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Der Frosch mit der Maske

Herstellungsland:Deutschland, Dänemark (1959)
Genre:Krimi
Alternativtitel:Edgar Wallace - Der Frosch mit der Maske
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,73 (11 Stimmen) Details
inhalt:
Sein Gesicht ist unter einer dunklen Hülle verborgen, lediglich zwei riesige, furchterregende Augen ragen heraus. Eingehüllt in einen weiten Kapuzenmantel verbreitet er gemeinsam mit seiner finsteren Verbrecherbande Angst und Schrecken auf Londons Straßen: Der Frosch mit der Maske. Inspektor Elk von Scotland Yard steht vor einem scheinbar unlösbaren Rätsel. An den Schauplätzen des Schreckens gibt es so gut wie keine Spuren - nur an den Handgelenken der Ermordeten findet man das schwarze Zeichen der todbringenden Froschbande. Erst als sich Richard Gordon, der Neffe des Scotland-Yard-Chefs, zusammen mit seinem Butler James in die Ermittlungen einschaltet, führt eine heiße Spur zu einer alten Hafenspelunke. Gordon lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein: Er nimmt einen Job als Beleuchter in der Lolita-Bar an...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von punisher77:

                                              DER FROSCH MIT DER MASKE

Der Engländer Richard Horatio Edgar Wallace (1875-1932) war einer der erfolgreichsten englischsprachigen Kriminalschriftsteller, dessen Werke bereits seit den 1920er Jahren in Großbritannien und den USA verfilmt wurden. Als der dänische Produzent Preben Philipsen (1910-2005), Inhaber der dänischen Rialto Film-Produktionsfirma und des deutschen Prisma Filmverleihs, auf der Suche nach einem Stoff war, mit dem er auf dem deutschen Kinomarkt Fuß fassen konnte, sah er sich – zusammen mit Waldfried Barthel (1913-1979), dem damaligen Chef des Constantin Filmverleih - die Edgar Wallace-Verfilmung The Ringer (1952) an, die man 1958/59 in die deutschen Kinos bringen wollte. Nach der Sichtung des Films beschloss man, den Film nicht in die Lichtspielhäuser zu bringen, sondern stattdessen einen eigenen Edgar Wallace-Streifen zu produzieren. Man erwarb die Rechte für die Romane Der Frosch Mit Der Maske und Der Rote Kreis und startete die wohl langlebigste deutsche Kriminalfilm-Reihe.

Die Aufgabe, ein stimmiges Drehbuch aus der Romanvorlage zu machen, übernahm Trygve Larsen alias Egon Eis (1910-1994), der nach dem Erfolg des Rialto Film-Wallace-Debuts Der Frosch Mit Der Maske noch weitere Drehbücher zu Wallace-Adaptionen verfassen sollte. Allerdings wurde sein Skript noch einmal von J. Joachim Bartsch (1903-1965) überarbeitet. Die Regie des Films übernahm Harald Reinl (1908-1986 / Der Schatz Im Silbersee, 1962). Zu den Darstellern des Films zählten Joachim Fuchsberger (1927-2014 / 08/15, 1954-1955), Eva Anthes (Kein Mann Zum Heiraten, 1959), Siegfried Lowitz (1914-1999 / Der Alte, 1977-1986), Jochen Brockmann (1919-1990 / Der Tiger Von Eschnapur, 1959), Karl Lange (1905-1999 / Der Letzte Mohikaner, 1965), Dieter Eppler (1927-2008 / Der Würger Von Schloss Blackmoor, 1963), Eva Pflug (1929-2008 / Die Botschafterin, 1960), Fritz Rasp (1891-1976 / Metropolis, 1927) und Eddi Arent (1925-2013 / Harald Und Eddi, 1987-1989). Lowitz und Rasp sollten noch in späteren Edgar Wallace-Streifen der Rialto Film-Reihe auftauchen; Joachim Fuchsberger und Eddi Arent wurden sogar zu Stammschauspielern der Serie. Gedreht wurde in Dänemark. Um dem Publikum zu suggerieren, dass der Film in London spiele, schickte man ein kleines Team in die englische Metropole, um so viele Aufnahmen wie möglich von Londoner Sehenswürdigkeiten zu machen, die man auch für spätere Wallace-Filme verwenden konnte. Da es sich bei den Rialto-Edgar Wallace-Streifen um Low Budget-Produktionen mit eng gesteckten Drehplänen handelte, waren „richtige“ Dreharbeiten in London einfach zu teuer.

London wird von einer Verbrecherbande, angeführt vom sogenannten „Frosch mit der Maske“, der an den Schauplätzen seiner Verbrechen stets das Zeichen eines Froschs hinterlässt, in Angst und Schrecken versetzt. Inspektor William Elk (Siegfried Lowitz) tappt im Dunkeln. Selbst der Versuch, einen Undercover-Polizisten in die Frosch-Bande einzuschleusen, scheitert. Jetzt schaltet sich Richard Gordon (Joachim Fuchsberger), der Neffe des Chefs von New Scotland Yard , in die Ermittlungen ein …

Aus heutiger Sicht wirken die von Rialto Film produzierten Edgar Wallace-Filme für viele Filmfans sicherlich hoffnungslos veraltet und verstaubt, so mancher Moment, bzw. Teil innerhalb der Reihe fällt sicherlich unter die Kategorie „Trash“ und nicht jeder der Edgar Wallace-Darsteller war später glücklich darüber, mal zwischen 1959 und 1972 in einem Teil dieser Krimi-Reihe aufgetreten zu sein. Und dennoch – Filme wie Der Frosch Mit Der Maske haben einen kleinen Platz innerhalb der (deutschen) Filmgeschichte sicher, da sie damals etwas Neues boten und sogar Horrorfilmregisseure wie Dario Argento, dessen Regiedebut Das Geheimnis Der Schwarzen Handschuhe (1970) in Deutschland sogar unter dem Banner der Bryan Edgar Wallace-Filmreihe (=Die Wallace-Konkurrenz von Artur Brauner) in Deutschland veröffentlicht wurde, inspiriert haben sollen.

Der Frosch Mit Der Maske bietet eine solide, spannende Handlung, die Harald Reinl handwerklich so sicher inszeniert hat, dass der Zuschauer heute vielleicht nicht mehr vor Aufregung an den Nägeln kaut, aber das Interesse innerhalb der knapp anderthalbstündigen Spieldauer nicht verliert. Dass der Film in Schwarzweiß gedreht wurde und Reinl so genügend Raum gibt, Licht und Schatten effektvoll einzusetzen, sorgt für ein wohliges Gruselfilm-Flair, das sehr schnell zum Markenzeichen der besseren Wallace-Verfilmungen avancieren sollte. Für zusätzliche Spannung sorgt, dass die Identität des Froschs bis zum Schluss offen bleibt, und man quasi mitraten kann.

Außerdem verfügt Der Frosch Mit Der Maske über eine ansehnliche Besetzung. Wenn man Joachim Fuchsberger ausschließlich als Showmaster (Auf Los Geht´s Los, 1977-1986) oder aus der Reportagereihe Terra Australis (1988-2005) kennt, könnte man überrascht sein, dass Fuchsberger in Der Frosch Mit Der Maske echte Draufgängerqualitäten beweist, streckenweise richtig cool wirkt und auch Action – bzw. Kampfszenen zu bewältigen hat. Außerdem bietet er mit Eddi Arent als sein stocksteifer, mit trockenem Humor gesegneter Butler ein Duo, das einen großen Teil des Unterhaltungswert des Froschs Mit Der Maske ausmacht. Arent war eigens dafür engagiert worden, um den an sich ernsthaften Krimi-Plot mit etwas Humor aufzulockern, was dem in Danzig-Langfuhr geborenen Schauspieler so gut gelang, dass er schnell zum Publikumsliebling wurde und in zahlreichen weiteren Wallace-Verfilmungen vor die Kamera trat. Außerdem bemerkenswert sind die schauspielerischen Leistungen von Siegfried Löwitz als kauziger Inspektor Elk sowie Walter Wilz als fehlgeleiteter Ray Bennet und Fritz Rasp als im wahrsten Sinne des Wortes eiskalter Zeitungsverleger. Aber auch die weiblichen Darstellerinnen machen ihre Sache gut – besonders Eva Pflug als verführerische wie zweifelhafte Barsängerin, die das Lied Nachts Im Nebel An Der Themse vorträgt.

Man mag es heute kaum glauben, aber für damalige Verhältnisse hat Der Frosch Mit Der Maske durchaus gewagte Momente, die dafür sorgten, dass der Film damals erst nach einer Kürzung ab 16 Jahren freigegeben werden konnte – die gleiche Freigabe trägt die Romanadaption auch heute noch. Sicher, keiner dieser Momente dürfte heute noch Anstoß erregen, aber wir sprechen hier über einen deutschen Film, der über sechzig Jahre auf dem Buckel hat – und dafür verfügt der Streifen über eine ordentliche Portion Gewalt. Hier wird u.a. eine wehrlose, gefesselte Frau blutig erschossen und auch ein (offscreen) durchgeführter Kehlenschnitt sorgt für ein blutiges Resultat. Außerdem wirft sich die schöne Eva Pflug in laszive Posen, die im deutschen Nachkriegskino alles andere als alltäglich waren.

Natürlich hat Der Frosch Mit Der Maske auch seine Schwachpunkte. Auch wenn unheimlich kostümierte/maskierte Schurken von Film Nummer 1 an zum guten Ton der Edgar Wallace-Filme aus dem Hause Rialto Film gehörten, wirkt das Frosch-Kostüm eher grotesk, aber nicht gerade Furcht einflößend. Hinzu kommt, dass auch die Kampf-Choreographien, die man auch damals bestimmt schon besser, bzw. etwas spektakulärer hinbekommen hätte, heute ein wenig unfreiwillig komisch wirken. Ein Minuspunkt, der aber nicht notwendigerweise einer sein muss, ist die etwas unausgeglichene Rollenverteilung. Wer denkt, dass Siegfried Lowitzs Figur im uneingeschränkten Mittelpunkt des Films stehen muss, da er ja der ermittelnde Beamte ist, könnte enttäuscht werden, da es viele Szenen gibt, in denen er nicht auftaucht, sondern Fuchsberger/Arent, bzw. Pflug/Wilz das Feld überlässt. Aber auch das sollte bald zum Markenzeichen der Edgar Wallace-Streifen werden – es sind (oft) Ensemblefilme, in denen sich die Schauspieler die Bälle gegenseitig zuspielen und ein Ermittler und ein Verdächtiger – was ihre Screentime angeht – mitunter gleichberechtigt sind.

Oft ist der erste Teil einer Reihe der beste, aber bei einer Filmserie mit über 30 Teilen muss man doch etwas differenzieren. Der Frosch Mit Der Maske ist ein guter Film, der schon einige, aber nicht alle Markenzeichen enthält, die einen klassischen Edgar Wallace-Film ausmachen. Er hat auch Schwächen, die aber im Vergleich zu den Stärken in der Unterzahl sind. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Das Publikum war jedenfalls begeistert – über drei Millionen Zuschauer sahen den Frosch Mit Der Maske. Die Personen hinter diesem Edgar Wallace-Film waren auf eine Goldader gestoßen und lösten damit einen Boom aus, der maximal ausgenutzt werden musste.

7-8/10

7/10
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Kommentare

16.06.2020 08:25 Uhr - sonyericssohn
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Meine erste Berührung damals mit den Edgar- Filmen. Fand ich sogar ziemlich gruselig ! Es folgten Der schwarze Abt und Der grüne Bogenschütze. Das war die Zeit in der auch die Dr. Mabuse- Filme im Fernsehen liefen. Auch schon wieder ewig her. Aber schön war's.
Heute locken mich die Edgar Filme nicht mehr sonderlich.... obwohl sie einen unverwechselbare Charme besitzen !!!!!

16.06.2020 09:09 Uhr - Dissection78
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Toll eingefangen, Punisher! Und ja, da stimme ich sony zu: Die ollen Wallace-Schinken haben (fast) alle verteufelt viel Charme. Vor allem bei den frühen Schwarzweiß-Streifen gruselte ich mich als Kind. Letztes Jahr legte ich mir dann die Wallace-Box mit 33 Filmen zu, wobei ein Werk ("Wartezimmer zum Jenseits") keine Wallace-Adaption ist. Dessen literarische Vorlage stammt von James Hadley Chase. Die restlichen 32 Filme sind dann die Rialto-Produktionen. Heißt: Sechs Werke, die von anderen Produktionsfirmen stammen, sind dementsprechend leider nicht enthalten (u. a "Der Rächer", "Der Fluch der gelben Schlange" und "Das Rätsel des silbernen Dreiecks"). Doch ich bin sehr zufrieden. Gefällt mir insgesamt. "Der Frosch mit der Maske" bekommt von mir ebenfalls 7 Zähler. Es gibt da durchaus bessere Vertreter, aber auch erheblich schwächere :)

16.06.2020 09:33 Uhr - Punisher77
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Vielen Dank für Eure Kommentare.
Ich habe die Wallace-Filme ziemlich spät entdeckt - das war, als die Filme in DVD-Boxen mit jeweils 4 Filmen erschienen. Klar hatte ich den einen oder anderen Streifen mal im Fernsehen gesehen, aber das war ewig her. Da mir die Box mit "Der Frosch Mit Der Maske", "Der Rote Kreis", "Die Bande des Schreckens" und "Der Grüne Bogenschütze" gut gefallen hat, habe ich mir nach und nach den Rest gekauft. Mittlerweile habe ich die Filme auch und ja, es gibt durchaus schwächere Filme als diesen hier ... den "Grünen Bogenschützen" zum Beispiel.

16.06.2020 10:10 Uhr - Lukas
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Ach ja, die Wallace-Filme, die hab ich als Kind / Jugendlicher auch mit großer Begeisterung geschaut!
Schöne Review mit vielen spannenden Hintergrundinfos, nur die Geburts- und Todesjahre aller Beteiligten in den ersten beiden Absätzen hätte es vielleicht nicht unbedingt gebraucht, dadurch wirken ein Absätze ein klein wenig überladen.

16.06.2020 10:44 Uhr - Punisher77
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Vielen Dank für Deinen netten Kommentar.
Und Du hast Recht - vielleicht sollte ich mir in Zukunft bei Filmen, bei denen so viele Beteiligte nicht mehr leben, die Geburts - und Todesjahre tatsächlich sparen.

16.06.2020 10:46 Uhr - Chímaira
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Ich habe um die 35 Romane von Edgar Wallace gelesen und muss leider sagen, dass mich die meisten Filme enttäuschen. Alfred Vohrer als Regisseur und Karl Löb als Kameramann haben in vielen Teilen wunderbare Arbeit verrichtet. Einzig die Drehbücher waren nicht gut. Die recht ernsten Romane besaßen in Dialogszenen teilweise passenden Humor. In den Filmen wurde der Humor überspitzt und wirkte häufig albern. Eddi Arent war meistens für diesen Part verantwortlich und wurde trotz seines schauspielerischen Könnens immer wieder zum Kasper. "Das Geheimnis der grünen Stecknadel" ist ein von Massimo Dallamano gedrehter Giallo u. a. mit Fuchsberger und besitzt die nötige Ernsthaftigkeit für einen Wallace-Krimi, obwohl das Drehbuch nicht mehr viel mit dem Roman gemein hat. Vielleicht hast Du diesen ebenfalls auf Deiner Liste.

Jedenfalls vielen Dank, dass Du dich so ausgiebig mit einer Wallace-Verfilmung befasst hast. Vielleicht folgen andere ;)

16.06.2020 14:03 Uhr - Punisher77
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Auch Dir vielen Dank!

Zu den Büchern kann ich leider nichts sagen, da ich noch keines von ihnen gelesen habe und sie sozusagen wie "normale" Spielfilme und nicht wie Literaturverfilmungen behandele.

"Das Geheimnis Der Grünen Stecknadel" finde ich richtig gut!

Könnte durchaus sein, dass noch andere folgen ;-).

16.06.2020 19:47 Uhr - prince akim
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Sehr schöne Review ! Ehrlich gesagt, ich hatte die Filme schon fast ganz vergessen, sehr schön, mal wieder was davon in einer Review zu lesen.Wenn man mal bedenkt, wieviel Zeit ins Land gezogen ist, seit ich den Film damals mal im ZDF gesehen habe... Edgar Wallace-Filme waren damals ja auch richtige "Strassenfeger", jeder wollte in der Schule mitreden. Die, die einen Videorekorder hatten, haben sich untereinander die Filme ausgeliehen, die anderen ( natürlich war ich bei denen dabei .. ) hatten nur "Edgar Wallace "-Hörspielkassetten von Europa am Start ... ;-)

16.06.2020 20:51 Uhr - Punisher77
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Vielen Dank, Prince,
die Hörspiele von Edgar Wallace kenne ich auch noch ... die wurden neben den drei ???, Larry Brent und der Gruselserie von H.G. Francis in meinem Umfeld sehr häufig gehört. War `ne schöne Zeit.

16.06.2020 22:46 Uhr - TheRealAsh
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Du hast Recht, der Film ist gut, aber nicht richtig gut. Dafür aber ist es der für mich momentan meistzitierte Filmtitel, den ich verwende, wenn ich mich mit Freunden treffe und die aktuelle Situation thematisiere.

Well done, hoffe, da kommen noch mehr Wallace von dir, ich hab die immer gemocht und schon viel zu lange nicht mehr gesehen, hab die coole DVD-Edition damals sehr gerne gekauft, auch wenn die jetzt eher angestaubt ist;-)

16.06.2020 23:42 Uhr - Intofilms
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Mir gefallen die Filme heute leider auch nicht mehr so gut wie früher. Das dürfte schlicht daran liegen, dass ich nach mehr als dreißig Jahren regelmäßigen Schauens einen gewissen Überdruss entwickelt habe. Dennoch ist das ohne jeden Zweifel die Filmreihe, die mich am stärksten und nachhaltigsten geprägt hat. Krimi, Gruselfilm, Giallo, Slasher - das hängt bei mir alles zusammen, ich verdanke dieser Reihe so unendlich viel. Fabelhafte Review, wunderbar! ;)

17.06.2020 01:29 Uhr - Punisher77
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Vielen Dank für Eure ,lobenden Worte.

@Ash:
Ich hab´ die Reihe mal wieder "entstaubt"...und beim "Frosch Mit Der Maske" war ich nach erneuter Sichtung schon überrascht, was da alles gezeigt wurde...wir freden immerhin über einen Film aus dem Jahr 1959...

@Intofilms:
Bei mir hat sich der Überdruss noch nicht eingestellt. In den Neunzigern habe ich 2,3 Filme im Fernsehen gesehen, aber richtig verfolgt habe ich die Reihe erst, als sie in erschwinglichen DVD-Boxen erschien. Und jetzt habe ich die Box mit den ersten vier Teilen noch mal "ausgegraben" ...für einen langweiligen Sonntag genau das richtige!

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