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Nightmare - Mörderische Träume

Originaltitel: A Nightmare on Elm Street

Herstellungsland:USA (1984)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,97 (230 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Nancy leidet unter grässlichen Alpträumen. Unterdessen werden ihre Schulfreunde, die genau dieselben Träume haben, im Schlaf von einem in allen Alpträumen auftauchenden widerwärtigen Teufel abgeschlachtet. Die Polizei interessiert sich nicht für Nancys Erklärungen - deshalb muss sie dem Killer in seinem Schattenreich selbst gegenübertreten. (Warner Bros.)

eine kritik von themoviestar:

Sagt Ihnen der Begriff Asian-Death-Syndrom etwas? Nein? Dann wohl doch eher der 1984 erschiene Horrorschocker "Nightmare - Mörderische Träume", denn der "Vater" vom Albtraummörder mit Hut, rot-schwarzem Pulli, Messer-Krallenhandschuhen und verbranntem Gesicht ließ sich nach eigenen Aussagen hiervon inspieren. 1978 laß Wes Craven nämlich mehrere Berichte über südostasische Männer aus Einwandererfamilien, die während ihrer heftigen Albträume auf unerklärliche Weise gestorben waren, was die damaligen Behörden als Asian-Death-Syndrom betitelten. Die Person Freddy Krüger war eigentlich ein Knabe, welcher den jungen Craven im Kindesalter regelrecht tyranisierte, die Namensgebung für seine Horrorikone kann man also auch als eine Art spassige Rache verstehen. Weitere Inspiration holte sich Craven aus Gary Wrights Song "Dream Waver", von welchem er auch einen Synthesizer-Riff für den Score des Films übernahm. Der von seinem Schöpfer eigentlich als "One Shot" gedachte und lediglich 1,8 Millionen Dollar teure Nightmare - Mörderische Träume  spielte weltweit sage und schreibe  57 Millionen Dollar ein und ebnete den Weg für das gefeierte Franchise eines der bekanntesten Killer der Filmgeschichte.

1981 stellte Craven sein Drehbuch unterschiedlichen Studios vor und stieß anfangs nur auf Ablehnung. Es dauerte 3 Jahre, bis er in der jungen New Line Cinema Corporation, welche bis dato nur im Filmvertrieb tätig war, ein produktionswilliges Unternehmen fand. Die Dreharbeiten begannen am 11.06.1984 und dauerten knapp 32 Tage. Im Orignalskript war Freddy Krüger übrigens ein Kinderschänder, um Vorwürfe der Ausschlachtung von zeitaktuellen realen Mißbrauchsfällen zu umgehen, wurde er im Film zum Kindermörder umfunkioniert. Die Teenagerin Nancy Thompson (Heather Langenkamp) muss miterleben, wie ihre Freundin Tina Gray (Amanda Wyss) auf unerklärliche Weise aufgeschlitzt wird, während ihr Freund Rod Lane (Jsu Garcia) für den Gewaltakt zu unrecht verdächtigt wird. In Wahrheit ging das Verbrechen nämlich auf das Konto des  untoten Kindermörders Freddy Krüger (Robert Englund), der seine Opfer in deren Träumen umbringt und diese gleichzeitig real sterben. Auch Nancy wird von Krüger im Schlaf gejagt und entwickelt nach zahlreichen Albträumen eine Theorie, wie sie Krüger stoppen könnte. Mit Ihrem Freund Glen Lantz (Johny Depp) sagt sie dem mysteriösen Krallenmann den Kampf an. Ein fast unmögliches Vorhaben, den weder die Polizei, noch die eigenen Eltern wollen ihnen glauben...

A Nightmare on Elm Street, so der Originaltitel, spielt auf schockierende Art und Weise mit einer unser aller Urängsten, der Furcht vor den eigenen Träumen. Einschlafprobleme über einen längeren Zeitraum können Betroffene fast an den Rande des Wahnsinns treiben, doch stellen Sie sich einmal vor, sie dürften nicht einschlafen, weil Sie befürchten müssen, nie mehr aufzuwachen? Craven vermischt gekonnt die Grenzen zwischen Realität, Fiktion sowie übernatürlichen Phänomenen und visualisiert mit jedem Albtraum auf ein Neues die parapsychologische Hölle eines jeden Opfers, in dem er ihnen das personifizierte Böse auf den Hals hetzt. Wenn Sie das Gefühl haben, Sie seien in Freddys Schattenreich gefangen, machen Sie sich keinen Vorwurf, dass kann durchaus auch als Cravens Intention gewertet werden, denn Nightmare transportiert wie kaum ein anderer Horrorfilm seinem Zuschauer das pure Grauen, die panische Bangnis vor der Nachtruhe, spannend, düster, dreckig und gemein mit einer nahezu beängstigend greifbaren Atmosphäre. Sollten Sie sich dann noch zu allem Überfluss dabei ertappen, den  mystisch angehauchten Nightmare Schlagreim 1 und 2 Freddy kommt vorbei... mitzusprechen, dann sind Sie bereits verloren, dass Prunkstück hat Sie längst in seinen Bann gezogen.

Effekttechnisch wurde mit überschaubaren finanziellen Möglichkeiten eine neue Dimension des Horrors geschaffen und der Streifen hat auch nach mittlerweile knapp 36 Jahren nichts von seinem Schrecken eingebüßt. Die phantasievollen Traumsequenzen sind im schaudrigen Halbdunkelmix gehalten und mit einem kontrastreichen Wechsel von Licht und Schatten ausgestattet, was den entstellten Psychopathen zusätzlich bedrohlich wirken lässt. Kalter Rauch ergänzt die morbide wirkende Szenerie und die unnachahmlich ekelhaft kratzenden Krallengeräusche von Freddys Messerklingen sorgen für grenzenloses Unbehagen, während der beklemmend-furchteinfößende Nightmare Score von Charles Bernstein dem Publikum den musikalischen Rest gibt. Wenn Sie denken, A Nightmare on Elm Street  würde ein  splatterhaltiges Massaker veranstalten, um zu schockieren, dann kann ich Ihnen sagen, dass Sie gewaltig auf dem Holzweg sind.  Trotz 500 Gallonen reinen Kunstblutes, welches größtenteils für den berühmt berüchtigten Blutbrunneneffekt bei Johny Depps Ableben verwendet wurde, beinhaltet der Bodycount nur 3 Personen. Craven setzt bewusst auf eine psychisch spannende Realisierung der Albträume und stellt die Opferfurcht vor Freddy im eigenen Überlebenskampf in den Vordergrund, Blut wird lediglich bedacht und als höhepunktartiges, pointiert herausstreichendes Element verwendet.

Um den geeigneten Darsteller für Freddy zu finden, mussten hunderte von Schauspieler gecastet werden. David Warner erhielt als erstes den Zuschlag, sagte aber wegen Terminkonflikten ab. Der spätere Jason Vorhees Kane Hooder wurde ebenfalls in Betracht gezogen, dieser verlor  jedoch das Rennen gegen Robert Englund, weil er der einzige war, der laut Regisseur Wes Craven die Figur des Freddy Krügers verstand. Diese Einschätzung untermauerte Englund mit einer phänomenal diabolischen Darbietung, den Enthusiasmus, die Ausgeburt der Hölle zu verkörpern, merkt man ihm in jeder Filmminute an. Auch Heather Langenkamp bekam ihren Auftrag, Nancy Thompson zu spielen, nicht geschenkt und musste sich gegen knapp 200 teils namenhafte Konkurrentinnen wie z.B. Demi Moore oder Courteney Cox behaupten. Langenkamp zu verpflichten war meiner Meinung nach ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg, ihre charismatische, mitreißende Performance als leidgeplagte, aber tapfere Powerfrau verdient allerhöchste Anerkennung, sie schafft es mit ihrer unvergleichlichen Ausstrahlung, dass Publikum auf ihre Seite zu ziehen. Neben den beiden Hauptprotagonisten weiß auch das restliche Ensemble durchaus zu überzeugen, Johny Depp (Glen), Jsu Garcia (Rod ), Amanda Wyss (Tina) , Ronee Blakley (Nancys Mum) und John Saxon als Nancys Vater tragen mit soliden Leistungen zum Gelingen dieses Vorzeigefilms bei.

Wes Craven wollte ursprünglich Freddy Krüger duch Nancys Nichtglauben sterben lassen, doch Produzent Robert Shaye drängte auf ein Twist Finale, welches das Hintertürchen für weitere potenzielle Forsetzungen offen hält und Craven nur wiederwillig nachdrehte. Die Filmwelt weiß das zu schätzen, auch wenn keiner der folgenden Teile jemals mehr die Intensität und die Klasse des grandiosen Erstlings erreichen sollte. Herr Craven, wo immer Sie jetzt auch sein mögen, ich verneige mich vor Ihnen und bedanke mich mit diesem Review für ihr genrebezogenes Meisterwerk, welches ohne wenn und aber mittlerweile zu einem zeitlosen Horrorklassiker avanciert ist. Ihr Beitrag beweist, dass fesselnde Suspense auch ohne Splatterorgien und millionenschwere Budgets möglich ist, wenn man sich nur traut, allgegenwärtige Ängste anzusprechen und das goldene Händchen für die richtige Darstellerwahl besitzt. MovieStar Wertung: 10/10 Punkte.

10/10
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Kommentare

07.04.2020 00:16 Uhr - Ghostfacelooker
3x
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1..2.. der Movie Star hat den Alptraum Freddy dabei
3..4 er bekommt nen Daumen hoch dafür von mir
7...8 hoffentlich hat er auch an die anderen Teile gedacht.
9..10 dann werden sie hier bald zu lesen stehen

07.04.2020 02:11 Uhr - voorheeskrüger
1x
Sehr gutes Review mit sehr interessanten Hintergrund Infos.Klasse von dir.Für mich ist Nightmare 1 ein guter Film aber keine 10.bin da eher bei 7.

07.04.2020 07:56 Uhr - dicker Hund
1x
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So darf Freddy gerne vorbeikommen.
😉

07.04.2020 08:26 Uhr - Lukas
1x
Sehr schöne Kritik mit so einigen mir noch unbekannten Produktionsinfos! Was aber gerade auf dieser Seite noch fehlt ist die doch spannende Thematik R-Rated vs. Unrated.

07.04.2020 09:27 Uhr - CHOLLO
1x
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Schließe mich meinen Vorrednern an, Top Review von dir und nebenbei schöne Huldigung an den Meister Craven...hoffe die Fortsetzungen finden jetzt auch noch deine Beachtung.

07.04.2020 11:36 Uhr - Chímaira
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Freddy Krueger bleibt doch einer meiner Liebsten. Die erste Folge "No More Mr. Nice Guy" (von Tobe Hooper inszeniert) von der Serie "Freddy's Nightmares" bietet eine gelungene Vorgeschichte zu dem Film. Bis jetzt habe ich Englund nur auf einer Convention bei einem Q&A sehen können. Ein wirklich sympathischer Gentleman! Ich würde mich über eine Kritik meines favorisierten zweiten Teils freuen ;)

07.04.2020 13:07 Uhr - TheMovieStar
3x
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Danke euch allen fürs Lesen und euer positives Feedback, hat mich sehr gefreut :-)

@ Ghost: Schönen Reim, den du da gebracht hast, nur was ist aus 5...6... geworden? Wie wärs mit 5...6 Freddy ehren heißt das Gesetz :-))) Weitere Nightmare Reviews werden folgen, je nach dem wie ich sie gucke, hatte nach Freddy vs. Jason spontan Lust auf eine erneute Sichtung vom ersten Teil, so kam es dann auch zu diesem Review :-))

@Vorheeskruger: Danke fürs Lob. Was ist den dein Lieblings Nightmarefilm wenn der erste nur ne 7 bei dir kriegt?

@ Hund: Okay, dann schicke ich den Freddy zu Dir :-)))

@ Lukas: Danke auch dir fürs Lob und für deinen Ergänzungsvorschlag. Du hast Recht, die Info wäre bestimmt auch interessant zu lesen gewesen, nur ist bei so vielen wissenswerten Informationen, welche bei Nightmare 1 bekannt sind, schwierig alle interessanten Infos unter zubekommen, ohne dabei das eigentliche Review zu vernachlässigen, bzw. das Verhältnis zwischen Review und ergänzenden Backgroundinfos muss stimmen. Ich hatte übrigends die Unrated VHS angeschaut, die ich für 7 Euro bei Filmundo in Top Quali erst ersteigert hatte, hat schon ein Hauch von Nostalgie :-))

@Chollo: Danke Dir, so hatte ich das Review auch gedacht als eine Art Huldigung. Ich finde, Craven hat nicht immer die Anerkennung bekommen, die er eigentlich verdient gehabt hätte. Ein absoluter Meister seines Fachs. Schade dass er 2015 von uns gegangen ist.

@Chimaira: Die Serie Freddys Nightmares habe ich noch nicht gesehen, aber danke für den Tip vielleicht schaue ich das mal. Den zweiten Teil mag ich auch sehr gerne und kann nicht verstehen, warum der oft so negativ wegkommt. Von der Erinnerung mindestens 7 Punkte...


07.04.2020 16:02 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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auf 5. 6 fiel mir ehrlich gesagt nichts halbwegs sinnvolles ein^^^^^^^

07.04.2020 16:30 Uhr - TheMovieStar
1x
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07.04.2020 16:02 Uhr schrieb Ghostfacelooker
auf 5. 6 fiel mir ehrlich gesagt nichts halbwegs sinnvolles ein^^^^^^^


Dachte ich mir schon fast :-))))

07.04.2020 22:57 Uhr - McGuinness
1x
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Was soll ich zu einer derart starken und leidenschaftlich geschriebenen Review noch sagen, außer, dass ich dir meinen größten Respekt zolle und mir wünsche, dass Herr Craven diese an ihn gerichteten Zeilen auf der anderen Seite zu lesen bekommt.

Freddy's erster Auftritt ist wahrlich ein zeitloser Klassiker des Schreckens und ich sah bis heute keinen vergleichbaren Horrorfilm, welcher mich dermaßen beeindruckt und gleichzeitig das fürchten gelehrt hat, wie " A Nightmare on Elm Street ".
Ich muss damals 8 oder 9 Jahre alt gewesen sein, als ich mir das Pizzagesicht zum ersten Mal ansah und habe es fast schon im Nachhinein bereut, denn kein anderer Film bereitete mir derart schlaflose Nächte, wie das Auftreten des dreckigen alten Mannes im rot - grün gestreiften Pullover.

Auch heute noch zählt dieser Film zu meinen absoluten Highlights und wie wir beide je bereits herausgefunden haben, wurde die Klasse des Erstlings in den nachfolgenden Produktionen nie wieder erreicht.

Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals für die wahnsinnig toll geschriebene Kritik von dir und freue mich jedesmal, wenn es immer noch Menschen gibt, welche gute - alte und zeitlose Meilensteine des Horrorgenres zu schätzen wissen.

07.04.2020 23:01 Uhr - voorheeskrüger
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07.04.2020 13:07 Uhr schrieb TheMovieStar
Danke euch allen fürs Lesen und euer positives Feedback, hat mich sehr gefreut :-)

@ Ghost: Schönen Reim, den du da gebracht hast, nur was ist aus 5...6... geworden? Wie wärs mit 5...6 Freddy ehren heißt das Gesetz :-))) Weitere Nightmare Reviews werden folgen, je nach dem wie ich sie gucke, hatte nach Freddy vs. Jason spontan Lust auf eine erneute Sichtung vom ersten Teil, so kam es dann auch zu diesem Review :-))

@Vorheeskruger: Danke fürs Lob. Was ist den dein Lieblings Nightmarefilm wenn der erste nur ne 7 bei dir kriegt?





TheMoviestar mein Lieblingsteil ist Nightmare 3 den mag ich so gern .der bekommt von mir ne 9.würde sehr gerne wissen was du hälst vom dritten.eigentlich sind alle Nightmare Filme Kult.

@ Hund: Okay, dann schicke ich den Freddy zu Dir :-)))

@ Lukas: Danke auch dir fürs Lob und für deinen Ergänzungsvorschlag. Du hast Recht, die Info wäre bestimmt auch interessant zu lesen gewesen, nur ist bei so vielen wissenswerten Informationen, welche bei Nightmare 1 bekannt sind, schwierig alle interessanten Infos unter zubekommen, ohne dabei das eigentliche Review zu vernachlässigen, bzw. das Verhältnis zwischen Review und ergänzenden Backgroundinfos muss stimmen. Ich hatte übrigends die Unrated VHS angeschaut, die ich für 7 Euro bei Filmundo in Top Quali erst ersteigert hatte, hat schon ein Hauch von Nostalgie :-))

@Chollo: Danke Dir, so hatte ich das Review auch gedacht als eine Art Huldigung. Ich finde, Craven hat nicht immer die Anerkennung bekommen, die er eigentlich verdient gehabt hätte. Ein absoluter Meister seines Fachs. Schade dass er 2015 von uns gegangen ist.

@Chimaira: Die Serie Freddys Nightmares habe ich noch nicht gesehen, aber danke für den Tip vielleicht schaue ich das mal. Den zweiten Teil mag ich auch sehr gerne und kann nicht verstehen, warum der oft so negativ wegkommt. Von der Erinnerung mindestens 7 Punkte...


08.04.2020 07:03 Uhr - TheMovieStar
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@ Vorheeskrüger: Ich müsste den dritten Teil ehrlich gesagt nochmal schauen, die letzte Sichtung ist zu lang her, um eine in Stein gemeißelte Zahlenbewertung abzugeben. Von der Erinnerung her fand ich den nicht schlecht, denke mal 6-8/10 würde ich vergeben.

@McGuinness: Danke auch dir fürs Lesen und für deine ausführliche positive Rückmeldung. Es freut mich sehr, dass du den Film und auch meine Reviewarbeit so zu schätzen weißt, schön dass ich dich mit meinem Text erreichen konnte. Diese Spannung von der du schreibst macht ja den Film aus, so eine Stimmung zu erzeugen, gelingt nur ganz wenigen Filmen.

09.04.2020 12:54 Uhr - Dissection78
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Das ist nach wie vor mein Favorit der gesamten Reihe. Ich mag es, wie er zwischen Traum, Realität, Normalem und Paranormalem hin- und herpendelt, den Zuschauer verwirrt und im Unklaren lässt. Gut, das funktioniert nur die ersten ein, vielleicht zwei Male, doch selbst danach bezieht das Werk seinen spannenden Reiz noch - der finster-salbungsvollen Kameraarbeit Jacques Haitkins und dem albtraumhaften Score Charles Bernsteins sei Dank - aus der düster-bedrohlichen, unheilvollen Stimmung. Deshalb finde ich auch den viel gescholtenen zweiten Teil mit seiner ebenfalls relativ humorlosen, beklemmenden Art noch richtig gut. Die folgenden Filme etablierten Mr. Krueger nach und nach ja eher zum augenzwinkernden Sprücheklopfer, wobei in der Tat jeder "Nightmare"-Streifen durchaus seine eigene Ausstrahlung und seinen individuellen Charme hat, selbst wenn hier einige schwächere Vertreter existieren.

Super geschrieben, MovieStar! Bei mir katapultieren sich momentan zwar 'nur' 8 Blutfontänen aus dem Bett, aber das ist noch immer sehr gut. So weit liegen wir im Endeffekt also gar nicht auseinander ;)

09.04.2020 15:07 Uhr - TheMovieStar
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@ Dissection: Danke auch dir fürs Lesen und dein ausführliches, positives Feedback. Freut mich, wenn wir den Film ähnlich stark sehen und von der Bewertung sind wir ja auch nicht so weit auseinander.... Den zweiten muss ich echt mal wieder gucken, da habe ich jetzt spontan lust bekommen...


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