 Uhr - Knochentrocken
3x
User-Level von Knochentrocken 5
Erfahrungspunkte von Knochentrocken 441
Wieso ist Men behind the sun dann dein Nick name und dein Avatar, wenn asiatisches Kino nicht dein Ding ist?!

Nebenbei bemerkt - rein Objektiv - ist asiatisches Kino erste Sahne!

25.02.2020 07:48 Uhr - Pentegrin
2x
User-Level von Pentegrin 2
Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
24.02.2020 20:29 Uhr schrieb Brti
Hast du es echt geschafft ne Kritik zu schreiben bei der die einzigen Kritikpunkte in dem folgenden Absatz Stehen:
Das mag an der bekloppten Story liegen, an dem dämlichen, bis ins unfreiwillig komisch driftende Schauspiel der Akteure oder einfach daran, dass dieser Streifen nichts weiter als stinknormale Durchschnittskost ist; ein Film, den man angeschaut und kurz danach wieder vergessen hat.
Finde ich ein bisschen dünn, oder ?


Es ist zudem in erster Linie Quatsch.
Er kritisiert den Film für Oberflächlichkeiten und ignoriert völlig, was für eine geniale Bildsprache der Film mit sich bringt:
Seien es die Treppenstufen, die symbolisch für sozialen Aufstieg stehen, das Haus, welches als Sinnbild der Stände dient oder der Keller, der für das dunkle Geheimnis des Reichtums sowie das (aus)nutzen von Macht und Stellung steht. Wenn man das alles ignoriert, kommt man hier vielleicht auf vier Punkte - obwohl es nichtmal dann passt.

25.02.2020 09:54 Uhr - Man Behind The Sun
1x
Zu meinem Avatar: Stimmt, man könnte meinen, dass ich das asiatische Kino verehre. Das ist aber eher als Gag gedacht gewesen und soll nicht meinen Filmgeschmack widerspiegeln.

Vielleicht habt ihr Recht und ich bin zu oberflächlich an die Sache ran gegangen. Ich werde mir den Streifen noch einmal ansehen und mir nochmal Gedanken über den Film machen, vielleicht muss ich ihn auch erstmal "sacken lassen".

4 von 10 mag vielleicht auch etwas übertrieben gewesen sein. Aber mehr als eine 6 von 10 würde ich momentan noch nicht geben. Dafür hat mich der Film lieder nicht vom Hocker gehauen.

Danke für eure Einwände, gerne mehr davon!

25.02.2020 11:25 Uhr - Olivenbaum
Schöne Kritik, die ich zwar nicht ganz nachvollziehen kann, aber Geschmäcker sind verschieden! Ich fand den Film richtig stark. Das Koreanische Kino bringt meiner Meinung einen viel höhere Dichte an guten Filmen hervor, als der Amerikanische Film.

25.02.2020 14:46 Uhr - Pentegrin
1x
User-Level von Pentegrin 2
Erfahrungspunkte von Pentegrin 84
25.02.2020 09:54 Uhr schrieb Man Behind The Sun
Vielleicht habt ihr Recht und ich bin zu oberflächlich an die Sache ran gegangen. Ich werde mir den Streifen noch einmal ansehen und mir nochmal Gedanken über den Film machen, vielleicht muss ich ihn auch erstmal "sacken lassen".
4 von 10 mag vielleicht auch etwas übertrieben gewesen sein. Aber mehr als eine 6 von 10 würde ich momentan noch nicht geben. Dafür hat mich der Film lieder nicht vom Hocker gehauen.
Danke für eure Einwände, gerne mehr davon!


Dafür gibt es einen Linke! :)
Wenn Du den Film noch mal anschaust, kann ich Dir nur empfehlen, mal darauf zu achten, wie er die Ständegesellschaft umsetzt. Um bei dem Beispiel mit dem Haus zu bleiben:
Das Haus steht auf einem Berg, also "oben", wie die Reichen. Im Keller, "unten" hingegen ist das Elend, der Kampf untereinander um den Aufstieg. Teilweise versackt man dort bis ans Ende der Tage, die Menschen oben kriegen davon nichts mit, im Gegenteil; wenn sie doch mal in Kontakt mit der Unterschicht treten, sind sie geschockt (der Junge) oder ekeln sich (der Vater). Derartige Motive ziehen sich durch den ganzen Film und machen ihn meines Erachtens ziemlich genial. ^^

25.02.2020 15:39 Uhr - The Machinist
1x
User-Level von The Machinist 6
Erfahrungspunkte von The Machinist 453
Den Film habe ich leider noch nicht gesehen, daher kann ich nicht mitreden.

Finde es zugegeben immer wieder interessant, wie sehr manche Filme doch polarisieren können. Und dass ein Oscar nicht stellvertretend für einen guten Film steht - siehe ''Suicide Squad'' - ist eben schlicht und einfach eine traurige Tatsache. Beziehungsweise ist mir der Goldjunge an sich persönlich auch vollkommen egal, ich schau mir den betreffenden Streifen halt an und dann weiss ich ja ob der mir nun gefällt oder nicht.

Was mich nun allerdings brennend interessieren würde: Kennst du andere Filme von Bong Joon-ho? Diese ''bekloppte Story'' von der du hier schreibst, dürfte nämlich sein mittlerweile für ihn signifikanter Erzählstil sein, ernste Themen und Gesellschaftskritik in oftmals skurrile Rahmenhandlungen zu verpacken - oder zumindest war dies schon in ''The Host'', ''Snowpiercer'' und ''Okja'' der Fall.
Wie gesagt, ich kenne ''Parasite'' nicht, fand seine sonstigen Regiearbeiten an sich aber immer sehr ansprechend, wenn auch speziell.

Der ''Genuss'' von koreanischem Kino geht auch oftmals damit einher, dass man sich als Zuschauer mit den dortigen kulturellen Einflüssen auseinandersetzen sollte, um gewisse Referenzen überhaupt erst zu bemerken. Kann natürlich genauso gut sein, dass Filme aus Fernost eben wirklich nicht deine Hausnummer sind, aber hey man muss ja nicht alles mögen. ;-)

Du kannst es ja gerne mal mit ''The Man from Nowhere'' (ist ein Action-Thriller- Drama) versuchen, das ist so ein Film den ich immer gerne mit unbetuchten Leuten schaue, um ihnen den koreanischen Film näher zu bringen, ohne sie dabei direkt zu vergraueln. Bislang auch mit Erfolg.

24.03.2020 11:59 Uhr - Apple Pie
25.02.2020 15:39 Uhr schrieb The Machinist
Finde es zugegeben immer wieder interessant, wie sehr manche Filme doch polarisieren können. Und dass ein Oscar nicht stellvertretend für einen guten Film steht - siehe ''Suicide Squad'' - ist eben schlicht und einfach eine traurige Tatsache. Beziehungsweise ist mir der Goldjunge an sich persönlich auch vollkommen egal, ich schau mir den betreffenden Streifen halt an und dann weiss ich ja ob der mir nun gefällt oder nicht.


Naja, hier vergleichst Du Äpfel mit Birnen bzw. eine der Hauptkategorien (bester Film) mit einer relativ unbedeutenden Nebenkategorie (bestes Make-Up/Hairstyling) und Ich finde, dass beide Preisträger ihren Preis bzw. Ihre Preise zurecht bekommen haben. Die Oscars sind natürlich kein Garant dafür, dass der „beste Film“ tatsächlich auch großartig ist, sie sind aber ein recht stabiler Indikator dafür.

Die Kritik selbst finde ich auch wenig gelungen und recht oberflächlich. Der gute Pentegrin schlüsselt die Symbolik ja ziemlich treffend auf und der Film ist mehr als nur obskures Gehampel. Koreanisches Kino ist aber schon seit Jahren eine recht sichere Bank und schwabbt u.a. dank Splendid in recht reichhaltiger Breite in unsere Gefilde, blieb aber bisher recht unbeachtet. Vielleicht ändert sich das ja mit diesem medialen Interesse. ;)

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