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Dead Space

Herstellungsland:USA (2008)
Standard-Freigabe:USK 18
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,81 (16 Stimmen) Details
inhalt:
Im Weltraum hört dich niemand schreien. Ganz nach diesem Motto müsst ihr euch als Kommunikationsingenieur Isaac Clarke auf dem Weltraumschiff "USG Ishimura" durch Horden von Monstern, der ehemaligen Besatzung, kämpfen bzw. schneiden. Ihr müsst herausfinden, was genau mit der Besatzung passiert ist, überleben und wieder von der "USG Ishimura" fliehen!
eine kritik von mcguinness:

" There' s No Help Coming " 

 

 

Der Weltraum, unendliche Weiten... Wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Dies sind allerdings nicht die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, sondern der wahrgewordene Alptraum des Kommunikationsingenieurs Isaac Clarke, welcher zusammen mit seinem Team zum Bergbau - Raumschiff USG Ishimura unterwegs ist, nachdem der Kontakt zu diesem aus unerklärlichen Gründen abgebrochen ist. An Bord macht das Team jedoch schnell die unliebsame Bekanntschaft mit hochaggressiven Wesen, den sogenannten Necromorphs, welche sich im weiteren Verlauf als die vermisste bzw. eigentlich tote Besatzung der Ishimura entpuppt und dessen Verwandlung mit einem Marker zusammenzuhängen scheint, ein scheinbar außerirdisches Artefakt, welches man zufällig bei den Abbauarbeiten entdeckt und an Bord der Ishimura geholt hat. Als durch eine verhängnisvolle Explosion jede Möglichkeit zur Flucht hinfällig wird, muss Isaac immer weiter in die Ishimura vordringen, wenn er hinter das Geheimnis um die unheilvollen Ereignisse an Bord und des rätselhaften Markers kommen will... Es folgt ein gnadenloser Kampf ums nackte Überleben !!!

Das erste Mal, als ich auf " Dead Space " aufmerksam geworden bin, ist durch einen Beitrag in der damaligen tollen MTV - Sendung " Game One " gewesen und ich bin von Anfang an dermaßen beeindruckt gewesen, dass dieser Beitrag zu diesem Spiel ausschlaggebend dafür gewesen ist, mir die PS3 - Konsole zuzulegen. Hat das dargebotene Bildmaterial im Fernsehbericht schon all meine Sympathien gewonnen, so war es auf dem heimischen Bildschirm mit Spiel, Konsole und heruntergelassenen Rollläden dann endgültig um mich geschehen. Eine derart grandiose, bildgewaltige und beängstigende Atmosphäre habe ich bis dato noch nicht zu spüren bekommen und dieser Eindruck sollte sich im weiteren Verlauf zunehmend verstärken.

Wird man ersteinmal von seiner Crew getrennt, ist man komplett auf sich allein gestellt und kommuniziert nur hin und wieder mal über seine RIG (Raumanzug des Spielers) mit anderen Teammitglieder. Die Figur des Isaac Ckarke steuert der Spieler dabei aus der Third - Person - Perspektive, wodurch sich meiner Meinung nach der Spielverlauf auch wesentlich interessanter und spannender gestaltet, als wenn man hier auf die Egoperspektive gesetzt hätte, zumal für das Genre des Survival - Horrors eh meistens die Außenperspektive gewählt wird. Auf der Ishimura gilt es dann verschiedene Abschnitte zu erkunden, welche sich vom Maschinenraum, über die Krankenstation, den Hydrokukturen, den Kommunikationsanlagen, bis hin zur Kommandobrücke erstrecken, welche man allesamt per Einschienenbahn (Monorail) erreichen kann.

Als wäre es nicht schon beängstigend genug durch die verlassenen, schwach beleuchteten Flure und Gänge der Ishimura zu schleichen, welche dazu noch meistens blutverschmiert sind, nein, der Spieler sieht sich einer permanenten Bedrohung ausgesetzt, welche sich durch kratzende oder auch mal klopfende Geräusche tief in die Eingeweide frisst. Hier hört man einen Schraubenschlüssel fallen, dort findet ein plötzlicher Druckausgleich an einer Tür statt oder man hört das leidvolle Stöhnen der wenigen und dem Wahnsinn verfallenen Überlebenden, sowie das grauenhafte Schreien der Necromorphs, durch die menschenleeren Gänge hallen. All das wurde hervorragend in Szene gesetzt und verstärkt das klaustrophobische Gefühl nochmal um ein vielfaches.

Ist die Konfrontation mit einem Necromorph unausweichlich, so hat man durch den Einsatz von diversen Waffen  durchaus die Möglichkeit sich effektiv zur Wehr zu setzen, wobei bloße Schüsse auf den Körper reine Munitionsverschwendung sind, denn hierbei ist es unerlässlich den Gegner nach und nach zu zerstückeln, um diesem endgültig den gar auszumachen, was sich dann erfreulicher Weise auch überaus blutig gestaltet. So lässt sich z. B. mit einem freischwebenden, rotierenden Sägeblatt wunderbar ans Werk gehen und auch der Einsatz eines hochentwickelten Impulsgewehrs, sowie eines leistungsstarken Lasers, wissen zu gefallen und sich der Brut zu entledigen. Dabei verfügt jede Waffe auch noch über einen Sekundär - Feuermodus und durch das Sammeln sogenannter Energieknoten, lassen sich Waffen und Raumanzug an mehreren Werkbänken, welche über das gesamte Schiff verteilt sind, weiter aufrüsten. Durch die Verwendung eines Stase - bzw. Kinesemoduls lassen sich zudem Objekte und Gegner verlangsamen und man kann abgetrennte Gliedmaßen als Waffe verwenden, indem man diese auf Gegner schleudert. 

Dies ist auch nötig, da die Gegner im späteren Verlauf härter werden und sich gerne auch mal mehrere Gegnertypen hordenartig auf einen stürzen. Das es hier verschiedene Arten von Gegnern gibt, ist zudem sehr erfreulich und bietet dem Spieler die Möglichkeit sich darin zu versuchen, welche Waffe für welchen Gegner am besten geeignet ist. Man sollte jedoch stets kontrollierte Schüsse abgeben und einen ruhigen Abzugsfinger besitzen, da die Munitions - und Gesundheitspacks eher knapp sind, wobei es aber noch die Möglichkeit gibt, durch das Sammeln von Credits, sich in diversen Shops auf der Ishimura mit Munition und anderem Equipment zu versorgen.

Auch wissen die Missionen zu gefallen, da diese stets abwechslungsreich gestaltet sind und den Spieler immer wieder aufs Neue fordern. Mal muss man eine Asteroiden - Abwehrkanone wieder in Ordnung bringen, mal einen riesigen Felsbrocken mit einem Sender versehen und ins All befördern oder ein riesiges Ungetüm bekämpfen, usw.  Langeweile kommt hier garantiert nicht auf und immer wenn man denkt, dass nun alles überstanden ist und es eigentlich doch gar nicht mehr schlimmer kommen kann, steht schon die nächste Hiobsbotschaft ins Haus.

Obwohl " Dead Space " mittlerweile schon 12 Jahre auf dem Buckel hat, bleibt meine Faszination nach wie vor bestehen und ich spiele dieses Game immer noch mit derselben Leidenschaft und Ehrfurcht wie damals. Tolle Kulissen, bedrohliche Atmosphäre, ein ordentliches Waffenarsenal, abwechslungsreiche und spannende Missionen... Alles in allem ein Top - Spiel, welches für mich ein ganz klarer 10 Punkte - Kandidat ist und bleibt ! 

 

 

10/10
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