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Bedingungslos

(Originaltitel: Kærlighed på film)
Herstellungsland:Dänemark (2007)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama, Krimi, Liebe/Romantik, Thriller
Alternativtitel:Just Another Love Story
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,50 (2 Stimmen) Details
inhalt:
Ein schrecklicher Autounfall katapultiert eine fremde Frau mit Gedächtnisverlust in Jonas Leben. Der gestandene Familienvater gerät in den Bann der schönen Frau und ihres Geheimnisses. Er beginnt, ein Doppelleben zu führen und übernimmt die Rolle eines anderen Mannes. Er ahnt nicht im Geringsten, dass seine Sehnsucht nach einem aufregenderen Leben krasse Konsequenzen für ihn, seine Familie, seine Freunde und seine neue Geliebte haben wird. Weil Jonas sich mitschuldig fühlt am schrecklichen Autounfall von Julia, sucht der brave Familienvater die im Koma liegende junge Frau im Krankenhaus auf. Dort wird der Polizeifotograf von ihrer Familie für ihren Freund Sebastian gehalten, den sie auf einer Reise durch Asien kennen gelernt hat. Erst unfähig und später unwillig, das Missverständnis aufzuklären, hilft Jonas der aus dem Koma erwachten, aber unter Gedächtnisverlust leidenden und nahezu erblindeten Julia, zurück ins Leben zu finden. Und er verliebt sich in sie. Zunehmend in einen Strudel widersprüchlicher Gefühle geratend, schlägt Jonas trotz mysteriöser Ereignisse und bedrohlicher Begegnungen alle Warnungen in den Wind. Schließlich geht er ganz in der Rolle des Sebastian auf, verlässt Frau und Kinder und lebt fortan mit Julia zusammen, die schwanger ist. Doch eines Tages taucht ein Mann auf, der sich Jonas nennt, und Julia erinnert sich mehr und mehr daran, wer Sebastian wirklich war...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von cinema(rkus):

                                                          C I N E M A (rkus) 

                                                                präsentiert 

                                 den      düsterfastdunkelschwarzen   3. KUSS  in Form

     des stilistisch raffiniert arrangierten dänischen   Neo-Noir Meisterwerks   "BEDINGUNGSLOS" 

                             kreiert von Mastermind Ole Bornedal  und Kamera-Kreativ-Ass Dan Laustsen

 

 

"Schöne Frauen und Mystik. Beginnt nicht jeder Film-Noir so ?", wird in den folgenden 100 Minuten irgendwann mal gefragt. Und ja, diesbezüglich ist mit tödlicher Sicherheit eine Kausalkette zu erkennen. Macht euch also bereit, für einen europäischen Neo-Noir-Thriller der Premium-Klasse, der aufgrund seiner abgefahrenen Story besticht und eine Optik zu bieten hat, die in dieser Faszination nur von Kamera-Künstler Dan Laustsen (Nightwatch, Mimic, Pakt der Wölfe, Crimson Peak, Shape of Water) kredenzt werden kann.

Neugierig ? Wenn ja, dann bitte folgt den Wörtern und "vernascht" Zeile für Zeile, um euch (hoffentlich) den Anreiz zu erwerben, mit diesem Kunstwerk demnächst auch euren Player zu veredeln. 

Die Geschichte eröffnet mit 3 paginierten "Liebesszenen", die sofort unsere aufmerksamen Sinne einfordern. 

                                                                                 1.

Nacht. Die Kamera schwebt über einem, auf grauen Pflaster liegenden Mann, auf den permanenter Regen niederprasselt. Es ist Jonas  (Anders W. Berthelsen) , die Hauptfigur der folgenden 1oo Minuten. Blut breitet sich unter ihm aus, vermischt sich mit dem Wasser, er stirbt ? Neben ihm eine blonde Frau, knieend, schluchzend. Ein Voice-over-Kommentar setzt ein und Jonas versucht rückblickend seine Geschichte zu erzählen, die ihn an dieses Ende führte.

(Diese Anfangsszene ist eine liebevolle Reminiszenz an Billy Wilders "Boulevard der Dämmerung" von 1950. In         diesem Werk fand sich William Holden als Joe in einer identischen Situation )

                                                                                  2.

(Ehe-)Bett. Jonas und die weinende Frau aus Szene 1 beim Liebesspiel. Dabei rechnet und spekuliert er, wie oft sie sich wohl in den vergangenen 10 Jahren geliebt hätten. Irgendwann werden sie von der gemeinsamen Tochter überrascht und gestört und Jonas liegt kurz darauf aktionslos und irgendwie enttäuscht im Bett. Jetzt kuschelt sich die Tochter - schlafend - in die Arme seiner Frau Mette (Charlotte Fich) . Seine Frage, "Wollen wir ins Wohnzimmer gehen ? ", entgegnet Mette mit "Warum/Wozu" ?

O.K., einige von euch lächeln und nicken wissend ; willkommen im Ehe-Alltag.

                                                                                3.

(Hotel-)Zimmer. Ein Mann (Nikolaj Lie Kaas) dirigiert einen auf ihn gerichteten Revolver, den eine Frau (Rebecka Hemse) in den Händen hält, von seinem Kopf in die Region des Herzens um, bevor die Frau - mit einem lauten Knall begleitend - abdrückt. 

 

Bornedal versteht es meisterlich, uns in den ersten Minuten bereits für seine Erzählung zu gewinnen. Stirnrunzelnd, unser Gesichtsausdruck gleicht einem großen Fragezeichen, können wir diese 3 Fragmente noch nicht zu einem großen Puzzle-Stück zusammensetzen. Unsere Neugierde ist jedoch intensivst geweckt, so dass wir fiebernd darauf warten, wann wird die Fäden dieser 3 Eingangs-Sequenzen miteinander verknüpfen können.

Ole ola, möchte ich meinem (damaligen !!) dänischen Lieblings-Regisseur bewundernd zurufen, so furios rasant treibt er seine verzwickt, vertrickt, vertrackte Story weiter, während wir ungläubig und gebannt auf das weitere Geschehen schauen. 

Irgendwann kreuzen sich die Wege von Jonas (der übrigens als Polizei-Fotograf arbeitet und anfangs eine ziemlich krude Mord-Szene zu dokumentieren hat) und Julia, der Frau aus Liebesszene 3, auf sehr dramatische Weise. Jonas verursacht einen Autounfall, bei dem Julia schwere Verletzungen erleidet, ihr Augenlicht verliert und ins Koma fällt. Jonas, von Schuldgefühlen geplagt, besucht Julia im Krankenhaus und trifft dabei auf deren Familie. Diese wiederum halten ihn für Julias neuen Freund Sebastian (aha, Bingo....Liebesszene Nr. 3 - siehe oben), den sie anscheinend erst im Urlaub kennengelernt hatte und den die Familie noch nicht zu Gesicht bekam. 

Merkt ihr, wie der Story-Verlauf langsam immer verrückter wird ? Unser Held Jonas, irgendwie zunächst unfähig das Missverständnis aufzuklären, nimmt folglich die Identität des erschossenen Sebastian an. Die Familie von Julia bittet Jonas/Sebastian an ihrer Bettseite zu verbleiben, um zur evtl. (schnelleren)  Genesung beizutragen. Als Julia dann erwacht, ihrem Augenlicht beraubt und mit verlorenem Kurzzeitgedächtnis, wittert Jonas immer mehr die Chance, die falsche Identität aufrecht zu erhalten. Die Versuchung ist auch dahingehend wirklich groß: Julia ist hübsch und die Eltern sehr reich. Im Laufe der Zeit verliebt er sich immer mehr in Julia, wird schneller und schneller in sein eigenes Lügenkonstrukt eingesaugt und entfremdet sich zugleich von seiner Frau und Kindern. Im Verlauf der Handlung setzen nun Julias` Erinnerungen verstärkter ein, die uns mittels Rückblenden näher gebracht werden. Und irgendwie fährt zugleich ein mysteriöser, bandagierter, unheimlicher Typ, mit Rollstuhl, durch die düster wirkenden Krankenhausflure. 

Welch ein göttlicher Streifen. Ole Bornedal am Höhepunkt seines Schaffens. Nach meinem Empfinden hat er niemals zuvor - trotz Nachtwache - und auch nie mehr danach zu dieser Form gefunden. Spätestens als Amerika, im Verbund mit dicken Geldscheinen an seiner Tür klopfte, wurde er bezüglich seiner unglaublichen kreativen Gestaltungsfähigkeit beschnitten. Bornedal setzt in "Bedingungslos" auf pulsierende Spannung, die er mit viel Sensibilität für Timing und Rhythmus zu steigern weiß. Es finden sich aber auch einige satirische Ansätze im Verlauf der Geschichte, die manchmal für ein entkrampfendes Lächeln sorgen. Desto länger die Story andauert, desto intensiver werden wir als Zuseher in dieses unglaubliche Geflecht eingewebt. Es ergeht uns dabei ähnlich wie Jonas, der tiefer und tiefer in den Strudel der Ereignisse hineingerissen wird und noch so manche Überraschung und Wendung verdauen muss.

Das ALLES  wird uns in einer fabelhaften, faszinierenden, mich förmlich aus dem Häuschen bringenden Bildgestaltung präsentiert. Dan Laustsen, 1954 in Aalborg geboren, beweist ein exzellentes Auge für einvernehmende Bildkompositionen. Ich selbst konnte bisher nur in sehr wenigen Filmen, solch hübsch düster gestaltete Szenen goutieren. In fast jedem Bild ist Schatten zu sehen, der  sich über Gesichter legt, der aus Zimmerecken hervorkriecht, der für wohliges Gruseln in den kalten Krankenhausfluren sorgt . Trotzdem strotzen die einzelnen Einstellungen nur so von bestechender Klarheit, es ist ständig alles übersichtlich, kein wackeln irritiert den Blick. Mir ist nicht bekannt, was Herr Laustsen auf seine Kameralinse haucht, ich kann nur bestätigen, dass es ultramegabombastischprima ausschaut. Jedes einzelne Bild strahlt einen eigenwilligen Look aus und könnte ausgedruckt über der Wohnzimmer-Couch seinen Platz finden. Gegen Ende des Films wird die Handlung in ein Strandhaus verlegt. Die Aufnahmen, die hier von der faszinierenden Natur Dänemarks gelingen, sind ebenfalls atemberaubend. Auch einige technische Spielereien wurden dezent eingebracht. Shots, in denen 2 Großaufnahmen ineinander montiert werden bzw. ausgedehnte Parallelmontagen, die einfach Spaß machen. Auch der oben erwähnte Unfall ist - im Inneren des Fahrzeugs, frontal auf Julias`Gesicht gerichtet  - fulminant eingefangen. MEISTERHAFT !!

Was bewirken die besten Dirigenten, wenn die Musiker nicht ihre Leistung abrufen ? Genau, nichts. Die Schauspieler sind in diesem Meisterwerk zu erstaunlichen Leistungen animiert worden. Es gibt keine einzige Schwachstelle. Hier möchte ich vor allem die Darstellerinnen hervorheben. Ich bin unendlich froh, dass Frauen in europäischen Filmen, fernab der künstlichen Schönheit Hollywoods, gecastet werden. Wir sehen hier natürliche, attraktive Frauen, nicht Mädels, die in irgendwelchen Plastikfabriken aufgetunt werden und zur Bestrafung, die entsprechenden Gesichtsmuskeln nicht mehr bewegen können. Hinsichtlich der anderen Körperteile, die sich so manche Hollywood-Aktrice verunstalt...ähmmm...verschönern lässt, schweigen wir an dieser Stelle besser.

Auch die männlichen Darsteller stehen ihnen in diesem Film in nichts nach. Gerade Nikolaj Lie Kaas agiert in den Erinnerungs-Flashbacks von Julia beängstigend gut. Hier zeigt der Film auch eine gewisse Brutalität, da Sebastian ein sehr gewalttätiger Zeitgenosse - gerade auch gegenüber Julia - war. Aber auch Anders W. Berthelsen verkörpert den tragischen Helden superb. Irgendwie - so glaube ich - erkennt sich so mancher von uns in ihm wieder. Aus der eingefahrenen, verrosteten Ehe, dem Alltag, mal auszubrechen, wenn sich durch Zufall die Chance ergibt ? Wer wäre da evtl. nicht gefährdet, hierzu verführt zu werden ? 

Alles in Allem ist "Bedingungslos" einer der besten dunklen Thriller, die ich persönlich in meinem bisherigen Leben gesehen habe. Smart, sexy, geheimnisvoll, spannend, stylisch, garniert mit einer verrückten Story, die schon bemerkenswert ist. Irgendwie dabei typisch dänisch, eben skandinavisch. Mit einer Atmosphäre gesegnet, die eben nur im nordeuropäischen Raum Einzug in die Filmkunst gefunden hat. 

Wir werden im Film mit Szenen konfrontiert, die uns verblüfft zurücklassen. Herrlich grotesk, wie Jonas von einer Krankenschwester den Waschlappen in die Hand gedrückt bekommt, er könne ruhig seine Freundin selbst waschen. Ähmmmm, genau, auch zwischen den Beinen. Zu dieser Zeit liegt Julia noch im Koma und Jonas berührt sie eigentlich überhaupt das erste mal. Nicht dass ich voyeuristisch veranlagt wäre, aber die Kamera ist hier in manchen Einstellungen (europäisch !!!) freizügig unterwegs. 

Auch eine Beischlaf-Szene ergibt sich zwischen Jonas und Julia im Krankenbett. An diesen Beischlaf denkt er gerade verträumt zurück, als sich (zur Abwechslung)  mal wieder seine eigene Frau , im ehelichen Schlafzimmer, ihm annähern möchte. Die in seinen Gedanken wiederhallenden Stöhn-Geräusche verursachen beim Zuschauer richtig Kopfschmerzen. Genial, wie der Film in manchen Situationen die Tonspur anschwellen lässt und dort auch mit einer tollen Schnitt-Technik arbeitet.

Der Soundtrack und die Toneffekte runden das Ganze dann sowieso und überhaupt und grundsätzlich perfekt ab.

Gerade in Richtung Ende der Geschichte, werden wir auch noch Zeugen von einigen brutalen Szenen. Diese sind nicht selbstzweckhaft und passen noch wie das berühmte Tüpfelchen auf das I . 

Der Schluss - evtl. ja schon in der ersten Szene vorweggenommen - entbehrt dann auch nicht einer gewissen Ironie. Mehr darf ich dazu hier nicht verraten. Dieser End-Akkord - der so unerbittlich auf Jonas und uns zurollt - schließt einen kurzweiligen, spannenden, manchmal witzigen, sexy, wendungsreichen Kino-Abend dann auch noch grandios ab. 

Von mir vollste Empfehlung; 10 dänische Faxe-Dosen trinke ich auf diese weltmeisterliche Film-Crew und freue mich immer wieder darüber, welch fantastische Filme in Europa gedreht wurden und werden. Danish Dynamite; Ja, es rockt !!

 

                                                              

                                                                                   -THE END-

                                                                   Cinema(rkus) wird jedoch zurückkehren

                                                                                      

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               10/10

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Kommentare

14.06.2020 06:11 Uhr - Ghostfacelooker
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Man wird von deiner Euphorie und Schwärmerei für "Kleinigkeiten" fast erdrückt. Elmyra aus Looney Toons, die einen knuddelt, drückt und liebhaben will bis einem die Luft wegbleibt, fällt mir da spontan ein.
Es ist kein Vorwurf, aber es ist schwer in deine überbrodelnde Liebeshymne einstimmen zu wollen, besonders für jemanden wie mich, der den Film nicht kennt, und nun nicht weiß, ob er tatsächlich all diese Verbeugung verdient.
Bleib bei deinem Stil, aber wie Sony es schon mal ausdrückte, wäre ein Balance zwischen Schmalzig, zuckersüß verklebt und Information wie sie später folgt nachdem man schon festklebt vielleicht mehr.
Aber nur meine Meinung für mich ist es vielleicht auch der frühen Uhrzeit bedingt, diesmal mehr verschreckend als betörend

14.06.2020 16:08 Uhr - TheRealAsh
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Ganz ehrlich, ich hab den vor bestimmt 5-6 Jahren bei einer Videothekenauflösung in einem Riesenstapel auf DVD miterworben und bis heute noch nicht gesehen, da keine Hüllen mehr dabei waren und er in einem Sammelordner ist.

Da hast du mir jetzt den Mund natürlich schon wässrig gemacht, vor allem da ich "Nachtwache" vom Regisseur ja kenne und schätze. So viele Filme und so wenig Zeit :-(

14.06.2020 16:57 Uhr - McGuinness
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Je mehr tolle Reviews ich von dir lese, desto mehr wünsche ich mir eigentlich auch mal eine negative Kritik von dir zu lesen ?!
Das dies nicht gerade deiner Motivation entspricht, hattest du ja bereits ausführlich begründet, aber mich würde doch sehr interessieren bzw. faszinieren, wie du in deiner unnachahmlichen - sympathischen Art einen Film rezensierst, welcher dir mal so gar nicht gefallen hat 😅

Dennoch erneut eine tolle und starke Darbietung 😉👍🏻

Du verstehst es, wie von " TheRealAsh " bereits erwähnt, einem das Maul wässrig zu machen, aber der Faktor Zeit macht einem leider nur allzu oft einen Strich durch die Rechnung 😒

14.06.2020 22:57 Uhr - Cinema(rkus)
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Ghostfacelooker
Vielen Dank für Deine Rückmeldung; nett von Dir.
Ich verfasse nur Reviews zu Filmen, die mir 1000 % gefallen, die sich buchstäblich in mein Film-Herz gespielt haben. Deshalb wohl mein "euphorischer" Stil, der evtl. für Dich etwas gewöhnungsbedürftig ist. Diesbezüglich verstehe ich aber - so ehrlich bin ich zu mir selbst - total, wenn Du damit einmal mehr, und einmal weniger anfangen kannst. Mich freut es jedenfalls immer, wenn ich ein Feedback von Dir erhalte, weil ich mich ganz gerne mit Deinen Aussagen beschäftige. Von dem her finde ich es echt cool, wenn Du hin und wieder bei meinen Reviews vorbeischaust. Thank you !(auch für die private PN; habe die entsprechenden Reviews dann nachgelesen)

TheRealAsh
Danke für Deine Wortmeldung. Da versteckt sich aber ein besonderer Schatz in Deinem Sammelordner. Wir (meine Frau und ich) haben den Film gestern erst nochmals gesichtet (für die Review) und waren BEIDE wieder total begeistert davon. Ein Thriller, wie ihn irgendwie auch nur die Skandinavier so hinbekommen. Und wirklich mit einer erlesenen Optik veredelt. Ich setzte mich gleich nach dem Film an mein Laptop und ließ meiner Begeisterung freien Lauf. Für mich ist "Bedingungslos" stärker als Nachtwache, wobei mir auch dieser sehr gut gefiel. Solltest also wirklich bald mal sichten, aber ich weiß: die Zeit...…

McGuinness
Vielen Dank für Deine lobenden Worte; tut einem Kerl gut, der jetzt gerade mal 3 Reviews am Start hat.
Die Zeit, ja. Mc, in Jugendjahren bis ins junge Erwachsenenalter habe ich mir wirklich ALLES angesehen, Zeit spielte keine Rolle. Jetzt wähle ich sehr sorgfältig aus, weil ich eine Menge Zeit in andere Dinge investiere. Vor allem kümmere ich mich sehr zeitintensiv um unseren Grund und Hof und vor allem um unsere Tiere.
Und daher auch mein Stil: ich kann eigentlich nur "Schreibzeit" in Filme stecken, von denen ich völlig begeistert bin, von denen ich der ganzen Welt berichten möchte, deren Klasse ich bis ins tiefste Weltall rauschreien möchte. Deshalb wird wohl eine lose Folge von Reviews meinerseits erscheinen, die sich aber immer auf Werke beziehen, die mein "Innerstes" erobert haben. Schlechte, miese Filme, die gibt es mehr als genug. Aber ich kann mich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dafür dann später noch Energie zu verbrauchen, in dem ich wie wild in die Tasten tippe.

Aber mal sehen, vielleicht mache ich irgendwann mal eine (kleine) Ausnahme. Mir schwebt da was vor, einen Film zu beschreiben, wie ich ihn 1984 wahrgenommen habe (euphorisch) und wie sich diese Euphorie dann, im Laufe der Jahre, evtl. dann total geändert hat. Wäre evtl. mal ein interessanter Ansatz. Mal schauen !

Dir jedenfalls "Thanks" für Deine sehr netten Worte, die mich sehr gefreut haben.
Bis zum nächsten mal ?

15.06.2020 10:44 Uhr - Ghostfacelooker
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Der Wink mit dem Zaunpfahl- Hin und wieder vorbeischaust, war deutlich^^^^^^

15.06.2020 11:04 Uhr - Cinema(rkus)
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Ghost
Das war kein Wink, sondern ein Wunsch von mir. Ich kann ja nicht so fordernd sein und von Dir verlangen, he, schau JEDESMAL vorbei. Noch dazu, wo ich ja bei den Reviews von Euch ziemlich wenige Kommentare hinterlasse. Bei mir hat das aber andere Gründe. Ich lese eure Reviews wirklich gerne, weil ja meist super ansprechend geschrieben, kann oftmals aber mit den vorgestellten Filmen weniger anfangen. Und euch dann jedes mal zu schreiben, super stilistische Review, aber der Film...na ja, das möchte ich dann auch nicht. Verstehst ?
Kollege Machinist ist z.Bsp. ein exzellenter Schreiber, aber die asiatischen Filme, sind so gar nicht meine Schiene. Deine letzten 2 Reviews hier, die habe ich auch sehr gern gelesen, aber die Filme......dazu, die sind nicht so meine Richtung.
Oder hudeley..Klasse, wie er die Filme vorstellt, habe ich ihm auch schon öfters geschrieben, aber sind halt nicht so mein Ding..
Jedenfalls, versteh` meinen Wink bitte nicht als Wink und schau gern auch jedes mal bei mir vorbei....
Das hin- und wieder hat sich evtl. auch deshalb eingeschlichen, weil ich ja bei weitem sowieso nicht so viel veröffentliche....
Gruß C.M.

15.06.2020 13:12 Uhr - Ghostfacelooker
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verstanden, auch wenn du scheinbar liebgemeinten Sarkasmus noch verstehen lernen musst.
Jeder Schreiber hier, glaube ich, ist froh wenn man sein Output kommentiert, auch wenn man die Filme dazu nicht gut findet, denn es geht ja in einem Review auch um die persönliche Sichtweise, welche wiederum einen Film ansprechend machen kann oder einem lieber davon abrät.
Hier etwas gelesenes Gut zu finden bedeutet auch, daß man den Film nicht vorher kennen muss oder ihn danach unbedingt ansehen will, sondern auch die Schreibe des Verfassers zu würdigen, oder ihn ein wenig zu kritisieren. Dabei sollte es natürlich nicht zu persönlich werden.

18.06.2020 12:14 Uhr - prince akim
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Wieder so ´ne coole Review, bei der ich überlege, den mal zu sichten. Wird dann bestimmt ein gemütlicher Abend mit ein paar gerösteten Pistazien und einem leckeren "Löwenbrauerei -nicht Löwenbräu !!" - Pils ! ;-)

19.06.2020 11:12 Uhr - Cinema(rkus)
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He, "prince akim",

Danke für`s Feedback.
Ja, wäre bestimmt ein toller Abend. Der Film ist Klasse und die von Dir erwähnten "Zutaten" - vor allem das "LÖWENBRAUEREI"-Bier !!! - hören sich sehr
verlockend an. Mach es !! Meinen Segen hast Du, vor allem was das Bier angeht.
Zwinker..zwinker….

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