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Wall Street

Herstellungsland:USA (1987)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Drama, Krimi
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (6 Stimmen) Details
inhalt:
Bud Fox, ein strebsamer, junger Börsenmakler, will das schnelle Geld machen. Nachdem er den skrupellosen, millionenschweren Spekulanten Gordon Gekko kennenlernt, scheint ein Traum in Erfüllung zu gehen. Aber dieser Traum hat seinen Preis. Durch Gekko wird Bud in einen Strudel krimineller Machenschaften gezogen. Als Gekko jedoch die Fluglinie, bei der Buds Vater beschäftigt ist, zu ruinieren droht, erkennt er seinen Irrtum. Es ist die Stunde der Entscheidung von Gier gegen Gewissen…
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von velvetk:

Ist Gier wirklich gut?

"Ein Mann schaut in den Abgrund.
Nichts schaut ihn an.
In dem Augenblick erkennt der Mensch seinen Charakter.
Das hält ihn vom Abgrund fern.
...
Wenn man nichts mehr hat und auf sich gestellt ist, schaut man in den Abgrund. Man könnte zerbrechen, es macht Angst. Manche reißen sich zusammen und werden besser und stärker. Aber in den dunkelsten Stunden sind wir allein." - aus dem Making Of zu Wall Street

Da ich es pflege, zumindest mit mir ehrlich umzuspringen, gestand ich mir schnell ein, nur wenig Ahnung davon zu haben, von welchen Vorgängen da im Detail in Wall Street ständig gesprochen wird. Geld, klar! Aber Geld ist eben nicht gleich Geld. Und die Umstände scheinen mir ein heikles, launisches und nicht immer vorhersehbares Spiel zu sein. Zumindest erlaube ich es mir nicht, abgesehen von ein paar seichten Poker-Runden alle heilige Zeit und kleinen Wetten hier und da, mit Geld wirklich zu spielen und vermeintlich unsichtbare Existenzen oder meinen eigen Lebensstandard auf's Spiel zu setzen. Ich habe Oliver Stones Wall Street vor kurzem das erste Mal vollends gesehen und auch das allerorts sträflich unterschätzte und letztlich ziemlich starke Sequel triumphal nachgeschoben. Ich vergab gedanklich gute Noten und wollte die beiden Filme auch recht schnell abhaken. Die Zeit zog ins Land und jeden Tag dachte ich für ein paar Momente an diese beiden doch recht unterschiedlich gewichteten Filme - und ob ich diese Filme nicht doch ins falsche oder womöglich sogar richtige Verhältnis setze. Lichter taten sich auf, denn wo man in diesen Tagen auch hinsieht, die vielen Gedankengänge von Wall Street und dessen Sequel, die einem guten und vertrackten Schachspiel gleichen, trifft man einfach überall an.

"Der Unterschied zwischen Fehlern und Lektionen ist, ob man was daraus lernt..."

Was ich für mich festmachen kann, ist, dass Wall Street ein weiteres filmisches Juwel von Regisseur und Co-Autor Oliver Stone ist. Ich habe Stone immer sehr für die meisten seiner Werke geschätzt, doch erst mit Wall Street wirklich lieben gelernt. Audiovisuell ist Wall Street ohne jeden Zweifel ein berauschender und detailliert aufgestellter Genuss, gerade weil der gehobene, kantig verortete und mitunter aalglatte Stil der mittleren Achtziger so authentisch, gierig und perfekt eingefangen rüberkommt. Von der Auswahl der stimmigen Musik und des zeitgenössischen Soundtracks, über die ästhetisch makellose Ausstattung und die maßgeschneiderten Edelanzüge, bis hin zum ungefilterten, balzenden und zielgerichteten Gestus - Wall Street ist über weite Strecken ein platiniertes Musterbeispiel für gerissen recherchiertes und wortgewandtes, dabei stets unterhaltsames Kino, wie man es nach wie vor nur ganz selten antrifft. Für knapp anderthalb Stunden ist Wall Street grandios wie furios, mit wenigstens einem zugekniffenen Auge kritisch und doch nicht frei des Jubels, in den Hauptrollen zuweilen famos getragen und mit seinen Ideen, Fragen und Antworten außerordentlich ansteckend. Ich liebe das! Ich habe Wall Street nochmal geschaut. Und dann noch einmal. Und auch wenn die deutsche Synchro im althergebrachten Sinne gelungen ist, heben die unverfälschten Stimmen des Originaltons den ohnehin schon hohen Wert von Wall Street nochmals an.

"Das Wesentliche am Geld ist, dass man Dinge tut, die man nicht tun sollte."

Dennoch sitzt nicht jeder Auftritt in Wall Street - leider. Daryl Hannah ist klar ein lediglich nett gestylter Fremdkörper ohne Halt und Wille. Ich kann nicht genau sagen, ob ich sie jemals gut spielen sehen hab, aber als vom Leben verwöhntes und doch irgendwie schlicht und verloren agierendes Liebessubjekt zwischen den Fronten taugt Hannahs Interpretation leider wenig. Sie kann ihrer eigentlich interessanten Rollengrundlage nicht viel entlocken und eine nötige Chemie zwischen ihr, Sheen Junior und Douglas bildet sich nie vollends aus. Schade. John C. McGinley kommt abgesehen von den ausgesprochenen und auch sehr amüsanten Zeilen Stones austauschbar daher, Sean Young fiel mir erst beim dritten Hinsehen auf und James Spader hätte vielleicht eher die Rolle von Charlie Sheen übernehmen sollen und umgekehrt. Geschenkt, verschenkt. Sheen liefert hier trotzdem eine ziemlich annehmbare und empathische Vorstellung mitsamt nachvollziehbarer Wandlung ab und Spader macht aus seiner limitierten Rolle was er kann. Im Gesamteindruck verzeihliche Kleinigkeiten, genau wie die dramaturgischen und dem starken Start nicht immer gerechten Unzulänglichkeiten in den letzten dreißig Minuten. Und auch wenn die komplexen Hintergründe und der komplizierte fachliche Jargon nicht immer klar und sauber aufgetischt werden, weckte das Grundgerüst der Thematik immerhin Interesse. Den verführerischen Konter zu Charlie Sheen gibt ein grandios aufspielender Michael Douglas, den man hier ungeachtet der guten deutschen Synchro unbedingt in der originalen Tonspur genießen sollte. Wenn ich an Douglas' einmalige Intonation der legendären Gier ist gut-Rede denke, könnte ich wieder und wieder zurück spulen. Mimisch eiskalt, hellwach strahlend und munter zwischen Angriff und Parade verweilend, glänzt Michael Douglas als Gordon Gekko mit einer vereinnahmenden und niemals passiven Präsenz, welche kalte Schauer über den Rücken jagt und dennoch mit zunächst wärmenden Sympathien ins Rennen geht, die einem ob des einzigartigen Charismas von Douglas nicht geheuer sind. Für neunzig Minuten ist Wall Street eine vor und zurück springende Offenbarung voller faszinierender Details, empfindlicher Haken und grober Hiebe. Man könnte diesen Film unentwegt zitieren und die allesamt rhetorisch großen Wortduelle und knapp genialen Monologe in ihre Einzelteile zerlegen. Natürlich ist da die ikonische und fantastisch vorgetragene Gier ist gut-Szene, aber auch der dunkel inszenierte Schlagabtausch zwischen Gekko und Wildman ist beispielsweise ziemlich klasse. Wie Michael Douglas hier mit dem unverwechselbaren Konterfrei von Terence Stamp verhandelt, macht sicher auch noch in zig Jahrzehnten Eindruck. Ganz stark! Der Gewinn des Hauptdarsteller-Oscars für Douglas war unvermeidlich. Stone hatte zwar zunächst Richard Gere und Warren Beatty angefragt - was ohne Frage auch toll hätte werden können -, doch Douglas ist unbestreitbar Gordon Gekko. Da gibt's keine zweite Meinung. Sehr gut gefallen hat mir auch das zurückgenommene und bodenständige Spiel von Martin Sheen, der als warmherzige und rücksichtsvolle Vaterfigur glaubwürdig auftritt - Martin Sheen ist gewissermaßen das aufrichtige Herz, die ehrliche Seele und das am Ende eingelöste und erstrebenswerte Ideal des Films. Es ist fast ein wenig schade, dass er nicht einmal für den Oscar vorgeschlagen wurde. Ebenso hinterlässt Hal Holbrooks Figur Lou Mannheim wichtigen Kredit, der nach Stones Aussagen in dessen Auftreten an seinen eigenen Vater angelehnt ist.

"Aber hinter jedem großen Vermögen steht ein großes Verbrechen. Darum geht es."
"Wir leben heute in einer Gesellschaft, die die Standards von Gekko akzeptiert hat. Darum hallt der Film nach. Ein komisches Wort - nachhallen."

Vaterfigur(en). Geld, Geld, Geld. Augenscheinlich geht es in Wall Street um Geld, Geld und noch mehr Geld, steigende Profite und starke Bilanzen. Und es wäre fatal, das zumindest am nicht zu kippenden Rande abzustreiten. Doch wer Wall Street wirklich als einen Film von Oliver Stone sehen möchte, MUSS sich ins Bonusmaterial einklinken. Schon das hervorragende und detaillierte Making Of - mit dem passenden Titel Greed ist Good - gehört mit seinen knapp 60 Minuten unbedingt gesehen. Das habe ich dann hier auch lieber zitiert, als den genialen Film selbst. Sowohl die redseligen Darsteller, als auch Stone und einige erfolgreiche und vom Film beflügelte Broker kommen hier ausreichend und auf den Punkt zu Wort - Oliver Stone nimmt einen im bedachten wie respektvollen Tonfall mit auf eine ergiebige Reise, was seine Gründe hat. Schaltet man nämlich den ziemlich informativen, unerwartet emotionalen und regelrecht packenden Audiokommentar zu, wird der Film Wall Street, dessen schroffe Schale auf nur einen Blick undurchdringlich scheint, plötzlich eine sehr persönliche Odyssee und Aufarbeitung zurück. Der sehr direkt auftretende und nicht um Smalltalk bemühte Vater von Oliver Stone war an der Wall Street tätig, verschlief den ersten Oscargewinn seines Sohnes Ende der Siebziger beiläufig vor dem Fernseher und das, was Stone aus den überlieferten Erfahrungen und zum eigenen Vater-Sohn-Verhältnis sagt und eben auch im Film auf die Darsteller Douglas, Holbrook und Sheen Senior ausspielt, ist Goldwert und gibt der an für sich bewusst glatt gehaltenen und nur zur Täuschung rutschigen Oberfläche eine kratzende Tiefgründigkeit, die nachhaltig beeindruckt. Plötzlich erstrahlt der profitabel schillernde und gen Ende etwas strauchelnde Film in einem gefühlvollen Licht, einem dankbaren Gruß zurück - dass Wall Street Stones Vater gewidmet ist, überrascht dann nicht. Ich habe die bildtechnisch höchstens solide Blu-Ray von Wall Street die letzte Zeit dreimal eingelegt. Es hat lange nicht mehr so viel Spaß gemacht, sich mit einem Film wirklich zu auseinanderzusetzen.

"Es geht nicht darum, wie schlecht oder unterhaltsam Gordon Gekko ist. Für mich geht es um den Jungen. Pilgerreise. Die klassische Geschichte. Er geht den falschen Weg, geht ihn fast bis zum Ende und kommt zurück, weil er gute Werte hat..."

Damit ist der klare Star von Wall Street Oliver Stone, der in seinen Worten ruhig, unerwartet offen aufgestellt und überaus nachdenklich erklingt. Regie wie Skript sind eine klug verflochtene Einheit und Stones nachverhandelnde Worte fügen der ruchlosen, des wahren Reichtums glimmenden und auch unbeständigen Atmosphäre und den radikalen Deals im Abseits eine einmalige Ebene hinzu, die schlicht mitreißt! Krass ist, dass sich der zweite, wenig wohlwollend aufgenommene und selbstbewusst aufbrechende Wall Street kaum in dieser Luft messen lässt, aber trotzdem, mit ganz anderen Schichten, nicht minder stechenden Zitaten und gehaltvollen Zügen, besteht. Auch im wiederholten Anlauf irritieren die emotionalen Fügungen ob der Macht des Geldes und die der noch größeren Macht gut genutzter Lebenszeit. Die beiden Wall Street-Filme bilden somit zwei Seiten ein und derselben Medaille ab, so schwer es für viele auch ist, die andere Seite ebenfalls betrachten zu wollen, was auf lange Sicht unvermeidlich ist.

"Sehen wir uns die Filmklassiker an. Wenn man zur Mafia wollte, sah man Der Pate. Wollte man Drogendealer werden, sah man Scarface. Und was Wall Street betrifft, wurden so viele von uns durch die Dialoge des Films beeinflusst. Ich garantiere Ihnen, dass der Film jeden Tag an jedem Handelsstich in diesem Land zitiert wird. Jeden Tag zitiert jemand aus diesem Film."

Ich kann jetzt nicht sagen, ob ich den zweiten, im Detail viel stärker besetzten und ebenfalls beeindruckenden Teil jemals ausführlicher besprechen werde, aber dieser lohnt in einem gänzlich anderen Licht, trotz einigen zwischenmenschlich unglücklich platzierten Klischees, ungemein, auch weil Stone einige 'halb und halb'-Missverständnisse hinsichtlich Gordon Gekko klarstellt, sich aber nicht verstellt, Tulpen zur treffenden Metapher hochzieht und seinen aufmerksamen Biss dennoch nicht einbüßt. Wall Street 2 wird zum Gegensatz von Geld und der Bedeutung des Lebens, was nur wenigen Kritikern und vermutlich ebenso wenigen Zuschauern geschmeckt hat. Die Grundlage unserer Existenz. Es geht immer ums Geld und die Bedeutung von Geld. Denn die Gier ist tatsächlich gut. Man sollte das Wort gut nur ins richtige Verhältnis setzen.

8/10
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Kommentare

07.04.2020 10:55 Uhr - Lukas
1a-Review, wirklich klasse geschrieben! Wichtig auch die Tipps bzgl. Making of und Audiokommentar!
Der Film ist natürlich zu Recht ein Klassiker!

07.04.2020 17:02 Uhr - VelvetK
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Dankeschön, Lukas!

08.04.2020 02:22 Uhr - Laughing Vampire
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Oh, die beiden Wall-Street-Filme habe ich dieses Jahr auch das erste Mal gesehen, und hier gehe ich mit deiner Kritik sogar voll mit! Habe mir danach auch gleich den Credits-Song der Talking Heads auf meinen MP3-Player geladen. Dieser Song alleine verkörpert für mich den gesamten Film. Wirklich großartig.

Bin dann mal auf deine Kritik zum zweiten Teil gespannt, mit dem ich leider wenig anfangen konnte. Diese ganze Öko-Story, die ständigen 180-Grad-Wandel Geckos, und vor allem die absolut peinliche Verkleidung von Prag als Zürich(!). Mit den roten Trams. Geht gar nicht, wenn man in Zürich gelebt hat und weiß, daß dort niemals etwas anderes als blau-weiße Trams fahren würden.

08.04.2020 06:44 Uhr - VelvetK
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Ja, einige der Songs aus beiden Filmen haben es auch in meine Playlist geschafft. Hrm, eigentlich wandelt sich Gekko nur einmal im zweiten Film aus dem Nichts, der Rest spielte sich in meinen Augen als bewusste Täuschung ab - diese Familienklischee-Kiste meine ich auch. Das mit Prag als Zürich ist mir auch aufgefallen, ist dramaturgisch aber eher Nebensache.

Dennoch versteht es Teil 2 einige Schwächen des Vorgängers auszumerzen, ohne perfekt zu sein, ist von vorne bis hinten voller genialer Zitate (der erste Schlagabtausch zwischen Douglas und Brolin) und mit Brolin, LaBeouf, Wallach (!), Mulligan, natürlich Douglas, Sarandon, Langella und Charlie Sheen in einem netten Cameo ohne Makel besetzt - das hat mich schon beindruckt. Ich werde mir den zweiten Film kurzfristig nochmal ansehen und vielleicht berichten.

08.04.2020 06:44 Uhr - VelvetK
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Ja, einige der Songs aus beiden Filmen haben es auch in meine Playlist geschafft. Hrm, eigentlich wandelt sich Gekko nur einmal im zweiten Film aus dem Nichts, der Rest spielte sich in meinen Augen als bewusste Täuschung ab - diese Familienklischee-Kiste meine ich auch. Das mit Prag als Zürich ist mir auch aufgefallen, ist dramaturgisch aber eher Nebensache.

Dennoch versteht es Teil 2 einige Schwächen des Vorgängers auszumerzen, ohne perfekt zu sein, ist von vorne bis hinten voller genialer Zitate (der erste Schlagabtausch zwischen Douglas und Brolin) und mit Brolin, LaBeouf, Wallach (!), Mulligan, natürlich Douglas, Sarandon, Langella und Charlie Sheen in einem netten Cameo ohne Makel besetzt - das hat mich schon beindruckt. Ich werde mir den zweiten Film kurzfristig nochmal ansehen und vielleicht berichten.

08.04.2020 22:49 Uhr - Laughing Vampire
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08.04.2020 06:44 Uhr schrieb VelvetK
Ja, einige der Songs aus beiden Filmen haben es auch in meine Playlist geschafft. Hrm, eigentlich wandelt sich Gekko nur einmal im zweiten Film aus dem Nichts, der Rest spielte sich in meinen Augen als bewusste Täuschung ab - diese Familienklischee-Kiste meine ich auch. Das mit Prag als Zürich ist mir auch aufgefallen, ist dramaturgisch aber eher Nebensache.

Gut, das kann man so sehen. Dennoch war's mir ein bißchen zu viel hin und her, und mit Shia LaBeoufs Charakter konnte ich so oder so nichts anfangen. In meinem Fall sind es auch oft Details, die einen Eindruck nachhaltig schädigen, daher nehme ich dem Film das mit Zürich schon ziemlich übel. :) Bin aber gespannt auf deine Kritik! Und ja, Charlie Sheens Cameo war in der Tat großartig.

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