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F.I.S.T. - Ein Mann geht seinen Weg

(Originaltitel: F.I.S.T.)
Herstellungsland:USA (1978)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,00 (12 Stimmen) Details
inhalt:
Cleveland in den 30er Jahren: Trucker Johnny Kovak (Stallone) arbeitet hart, um sich seinen amerikanischen Traum von Freiheit und Unabhängigkeit zu erfüllen. Doch unmenschliche Arbeitsbedingungen machen sein Leben zur Hölle. Johnny organisiert den Arbeitskampf gegen die selbstherrlichen Firmenbosse - und gerät unaufhaltsam in einen Strudel der Gewalt und Korruption. Als die Firmenleitung selbst vor Morden nicht zurückschreckt, um den unbeugsamen Kovak einzuschüchtern, geht Idealist Johnny sogar einen Teufelspakt mit der Mafia ein. Für seine Sache muss er ein Ideal nach dem anderen Opfern. Und Johnny erkennt, dass er im Kampf um die Gerechtigkeit mehr zu verlieren hat als seine Prinzipien - es geht um sein Leben!
eine kritik von punisher77:

Liebe SB-Community, liebes SB-Team,

dieser Text ist mein 500. Review, das ich nicht nur zum Anlass nehmen möchte, einem unterschätzen Film eines meiner Lieblingsschauspieler Tribut zu zollen, sondern auch Euch! Ich möchte mich auf diesem Weg  bei all den Usern bedanken, die meine Reviews lesen , bzw, lesen und kommentieren - es ist mir immer wieder eine große Freude, Eure Rückmeldungen auf meine Kritiken zu lesen! Muchos Gracias!

Mein Dank gilt außerdem den Machern dieser Seite! Ihr versorgt uns tagtäglich - rain or shine - mit den wichtigsten Informationen über Neuerscheinungen, Trailer und nicht zuletzt mit Schnittberichten, die eine unverzichtbare Hilfe  sind, wenn man sich mal wieder im Elektro-Markt, der Filmbörse oder dem Online-Shop seines Vertrauens bewegt - Eure Infos haben mich schon vor so manchem Fehlkauf bewahrt . Danke für die Arbeit, die Ihr Euch tagtäglich  für uns macht!

Da sich beruflich und privat einiges bei mir getan hat, weiß ich derzeit nicht, wann ich das nächste Mal wieder Reviews veröffentlichen, bzw. kommentieren werde. Deshalb möchte ich mich vorerst aus dem aktiven Review-Geschehen verabschieden, was nicht heißen soll, dass ich nicht doch wieder mal in das eine oder andere Review "reinlesen" werde. 

So, nun  aber genug des Geschwafels, viel Spaß mit dem Review,

Euer Punisher 77 

 

                                             F.I.S.T. - EIN MANN GEHT SEINEN WEG

Rocky – Die Chance Seines Lebens (1976) machte den Nobody Sylvester Stallone über Nacht zum Star. Doch mit Ruhm, finanziellem Wohlstand und Oscar-Nominierungen kamen aber auch Neid und Häme sowie eine Fangemeinde, die den frischgebackenen Superstar auf Schritt und Tritt verfolgte, so dass es bald vorbei war mit der Privatsphäre. Dem Emporkömmling stieg der unerwartete Erfolg schnell zu Kopf, so dass er z.B. über Kollegen wie Marlon Brando (1924-2004 / Die Faust Im Nacken, 1954), lästerte, mit dem er mehrmals verglichen wurde. Außerdem hatte Stallone schon jetzt das Problem, dass weite Teile von Publikum und Kritikern in ihm nur den gutmütigen Boxer Rocky Balboa sahen. Stallone, so hieß es, habe in Rocky nur sich selbst gespielt; außerdem sei er eine Eintagsfliege, über die man bald nicht mehr sprechen werde. All diesen Kritikern wollte Stallone beweisen, dass mehr in ihm steckte, weshalb er nicht nur zahlreiche Boxer – und Gangsterfilmrollen ablehnte, die ihm angeboten wurden, sondern auch Projekte wie Superman (1978). Nein, ein anspruchsvolles Werk sollte es sein, mit dem Stallone die Filmwelt von sich und seinen wahren Qualitäten überzeugen wollte. Dieses Werk trug den Titel F.I.S.T., dessen Titel in Deutschland den Zusatz Ein Mann Geht Seinen Weg erhielt.

Das Drehbuch zu F.I.S.T. stammt vom ehemaligen Journalisten und Romanautor Joe Eszterhas (Basic Instinct, 1992) und wurde Stallone von Regisseur Norman Jewison (In Der Hitze Der Nacht, 1967) zugeschickt. Sly mochte das Drehbuch, das lose auf den Ereignissen um den 1975 spurlos verschwundenen Gewerkschaftsführer Jimmy Hoffa basiert,obwohl es mit 380 Seiten (Erste Fassung), bzw. 240 Seiten (Finale Fassung) zu lang war. Er sagte unter der Bedingung zu, das Drehbuch noch einmal überarbeiten zu dürfen – er kürzte das finale Skript und veränderte auch die Figur des Johnny Kovac, die Stallone spielen sollte, was nicht ganz unerheblich war, doch dazu später mehr. Dass Sly an seinem Drehbuch herumdokterte, war mit Joe Eszterhas nicht abgesprochen, weshalb dieser rechtliche Schritte einleitete. Die Dreharbeiten, die in Dubuque (Iowa, USA) mit Darstellern wie Rod Steiger (1925-2002 / Todesmelodie, 1971), Peter Boyle (1935-2006 / Taxi Driver, 1976), Melinda Dillon (Fröhliche Weihnachten, 1983), Kevin Conway (Das Mercury-Puzzle, 1998), David Huffman (Geboren 1945, ermordet 1985 / Amok-Jagd, 1978) und Brian Dennehy (1938-2020 / Rambo, 1982) stattfanden, wurden von Spannungen zwischen Stallone und dem Filmteam einerseits und einem handfesten Streit zwischen ihm und dem erfahrenen Jewison andererseits überschattet, weil Stallone das Ende des Films, das der Regisseur vorgesehen hatte, nicht gefiel; außerdem kritisierte er Norman Jewison, der immerhin zweimal für den Oscar in der Kategorie „Bester Regisseur“ nominiert wurde, für die fertige Fassung des Films (was hätte Sly wohl zur um sechzehn Minuten kürzeren europäischen Kinofassung gesagt?) Auch wenn heute alle Streitigkeiten beigelegt wurden – Die Entstehung von F.I.S.T. war für keinen der Beteiligten eine schöne Zeit, zumal die oben genannten Probleme genüsslich in der Presse ausgeschlachtet wurden, was sich sicherlich auch auf das Einspielergebnis des Films ausgewirkt und nicht dazu beigetragen haben dürfte, Sylvester Stallones Image aufzupolieren, da er es gewagt hatte, ein fremdes Drehbuch umzuschreiben und einen Regisseur zu kritisieren, der bereits Klassiker der Filmgeschichte gedreht hat als der „Italian Stallion“ noch nicht einmal von einer glänzenden Karriere zu träumen wagte.

Johnny Kovac (Sylvester Stallone) ist einer von zahllosen Hilfsarbeitern, der Trucks be – und entlädt und sich dabei jede denkbare Schikane gefallen lassen muss...so müssen er und seine Arbeitskollegen zwar 14 Stunden lang arbeiten, werden aber nur für acht Stunden bezahlt. Eines Tages platzt Kovac der Kragen und er rebelliert gegen seinen Arbeitgeber. Auch wenn er und seine Kollegen nach diesem Aufstand gefeuert werden … Kovaks Charisma und seine Führungsqualitäten sind nicht unbemerkt geblieben, weshalb er und sein bester Freund Abe (David Huffman) einen Job bei der Fernfahrergewerkschaft bekommen. Kovac wird schnell zu einer einflussreichen, unbestechlichen Figur, doch als eine Streikaktion von einem Schlägertrupp gestürmt wird und ein Mann zu Tode kommt, weiß Johnny Kovac keinen anderen Rat, als sich hilfesuchend an seinen Jugendfreund Vince Doyle (Kevin Conway) zu wenden, der ein mächtiger Mann innerhalb der Mafia ist. Eine folgenschwere Entscheidung...

Der deutsche Filmtitel F.I.S.T. - Ein Mann Geht Seinen Weg und der Kinoplakatslogan „Durchschlagen, draufhauen, nach oben kämpfen“ lässt auf einen knallharten Actionstreifen schließen, zumal man in Deutschland die Angewohnheit hatte, das Wort „Mann“ in den Titeln aller möglichen Charles Bronson-Filme (z.B. Ein Mann Sieht Rot (1974), Der Mann Ohne Gnade (1981) etc.) unterzubringen, aber das ist Stallones erster Film nach Rocky keineswegs. Stattdessen bekommt man ein Gewerkschaftsdrama zu sehen, das zwar nicht zu den unverzichtbaren Meilensteinen in Slys filmischem Schaffen gehört, aber nichtsdestotrotz ein weit überdurchschnittlicher, sehenswerter Streifen ist, der zeigt, in welche Richtung Stallone schauspielerisch hätte gehen können, wenn ihm das Publikum nicht die Gefolgschaft verweigert hätte, und der es wert ist, wiederentdeckt zu werden, zumal man ihn mittlerweile in der langen US-Kinofassung auf DVD und Blu Ray genießen kann.

F.I.S.T. ist zwar kein nervenaufreibender Thriller, erzählt aber nichtsdestotrotz eine hochinteressante, gut zwei Stunden lang fesselnde Geschichte um Machtmissbrauch und Korruption, innerhalb derer Sylvester Stallone eine reife schauspielerische Leistung bietet, wie man auch heute anerkennen muss. Stallone überzeugt sowohl als gegen die Obrigkeit aufbegehrender Hilfsarbeiter, der einfach nicht mehr herumgeschubst und unterdrückt werden will, als auch in der Rolle des (alternden) Gewerkschaftsführers, der es bis nach oben geschafft hat. Dabei gelingt es Stallone auch, die – zumindest ansatzweise noch vorhandenen – Brüche der Figur glaubwürdig darzustellen, z.B. wenn er – der ehemals Unbestechliche – Zugeständnisse Richtung organisiertem Verbrechen macht. Auch die Entwicklung der Beziehung zwischen Johnny Kovac und seinem besten Freund Abe, dem der leider viel zu früh verstorbene David Huffman schauspielerisches Profil verleiht, gehört zu den Pluspunkten des Films, die zeigen, dass Stallone mehr drauf hat als seinen Kopf als Punching Ball für großmäulige Box-Champions hinzuhalten.

Und dennoch hätte Sly konsequenter sein können...wenn er sich nur getraut hätte. Dass Stallone beim Umschreiben des Drehbuchs offensichtlich noch Rocky Balboa im Kopf gehabt haben muss, merkt man Sylvester Stallones Szenen mit seiner Filmfreundin, überzeugend gespielt von Melinda Dillon, an, bei denen man das Gefühl hat, Rocky würde mit seiner Adrian herumturteln. Auch das Ende, das sich Stallone für F.I.S.T. gewünscht hätte, hätte seinem Rocky-Ruf Rechnung getragen – wäre es nach dem Italian Stallion gegangen, hätte er am Ende des Films auf den Stufen des Capitols die Arme á la Rocky Balboa in den Himmel gerissen und wäre in dieser Siegerpose in Erinnerung geblieben. Wer das eigentliche Ende des Films kennt, wird Norman Jewison wahrscheinlich im Nachhinein zum Finale des Films gratulieren, da es deutlich besser zum Rest des Streifens passt als das, was der Hauptdarsteller im Sinn hatte, der offensichtlich Angst davor hatte, seinen Ruf als guter Kerl, wie er in Rocky zu sehen war, auf´s Spiel zu setzen. Aber trotz – und alledem: Auch wenn manche Kritiker Stallone vorwarfen, in F.I.S.T. nur eine in geringen Ansätzen dunklere Rocky Balboa-Version zu spielen, was nicht ganz zutrifft, liefert er hier eine reife schauspielerische Leistung, die deutlich macht, dass Stallone mehr drauf hat als einen aufstrebenden Boxer aus den Slums von Philadelphia zu spielen.

Auch wenn das Hauptaugenmerk von F.I.S.T. unbestritten auf Sylvester Stallone liegt, wäre der Film nur die Hälfte wert ohne seine Nebendarsteller. So überzeugt Rod Steiger in der Rolle des Senators, der Johnny Kovac vor den Kadi ziehen will,  genauso, wie es Melinda Dillon in der Rolle von Kovacs Freundin Anna tut, die sich dem Emporkömmling zunächst entzieht. Peter Boyle, der zwei Jahre vor F.I.S.T. bereits in einer prägnanten Nebenrolle in Taxi Driver dauerhaft in Erinnerung blieb, glänzt hier in einer ebenfalls denkwürdigen Nebenrolle, zumal seine Figur bereits den dunklen Weg voraussagt, den Kovac letztendlich einschlagen wird. Als gutes Gewissen des Films fungiert David Huffman als Kovacs bester Freund – die Entwicklung der beiden Freunde macht ebenfalls einen großen Reiz des Films aus. Auf der moralischen Gegenseite überzeugt Kevin Conway als Mobster, mit dem Kovac paktiert. Ebenfalls erwähnenswert ist die (bevor der Film für die mittlerweile gängige Fassung“zurecht gemacht“ wurde) Mini-Rolle von Brian Dennehy, da es hier Stallones Figur ist, die ihm Schwierigkeiten macht, während es nur wenige Jahre später in Rambo (1982) umgekehrt ist.

Was F.I.S.T. ebenfalls sehenswert macht, ist die Darstellung der Milieus, in denen die Geschichte des Streifens spielt. So bildet der renommierte Kameramann Lászlo Kovács (1933 – 2007 / Easy Rider, 1969) in rauen, erdigen Bildern den Alltag der amerikanischen Arbeiterklasse ab, zu der Kovac und Co. gehören, und die geprägt ist von Arbeitsplätzen mit Sklavenhalter-Methoden, heruntergekommenen Kaschemmen, aber auch von den Wohnungen von Einwanderern, in denen der Zusammenhalt der Familie zelebriert wird und in denen man stolz ist auf das, was man erreicht hat – hier wird der American Dream gelebt, und sei er noch so bescheiden in Erfüllung gegangen. Aber auch die Szenen, in denen (Hilfs)Arbeiter von einer übergeordneten, gern Zigarre rauchenden Obrigkeit ausgenutzt werden, wurden – auch wenn sie vielleicht etwas naiv wirken (Wer glaubt ernsthaft, dass den Bossen etwas am Wohl ihrer Arbeiter liegt???) - einprägsam inszeniert. Genauso stark wirkt die größte „Actionszene“ des Films, in der ein Schlägertrupp die friedlichen Streikenden „aufmischt“ – die hier dargestellte Gewalt gegen friedliche Arbeiter ist durchaus in der Lage, den Zuschauer derart zu packen, dass er auf der Seite von F.I.S.T. ist. Als Milieustudie der Arbeiterklasse, bzw. der amerikanischen Einwanderer kann F.I.S.T. also in jedem Fall punkten, aber auch als der Film einen Zeitsprung macht und der Streifen zeigt, wie sehr das F.I.S.T.-Unternehmen gewachsen ist, so dass es in Gebäuden residieren kann, die sonst nur der ausbeutenden Klasse vorbehalten waren, wechselt der Look des Films glaubhaft, da die Bilder, die die Wolkenkratzer und die F.I.S.T.-Büros zeigen, deutlich sauberer und polierter wirken, so dass es Kovács überzeugend gelungen ist, Johnny Kovacs Aufstieg, bzw. Wechsel von der einen Klasse in die andere auch optisch überzeugend darzustellen.

Auch wenn F.I.S.T. qualitativ nicht ganz an die Klassiker des New Hollywood, in dessen Nähe man die Jewison/Stallone-Zusammenarbeit gern verortet, und es Stallone-Streifen gibt, die einen emotional deutlich mehr packen als F.I.S.T. (Rocky, Rambo…), ist Stallones Rocky-Nachfolger ein sehenswertes, packendes Drama mit einer über weite Strecken packenden Handlung, einem glänzenden Hauptdarsteller, der zeigt, dass er mehr drauf hat als Rocky vermuten lässt, einer Reihe von überzeugenden Nebendarstellern, präsentiert in authentischer, erdiger Optik.

Leider akzeptierte das Publikum F.I.S.T. nicht - ein Einspielergebnis von 20 Millionen Dollar bei einem Budget von acht Millionen Dollar ist sicherlich kein Reinfall, aber bei weitem kein so durchschlagender Erfolg wie Rocky. Doch davon ließ sich Stallone nicht beeindrucken, denn bei seinem nächsten Film wollte sich Sylvester Stallone auch als Regisseur einen Namen machen, was erneut zu Hohn und Spott führen sollte – aber das ist eine andere Geschichte …

8-9/10

 

 

 

8/10
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Kommentare

01.09.2020 20:04 Uhr - TheMovieStar
3x
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Hi Punisher!

Zunächst einmal möchte ich dir zu deinem 500 Review gratulieren und auch dir danke schön sagen für deine wirklich lesenswerten Reviews die eine absolute Bereicherung für diese Seite darstellen. Ich weiß selber wie das ist wenn sich privat und beruflich einiges tut und man nicht mehr so viel Zeit zum Review schreiben hat mir geht es momentan auch so. Trotzdem würde ich mich natürlich freuen wenn ich ab und zu mal eine neue tolle Kritik von Dir lesen kann 😊

lg MovieStar

Ach und zu deiner F.I.S.T. Kritik: wie immer hervorragender Lesestoff zu einem sehenswerten Film 😊

01.09.2020 20:11 Uhr - Mynan
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Über das Review muss man eigentlich keine großen Worte mehr verlieren, das ist großartig wie immer und deinem Jubiläum, zu dem ich dir herzlich gratuliere, wahrlich würdig. Ein paar weitere Worte möchte ich aber trotzdem noch loswerden, nämlich ein dickes Dankeschön für die vielen Reviews, die mir so manchen Tipp beschert und so manche Bildungslücke bei mir geschlossen haben, und die ich immer gerne gelesen, aber leider nur sehr selten kommentiert habe. Letzteres möchte ich hiermit, quasi auf den letzten Drücker, noch nachholen :-) Ich hoffe sehr, und stehe damit sicherlich nicht allein, doch bald mal wieder etwas von dir zu lesen.

01.09.2020 20:25 Uhr - Intofilms
2x
Höchstes Lob für deinen Fleiß und Enthusiasmus und wir müssen uns natürlich bei dir bedanken! Die Auszeit hast du wahrlich verdient. Den Film fand ich damals auch sehr gut, ist aber schon lange her. Alles Gute, Puni, und auf ein Wiedersehen! 🙂

01.09.2020 20:44 Uhr - tp_industries
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Herzlichen Glückwunsch zur 500. Review!

Ich bin zwar (aktiv) erst neu hier, verfolge diese Seite aber schon seit einem Jahrzehnt. Und damit auch deine Reviews. Und auch ich muss mich bei dir für deine Kritiken bedanken. Immer sachlich. Immer gut geschrieben und immer lesenswert (wie die Jetzige).

Mit Stallones Schauspielleistung hast du recht. Der Kerl hat wesentlich mehr auf dem Kasten als er meist zeigt. Ein gutes Beispiel ist auch Copland. Dort hat er Leute wie Robert de Niro,Harvey Keitel und Ray Liotta locker an die Wand gespielt (was nicht heisst das besagte Personen schlecht waren). Deswegen würde ich mir von Stallone nochmal einen Film wünschen in dem er seine ganze Bandbreite des schauspielerischen Könnens zeigen kann.

01.09.2020 21:18 Uhr - dicker Hund
1x
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Erfahrungspunkte von dicker Hund 3.859
Auch von mir herzlichen Glückwunsch:

1. Zum 500. Review und
2. zur Entjungferung der bisherigen Unbesprochenheit dieses Klassikers auf Schnittberichte.com!

"F. I. S. T." könnte in der richtigen Stimmung auch für mich einmal in Betracht kommen.

01.09.2020 23:40 Uhr - TheRealAsh
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Herzlichen Glückwunsch auch von mir für einen Giganten des Reviewbereichs :-D !!!

Tolles Review zu einem unterschätzten Stallone, ich bin grade dabei mir mal wieder alle Rockys und Creeds zu geben, was aber etwas Zeit und Durchhaltevermögen beansprucht;-) Stallone ist einfach Klasse. Grade gestern habe ich mir den ollen "Death Race 2000" angeschaut, zum kreischen, was Stallone hier neben Carradine hinlegt.

Dein Einführungs- und Jubiläumstext ist auch sehr schön und lässt mich natürlich hoffen, dass es ab und an trotzdem weitergeht. Auch ich bin etwas zurückgetreten, hoffe aber nach wie vor, immer wieder mal etwas einzustellen. Aber ach, die liebe Zeit.

Alles Gute!!!

02.09.2020 12:57 Uhr - McGuinness
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Erfahrungspunkte von McGuinness 281
500 Reviews zu schreiben is schon ne Hausnummer... Hut ab 😀👍🏻 und auch deine danksagenden Worten an uns Schreiberlinge wissen sehr zu gefallen ☺️

Dein Review ist wie gewohnt spitze und qualitativ sehr gut gelungen, der Film selbst gefällt mir allerdings nicht.
Ich konnte diesem nie etwas abgewinnen, habe den aber auch nur ein einziges Mal gesehen.
Ich liebe Stallone halt als knallharten Actionhelden und mochte ihn in dieser Rolle einfach nicht, wobei ich das gezeigte jetzt auch nicht sonderlich spannend oder ergreifend fand.
Dies ist allerdings nur meine bescheidene Meinung.

Ich würde mich dennoch trotz der von dir angeführten Veränderungen im privaten Umfeld hin und wieder freuen, die ein oder andere Kritik zu lesen 😃 wenn vielleicht auch nicht mehr so häufig wie sonst 😔
So wünsche ich dir für deinen weiteren beruflichen wie auch privaten Weg alles Liebe und Gute... Bleib gesund 🍀😉

02.09.2020 17:29 Uhr - prince akim
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User-Level von prince akim 2
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Gratulation zur "500" auch von mir aus dem Bavarian Forest ! Lese deine Reviews auch schon länger,wie ich hier als User registriert bin, und, wenn wir schon dabei sind, immer voller Begeisterung ! Auch diese hier ist wieder so ein "Brett"! Wäre echt ein bißchen schade, wenn da keine mehr nachkommen würden. Aber : Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt !! 😉

Jetzt aber noch kurz zu dem hier besprochenen Film ...
Stallone wird ja immer/oft als Action-Filmheld abgestempelt, was seinem Schaffen aber so nicht gerecht wird. Natürlich hat er auch mal ein paar Gurken versemmelt, da zählt aber "F.I.S.T." bestimmt nicht dazu ! Ich mag auch diesen Streifen von ihm. Okay, hier schreibt gerade ein alteingesessener Sly-Fan und ich finde eigentlich keinen Film von ihm wirklich mies, also kann ich die ganze Filmographie von Herrn Stallone nicht wirklich objektiv bewerten. Kann zwar durchaus sein, wenn die Hauptrolle T. Schweiger gespielt hätte, daß ich den Film dann nicht so toll gefunden hätte, aber das ist ja GsD nicht der Fall gewesen ... 😉

02.09.2020 17:48 Uhr - Punisher77
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Vielen Dank für Eure zahlreichen, ausführlichen und vor allem sehr netten Kommentare. Es freut mich sehr, dass Euch das Review gefällt und wer "F.I.S.T." noch nicht kennt und Stallone mal von einer anderen Seite sehen will, sollte zugreifen.

02.09.2020 18:07 Uhr - cecil b
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Gratulation!

Und viiiielen Dank für deine tollen Beiträge!!!!!!!!!!!! :)

03.09.2020 18:15 Uhr - Pratt
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Erfahrungspunkte von Pratt 11.875
500 WOW's!!! Tolles Review, ich mag' den Film und bin froh, dass er endlich in seiner ganzen Pracht in Deutschland erschienen ist, man muss aber schon ein Faible für diese Art von Film haben und die ein oder andere Länge aushalten.

03.09.2020 23:10 Uhr - Punisher77
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User-Level von Punisher77 14
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Vielen Dank Euch beiden.

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