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Schakuguku
Level 16
XP 4.669
Eintrag: 12.03.2012

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Guinea Pig - Devil's Experiment

(Originaltitel: Ginî piggu: Akuma no jikken)
Herstellungsland:Japan (1985)
Genre:Horror, Splatter
Alternativtitel:Guinea Pig Part 1: Devil's Experiment
Devil's Experiment
Unabridged Agony

Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,83 (18 Stimmen) Details
inhalt:
Eine junge Frau gerät unter mysteriösen Umständen in die Fänge von mehreren jungen Männern. Diese nehmen sie gefangen, fesseln sie in einem kargen Raum an einen Stuhl und sperren sie ein. Die düsteren Gestalten haben sich vorgenommen, an der hilflosen Frau verschiedenste Folterungen und Qualen auszuprobieren, und deren Wirkung zu beobachten. Sie beginnen erst die junge Frau mit Schlägen und Tritten zu malträtieren. Die Methoden der jungen Sadisten, die ersichtlich sehr viel Spaß am Quälen haben, werden mit der Zeit immer schlimmer. Für die hilflose Frau beginnt ein furchtbarer Albtraum...
eine kritik von schakuguku:
Drei junge Männer entführen eine junge Frau, um an ihr ein grauenvolles, sadistisches Experiment durchzuführen. Das Experiment soll zeigen, wie lange eine Frau verschiedenste Foltermethoden aushalten kann, bis diese psychisch und körperlich völlig zerstört ist.

Vor Beginn des Folterfilms von Satoru Ogura wird dem Zuschauer in einem Vorspann weisgemacht, dass wahrscheinlich Ogaru selbst eine echter Snuff zugespielt worden sein müsse, welcher als Vorlage zu seinem grausigen Filmwerk diente. Doch wirklich ersichtlich ist dies nicht, und zu dem ist auch weitgehend kein anderer Drehbuchautor bekannt. Zumindest versuch man hier den Zuschauer mit einem als real geltenden Snuff zu schockieren, was angeblich in ferner Vergangenheit wohl funktioniert haben muss, anhand von albernen Gerüchten über den Film. Es ist ja nicht wirklich bekannt, wer den Vorspanntext wie folgend aus dem Original ins Deutsche verfasst hat. In der deutschen Übersetzung scheint wohl ein Satzteil vergessen worden zu sein, denn der dritte Satz scheint mir nicht ganz vollständig zu sein. Hier angebliche der Originallaut der Übersetzung:

Vor einigen Jahren bekam ich eine Video-Kassette mit dem Titel GUINA PIG. Der beigelegte Kommentar sagt aus: Dies sind die Aufzeichnungen eines Experimentes, wieviel Schmerz eine normale menschliche Seele aushalten kann, bevor sie zerstört wird. aber es war eine unglaubliche zur Schaustellung teuflischer Grausamkeit, welche von drei Männern an einer Frau verübt wurden. Man bedenke: GUINEA PIG ist als reines, experimentelles Material definiert.

Zu Beginn des eigentlichen Experiments, werden in kurzen Szenen flüchtige Landschaftsbilder, wahrscheinlich abends aus einem fahrenden Auto heraus gefilmt, denn es scheint gerade dunkel zu werden (es kann sich aber auch um Morgendämmerung handeln), im Wechsel mit Szenen am hellen Tage, in welchen die junge Frau nach der Folterung in eine Hängematte geschnürt an einem Baum hängt, gezeigt. Im Anschluss dieser Kurzszenen schließt sich auch gleich der Anfang des teuflischen und frauenverachtenden Experiments an. Das Experiment scheint wohl in irgend einem Haus, oder in einer einem Haus angehörigen Garage vollzogen zu werden, denn wie man in den Anfangsszenen gut erkennt, schließt einer der drei Männer ein Rolltor oder Schubrollladen im Hintergrund, während ein anderer die Füße der auf einem Bürostuhl sitzenden jungen Frau fesselt. In der ersten Phase des abscheulichen Experiments wird die Frau auf verschiedener Art und Weise ins Gesicht geschlagen. Man schlägt sie mit der Flachen Hand, mal mit der Faust, und nach etlicher Anzahl von Schlägen sogar mit einem mit Münzgeld gefüllten Beutel, man sieht zwischendurch wie einer der Männer während der Prozedur des Schlagens den Beutel mit Münzen füllt. In allen Phasen der üblen Folter, sieht man das Opfer meist in Nahaufnahme, doch die Männer, welche dunkel gekleidet sind und Sonnenbrillen tragen, sind unkenntlich gehalten (typische Snuffmarrotte). Nach dem fünfzigsten Schlag reibt man der Frau sogar Salz mit angefeuchteter Hand auf die geschundene Stelle im Gesicht, um den Schmerzgrat zu steigern. Insgesamt 100 Schläge verpassen die Männer abwechselnd der jungen Frau, und beschimpfen sie aufs Übelste dabei, um sie noch mehr zu erniedrigen, ja einer beschwert sich sogar, dass ihm die Hand schon weh tun würde, und man schreitet weiter zu Phase Zwei. Für dieser Phase, in welcher die Frau mit Füßen getreten werden soll, bindet man sie vom Stuhl ab und schmeißt sie auf den Boden. Zuvor hat diese wohl die Nacht mit verbundenen Augen, an den Bürostuhl gefesselt verbringen müssen. Zumindest sind die Augen weiterhin während der üblen Trittprozedur verbunden. Unter üblen Beschimpfungen treten die Männer auf die Frau ein, zerren sie an den Haaren vom Boden auf, schubsen sie hin und her und schmeißen sie wieder tretend auf den Boden. Unter 200 Fußtritten soll die machtlose Frau zu leiden haben, eine wirklich grauenvolle Vorstellung! In Phase Drei des Experiments, bearbeitet man dann das Opfer mit einer Rohrzange. Einer der Männer petzt der Frau in den Handrücken, dann in die Haut des Unterarms. Nach dem die gepeinigte Frau die Nacht in eine Hängematte gebunden, an einem Baum hängend verbringen musste, wird an ihr Phase Vier vollzogen. Dazu wird sie wieder auf den Bürostuhl gefesselt, und fortlaufend schnell auf ihm gedreht. Zwischendurch bekommt die Frau starken Alkohol eingeflößt. Die Männer wollen jetzt ausprobieren, wie lange es ihr Testobjekt wohl aushalten würde, bis diesem ohnmächtig wird und drehen sie bis zum Erbrechen. Phase Fünf beinhaltet eine weitere quälende Variante, in deren die Sadisten der an den Bürostuhl gefesselten Frau einen große Kopfhörer aufsetzen und diesen fest auf ihren Kopf fixieren. Über diese Kopfhörer ist die Frau dem lauten Ton eines Zahnarztbohrers ausgeliefert. Zwanzig Stunden lang muss sie den lauten Ton des Bohrers bis zur gabernden Bewusstlosigkeit ertragen. In Phase Sechs, reißt man der Frau mit einer Zange einen Fingernagel und Haare gleichzeitig aus. Phase Sieben verbirgt eine der qualvollsten Torturen für die Frau. Mit erst 70 °C, dann mit 120°C siedendem Öl, werden der jetzt auf einen Tisch gebundenen Frau unter großen Schmerzen Teile ihres Körpers verbrannt. In Phase Acht streut man der jungen Frau, welche sich immer noch auf dem Tisch gefesselt befindet mit einem Sieb Maden über den ganzen Körper. Dies wird wiederum in Phase Neun übertroffen, denn jetzt beschmeißen die drei Männer ihr bewusstloses Opfer eimerweise mit verschiedenste Innereien, bis dieses zu sich kommt, und gepeinigt aus dem Schreien nicht mehr herauskommt. Dabei freuen sich die abartigen Männer wie kleine Kinder. In Phase Zehn der Grausamkeiten, schneidet dann einer der Gewalttäter ganz langsam mit einem Skalpell in der Hand der Frau. Es wird auch gezeigt, dass einer der Männer mit einem Vorschlaghammer, mit welchem die Frau morgens schon in der Hängematte eingeknäult, am Baum hängend geweckt wurde, derb auf die Hand schlägt, dass die Knochen brechen. In Phase Elf sticht man dann noch zu guter Letzt dem machtlosen Opfer mit einer vorher angefertigten langen Nadel, seitlich am Auge angesetzt, ganz langsam durch das linke Auge. Am Ende des Film, wird die gepeinigte und geschändete Frau abermals in der Hängematte eingezwängt, am Baum hängend gezeigt.

Im angehörigen Abspann des Film wird abermals versucht, dem Zuschauer, nach Betracht der schockierenden Szenen, eine reales Bild der Begebenheiten zum Ursprungsmaterial zu vermitteln, um die Story noch authentischer zu gestalten. Im angeblichen Originallaut der deutschen Übersetzung sieht dies dann so aus:


Die genauen Aufzeichnungen des Experimentes gelten als verschollen, aber das Alter und andere Informationen über die Frau und die 3 Männer werden überprüft!

Guinea Pig: The Devils's Experiment, im Originaltitel Ginī piggu: akuma no jikken ist einer der wenigen Filme, in denen Sinnlosigkeit und brachiale Gewalt im absoluten Einklang stehen. Den Inhalt des Films als Experiment zu bezeichnen, welches in Sinnlosigkeit nicht mal irgendein Ergebnis schildert, um in irgendeiner Weise zumindest einen kleinen Funken Sinn zu ergeben, ist in gleichen Teilen fatal wie verächtlich! In Devil's Experiment wird ein extrem hohes Maß an Frauenverachtung hervorgebracht, generell gleichzusetzen mit brutaler Menschenverachtung. In einem Experiment geht man generell von aus, dass es in welchen Fall auch immer zu einem Ergebnis kommen müsse, sonst bräuchte man erst gar nicht experimentieren. Der Inhalt des Films Guinea Pig stellt nicht in irgend einer Weise eine Handlung dar, wie der Name es schon ausdrückt „Guinea Pig, sinngemäß übersetzt = Versuchskaninchen (nicht Meerschweinchen)“ sondern macht in diesem Fall nur Andeutungen, ja Andeutungen ohne Ergebnis! Wenn wie behauptet, ein reeller Snufffilm, der als Vorlage gedient haben soll existiert hätte, dann hätten nur die reellen Folterschergen, welche ein übles Verbrechen begangen hätten, einen sinngemäßen Ausgang ihres Experimentes vorliegen gehabt, und Regisseur Satoru Ogura nur ein verachtendes Werk der Grausamkeit geschaffen! Es wird zwar, und dies schauspielerisch bestens dargestellt, ein Experiment als solches zum Thema angeschnitten, aber in einer Szenenfolge nach der anderen wird nur rohe Gewalt dargestellt, Gewalt die sich in keiner Form von Kunst einreihen kann! Es mag zwar sein, dass für den einen oder anderen Sadismus als Kunstform existent ist, aber dieser wird von vornherein von keinem Gewissen geplagt. Das Einzige, was man hier als kunstvoll bezeichnen kann und das ist leider das einzige positiv anzusehende Punkt des Films, sind die Spezialeffekte und die makaberen Darbietungen der Darsteller unter der Regie Oguras. Beides hat schwer zu beigetragen, dass das verächtliche Szenenmaterial extrem authentisch rüber kommt. Mithin ein ganz besonderer Grund, solch Filmmaterial von der Jugend fernzuhalten! Was in der weiterer Vergangenheit zur Beschlagnahme von Filmdatenträger führte, sieht leider bei der einen und anderen Fassung des Films aus heutiger und jüngst vergangener Zeit ganz anders aus. Die Label schaffen es halt doch immer wieder dem Zensur und Beschlagnahmehammer mit einem „Ungeprüft“ aus dem Weg zu gehen, um beschlagnahmtes Material der Vergangenheit frei verkäuflich zu machen, und dies mit vollem Erfolg.

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