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Pig

Herstellungsland:USA (2010)
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (1 Stimme) Details
inhalt:
Ein geistesgestörter Psychopath hält drei Menschen auf seiner Farm gefangen, die er mithilfe seiner weiblichen, stark geistig umnachteten Begleiterin (welche ihren Käfig lediglich zur "Fütterungszeit" verlassen darf) auf perfide Art und Weise foltert und ermordet.
eine kritik von hudeley:
Pig
 
Die Produktions- und Veröffentlichungsumstände einiger Filme sind teilweise interessanter und spannender als die Endprodukte selber. Der 2010 entstandene Pig wurde von seinem Regisseur nie zum Kauf angeboten und nach einigen Festivalläufen und einer kurzzeitigen Erhältlichkeit auf Vimeo von ihm selbst zurückgezogen, mit der Absicht, dass besagter Film nie wieder das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Lasst uns also zehn Jahre zurück ins erste Jahrzehnt des neuen Jahrtausends reisen um das Ganze zeitlich einzuordnen:
 
Nach der überdeutlichen Auferstehung des Horrorgenres, unter anderem mitbedingt durch den inzwischen fast schon veralteten Begriffs des Torture Porn, feuerte des Genre in den Jahren 2008 - 2010 vielleicht seine bis heute letzten, wirklich relevanten Filme heraus. Mit Martyrs fand nicht nur die französische Terrorwelle (welche übrigens weitaus mehr als "nur" die üblichen 4 Filme zu bieten hatte!) einen deutlichen Höhepunkt, sondern vielleicht war Pascal Laugiers Film, der sowohl inhaltlich als auch stilistisch wie eine komplette Reise durch die Horrorfilmgeschichte ab den 70er Jahren wirkte, der absolute Höhepunkt des Genres. Ich würde soweit gehen und behaupten, dass spätestens mit Martyrs Alles gesagt worden war, was gesagt werden musste und all die jahrzehntelange Vorarbeit aller anderen Regisseure nur dazu diente, dass Martyrs entstehen konnte.
[Und obgleich es um darum hier nicht gehen soll, gab es noch die Untergrundantwort Melancholie Der Engel, der Martyrs, wenn auch ungewollt, perfekt ergänzte. Für mich haben diese beiden Filme das Horrorgenre subjektiv an den Höhepunkt gebracht und beendet, obgleich auf Melancholie Regisseur Marian Dora immernoch ein Auge geworfen werden muss, ist er meiner bescheidenen Meinung nach zum heutigen Tag die letzte Relevanz des Genres.]
Es reicht alleine ein Blick in das das Jahr 2010, um deutlich zu machen, was dieses Jahr für den Horror-Afficionado zu bieten hatte: The Crazies, Piranha 3D, Insidious, The Last Exorcism, Wolfman, I Spit On Your Grave, Saw 3D, Black Swan, Tucker & Dale Vs Evil oder Julia's Eyes sind nur ein paar wenige Filmtitel, die bis zum heutigen Tag, trotz der Einordnung in verschiedene Subgenres und vieler Remakes, offene Türen bei den Horrorliebhabern einrennen. 
 
In besagtes Filmjahr stolpert nun Regisseur Adam Mason mit Pig. Mason, seit 2000 aktiv und zum damaligen Zeitpunkt durchaus ein oft auftauchender Name aus dem B-Sektor, war nur leider nie mit großem Lob übersäht. Seine beiden Debutfilme 13th Sign und Dust mal außen vor gelassen, gelang ihm mit Broken ein in meinen Augen durchaus gemeiner wie intensiver Terror-/ Abductionfilm. Dessen teils äußerst harte Gewaltspitzen schoben Broken in all den Kritiken zum damaligen Zeitpunkt in die Reihen des Torture Porns und führten zu unfairen Vergleichen, obgleich er dort nie hingehörte. Mit The Devil's Chair kam kurze Zeit später ein übernatürlicher, ebenfalls intensiver wenn auch eigenwilliger Splatterfilm hinterher. 2009 drehte er Blood River, bis heute eine meiner größten Überraschungen im Bereich der Blindkäufe. Dieser Film hat mich dermaßen mitgerissen und gepackt, dass ich ihn seit über zehn Jahren kein weiteres Mal gesehen habe, aus Angst, es könnte mir seinen exzellenten, ersten Eindruck trüben. Wieso nun ausgerechnet Mason gefühlt im ganzen Internet keine einzige, gut gemeinte Kritik seinen Filmen gegenüber zu verbuchen hat, entzieht sich komplett meines Verständnisses.
 
Bevor er 2010 mit Luster den ersten Film ablieferte, den ich nicht restlos toll fand, drehte er zeitgleich Pig. Ein Grindhouse Folterfilm, gefüllt mit Menschenverachtung und gedreht in nur einer einzigen Einstellung. Wie immer mit Haus und Hof Darsteller Andrew Howard in der Hauptrolle besetzt. Dieser spielt in Pig einen Psychopathen, der auf seinem Acker im amerikanischen Hinterland drei Opfer angekettet hat. Weiterhin hält er eine vom ihm geschwängerte, geistig behinderte Frau in einem Außengehege angeleint wie ein Tier. Und ebenjene Menschen sind in den kommenden 90 Minuten seinem kranken und gewaltbereiten Verstand ausgesetzt...
 
Regisseur Adam Mason ist im Besitz der einzigen Masterkopie dieses Filmes. Nachdem er, frustriert von der Filmindustrie und der stets nach blutigem Brutalo-Horror gierenden Fangemeinde, sein Drehbuch zu Pig schrieb, wurde es von allen Produzenten abgelehnt. Zu ausufernd sei es gewesen, zu nihilistisch - während das Torture Porn Publikum auf der anderen Seite seinen zwar harten, aber nie in reine Gewaltdarstellung abrutschenden Filme als zu langweilig abstraften. So drehte er mit 3000 Dollar im Sack seinen Film selbst. Ziel war es, das Endprodukt auf ein paar handverlesenen Filmfestivals zu zeigen und ihn für wenige Tage ohne große Werbung online zu stellen. Erzeugen wollte er damit den ultimativ gesuchten Kultfilm, ein Streifen, dessen Ruf ihm vorauseilt und der von keinem gefunden werden kann. Er stellte ein DVD Cover zum Download bereit, sodass ein jeder, der den Link zu seinem nicht öffentlich gelisteten Vimeo Upload erhielt, ihn herunterladen und bootleggen konnte. So kommt es, das bis zum heutigen Tag nur ein paar Wenige im Besitz dieses Filmes sind. Eine offiziell inoffizielle Bootlegproduktion gab es, abgesehen von einem streng auf 10 Stück limitierten Run von Dead Format Films jedoch nicht. Seine letzte Aufführung bekam Pig beim SXSW Filmfestival in New York, seit diesem Tag ist der Film verschwunden. Als derjenige, der damals Adam Mason über DMs auf den Nerv ging, ihm den Link zukommen zu lassen und den Film seit damals auf einer DVD-R hat, bin ich nun immerhin im Stande zu berichten...
 
Pig spielt komplett am Tag, in der prallen Sonne und versprüht ab Minute eins, alleine aufgrund des Bildes, absolute Grindhouse Atmosphäre. Die sandig dreckige, von Wald umrandete Umgebund trägt - das auf dem Bildschirm stattfindene Geschlachte einmal ausgeklammert - einiges dazu bei, dass der Zuschauer sich nicht wirklich wohl fühlt und nahezu wie ein fünfter Gefangener, aufgrund der ständig dem Psychopathen folgenden Kamera, dazu gezwungen ist, sich das Geschehen anzuschauen oder besser noch, über sich ergehen lassen zu müssen. Es gibt keine Verschnaufpause im Pig, denn die Aufnahmen sind viel zu fordernd. Nicht (nur) aufgrund des Inhalts, sondern ob ihrer Unmittelbarkeit. 
 
Der Dreh ohne Schnitt erforderte nicht nur viel Improvisation auf Seiten der Darsteller, sondern wirkt auch durchaus realistisch. Realistisch dahingehend, als dass wir hier einen "Ausflugstag" des Killers zu Gesicht bekommen; eine Momentaufnahme. So setzt dieser sich teilweise minutenlang einfach irgendwo hin, pisst in die Flora und Fauna, oder grillt Menschenfleischhäppchen. Als Film, der eine Handlung für sich beansprucht, wäre so etwas eine Katastrophe, als das Filmexperiment, das Pig von sich verlangt zu sein, ist dies ein durchaus interessanter Anstrich. Denn eine Handlung oder eine Zuspitzung der Ereignisse gibt es nicht. 
Natürlich hebt sich Adam Mason die härtesten Szenen für den mittleren beziehungsweise späteren Handlungsverlauf auf, aber klassische Charakterbindung, Kniffe und Wendungen im Film gibt es hier nicht. So steht und fällt Pig mit den Darstellern, von denen Andrew Howard als Folter-Psychopath eine äußerst glaubhafte Performance abliefert. Seine Frau mit der geistigen Behinderung hat leider das Schicksal, dem Zuschauer schnell auf den Nerv zu gehen. Ein Beweis für die Wirkung des Filmes, da dies nicht ihrem Unvermögen, sondern ihrer zugeschriebenen Rolle zu verdanken ist. Denn Adam Mason hatte nämlich nicht die Absicht, den Zuschauer hier eine unterhaltsame Zeit verbringen zu lassen.
 
So sind die Schikanen gegenüber den Opfern, oder das Foltern und Töten am Ende auch das sprichwörtliche Fleisch in der Suppe. Pig ist kein Splatterorkan oder eine Effektschau, sondern hält sich auch hier nahe an der Realität. Das ewige Drangsalieren, Erniedrigen und Beleidigen der Opfer wirkt in diesem glaubhaften Szenario so wesentlich härter, als es ein beliebiger Folterfilm mit 10 Litern Kunstblut pro Sekunde imitieren könnte. Bitte nicht falsch verstehen: Pig ist trotz allem blutig und hart. Es gibt wenige Filme, die dermaßen so konsequent lebensmissachtend und boshaft vor sich hin quälen. Obgleich mir Pig nie direkt in den Sinn kommt, wenn es um über die Maßen brutale Filme geht, so bin ich bei jeder Sichtung aufs Neue nahezu wie überrollt.
 
Die beiden Filetstücke im Gewaltbereich bleiben wohl die Vergewaltigung einer Frau, bei welcher der Killer den blutig tropfenden, frisch entfernten Skalp einer anderen Frau trägt oder die berüchtigte Tötung eines Mannes: dieser wird mit einem Brustschuss lebensgefährlich verletzt, sodass dieser sich - Verkrampfung sei Dank - in die Hosen kackt. Der Killer riecht an ihm und er, sowie seine zurückgebliebene Frau, kuscheln sich an ihn. Als sie feststellen, dass das Opfer noch lebt, wird dieses gesteinigt und bekommt einen Schraubenzieher in die Schulter und den Hintern gerammt. Nach einem, in diesem Fall erlösenden Kopfschuss aus kurzer Nähe, beugt sich der Psychopath zu den Überresten runter und scheint an der Hirnmasse zu riechen, ehe er mit dem Gewehrkolben ein paar weitere Male auf den Toten einschlägt und ihn schließlich über den steinigen Schotterboden schleift.
 
Vollständigkeitshalber sei erwähnt, dass Pig nach 70 Minuten doch seinen ersten Schnitt vorzuweisen hat. Die Ursprungsfassung lief über 2 Stunden und wurde von Regisseur Adam Mason aus Straffungsgründen gekürzt. Was genau fehlt, oder ob nicht doch (Selbst)Zensurgründe vorlagen, werden wir wohl nie erfahren.
 
So erschuf Mason mit Pig wohl wirklich genau das kultige Midnight-Movie, das er sich erhofft hat. Aus einer Frustration heraus entstand hier ein erkennbar wütendes, extremes und über Gut und Böse hinausgehendes Schundwerk von Film. Wieviel davon Teil des Drehbuchs war, oder ob der Improvisation der Darsteller vor Ort aus einer Eigendynamik heraus entstand, kann nur gemutmaßt werden. Der rückwärts und nach oben laufende Abspann, die Nichterhältlichkeit, das Drehen in einem One-Take, sowie alle anderen Umstände, haben aus Pig wirklich einen Film gemacht, der es bisher zwar nie über eine Randnotiz im Extremhorror hinausgeschafft hat, aber bis heute regelmäßig Fragen bei und von Horrorfans aufkommen lässt. Je länger seine Entstehung zurückliegt und je mehr Menschen von ihm erfahren, desto verruchter wird er erscheinen. Doch auch abseits dieser geplanten und impulsiven Selbstvermarktung hat Pig seine Qualitäten. Die nüchtern-trockene, skizzenhafte und äußerst grobkantige Inszenierung geben ihm eine unglaubliche Durchschlagskraft. Der Film ist einer der großen Gewaltfilmbrocken da draußen und ein Mittelfinger gegen alles und jeden. Ob das notwendig war, ob das künstlerisch wertvoll ist oder irgendeine Relevanz hat, darf angezweifelt werden. Mason selbst hat sich in späteren Jahren ebenfalls kritisch über diesen Film geäußert. So bleibt es vielleicht doch besser, wenn Pig nie wieder das Licht der Welt erblickt...
 
8/10
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Kommentare

16.04.2020 08:33 Uhr - dicker Hund
3x
User-Level von dicker Hund 15
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Banned by the director?

Ist vielleicht die Zukunft vieler Filme: Zwei Monate auf Netflix und dann wieder herausgenommen - mangels physischen Releases nicht legal erhältlich.

Das Review ist jedenfalls wieder verboten gut.

16.04.2020 10:28 Uhr - Lukas
2x
Bis auf die übertriebene Martyrs-Lobhudelei ein wieder mal sehr lehrreicher und faszinierender Blick in die Welt des abseitigen Films, diesmal mit dem Schwerpunkt auf die sehr spezielle Produktions- und Veröffentlichungsgeschichte. Danke dafür!

16.04.2020 18:42 Uhr - Man Behind The Sun
1x
User-Level von Man Behind The Sun 4
Erfahrungspunkte von Man Behind The Sun 290
Tut mir leid, wenn ich deine Review mal missbrauche, aber mir ist beim Lesen aufgefallen, dass ich zu deinem Review zu "The Butcher" (2008) auf eine ähnliche Form des Vertriebes (Vimeo) gestoßen bin. Ich zitiere mich frecherweise einfach mal selbst:

"Gestern angesehen und tatsächlich für gut befunden. Es ist und bleibt immer noch ein brutaler Torture-Porn, aber wenigstens steckt hier ein Funken Verstand hinter der ganzen Sache.

Es geht zwar blutig zu, aber so sehr, dass man sich jetzt angeekelt wegdrehen müsste, war es eigentlich nicht.

Die Atmosphäre ist klasse, der "Hauptdarsteller" ein echter Albtraum und endlich findet eine Kettensäge auch mal aus der Ego-Perspektive Anwendung. ;-)

Noch ein kleiner Hinweis: Ich bin auf der Suche nach dem Film auch über einen "The Butcher" gestoßen, der 2019 herausgekommen ist. Den gibt es auch Vimeo für knapp 2,00 Euro zu sehen; lasst die besser stecken.
Leider ist der Film hier nicht eingetragen, sonst hätte ich schon längst eine Review verfasst, so geärgert habe ich mich über diesen Schund. Es ist ein Amateurfilm, das muss man berücksitchtigen. Wie der Film es allerdings ernsthaft auf eine (Stand: 14.04.2020 ) 6,4 geschafft hat, kann ich mir nur dadurch erklären, dass die Macher des Films diesen wohl hochgevotet haben.

Nur mal ein kleines Beispiel für diesen absolut sinnlosen Blödsinn: Es wird eine angeblich reale Geschichte aus der Mitte der 90er gezeigt. Datumsanzeige der Kameraeinstellung (soll woll wie eine Art Doku wirken, das Ganze) xx,xx,1995, Los Angeles.
Einfach klasse, wie da inmitten der Menschenmenge Leute mit Selfie-Sticks und Smartphones rumlaufen und die Autos ganz klar nicht aus den 90ern stammen.

Das tut schon wirklich weh beim Hinschauen. Ich frage mich wirklich, wie man so einen niedrigen Anspruch haben kann, etwas so Hohles tatsächlich gut zu finden. Das kriegt doch jeder Laie mit Schreibblock und Handycam hin.

Hier mal der imdb-Eintrag;
https://www.imdb.com/title/tt11187940/?ref_=fn_tt_tt_16

Ihr könnt euch gerne selbst ein Bild machen, aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass jemand diesen strunzdummen Schund auch nur für eine Sekunde ernst oder in irgendeiner Weise eine Daseinsberechtigung als "FIlm" zusprechen kann. Da ist jeder deutsche Amateur-Splatter aus den 90ern ("Kettensägenzombies", "Das kombrutale Duell", "Violent Shit") eine Wohltat gegen dieses wertlose Stück Speicher auf der Kamera."

Übrigens: Ich gehe mit deiner Ansicht vollkommen konform, das "Martyrs" in irgendeiner Weise einen Höhepunkt der Filmgeschichte darstellt. Egal, was man von dem Film halten mag, das Ende ist dermaßen verstörend, dass mir heute noch eine Gänsehaut kommt, wenn ich darüber nachdenke.

"Martyrs" ist auch wieder einer solcher zeitlosen Klassiker.. Wird leider immer in einem Rutsch mit "Inside" oder gar "Frontiéres" erwähnt, gilt für mich aber durchauchs als Alleinstellungsmerkmal im Wege der "Neuen französischen Härte".

Ich möchte in diesem Zuge meinen heißgebliebten "High Tension" auch noch hervorheben ;)

16.04.2020 22:09 Uhr - hudeley
2x
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Danke Euch! :)

@dicker Hund:
Richtig, so wirds in Zukunft öfters kommen. Einer der ausschlaggebenden Gründen für mich, niemals Streaming zu nutzen. Lieber entgehen mir viele interessante Filme, die es leider nie auf physische Medien geschafft haben.

@Lukas
Nichts zu danken, ich danke Dir! ... und ich werde niemals müde werden, Martyrs überall hervorzuheben :P

@Man Behind The Sun:
Super, freut mich dass Dir der Film gefallen hat! Der andere The Butcher scheint ja wohl echt Grütze zu sein. Sollte ich mal über ein Release stolpern, werde ich mich allerdings nicht bremsen können und ihn wohl einsacken ;)

Was Du zu Martyrs schreibst, ist meine Rede. Die anderen 3 (was die bekannten Franzosen betrifft) sind allesamt nicht zu verachten, doch Laugiers Film ist eine andere Hausnummer. Was ich oben in der Kritik schrieb war ernst gemeint: Martyrs war der Höhepunkt des Genres und ja, ich bin mir darüber im Klaren, welch herausragende Filme es in der Geschichte des Horrors sonst noch so gab. Aber das ist das Schöne, dass 5 Leute 6 verschiedene Meinungen haben können.

17.04.2020 10:39 Uhr - Ivan_Danko
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Sensationelles Referenzreview, auch wenn ich mit dem Titel wohl nicht viel anfangen kann, vielleicht besser so, dass der nicht so leicht öffentlich zugänglich ist. Aber wirklich klasse und informativ geschrieben, meinen Respekt!

18.04.2020 12:28 Uhr - Man Behind The Sun
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Erfahrungspunkte von Man Behind The Sun 290
17.04.2020 10:39 Uhr schrieb Ivan_Danko
Sensationelles Referenzreview, auch wenn ich mit dem Titel wohl nicht viel anfangen kann, vielleicht besser so, dass der nicht so leicht öffentlich zugänglich ist. Aber wirklich klasse und informativ geschrieben, meinen Respekt!


Das ist ja leider das Problem. Ich versehe auch nicht, warum der auf einmal nirgendwo mehr zu finden ist, zumal den ja irgendwo jemand gehostet haben müsste..

Der Film sieht echt interessant aus, vor allem die ersten 15 Minuten, die bei Youtube zu finden sind, machen echt Lust auf mehr.

Ich hatte vor kurzem auch gesehen, dass "The Terrifier", als Kurzfilm (20 Minuten) bei Youtube zu finden ist; was für ein geiler Film... Leider gibt es den auf keiner BR, zumindest als Bonus bei Extras. Dann würde ich mir auch eins von den teuren MBs zulegen.

Hat einer einen Tipp, ob es den irgendwo auf einem festen Medium gibt?

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