SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Daymare: 1998 Black Edition · Blutiges Horror-Gameplay mit Resi 2-Geschmack · ab 34,99 € bei gameware Zombie Army 4 Dead War · Die Kultjagd · ab 38,99 € bei gameware

Shadow

(Originaltitel: Ying)
Herstellungsland:China (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Drama, Eastern, Martial Arts
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (4 Stimmen) Details
inhalt:
China zur Zeit der drei Königreiche: Der junge König von Pei (Zheng Kai) will unbedingt denFrieden bewahren, auch wenn sein Reich bedroht ist. Doch sein oberster General Yu (Deng Chao)hält einen Krieg für unausweichlich. Die Schmach eine strategisch wichtige Stadt gegen seinen altenWidersacher General Yang verloren zu haben sitzt tief. Diesen Makel will er unbedingt wiederauslöschen und trifft mit seinem Sohn Ping (Leo Wu) geheime Vorbereitungen dafür.Doch es gibt ein Problem: Der Kommandant wurde selbst schwer verletzt und wird eineneue Schlacht nicht anführen können und vor allem auch seine Position am königlichen Hof nichtmit Stärke vortragen können. Er hat daher einen Doppelgänger (ebenfalls Deng Chao)angeheuert und nur seine Frau (Sun Li) weiß darüber Bescheid, ...Ein intrigantes Spiel um Macht und Status nimmt seinen Lauf!
eine kritik von the machinist:

Shadow

Yin und Yang

 

Zhang Yimou: Anfang der Neunziger durch Rotes Kornfeld und Rote Laterne bereits ein gefeierter Exportschlager aus China, gilt er in den Nullerjahren als wahrscheinlich bedeutendster Regisseur des zeitgenössischen Wuxia-Films, der sich für die modernen Klassiker des Genres Hero, House of Flying Daggers sowie Der Fluch der goldenen Blume verantwortlich zeichnet. Anders als Kollege Ang Lee, der nach seinem Oscarmagneten Tiger and Dragon direkt zu Hollywood überwechselte, ließ sich Yimou mit disem Schritt eine ganze Weile Zeit. Bis 2016 um genau zu sein, wo er mithilfe gigantischer US-Produktionskosten den aufgeblasenen Effekte-Bombast The Great Wall auf Kinokurs schickte, einen glattgebügelten Fantasy-Actionkracher in dem Matt Damon die chinesische Mauer mit Pfeil und Bogen gegen computergenerierte Monsterhorden verteidigen muss. Die Optik? Famos. Das Drehbuch? Irgendwo verschüttet unter einer Lawine aus millionenschwerer 3D-Tricktechnik.

Zum Glück hat sich Zhimou daran erinnert, dass er es doch eigentlich viel besser kann. Sehr viel besser, wie sein in China bereits 2018 angelaufener Shadow es beweist. In diesem treffen martialische Künste auf Arthouse-Kino und Inhalt wie auch Ausstattung halten sich die Waagschale. Das Ergebnis? Einfallsreiches Überwältigungskino mit dem die schon fast verloren geglaubte Meisterklasse des Regisseurs einen zweiten Frühling erleben darf.       

China zur Zeit der drei Königreiche: Der König von Pei (Zheng Kai) strebt ein Zeitalter des Friedens an, ganz zum Verdruss seiner Gefolgsleute, die einen Krieg mit dem Nachbarkönigreich Yang für unausweichlich halten. Auch der oberste Befehlshaber Yu (Deng Chao) ist dieser Ansicht, noch immer gekränkt in seiner Ehre, die strategisch bedeutsame Stadt Jing Zhou an seinen alten Rivalen General Yang (Hu Jun) verloren zu haben. Doch im Kampf wurde der Oberbefehlshaber so schwer verletzt, dass er selbst nicht imstande dazu ist erneut in die Schlacht zu ziehen. Seine Position am königlichen Hofe kann er nicht mehr halten und darum setzt Yu einen Doppelgänger (ebenfalls Deng Chao) ein, von dem nur seine Frau (Sun Li) weiß. Im Namen von Pei fordert Yus ''Schatten'' General Yang zum Duell heraus, während im Geheimen weitere Schlachtpläne geschmiedet werden...

Bis todesmutige Kampfkünstler mittels Seilakrobatik durch die Lüfte wirbeln und klingenbesetzte Schirmwaffen blutigst ihre Kreise ziehen dauert es jedoch eine ganze Weile, denn Shadow ist in erster Linie ein historisches Ränkespiel von wahrhaft Shakespearschem Ausmaße. Mag die im Prolog eingeblendete Texttafel die Geschicke und Machtgefüge der Filmwelt erklärt zunächst noch etwas undurchsichtig erscheinen, gefällt der eigentliche Plot als dramaturgisch dichtes Kammerspiel, das vor allem von der Dynamik zwischen seinen Figuren und einem ausgefallenen Konzept von Dualität lebt.

Genauso wie beim gelegentlich auftauchende Yin und Yang-Symbol haben auch die Charaktere im Film einen entsprechenden Gegenpol. Ein klar definiertes Bild von Gut und Böse gibt es dabei nicht, vielmehr handelt es sich sowohl bei Personen als auch Ereignissen um zwei Kehrseiten einer Medaille. Als einzig neutrales Element der Geschichte wird der Schatten somit zum Machtspielzeug der Obrigkeit, verliert dadurch aber auch seinen Willen und die eigene Identität, was wiederum die schauspielerische Doppelleistung von Deng Chao in ungeahnte emotionale Höhen aufsteigen lässt.

Passend zum ''Thema des Kontrastes'' hat Zhang Yimou hier seinen ersten Schwarzweiß-Film gedreht, zumindest nach seinen Vorstellungen. Ausstattung und Kostüme sind nämlich durchgängig in schwarz, weiß und diversen Grautönen vorzufinden und nur die Hautfarbe der Akteure sticht vor diesem Hintergrund hervor. Das kommt unerwartet von einem Regisseur, der sich seit jeher in Bildern ausufernder Farbenpracht schwelgt, gleichzeitig muss sich Shadow aber nicht vor den anderen Werken Yimous verstecken. Ganz und garnicht; der Film gleicht einem zum Leben erwachten Kunstwerk, ein monochromer Bilderreigen der von einmaligem ästhetischem Gespür kündet.       

Nachdem jede noch so kleine Nebenhandlung penibel ins weitrechende Storygerüst eingewoben wurde, heißt es dann plötzlich Action! Und die hat es in sich: Filigran ist daran wenig; erst recht nicht wenn Hu Jun mit der Gleve ausholt; Shadow ist vermutlich sogar der rabiateste Film des Regisseurs, wovon auch die schmetternde Akustik zeugt. Während es außerhalb der Palastmauern durchgängig regnet und Wasser von Schindeln und Palisaden rinnt, spritzen, sudeln und schwappen im groß angekündigten Aufeinandertreffen zweier Mächte noch so einige andere Flüssigkeiten über zerklüftete Felswände. Innerhalb der eruptiven Action-Eskalationen halten sich Computertricks angenehm in Grenzen und zu traditioneller Zithern- und Flötenmusik sorgen fließende Zeitlupeneffekte für offene Münder.            

Obligatorisch erscheinen da nur die kurz auf knapp rausgehauenen Wendungen im ''Showdown nach dem Showdown'', die neuerlich dazu einladen die königlichen Palastwände mit rotem Saft zu überschwemmen. Ansonsten ist soweit alles hervorragend im knapp zweistündigen Shadow, mit dem Zhang Yimou meiner Meinung nach seinen besten Film seit Der Fluch der goldenen Blume aus dem Ärmel geschüttelt hat. Nur Chrysanthemen sollte man nicht erwarten.

''Den Schatten zu benutzen, war es richtig oder falsch?''

 

Fazit: Mit dem präzise erdachten und an den richtigen Stellen ganz schön exzessiven Intrigen-Epos Shadow macht Zhang Yimou seinem Ruf als Wuxia-Geschichtsstündler und Monumentalästhetiker letztendlich wieder alle Ehre... und das fast gänzlich ohne Farben.

8/10
Weiter:
mehr reviews vom gleichen autor
Suicide
The Machinist
7/10
Casshern
The Machinist
8/10
We
The Machinist
8/10
die neuesten reviews
Mangler,
Mucki1979
8/10
Silent
tp_industries
10/10
Salomé
Cabal666
6/10
Ichi
dicker Hund
8/10
Malone
Punisher77
7/10
Hellraiser:
Cabal666
4/10
Passagier
TheMovieStar
7/10

Kommentare

15.08.2020 14:40 Uhr - Cinema(rkus)
2x
User-Level von Cinema(rkus) 1
Erfahrungspunkte von Cinema(rkus) 28
Herrlich; der schönste Freistaat auf der Welt, präsentiert sich wieder mit Glanz und Gloria.

Nach Söders Corona-Test-Pleite, fegt erst Bayern mit 8:2 über Messi und jetzt präsentiert ein Maschinist aus dem Frankenländle - ich schwenk schon mal ehrfürchtig den Box-Beutel in Deine Richtung - eine tolle Review zu einem klasse Film !!!

Mit diesem Meisterwerk hast mich an der Angel. Bereits vor Wochen goutiert und als grandios empfunden.
Gott sei Dank, hat hier jemand nach Hollywood-Einflußnahme wieder auf seinen Pfad der Tugend zurückgefunden und einen erstklassigen Film abgeliefert.
Einziger Wermutstropfen: wo ist mein Lieblings-Gong, namens Li ??? hihihiihih.....Eine Traumfrau sondersgleichen.
Zhang Yimou ist ein Meister der Optik. Was der Kerl für grandiose Eye-Catcher hervorzaubert, wird im Westen wohl nie und nimmer produziert werden. Wer erinnert sich nicht an den grandiosen Schwertkampf - während das Laub von den Bäumen fällt - in "Hero" ?
"Shadow"ist ein Parade-Stück der Kinokunst. Welch starke Action-Sequenzen wurden hier eingefügt, was ein Hollywood niemals hinbekommen würde. Aber auch die Story; hmmmmmmmm.....ganz nach meinem Geschmack, ich liebe Drama, Drama, Drama, gepaart mit Blut und Action.

"Mach"; starke Vorstellung eines wunder-wunder-wunder- vollen Werkes. Ich liebe diesen Film, der von DIR, in einem ehrwürdigen Rahmen, grandios beschrieben, hier vorgestellt wurde.
Der Film ist großes Kunst-Kino - bekäme bei mir 10/10 - Deine Review steht ihm nullonix hinten an, ist genauso toll formuliert und in die Tasten gehackt.
Gruß C.M.

15.08.2020 15:50 Uhr - The Machinist
3x
User-Level von The Machinist 7
Erfahrungspunkte von The Machinist 742
@Cinemarkus: ''Schönster Freistaat auf der Welt.'' Jetzt übertreibst du aber.

Zum Film: Hatte ihn bereits im Februar auf der großen Leinwand gesehen, in Würzburg läuft sowas zum Glück auch manchmal, und mittlerweile noch zum dritten Male auf Blu-ray. Da dachte ich mir, ich setze mich gleich noch an eine Kritik.
Ich favorisiere von ihm tatsächlich ''Der Fluch der goldenen Blume'', ist auch einer meiner Lieblingsfilme überhaupt - so Top-100 :)
Von ''Shadow'' zeigte ich mich schon sehr beeindruckt, zumal dieser Mix aus Arthouse und Martial-Arts was relativ Ungewöhliches ist, wobei Wuxia an sich schon seit jeher kunstvoll war. Aber diese Yin und Yang-Metapher, die monochrome Optik, das hat mich echt gepackt, auch wenn dem Film noch der letzte Schliff zum Meisterwerk fehlt.

Danke dir. Fast hatte ich gehofft du kennst den noch nicht, aber ist ja umso besser.

Mit Fußball kannst du mich allerdings jagen. Nicht meine Welt.

15.08.2020 17:40 Uhr - Cinema(rkus)
1x
User-Level von Cinema(rkus) 1
Erfahrungspunkte von Cinema(rkus) 28
.......na ja, schöner wie Sachsen und Thüringen ist Bayern doch , oder ?
So weit ich weiß, gibt es nur 3 Freistaate in Deutschland und überhaupt auch nicht zu viele. Haben wir damals in Staats- und Verfassungsrecht gelernt, als wir Paragraphen und Gesetze eingetrichtert bekamen.

"Shadows" ist schon ein Film, der nachhallt. Gefiel mir sehr gut. Das ist ein Film, den man sieht und nach dem Abspann nicht gleich vergisst. Ich schrieb Dir ja bereits mal, dass ich im Asien-Kino eigentlich nicht so zu Hause bin, aber im Laufe meines Lebens habe ich auch diesbezüglich schon eine Menge sehr guter Filme gesehen. "Ashes of Time", "Der König und sein Attentäter", "Banquet", ja, sind schon großartige Epen, die dort auch zustande kommen. Finde ich immer wieder begrüßenswert, wenn solche Streifen auch noch in Kinos laufen. Kinos ? Oh Mann, hoffe, dass dieser kulturelle Zweig - im Zuge von Corona - nicht abstirbt. Selbst wenn Du zu Hause einen klasse Fernseher hast, irgendetwas fehlt dann doch, zum echten Kino-Feeling.

Jedenfalls, mit dieser Art von Film, rennst Du bei mir offene Türen ein. Ich mag vor allem diese asiatischen Billig-Splatter-Schlachtplatten nicht. Ich finde, da zeigen die Asiaten oftmals einen ziemlich kruden Geschmack. Na ja, in mancher Hinsicht sind sie schon sehr eigen.

So, "Mach", bis zum nächsten mal. Mal schauen, was als nächstes von Dir kommt. Ähmmmmmmm, der "Serbe" ? hihihihiih......
Ach ja, Fußball, macht nichts. MANN muss nicht alles auf dieser Welt mögen.
Gruß C.M.

16.08.2020 11:02 Uhr - beebop251
1x
Sehr schön geschriebene Kritik, in der fast alle Punkte nachvollziehbar erläutert wurden. Mich konnte der Film leider absolut nicht fesseln. Ich hatte nach ca. 30 Minuten ausgemacht, weil trotz schicker Optik und sehr interessanter Atmosphäre die ersten 30 Minuten schlicht für mich langweilig waren. Story und Figuren konnten mich einfach nicht packen. Dann tatsächlich lieber The Great Wall, durch den ich auch nicht Yimous Künste gefährdet sah. War halt mal was anderes. Dennoch eine unterhaltsam zu lesende Kritik.

16.08.2020 14:21 Uhr - The Machinist
2x
User-Level von The Machinist 7
Erfahrungspunkte von The Machinist 742
@beebop: Auch wenn es in der Kritik anders rüberkommt, habe ich grundsätzlich nichts gegen ''The Great Wall''. Ist ein kunterbunter Guilty-Pleasure-Eyecandy ohne was dahinter, aber die darf es auch geben. Da das Medium Film meiner Meinung nach jedoch mehr bieten sollte als fotorealistische CGI-Wesen, die in ein paar Jahren sowieso schon wieder veraltet aussehen und überheroisierte Pseudo-Charaktere mit ach so coolen Sprüchen auf den Lippen dienen mir diese pompösen Trickfeuerwerke meist nur als ''Eintagsfliegen'', die ich mir einmal ansehe, Spaß habe und dann wieder vergesse. Eine der wenigen Ausnahmen der jüngeren Zeit wäre da für mich der großartige ''Alita: Battle Angel''... schon 10mal gesehen, wird immer besser. :)
''Shadow'' solltest du ruhig noch mal 'ne Chance geben, gerade hinten raus ist der Filmemachen par excellence. Ich selbst wüsste garnicht wann ich zuletzt einen Film wirklich abgebrochen hätte. Auch die schlimmsten Rohrkrepierer ziehe ich in der Regel bis zum bitteren Ende durch.

Danke für's Lesen und Kommentieren.

16.08.2020 15:07 Uhr - beebop251
1x
16.08.2020 14:21 Uhr schrieb The Machinist
@beebop: Auch wenn es in der Kritik anders rüberkommt, habe ich grundsätzlich nichts gegen ''The Great Wall''. Ist ein kunterbunter Guilty-Pleasure-Eyecandy ohne was dahinter, aber die darf es auch geben. Da das Medium Film meiner Meinung nach jedoch mehr bieten sollte als fotorealistische CGI-Wesen, die in ein paar Jahren sowieso schon wieder veraltet aussehen und überheroisierte Pseudo-Charaktere mit ach so coolen Sprüchen auf den Lippen dienen mir diese pompösen Trickfeuerwerke meist nur als ''Eintagsfliegen'', die ich mir einmal ansehe, Spaß habe und dann wieder vergesse. Eine der wenigen Ausnahmen der jüngeren Zeit wäre da für mich der großartige ''Alita: Battle Angel''... schon 10mal gesehen, wird immer besser. :)
''Shadow'' solltest du ruhig noch mal 'ne Chance geben, gerade hinten raus ist der Filmemachen par excellence. Ich selbst wüsste garnicht wann ich zuletzt einen Film wirklich abgebrochen hätte. Auch die schlimmsten Rohrkrepierer ziehe ich in der Regel bis zum bitteren Ende durch.

Danke für's Lesen und Kommentieren.

Ich kann die Kritik an The Great Wall verstehen. Leichte Kost für zwischendurch. Ein Film sollte mich jedoch spätestens nach 30 Minuten irgendwie gepackt haben, damit ich ihn zu Ende schaue. Figuren und Handlung sind bei solchen Filmen essentiell. Das war bei The Great Wall schon einfacher. Wenn Shadow eventuell mal auf Amazon Prime läuft, versuch ichs nochmal. Ich mag Zhang Yimou Filme nämlich in der Regel gerne.

16.08.2020 15:29 Uhr - sonyericssohn
1x
DB-Co-Admin
User-Level von sonyericssohn 20
Erfahrungspunkte von sonyericssohn 8.269
Hm, ich und der asiatische Film. 😆
Immer wieder versuch ich's und scheitere kläglich. Warum ich einfach keine Bindung zu diesen Werken aufbauen kann werd ich wohl nie rausfinden. Dieser hier klingt zwar auch wieder spannend, aber was bei mir rauskommt weiß ich schon...
Aber schöne Vorstellung Machinist !

16.08.2020 18:16 Uhr - dicker Hund
1x
User-Level von dicker Hund 15
Erfahrungspunkte von dicker Hund 3.866
Feine Vorstellung, die richtig Lust auf den Film macht!

Ich bin übrigens eher ein Sumo- als ein Fußballfan. Dürfte mit Blick nach links auch nicht allzusehr überraschen.
;-)

16.08.2020 19:57 Uhr - Cabal666
2x
User-Level von Cabal666 8
Erfahrungspunkte von Cabal666 806
Und wieder eine tolle Kritik vom Machinisten! :)
Ah, hatte ich garnicht auf dem Schirm, dass der gute Herr Yimou wieder einen Film gemacht hat. Definitiv einer der außergewöhnlichsten Filmemacher der Welt, dessen Werke vor Farbenfreude und absolutem Kunstwillen nur so überschäumen. "Hero" und "House Of Flying Daggers" sind für mich auf jeden Fall zwei der schönsten Filme des 21. Jahrhunderts. Danach hab ich Zhang Yimou jedoch aus den Augen verloren. Nichts, was danach kam, habe ich bisher gesehen, weil immer andere Sachen Vorrang hatten. Und "The Great Wall" ließ mich gleich ganz kalt. Wirkte auf mich schon von den Trailern her zu standardisiert und dazu ohne Schauspieler, die mich ins Kino ziehen würden. Außerdem schien der auch eine sehr starke ideologische Schlagseite zu haben.
"Shadow" klingt aber extrem interessant. Vor allem angesichts der Tatsache, dass sich Yimou mal an einen "Schwarzweiß-Film" (jedenfalls quasi), wie du es nennst, herangewagt hat. Den hol ich mir auf jeden Fall! Hast mir mit deiner Review auch große Lust auf den Film gemacht!

17.08.2020 21:44 Uhr - The Machinist
2x
User-Level von The Machinist 7
Erfahrungspunkte von The Machinist 742
@sony: Ein Versuch war's wert. :)

@dicker Hund: Freut mich wenn ich dein Interesse wecken konnte. Und das obwohl es noch nicht mal ein CAT III-Film ist.
Sumo? Klar. Aber gibt's das denn neuerdings auch mit Möpsen?

@Cabal: Jau, reinschauen lohnt sich. Genauso wie in ''Der Fluch der goldenen Blume'' und ''The Flowers of War''. Beim Letzten bin ich sogar selbst mit drin. ;-)

Danke für die Blumen Leute.

kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)