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Hitman Undead

Originaltitel: The Driver

Herstellungsland:Thailand (2019)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action
Bewertung unserer Besucher:
Note: 3,33 (3 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Eine blutige Zombie-Apokalypse hält die Welt in Atem. Ein ehemaliger Auftragskiller lebt mit seiner Familie in einem der wenigen Zufluchtsorte. Als ihre Basis angegriffen wird, lockt eine massive Explosion einen Schwarm Untoter an. Auf der Flucht vor dem sicheren Tod muss der Vater seiner Tochter beibringen zu schießen, zu fahren und zu überleben. Bevor die Zeit abläuft. (Tiberius Film)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von tetro:

Mark Dacascos, du charmanter kleiner Scheißer.

Es ist eigentlich sehr traurig, dass er minimal zu spät im Actionsegment auftauchte. Na klar, Double Dragon hat seine Fans, Crying Freeman katapultierte ihn nach oben und Nebenrollen wie in Pakt der Wölfe oder kürzlichst in John Wick 3 holen ihn aus dem B-Movie-Sumpf raus. Trotzdem hätte er es besser verdient. Zu sympatisch und und körperlich fit wirkt er. Aber als Genre-Fan will man gar nicht zu sehr meckern und freut sich, dass unsere Jungs überhaupt noch Filme drehen, bewegen sich die Budgets doch mittlerweile in den C-Bereich.

 

Wie auch bei THE DRIVER, der hierzulande HITMAN UNDEAD heißt und tatsächlich, so plakativ er ist, besser zum Inhalt passt. Mark gegen Zombies? Das hatten wir doch schonmal. In der beschissenen Asylum-Version vom "Ich bin Legende"-Roman. Leider muss man sich auch durch eine ähnlich beschissene erste halbe Stunde quälen, in der das Budget alzu deutlich wird. Man sieht höchstens 10-15 schlecht geschminkte Zombies auf einmal und die Location und die Ausstattung wirkt billig. Auch das Figurenkabinett lässt eine Phrase nach der anderen ab. Abermals gabs nen Virus, alles ist im Arsch und unsere Gruppierung muss gucken wie sie überlebt, samt kleiner Minifestung im Wald und Mark ist der angesehene Mufti der sich um alles kümmert.

 

Dann zieht der Film allerdings auf links und bietet eine wirklich nette Actionsequenz, die zeigt, dass Mark noch kann wenn er muss und der Film ändert sich von einem Walking Dead für Arme hin zu einem Quite Place für Arme. Denn von da an ist der DRIVER mit seiner Tochter alleine unterwegs und probiert ihr alles beizubringen was sie wissen muss. Von Auto fahren, über Schießübung ist da alles dabei und alles entpuppt sich als recht nett gespieltes Drama, dem es eben nur an Budget fehlt. 

Dass das Schauspiel passt, dürfte an einem großen Fakt liegen: Frau und Tochter bekleiden diese Rolle auch im realen Leben von Herrn Dacascos und das merkt man. Alle haben einfach Lust und tatsächlich merkt man den schmerzlichen Dramaszenen an, dass die besser funktionieren als sonst. Auch nervt die Kinderrolle zu keinem Moment wie sie es eigentlich könnte. Sie nervt nie, sie passt auf, sie hat Angst wenn es die Situation erfordert, das ist schon überraschend stimmig.

Sehr Schade, dass nicht mehr Geld zur Verfügung stand. Gerade mal eine Mio. Budget ist schon nervig. Regisseur Kaosayananda macht aber das beste drauß. Schlechtes Greensscreen und nicht vorhandene Trefferzonen muss man jedoch hinnehmen. Selbst für Mündungsfeuer hat es nicht gereicht.

Dass THE DRIVER der dritte Teil einer Trilogie ist, welcher jedoch als erster erschien, ist nicht gerade hilfreich. Teil 1 ist jedoch schon abgedreht und Teil 2 soll folgen(Beide scheinbar ohne Mark). Regisseur und Hauptdarsteller haben sich scheinbar gut verstanden, so ist der Trailer zum nächsten Projekt schon draußen und sieht ziemlich gut aus( ONE NIGHT IN BANGKOK). Wer die Filme des Regisseurs kennt( Tekken 2, Zero Tolerence) wird auch wissen welcher Schauspieler einen kleinen Gastauftritt hinlegt.

Alles in allem kein großer Film, aber ein sympatischer, sofern man sich gerne eher auf die Dramaelemente in einem Zombiefilm einlasen mag und mit Filmen dieser Budgetklasse kein Problem hat.

Mark ist nen Guter.

 

5,5

5/10
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Kommentare

05.07.2020 20:46 Uhr - sonyericssohn
Moderator
User-Level von sonyericssohn 21
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Ich hab den guten Marc eigentlich immer gern gesehen. In Only the Strong mega !!! Doch in letzter Zeit griff er in meinen Augen mit den Rollen des öfteren ins Klo.
Danke fürs vorstellen, auch wenn ich hier wohl eher passen werde.

06.07.2020 10:33 Uhr - Wong Fei Hung
Ich würde zu gerne mal wieder einen reinen Martial Arts Film von ihm sehen.

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