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We Are The Flesh

(Originaltitel: Tenemos la carne)
Herstellungsland:Mexiko, Frankreich (2016)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Drama, Fantasy, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,87 (8 Stimmen) Details
inhalt:
Lucian und seine Schwester Fauna suchen in einer vernichteten Stadt nach Schutz und Nahrung. Der Einsiedler Mariano besetzt eines der letzten unzerstörten Gebäude und gewährt den beiden Unterschlupf – wenn sie sich Marianos ungewöhnlichen Bedingungen fügen. Aus seinen Augen sprüht der nackte Irrsinn. Die Geschwister willigen ein.
eine kritik von the machinist:

We Are The Flesh

Fleischeslust

 

Mexikanische Horrorfilme? Ja, die gibt es. Obskure und mittlerweile schon längst vergessene Perlen wie Alucarda oder Veneno para las hadas - Poison for the Fairies zum Beispiel. Und natürlich noch Guillermo del Toros modernen Klassiker The Devil's Backbone; nicht zu vergessen den Festival-Favoriten Wir sind was wir sind von 2010, der sogar derart erfolgreich war, dass er ein US-Remake nach sich zog. Und seit 2016 dann auch We Are The Flesh, mit dem Landsmann Emiliano Rocha Minter sein Debüt hinlegte. Im Gegensatz zu den meisten Kollegen setzt der in seinem Erstlingswerk aber nicht auf einheimische Legenden, oder klassische Spukgeschichten, sondern schöpft direkt aus den Vollen des europäischen Avantgardefilms und der New French Extreme. Serviert wird die deftige Genre-Salsa also mit etwas Lars von Trier als Beilage und einem Gaspar No'e zum Runterspülen.      

Das Jahr unbekannt. Ein verwahrlostes Gebäude irgendwo in der Einöde. Dort haust der Einsiedler Mariano (No'e Hern'andez), der mit Treibstoff im Tausch für Nahrung handelt. Als die gebeutelten Geschwister Lucio (Diego Gamaliel) und Fauna (Maria Evoli) zufällig in das Domizil stolpern, geschieht das dem Hausherrn ganz recht, denn der hat vor die heruntergekommene Bleibe in sein ganz persönliches Paradies umzuwandeln und benötigt dafür dringend fleißige Arbeiter. Zuerst noch froh darüber Essen und ein Dach über dem Kopf zu haben, merken die Geschwister schnell dass mit Mariano irgendetwas ganz und garnicht stimmt. Denn der ausgeflippte Typ verlangt zunehmend vehementer dass Bruder und Schwester eine inzestuöse Liebesbeziehung eingehen und kennt für die Erschaffung seiner neuen Weltordnung offenbar keinerlei Skrupel...

In welche wilden Genre-Gefilde es unser Filmtrio später noch verschlägt, daran lassen sowohl Original- als auch internationaler Titel der skandalträchtigen Genre-Oddysey wenig Gedankenspielraum. Denn obwohl Tenemos la carne wörtlich übersetzt Wir haben das Fleisch statt Wir sind das Fleisch bedeutet, setzt Minter mit Betonung auf das Wort ''Fleisch'' einen inhaltlichen Schwerpunkt, der weit über die allzu kryptischen Zeilen der Charaktere hinausgeht, bei denen meist nur großes Rätselraten angesagt ist ohne dass man dahinter jemals einen höheren Sinn zu entdecken vermag. 

Vielmehr lebt und repräsentiert sich der Film durch seine Bildsprache, oder um genauer zu sein durch die transgressive Umstrukturierung seines stets gleichen Schauplatzes. Mit der Zeit verwandeln Lucio, Fauna und Mariano die verdreckte Ruine mithilfe von sehr viel Pappmaschee in ein gelegentlich beängstigend organisch wirkendes Kartonage-Labyrinth, das zusammen mit schummrigem Rotlicht vermutlich eine künstliche Gebärmutter symbolisieren soll. Denn die Figuren wünschen sich nichts Geringeres als wiedergebohren zu werden, reingewaschen von der kalten, kranken Welt die sie einst ausspuckte. Inwiefern das funktionieren soll und was alles davon mit Inzest zu tun hat sei hier natürlich nicht verraten, doch wenn man dem irren Geschwätz des hier großartig am Rad drehenden No'e Hern'andez Glauben schenkt, besitzt der selbst entweder einen krankhaft ausgeprägten Gottkomplex oder hat einfach nur zu oft Enter the Void gesehen. Vielleicht ja auch beides.  

Wer die Inhaltsangabe gelesen hat, dem dürfte auch klar sein, dass We Are The Flesh ein Film ist der sich größtenteils oder wohl eher ausschließlich an Fans von heftigem Independent-Kino richtet. Wenn es in den sinistren Müllkatakomben zum Aufbegehren animalischer Lust kommt, dann überschlägt sich die Kamera beinahe vor Euphorie und verewigt die konsequent blank ziehenden Hauptarsteller in einem Delirium aus 360°-Drehungen. Die Bezeichnung Softcore-Kammerspiel trifft es da recht gut, wobei die explizit dargestellten Sexszenen die Figuren geradezu entmenschlichen und nicht besonders viel mit Erotik zu tun haben, sondern eher bis ins Mark verstören. Andereseits dienen sie Minter als Bühne für allerlei experimentelle Filmtechniken, bei denen sich die Akteure dann schonmal im gleißenden Wärmebild-Look bespringen.   

Ansonsten pflegen sich sozialkritische Untertöne mit ein, wenngleich sich diese nicht zwingend auf politische Zustände in Mexiko beziehen, sondern wahrscheinlich als allgemeine Parabel auf das Chaos der modernen Gesellschaft deutbar sind. Jedenfalls geht es übergeordnet um Sittenverfall, aber auch um Reduzierung auf urtümliche Instinkte und niederste Triebe und in gewisser Weise auch handelt We Are The Flesh von der Flucht aus einer Welt voller Hektik. Dass sich dieser filmgewordene Eskapismus überwiegend in Ejakulat und Menstruationsblut manifestiert, die akustisch pochende Filmmusik sämtliche Haare zu Berge stehen lässt und die Charaktere lieber minutenlang hysterisch in die Kamera schreien als wirklich verständliche Dialoge von sich zu geben, darauf sollte man dann schon wirklich Lust haben. Wer es jedoch hinkriegt diesen Stier bei den Hörnern zu packen, für den winkt eine fette Belohnung in Form von gewagtem Sinneskino, wie man es leider viel zu selten sieht. Praktisch Forzani & Cattet nur mit noch mehr Schweiß und Blut. Ein Film den man schon fast schmecken kann. Auch wenn man das bestimmt nicht möchte.

Der Regisseur schafft es somit Jodorowsken Surrealismus in die Moderne zu übertragen und diesen mit einem nicht immer schlüssigen, dafür aber inszenatorisch packenden Underground-Horrorinferno zu paaren, wie es einem auch ähnlich im türkischen Extrem-Schocker Baskin um die Ohren flog. Logisch, dass We Are The Flesh ebenso mindestens einen beispielhaften Bluteffekt vorzuweisen hat, womit letzten Endes auch Gorehounds nicht auf dem Trockenen sitzen bleiben müssen. Die dürften auch Gefallen am nochmals ordentlich kranken Schlussteil finden, der dazu einen netten Twist parat hält, welcher dem Zuschauer die zuvor durch allerlei Verfremdungseffekte überlagerte Gesellschaftskritik dann auf einmal schnörkellos vor den Latz knallt. Also für mich ist das Teil ja jetzt schon Kult!

''We won't kill you for money. We won't kill you for an ideology. Or for the pleasure of watching you suffer. It's not revenge for what you have done. We are neither avengers nor executioners. We will kill you for your blood... For your flesh... and the exquisite substances inside your body.''

 

Fazit: We Are The Flesh ist ein Paradebeispiel dafür wie extrem Genre-Kino manchmal sein kann. Wer sich also bei der nächsten Midnight-Movie-Session gerne mal wieder standesamtlich den Verstand rausfegen lassen will, der dürfte abseits von Emiliano Rocha Minters atmosphärischem Mindfuck-Brett von einem Debüt wenig Besseres finden. 

8/10
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Kommentare

30.08.2020 07:13 Uhr - dicker Hund
1x
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Nachdem ich fast alle zum Vergleich gezogenen Referenzen ziemlich stark gefunden habe, hat mich das Review aufhorchen lassen. Durchaus denkbar, dass ich mich dieser gewagten Fleischeslust ebenfalls hingeben werde.

😉

30.08.2020 08:13 Uhr - sonyericssohn
1x
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Den von dir erwähnten Baskin fand ich ned übel. Aber mit dem mexikanischen Horror kam ich noch nicht in Berührung.
Danke für den schön verfassten Tip !! ;-)

30.08.2020 10:30 Uhr - Intofilms
1x
Hervorragend geschrieben! ;) Ich selbst empfand den Film allerdings als völlig missglückt und wurde bitter enttäuscht. Extremes Nischenkino verabscheue ich keineswegs. Hier war es jedoch so, dass ich einfach nie einen Zugang finden konnte. Empfehlen kann ich dagegen „The Untamed“, auch aus Mexiko und ebenfalls von 2016. Mit Sicherheit auch nicht leicht zugänglich, aber wirklich sehr faszinierend.

30.08.2020 12:57 Uhr - tp_industries
1x
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Ok, da tropft mir jetzt schon ein bisschen der Zahn.

Lars von Trier geht bei mir immer und von Herrn Noe fand ich seine ersten Werke richtig stark (Menschenfeind und Irreversibel). Wird auf jeden Fall im Auge behalten.

Danke für den Tipp und die schön geschriebene Kritik!

30.08.2020 15:00 Uhr - The Machinist
2x
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Danke für's Lesen und euer Lob an Alle.

@dicker Hund: Freut mich wenn ich dein Interesse wecken konnte. Hab den Film selbst als englische BD, die ich irgendwann mal im Sale erstanden habe. Wusste damals garnicht was das genau ist, hat mich dann aber gut zerblasen. Letzte Sichtung war dieses Wochenende, woraufhin dann dieser Text folgte.

@sony: Eigentlich ironisch; ''Baskin'' mag ich überhaupt nicht, keine Ahnung woran das liegt. Da die Atmo dort aber wirklich fett ist und ich ja weiß, dass der Film seine Fans hat, wanderte der als Vergleichsmaterial mit in die Lektüre. Aktuelle Empfehlungen aus dem mexikanischen Horror-Sektor wären der auch von Intofilms erwähnte ''The Untamed'' (das ist praktisch deren Version von Zulawskis ''Possession''), sowie meinerseits der fantastische ''Tigers are not afraid''. Gibt's aber leider keinen von beiden in DE.

@Intofilms: Danke dir. Ja, der ist schon sehr eigen. ''The Untamed'' ist Spitze, den hatte ich mal durch Zufall bei Arrow Academy entdeckt. Finde ich an sich aber schon deutlich einsteigerfreundlicher als diesen hier, oder?

@tp_industries: So ein Hauch ''Antichrist'' schwingt in ''We Are The Flesh'' schon mit, von No'e ähnelt er dann aber mehr ''Enter the Void'' und ''Love''. Außerdem erinnerte mich No'e Hern'andez Rolle irgendwie total an Marlon Brando in ''Apocalypse Now'', ohne damit jetzt zu sehr ins Detail gehen zu wollen.

30.08.2020 15:27 Uhr - Intofilms
1x
Ja, nicht wirklich Mainstream, aber sicher massentauglicher als dieser hier, kann ich bestätigen. „The Untamed“ habe ich im letzten Jahr eher zufällig auf arte entdeckt, die den Film ja auch koproduziert haben (zusammen mit ZDF, CNC und vielen anderen), und war so begeistert, dass ich am nächsten Tag sofort die Arrow-Blu-ray bestellen musste. Freut mich sehr, dass du den auch schon gesehen hast und ebenfalls so gut findest. ;)

30.08.2020 19:50 Uhr - Cinema(rkus)
1x
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Hey, cool, welches scharfes "Tequila-Gebräu" hast Du denn da im hintersten Winkel Deines Maschinenraums gefunden ?

Überraschung; ich kenne ihn, ich habe ihn schon gesehen....und....er hat mich auch fasziniert.

Man muss jedoch in der richtigen Stimmung sein, um den Film durchzuhalten. Und das meine ich aber positiv. Die Kamera ist hinsichtlich der Einstellungen und Bewegungen sehr gewagt, die optischen Effekte sind teilweise schon überbordend. Aber mir gefällt so etwas. Ich liebe es, ab und zu ein Filmgeschehen zu verfolgen, das auf mich wirkt, als hätte ich mir selbst einen Drogen-Cocktail einverleibt. Und dieser Film schlägt genau in diese Kerbe.
Vielleicht einen Tick zu sehr auf Skandal hinauslaufend, aber trotzdem eine wohltuende Alternative zu all dem "Mainstream-Dings-Gedröhne", was uns sonst so um die Ohren fliegt. Ist in meiner Sammlung nahe den "Gaspar"-Werken ausgestellt und genau dort passt er auch sehr gut hin.
Meine Prognose:
Wer Gaspar Noe-Filme gerne anschaut, der dürfte auch hieran seinen Gefallen finden.
Gapsar Noe, Lars von Trier, Fabrice Du Welz; ich bin froh, dass es noch so außergewöhnliche Filmemacher gibt, die sich überhaupt nicht für "Mainstream-Sehgewohnheiten" interessieren und ihre Art des Filmemachens mit aller Konsequenz betreiben. Applaus für diese Künstler im sonstigem Film-Einheitsbrei-Becken.

Respekt auch (wieder mal) vor Deinem Text; bist ,neben einigen anderen hier, stilistisch ganz sicher an der Review-Spitze. Bringst alle relevanten Punkte stets souverän auf den Punkt und machst den Leser regelmäßig total neugierig auf den Film. So soll und muss es sein.
Von mir volle Punktzahl; für Deine Review und auch für den Film. Sollte jeder aufgeschlossene Cineast einmal im Leben gesehen haben.
Gruß C.M.

30.08.2020 20:33 Uhr - tp_industries
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@cinema(rkus)

Amen!

Du sprichst mir aus der Seele! (Was deine Ansicht zu diesen grandiosen Filmemachern angeht)
Den Film selbst will ich mir aber nach dieser klasse geschriebenen Review definitiv mal zu Gemüte führen! :)

31.08.2020 11:35 Uhr - TheRealAsh
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Ein ganz hervorragendes Review mal wieder von dir Maschinist:-) Ich habe mir den damals auch voller Vorfreude geholt und war dann irgendwie - wie oben bereits in den Kommentaren von Into schon beschrieben - nicht in der richtigen Stimmung und habe den schnell ad acta gelegt. Dein Review fixt ich jetzt allerdings schon wieder an. Dem muss ich definitiv bald eine neue Chance geben;-)

31.08.2020 21:19 Uhr - The Machinist
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@Cinemarkus: Danke für die Blumen. :)
Bevor Minter bei diesem Regie führte hatte er zwei Kurzfilme gedreht (''Dentro'' & ''Videohome''), die stilistisch bereits ähnlich versiert waren. Ansonsten war er laut imdb für die Kamera in ''Miss Bala'' zuständig, was ja auch nicht gerade der hässlichste Film ist. ;-)
Ich hoffe jedenfalls von dem kommt noch was in jüngerer Zeit.


@Ash: Danke dir.
Naja, kann natürlich sein, dass der Film einfach nicht dein Fall ist, obwohl das Genre ja absolut dein Fall ist.
Ich meine, ich liebe avantgardistisches Wahnsinnskino an sich ja auch total; auch so ältere Sachen von Juraj Herz oder Jaromil Jires; kann aber z.B. mit ''Tausendschönchen'' von Vera Chytilova überhaupt nix anfangen.
Aber freut mich natürlich trotzdem wenn ich zu einer Zweitsichtung motivieren konnte.

PS.: Eigentlich schon ''Uzumaki'' gelesen?

31.08.2020 22:19 Uhr - TheRealAsh
1x
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31.08.2020 21:19 Uhr schrieb The Machinist
PS.: Eigentlich schon ''Uzumaki'' gelesen?


Schon da, aber noch nicht gelesen, hab grad noch leider viele andere Dinger, bin aber schon gespannt;-)

Und mit "Tausendschönchen" kann ich auch nix anfangen, das stimmt, ist aber trotzdem ein guter Film.

31.08.2020 23:41 Uhr - The Machinist
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Klar. Mir tut immer nur das arme Essen leid.

02.09.2020 23:55 Uhr - Belphegor1999
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Tolle Kritik Machinist, scheint interessant zu sein. Danke für die Vorstellung.

03.09.2020 19:15 Uhr - The Machinist
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Danke für's Schmökern Belphegor. Ja, knallt schon gut rein.

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