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Mad Max

Herstellungsland:Australien (1979)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Science-Fiction
Alternativtitel:Interceptor
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,15 (120 Stimmen) Details
inhalt:
Die Welt in nicht allzu ferner Zukunft: Sadistische Motorradbanden ziehen mordend durch das Land. Max (Mel Gibson) gehört zu den Streifenpolizisten, die ständig in Kämpfe mit diesen Horden verwickelt werden. Als eines Tages seine Familie ermordet wird, sieht MAD MAX rot...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von cabal666:

Hiermit mache ich mich jetzt wohl unbeliebt, denn ich weiß, dass George Millers Erstling bei vielen auf dieser Seite hoch im Kurs steht und allgemein einen großen Kultstatus genießt. Mit meiner eher niedrigen Bewertung dürfte ich bei vielen anecken. Ich frage mich aber eben wirklich: Was genau ist an dem ersten "Mad Max" jetzt nochmal so toll?

Sicher, für das geringe Budget, das George Miller damals zur Verfügung hatte, ist es schon beachtlich, was er damit auf die Beine stellen konnte. Die Verfolgungsjagden mit Auto und Motorrad haben es wirklich in sich. An sich ist die Action echt nicht schlecht. Nur gibt es davon leider viel zu wenig zu sehen.


Größtenteils zieht sich der erste "Mad Max" einfach wie Kaugummi, und das liegt daran, dass in etwa drei Vierteln des Films mal einfach NICHTS passiert. Es wird viel gelabert und durch die Gegend geschlendert oder eben gefahren, aber zu richtigen beinharten Konfrontationen kommt es nur selten. Der Konflikt zwischen dem Hauptcharakter, dem Polizisten Max Rockatansky, und der Bikergang, welcher dann am Ende in einen Rachefeldzug seinerseits mündet, wird viel zu lange hinausgezögert. Max' Urlaub mit seiner Familie, in dem sie eben die ganze Zeit einfach nur durch die Gegend fahren oder sich in der Wildnis entspannen, nimmt einen zu großen Raum im Film ein. Man schläft hier vor Langeweile zwischendurch wirklich fast ein.


Dazu kommt auch, dass im Film wirklich kaum einer der Darsteller überzeugend spielt, nicht einmal Mel Gibson in seiner ersten Rolle, denn seine Mimik ändert sich hier wirklich kaum. Aber gut, hier war er wohl auch noch recht unerfahren. Die Darsteller der Biker dagegen neigen sehr zum Overacten, was aber nicht amüsant, sondern eher nervig rüberkommt. Allenfalls Hugh Keays-Byrne, Darsteller des Biker-Anführers Toecutter, strahlt etwas Charisma aus. Ihre Charaktere sind dazu ziemlich albern geraten, vor allem die Verehrung für ihr Mitglied Nightrider (der hier schreibt sich ohne K!), das am Anfang bei einer Verfolgungsjagd mit Max das Zeitliche segnet, kommt eher lächerlich rüber, da auch kein wirklicher Anhaltspunkt dafür geliefert wird.


Und Max' Rachefeldzug am Ende ist schlicht und einfach enttäuschend geraten, denn in einen in irgendeiner Weise beeindruckenden Showdown mündete das Ganze nicht und ging dazu, nach der langen Exposition, viel zu schnell vonstatten.


Ich spoilere hier mal: Er macht nur drei Mitglieder der Truppe fertig, die ersten beiden dazu auch ziemlich unspektakulär, obwohl sie alle für den Tod seines Kindes verantwortlich sind, und dem letzten, der ihn offenbar nicht erkennt, macht er am Ende nicht einmal klar, warum er ihn töten will - also bitte, das ist doch keine richtige Rache!


Auch handwerklich ist hier nicht alles optimal. Der Schnitt ist in den Actionszenen teilweise viel zu hektisch und abrupt geraten, was sie eher unübersichtlich macht.


Etwas nervig ist auch die chaotische, teils ziemlich schrille Musik vom australischen Komponisten Brian May (nicht zu verwechseln mit dem Queen-Gitarristen!), die nicht so ganz zu den Bildern passen will.


Und zudem verstehe ich auch nicht, warum "Mad Max" als "erster richtiger Endzeitfilm" gilt. Von Endzeit ist hier nämlich nicht viel zu sehen. Die Infrastruktur ist noch völlig intakt, die Leute gehen geregelt ihren Berufen nach, Max kann sogar Urlaub machen. Höchstens Gangster und Polizisten gehen brutaler als gewöhnlich vor. Aber das könnte auch daran liegen, dass alles in einer eher abgelegenen, dünn besiedelten Gegend spielt. Als postapokalyptischen Film kann man den hier eher nicht bezeichnen, es ist allenfalls eine Art Actionthriller, der im Hinterland spielt.


Was man aber immerhin positiv erwähnen kann, ist die Kameraarbeit. Bleibt in den Verfolgungsjagden immer nah am Geschehen, ist rastlos und schnell, behält aber den Überblick. Die Naturaufnahmen gefallen auch und es gibt zumindest ein paar anständige Explosionen. Von Interesse sind außerdem die Stilmittel des Regisseurs, bei den Crashszenen zum Einen die Augen der Opfer hervorquellen zu lassen, und zum Anderen bei einem Szenenübergang häufig eine Wischblende einzusetzen. Neben George Lucas dürfte Miller der einzige westliche Regisseur sein, der letztere Methode so häufig eingesetzt hat.


Bis Ende März 2015, kurz vor Start des vierten Teils "Fury Road", war "Mad Max" hierzulande indiziert, was aber wie so oft kein bisschen nachvollziehbar ist, denn selbst in der Uncut-Fassung hält sich die Gewalt sehr in Grenzen und einen oft angepriesenen kompromisslosen Rachefeldzug bekommt man, wie erwähnt, nicht geboten. Dementsprechend ist der Film heute auch passenderweise ab 16 Jahren freigegeben.


Unterm Strich bleibt ein größtenteils eher langweiliger Film, der aber zumindest recht ansehnliche Car-Crash-Actionszenen und schöne Aufnahmen der australischen Wildnis bietet. Nur gibt's von ersterem eben zu wenig und letzteres allein trägt einen Film noch lange nicht. Für das geringe Budget ist das Ganze hier schon erstaunlich, nur leider eben nicht wirklich unterhaltsam. Vielleicht hatte ich auch einfach eine zu hohe Erwartungshaltung wegen des Klassikerstatus, dem der erste "Mad Max" aber eben einfach nicht gerecht werden konnte. Der große Einfluss des Films wird mir irgendwie nicht ersichtlich. Wer einen richtigen Endzeit-Actionfilm sehen will, sollte sich den zweiten Teil anschauen. DER definierte das Genre wirklich. Aber der hier? Was besonderes konnte ich hier beim besten Willen nicht ausmachen.


Naja, aber immerhin weiß man hinterher, woher die Macher von "Saw" die Idee mit der Falle hatten, bei der man sich den eigenen Fuß absägen muss, um zu überleben.

5/10
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Kommentare

11.08.2020 13:45 Uhr - sonyericssohn
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Also bei mir machst du dich nicht unbeliebt :-D
Ich kann leider an der Reihe auch nix finden ausser Radau. Ansonsten is mir das ganze einfach zu strunzig und kann mich nicht überzeugen. Aber wie so oft...manche mögens, andere nicht. Beide Seiten sind zu tolerieren.

11.08.2020 14:23 Uhr - Draven273
3x
Dann stimme ich Euch beiden mal zu :) Also ist für mich bei weitem kein schlechter Film, aber ich habe mich schon gefragt was da nun so los ist zwecks Kult. Den Rang möchte ich ihn aber gar nicht absprechen, soll er haben, ist ok. Insgesamt glaube ich, ist es ein wenig der Zeit geschuldet, da haben diese Art von Filmen einfach mehr eingeschlagen und die Leute in Aufruhr versetzt, wenn man dann noch das Gremium der damaligen FSK dazu nimmt, ist es eigentlich kein Wunder mehr. Für mich gleichzusetzen mit einigen anderen Filmen aus der Zeit. Der Anfang extrem in die Länge gezogen und dann am Ende mal schnell kurz alles fertig machen. Schade, wirklich schade, denn dieser Film hat in seiner Art Potenzial und hat es nicht ganz ausgeschöpft oder besser gesagt viel zu wenig. Aber auch das ist nur meine Meinung. Insgesamt weiß mich auch dieser Teil zu unterhalten. Für mich ist dann aber der bereits von Euch erwähnte 2. Teil genau die entsprechende Steigerung.
Schön geschrieben und zusammengefasst lieber Cabal. Liegt bei mir vielleicht noch bei einer 6/10

11.08.2020 14:39 Uhr - Kaiser Soze
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Gut verfasstes Review zu einem Kultfilm, der wirklich schlecht gealtert ist und dem die FSK 16 - wie so vielen anderen Ex-Indexfilmen - einfach viel besser steht, Gleiches gilt aus meiner Sicht für Teil 2. Ich kann mit der gesamten Reihe nichts anfangen und die Filme werden für mich immer schlechter, Fury Road fand ich total daneben.
Einzige Kritik meinerseits: Lass die doppelten Abstände zwischen den Absätzen, dat sieht bescheiden aus. (Zufällig aus Word kopiert?^^)

Naja, aber immerhin weiß man hinterher, woher die Macher von "Saw" die Idee mit der Falle hatten, bei der man sich den eigenen Fuß absägen muss, um zu überleben.


Jetzt, wo Du es schreibst...

11.08.2020 16:35 Uhr - The Machinist
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Macht nix Cabal, man muss nicht alles feiern.
Bei mir wäre ''Mad Max'' mit einer 8 oder 9 im Kurs (schon lange nicht mehr gesehen), wobei ich Teil 2 sowie ''Fury Road'' aufgrund des vorrangig Action-konzentrierten Konzeptes favorisiere. Die besprichst du dann ja hoffentlich auch noch?

11.08.2020 17:12 Uhr - Cabal666
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Vielen Dank für euer Feedback, Leute! :)
Bin erleichtert, dass hier doch so einige meiner Meinung sind und ich keinen allzu starken Gegenwind bekomme. ^^
So ist es eben manchmal. Manche Filme wollen bei einem trotz Kultstatus einfach nicht zünden.


11.08.2020 14:39 Uhr schrieb Kaiser Soze
Gut verfasstes Review zu einem Kultfilm, der wirklich schlecht gealtert ist und dem die FSK 16 - wie so vielen anderen Ex-Indexfilmen - einfach viel besser steht, Gleiches gilt aus meiner Sicht für Teil 2. Ich kann mit der gesamten Reihe nichts anfangen und die Filme werden für mich immer schlechter, Fury Road fand ich total daneben.
Einzige Kritik meinerseits: Lass die doppelten Abstände zwischen den Absätzen, dat sieht bescheiden aus. (Zufällig aus Word kopiert?^^)

Naja, aber immerhin weiß man hinterher, woher die Macher von "Saw" die Idee mit der Falle hatten, bei der man sich den eigenen Fuß absägen muss, um zu überleben.


Jetzt, wo Du es schreibst...


Bei den Fortsetzungen stimme ich dir leider nicht zu. Die finde ich wesentlich besser, vor allem Teil 2 und 4. Was ich in meinen kommenden Kritiken dazu auch herausstellen werde.
Zu deiner Kritik: ist das mit den Abständen wirklich so störend beim Lesen? Ich hab mich da eigentlich an den meisten anderen Reviews orientiert, die hier hochgeladen werden. Und ja, rauskopiert habe ich die Kritik tatsächlich. Wenn es wirklich nervt, dann werde ich in Zukunft stärker darauf achten, weniger doppelte Absätze einzufügen. Die Sache ist aber eben, dass man auf dieser Seite, zumindest bei Reviews, nicht so leicht einen normalen Absatz setzen kann.
Und zu der Sache mit "Saw": das stimmt tatsächlich. James Wan und Leigh Wannell haben mal in einem Interview bestätigt, dass ihnen u.a. "Mad Max" als Inspiration diente.

Macht nix Cabal, man muss nicht alles feiern.
Bei mir wäre ''Mad Max'' mit einer 8 oder 9 im Kurs (schon lange nicht mehr gesehen), wobei ich Teil 2 sowie ''Fury Road'' aufgrund des vorrangig Action-konzentrierten Konzeptes favorisiere. Die besprichst du dann ja hoffentlich auch noch?


Danke, Machinist. Und ja, die kommenden Tage werden Reviews von mir zu den drei Nachfolgern erscheinen.

11.08.2020 17:30 Uhr - Bill Williamson
1x
Hallo
Sehr schön geschrieben deine Rezension, ich stimme dir zu 70% zu, dass er ein wenig langweilig ist.

@Kaisa Soze du findest Fury Road daneben, hmm seltsam sehr viele Menschen hat der Film überzeugt mich auch.
Fury Road ist mit Abstand der beste Film der Reihe und Hardy ist der bessere Max als Gibson.
Also wenn Fury Road daneben findest, dann sag mir wie für dich Mad Max sein sollte, dass interessiert mich brennend.

11.08.2020 18:43 Uhr - Punisher77
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Gut geschriebene Kritik, Cabal!

Leider bin ich völlig anderer Meinung, habe dem Film in meinem Review `ne 9/10 gegeben, zu der ich auch heute noch stehe.

Sicherlich ist der Film noch kein Endzeitstreifen wie Teil 2, aber für mich stellt er die Vorstufe dazu da, da man hier bereits den Verfall der Gesellschaft erkennen kann, was man an der Machtlosigkeit der Polizei und der Übermacht der Verbrecher erkennen kann. Zudem nehmen Toecutter und seine Gang - aufgrund ihrer Kleidung und ihres Verhaltens - bereits die Schurken des Endzeitfilms vorweg.

Was mich an "Mad Max" außerdem begeistert, ist seine pessimistische, gnadenlose Atmosphäre. Niemand ist sicher, Toecutter und Co. können machen, was sie wollen - es gibt keine Sanktionen, jeder kann Opfer werden. Und die Ermordung von Max´ Familie ist für mich auch heute noch absolut beklemmend. Eben weil vorher gezeigt wird, wie er mit seiner Familie Urlaub macht, wodurch Sympathie aufgebaut wird, wirkt die Ermordung so heftig.

Der Showdown ist mir auch ein wenig zu kurz ausgefallen, aber Miller hat das beste aus seinen bescheidenen Mitteln gemacht. Und die Action - besonders am Anfang - ist superb und stilprägend.

Mel Gibson mag hier noch kein großer Schauspieler gewesen sein, füllt die Rolle aber aus. Überzeugend finde ich aber auch Hugh Keays-BYrne als Toecutter und Steve Bisley als Goose, dessen Schicksal mir immer noch durch Mark und Bein geht.

Deswegen finde ich "Mad Max" so gut.

Aber nix für ungut - ich mag Deine Kritik und es wäre ja langweilig, wenn wir alle einer Meinung wären ;-). Bin gespannt auf die Folgereviews.

11.08.2020 20:50 Uhr - Pratt
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Interessantes Review, ganz andere Sichtweise!! Ich bin nach wie vor ein großer Fan des Films und von Mel Gibson als Max, ich persönlich finde den auch nicht langweilig oder gezogen und schon gar nicht schlecht gealtert, eher das Gegenteil. Mit Teil 2 wurde natürlich nochmal eine Schippe draufgelegt. Hier bin und bleibe ich bei 8-9 und ob das jetzt ein Kultfilm ist oder nicht ist mir sowieso schnuppe, Hauptsache mir gefällts, was ich bei vielen so genannten Meisterwerken eben nicht so sehe... daher lässt sich ja über Geschmack auch so gut streiten ;-)

12.08.2020 00:21 Uhr - Dissection78
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Ja, eine interessante Sichtweise, nachvollziehbar begründet. Ich bin allerdings eher bei Pratt und Punisher.

Ich kann verstehen, warum "Mad Max" einem gar nicht oder nur mittelmäßig gefällt. Der hat eine gewisse sperrige Machart und ist etwas seltsam strukturiert. Schön auch, dass Du die kauzig eingesetzten Wischblenden und den m. E. gleichermaßen gewöhnungsbedürftigen Score erwähnst. Bei meiner ersten Sichtung leuchtete mir auch nicht so recht ein, warum das ein 'Kultfilm' oder gar 'Klassiker' sein sollte. Doch irgendwie brannte er sich ein. Der Film hat eine ganz spezielle Aura, eine absonderliche Stimmung. Hm, Endzeitfilm? Darüber musste ich ebenfalls oft nachdenken. Ich sehe den Handlungszeitraum kurz vor oder während schwerer gesellschaftlicher Umbrüche spielend - eine Gesellschaft auf dem langsamen, doch sicheren Weg in die Anomie. Die Atmosphäre ist da stimmig, beklemmend.

Diese 'komische' Struktur, die eigenartige Machart, der merkwürdige Schnitt und die theatralisch anmutende Filmmusik, die allesamt eben nicht 'normal' oder standardisiert erscheinen, haben den Streifen bei mir über die Jahre und mit jedem Sehen wachsen lassen. Teil 2, der das Land und die Zivilisation nach den wie auch immer gearteten Umwälzungen zeigt, finde ich zwar etwas gelungener, das erste "Mad Max"-Werk bekommt von mir dennoch sehr gute 8 Punkte. Und das Ende, welches quasi ein Quentchen "Saw" vorweg nimmt, fand ich damals reichlich verstörend. Also, man merkt schon, 'merkwürdig', 'eigenartig' und 'seltsam' sind die Attribute, die mir hier vor allem einfallen. Insofern sticht "Mad Max" heraus, und das ist gut so :)

12.08.2020 08:22 Uhr - TheMovieStar
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Gute Kritik Cabal toll geschrieben. Die weiten Absätze stören mich jetzt nicht, obwohl es auch nicht ganz meinen Geschmack trifft. Der Text liest sich gut und du begründest deine Kritikpunkte auch treffend. Mad Max habe ich schon ewig nicht mehr gesehen, mein liebster Teil war immer der zweite. Muss ich mal wieder gucken damit ich aktuell mitreden kann :-)

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