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The Delta Force

Herstellungsland:USA, Israel (1986)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Krieg, Thriller
Alternativtitel:Delta Force
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,37 (46 Stimmen) Details
inhalt:
Als ein amerikanisches Passagierflugzeug nach Beirut entführt wird, entschließt sich der US-Präsident zum Einsatz der Delta Force, einem Spezialkommando unter Führung von Colonel Nick Alexander(Lee Marvin) und Major Scott McCoy (Chuck Norris). Trotz minimaler Erfolgsaussichten stürzen sich die Männer in den Kampf und befreien die Geiseln. Aber damit ist ihre Mission noch nicht beendet, denn die Entführer wollen einige Passagiere nach Teheran bringen. So beginnt ein verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit: Alexander und McCoy versuchen die Geiseln zu retten, bevor es zu spät ist.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von themoviestar:

Den ersten Filmauftritt seines Lebens verdankt der begnadete Karatekämpfer Chuck Norris niemandem geringeren als Bruce Lee, der als Fight Coordinator für den Film Rollkommando (1969) dafür sorgte, das sein Freund den ersten kleinen Filmauftritt als Bodyguard mit einer zu sprechenden Filmzeile erhielt. 3 Jahre später fungierte Norris als ernstzunehmender Endgegner für Bruce Lee in  Die Todeskralle schlägt wieder zu (1972), der sehenswerte Zweikampf der beiden wird auch heute noch als Klassiker des modernen Kampfsportfilms angesehen. Nach seiner ersten größeren Hauptrolle im Low Budget No Brainer Breaker, Breaker (1977), für welchen er eine Gage von 10.000 Doller erhielt, gelang es ihm sich mit Black Tiger (1978), Der Bulldozer (1979) und Octagon (1980) als international beachteter Actiondarsteller zu etablieren. Weitere Actionfilme wie der Gigant (1981) oder McQuade - Der Wolf (1983) folgten, ehe Menahem Golan und Yoran Globus von Cannon 1984 auf ihn aufmerksam wurden und ihn zum gefeierten Star der patriotischen  Missing in Action Kriegsreihe machten. Norris nutzte den Erfolg um einen lukrativen Vertrag über mehrere Projekte mit Cannon auszuhandeln, welcher ihm einen Lohn von mindestens 1 Millionen Dollar pro Filmbeteiligung garantierte. Nach der von den Kritikern gefeierten Schlaftablette Cusack - Der Schweigsame (1985) und dem trashig kurzweiligen Propaganda Action Spektakel Invasion U.S.A. (1985) folgte 1986 mit Delta Force der meiner Meinung überzeugendste Actioner aus Norris goldener Cannon  Ära.

Fast wäre es ja zum Gigantentreffen der Cannon Aushängeschilder gekommen, aber Charles Bronson lehnte die ihm angebotene Co-Star Rolle des Oberst Nick Alexander wegen terminlichen Differenzen mit Death Wish 3  in letzter Minute kurz vor Drehbeginn ab, zu diesem Zeitpunkt waren sogar schon Filmplakate mit Chuck Norris und ihm gedruckt worden. Ursprünglich sollte in Regisseurs Menahem Golans Actionkracher um die amerikanische Anti-Terror Spezialeinheit Delta Force in Zusammenarbeit mit dessen realen Gründer Colonel Charles Beckwith die gescheiterte Iran Geiselbefreiung Operation Eagle Claw von 1979 thematisiert werden, doch das Hinzufügen eines fiktiven höchstpatriotischen Happyends ließen Beckwith wutentbrannt das Projekt verlassen. Daraufhin entschied man sich für die Flugzeugentführung des Trans-World-Airlines-Flug 847 als realpolitische Inspiration, in welcher am 14.06.1985 von zwei arrabischen Terroristen eine amerikanische Boeing 727 zwischen Athen und Rom gekidnappet wurde. Zahlreiche Inhalte und Hintergründe des Verbrechens wie zum Beispiel die Selektierung der jüdischen Geiseln, der zu Tode gefolterte US Marine Taucher, die später zugestiegenen weiteren Hijacker, oder auch die tapfere deutsche Flugbegleiterin, welche beruhigend auf die Entführer einzuwirken versucht, wurden größtenteils realitätsgetreu übernommen und mit der actionreichen, reißerischen Befreiung durch die von Oberst Nick Alexander (Lee Marvin) und Major Scott McCoy (Chuck Norris) angeführte Delta Force äußerst unterhaltsam kombiniert.

So widmet sich die erste Hälfte des mit einer üppigen Laufzeit von knapp 125 Minuten ausgestatteten Chuck Norris Vehikels fast ausschließlich der Flugzeugentführung und der verabscheuungswürdigen Taten der libanesischen Geiselnehmer. In dieser Phase funktioniert Delta Force als schonungsloses und spannendes Entführungsdrama mit wenig Action erstaunlich gut, da Golem die Schlüsselfiguren der Geschichte mit fähigen Schauspielern besetzten konnte, welche die förmlich greifbare Dramatik der gnadenlosen Terroristenaktionen sowie die Angst der Opfer transparent und aufwühlend verkörpern. Der Oscar Nominierte Robert Foster glänzt als entschlossener, sadistisch grausamer Radikalistenanführer Abdul Rafai und auch sein etwas durchgeknallter Komplize David Menahem (Mustafa)  gibt ebenfalls einen lebensnah wirkenden islamistischen Fanatiker zu Protokoll. Bei der Crew und bei den Passagieren empfand ich vor allem die Leistungen von Hana Schygulla (tapfere deutsche Stewardess Ingrid), Bo Svenson (charismatischer Kapitän Roger Campbell) und George Kennedy (Pater William O'Malley) herausragend, welche mit ihren gelungenen Darbietungen ihren Teil zur spürbaren Intensität der Teils ergreifenden Szenen beitragen.  Ein weiteres Erfolgsgeheimnis ist die authentische Terroristencharakterisierung mit der konsequenten Nennung der dazugehörigen Feindbilder, auch wenn hier so mancher Kritiker für mich völlig unverständlich nach rassistischer Propaganda schreit. Bei islamistischen Attentätern ist der Hass auf Juden, auf die Amerikaner und auf alles Westlliche nun mal auch in der Realität weit verbreitet, auch wenn es dem einen oder anderen nicht in den Kopf gehen mag.

Deutlich an Fahrt nimmt der Streifen im zweiten Abschnitt auf, die Actionsequenzen häufen sich und das halbstündige, spektakuläre, bombastische Finale lässt so gut wie keine Wünsche offen. Egal ob die Delta Force nun das entführte Flugzeug stürmt, dutzende von Terroristen blutig erschießt, sich eine wilde Verfolgungsjagd mit den Feinden durch Beirut liefert, oder auch das Hauptquartier der Terroristen effektvoll in die Luft sprengt, die technische Realisierung von Menahem Golan und seinem Team verdient vollste Anerkennung und kann sich auch heute noch sehen lassen. Natürlich bekommt Chuck Norris seine Glanzmomente spendiert, er darf im Opener seinen Kollegen aus einem brennenden Wrack retten, auf einem mit Raketen und Maschinengewähr voll bewaffneten schwarzen Motorrad scharenweise Gegner ausschalten sowie zur Krönung dem Kopf der Gangsterbande mit seinen unvergleichlichen Karatekicks die Kauleiste polieren. Lee Marvin hält sich auch auf Grund seines fortgeschrittenen Alters ein wenig in den temporeichen Kampfdarbietungen zurück, erhält aber genügend Gelegenheiten aus dem Hintergrund zu agieren und mit seiner erfahrenen, altersweisen, knurrigen Art ist er der perfekte Anführer für die amerikanischen Helden. Eine außerordentliche Lobpreisung verdient sich zusätzlich noch die heroisch klingende, ohrwurmartige Delta Force Melodie von Alan Silvestri, welche die heldenhaften Taten der Delta Force musikalisch signifikant glorifiziert.

Bei all den Superlativen sei jedoch eine Warnung ausgsprochen: Zuschauer mit ausgeprägtem Anspruch an Realismus könnten sich vor allem bei dem auf grenzenlose Action getrimmten Showdown vor den Kopf gestoßen fühlen, aber ganz ehrlich, wer bei einem Chuck Norris Actionreißer mit dem Titel The Delta Force  eine Dokumentation im Sinne der Tagesthemen erwartet, ist vermutlich im falschen Film gelandet. Offen angesprochen muss auch der ausgiebig zelebrierte US Patriotismus um die Möglichkeiten der Spezialeinheit und deren Unbesiegbarkeit werden. Delta Force strotzt nur so vor Amerikabeweihräucherung und grenzenloser Selbstverliebtheit. Die Message "Amerika ist als einziger in der Lage die Welt zu retten" ist für ein amerikanisches Unterhaltungsprodukt Mitte der 80er Jahre aus dem Hause Cannon keine Seltenheit und findet bis auf die Schlusssequenz im befreiten, zurückfliegenden Flugzeug in sympathisierbaren Maße statt. Doch wenn dann ein ganzes Flugzeug mit Bier in der Hand lauthals gröhlt, wie schön Amerika doch ist, während ein Mitglied der Armee im Sterben liegt,  sind auch für mich die Grenzen des Erträglichen eindeutig erreicht, was in meinen Augen der einzig vorwerfbare Kritikpunkt an Delta Force darstellt. Das Vorhaben von Menahem Golan den Film so mitreißend wie nur irgendwie möglich zu gestalten in allen Ehren, hier ist man eindeutig über das Ziel hinaus geschossen. 

Der 9 Millionen Dollar teure Delta Force startete am 14.Februar 1986 in 1720 amerikanischen Kinos und debütierte auf Platz 3 hinter The Color People und Down and out in Beverly Hills mit 5,9 Millionen Dollar am Eröffnungswochenende. Insgesamt konnten in Amerika knapp 18 Milionen Dollar eingespielt werden, was ein ordentliches Ergebnis darstellt, obwohl sich die Herren von Cannon bestimmt mehr erhofft hatten. Kein Geheimnis dürfte sein, dass der Film auch auf Grund seines Patriotismusses und seiner Feindbildzeichnung in der Fachpresse Prügel einstecken musste, so zeigte sich beispielsweise das Lexikon des internationalen Films mal wieder, wie so oft, entrüstet: "Klischeehafter, dilettantischer Action-Reißer mit vorgeschobener moralischer Botschaft, der mit politischen Verzerrungen, Feindklischees und Racheinstinkten operiert."  Dem geneigten Actionfan dürfte dies herzlich egal sein und auch ich muss zu meiner Schande gestehen, dass die Delta Force zu meinen absoluten Favouriten der 80er Jahre Actionberieselung zählt. Delta Force liefert zum einen mit dem interessanten historischen Hintergrund in der ersten Filmhälfte ein spannendes und realistisch wirkendes Entführungsdrama mit stark aufspielenden Darstellern, zum anderen aber auch ein hervorragend inszeniertes Actionspektakel mit einem fulminanten Soundtrack sowie dem typischen, mit Patriotismus gespickten Testosteronkino der damaligen Zeit, welches bis auf den peinlich in die Hose gegangenen Schlussakt nicht sonderlich stört. MovieStar Wertung: 9 von 10 Punkte.

 

9/10
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Kommentare

30.09.2020 22:50 Uhr - Dirty-Harry2014
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Hi... kann ich dir in allen Punkten nur zustimmen.. Lee Marvin und Chuck Norris in Bestform..

ich besitze sogar die O VHS von damals..
satte 40 DM musste ich damals in der Videothek hin blättern.. und das gebraucht..
aber was tat man damals nicht alles für seine Sammlung...

MfG

01.10.2020 10:01 Uhr - JasonXtreme
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Kann da im Grunde nur beipflichten - ich liebe den Film, war einer meiner ersten mit Chucky damals, die Musik ist ikoniosch (auch die abseits vom Main Theme), und der Spagat zwischen Entführungsthriller und Actioner gelingt einfach super. Zumal ich den soooo drüber nichtmal finde bis auf die Raketenmopeds mit denen die Rumdüsen^^ darstellerisch natürlich einige Cannon-Gesichter dabei, schön.

Gut geschrieben, schöne Backinfos dabei :-) ich weiß, dass das Vorbild die Entführung der Maschine 1985 war - wenn man sich den Fall Mogadischu "Landshut" anschaut (und auch den Film dazu, mit Kretschmer als Pilot), könnte man aber auch meinen, dass eben jener schon mit als Vorbild zählte :-)

01.10.2020 10:40 Uhr - ActionJackson77
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Ein rockiges Review zu einem wahrlichen 80er Jahre Action Klassiker, kleiner Filmstern!

Du bringst jede Menge Hintergrundinfos, artikulierst dich ansprechend, bringst aber auch genügend deine eigene Meinung zum Ausdruck, sehr gut!

Von der Wertung her wäre ich mit 8 Punkten dabei, da sich auch wegen der langen Laufzeit ein paar Längen eingeschlichen haben und der Abgesang am Ende auf Amerika ist mehr als peinlich.

Ansonsten liefert der Film vor allem in der ersten Stunde einen Entführungsthriller, der wie Du treffend aufgeführt hast, viele Parallelen aus der Realität übernommen hat und auch die Feindbilder der Terroristen werden meiner Meinung nach treffend dargestellt. Islamische Fanatiker machen alles für Allah, sie hassen Amerika und die westliche Welt, sowie die Juden und genau das stellt der Film auch dar (z.B. da wo die jüdischen Passagiere aussortiert werden, was ja auch bei der echten Entführung so war).
Und ganz wichtig: Terroristen sind nun mal böse und veranstalten alles andere als ein Kindergeburtstag!


Ein bisschen weniger Hurra USA wäre sicherlich nicht verkehrt gewesen, letzten Endes muss man aber eben auch die Entstehungszeit des Films berücksichtigen, 1986 Mitten in der Reagan Ära, da war Delta Force bestimmt nicht der einzige hoch patriotische Ami Film.

Trotzdem rockt die Action im zweiten Teil des Films extremst und man sieht, dass hier für Cannon Verhältnisse auch richtig viel Geld ausgegeben wurde.

Die Sache mit Bronson finde ich jetzt gar nicht so schlecht, dass der nicht dabei war, den Lee Marvin hat mir als Oberhaupt der Delta Force richtig gut gefallen!

01.10.2020 12:40 Uhr - cecil b
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Für Fans bestimmt ein unterhaltsamer Film, und ein Bombenreview!

Im Bezug auf die Review sehe ich das auch so, auch ohne ein Fan von Chuck und seinen Taten zu sein. :)

01.10.2020 13:04 Uhr - TheMovieStar
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@ Dirty Harry2014: Danke fürs Lesen und deine positive Rückmeldung. Freut mich, wenn wir den Film ähnlich bewerten. Die Orignal VHS habe ich leider nicht, ich habe den damals als Jugendlicher von RTL aufgenommen, das müsste so Ende der 80er Anfang der 90er gewesen sein und dann rauf und runter geschaut. Irgendwann habe ich mir dann mal die DVD zugelegt das war Anfang der 2000er, mittlerweile besitze ich die Uncut BR.

@ Jason: Danke auch dir fürs Lesen und für dein Lob! Auch hier freut es mich, dass wir für den Film ähnliche Begeisterung zeigen! Der Spagat zwischen Drama und Action ist wirklich super gelungen, da gebe ich Dir Recht! Wegen der Landshut Entführung von 1977 habe ich jetzt auch gegoogelt, auch hier sind einige Parallelen zu finden. Insgesamt denke ich aber auch, dass das Vorbild die 1985 Entführung war, da dies ja von den Machern selbst in Interviews zugegeben wurde und auch ganze Szenenabfolgen aus dem Film mit der Realität übereinstimmen. Ach und der Soundtrack ist KULT! Es gibt wenig Filmsoundtracks die es bei mir auf Festplatte fürs Auto geschafft haben!

@Action: Auch dir danke fürs Lesen und das ausführliche Feedback und dein Lob. Im Großen und Ganzen sehen wir ja alles gleich, nur spürbare Längen konnte ich jetzt nicht ausmachen, ich habe den Film schon sehr oft gesehen und werde jedes Mal komplett über die volle Distanz gut unterhalten. Bronson hätte ich mir auch vorstellen können, aber Marvin macht seine Sache auch gut, da stimme ich dir zu.

@Cecil: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob. Es freut mich, wenn ich jemanden mit meinem Text erreichen und argumentativ überzeugen konnte, der mit dieser Art Film eher weniger anfangen kann.

Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann, dich noch zum Chuck Norris Fan zu machen, wer weiß :-))))))

01.10.2020 17:37 Uhr - Ghostfacelooker
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Mein persönliches Sternchen mal wieder in Bestform! Dies ist einer der wenigen Filme neben dem Boss von San Francisco, den ich von Norris mag. Letzteren mehr wegen Wang Tao

01.10.2020 20:28 Uhr - cecil b
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TheMovieStar: Deine Reviews sind eine Bereicherung, aber, ein Norris-Fan kann ich nicht werden. Das hat aber nix mit Norris oder deinen Reviews zu tun, sondern mit mir. :)

02.10.2020 01:09 Uhr - RetterDesUniversums
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Ich finde Delta Force 1 ist ziemlich schlecht gealtert und zu sehr Patro angehaucht.Dazu immer wieder, ja irgendwann nervt der Sound!!!:-) Als Kind auf VHS Klasse, aber nun als Erwachsener sieht man das ganze dann anders.
Delta Force 2 ist für mich immer besser gewesen und tatsächlich mag ich den heute noch sehr sehr gerne .
Und Billy Drago als Bösewicht ja was kann da schief gehen.
Der hat eine 10von10 bei mir , aber der 1 Teil nur lediglich 4von10.

02.10.2020 07:13 Uhr - TheMovieStar
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@ Ghost: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob. Freut mich wenn auch dir der Film gefällt, obwohl du jetzt nicht unbedingt ein "Fan" vom bärtigen Oscaranwärter Nr. 1 bist :-):-)

@ Cecil: Danke dir :-) Dachte ich mir schon fast das das eher ein Ding der Unmöglichkeit darstellt :-) Aber gut, ein bisschen Spass muss sein :-)))

@RetterDesUniversums: Danke auch dir fürs Lesen und für deine Meinung. Einen aktuellen fundierten Quervergleich kann ich nicht mitgehen, da meine letzte Sichtung von Teil 2 bestimmt 20 Jahre her ist. Von der Erinnerung her kann er allerdings meiner Meinung nach dem ersten Teil nicht das Wasser reichen. Ich fand ihn ganz nett aber auch nicht mehr so um die 6 von 10 hätte ich jetzt mal gesagt. Bei einer aktuellen Sichtung könnte auch ein Punkt mehr oder weniger rausspringen, aber momentan habe ich keine Ambitionen, den nochmal zu gucken, vielleicht ändert sich das ja mal :-)))

Das mit dem unterschiedlichen Bewerten von Filmen aus der Kindheit, welche man spitze fand, kenne ich bei anderen Filmen auch, da könnte ich einige Beispiele nennen, die mir heute nicht mehr gefallen. DF 1 hat mir bei der aktuellen Sichtung vorgestern noch genauso gut gefallen wie damals, wie man an meinem Review unschwer erkennen kann :-)))

02.10.2020 10:30 Uhr - Ghostfacelooker
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Chuck Norris braucht keinen Oscar, der Oscar verleiht sich eine Norris Statue.
Chuck Norris braucht keinen Oscar, er selbst ist pures Gold^^^^^^^^^^^^

02.10.2020 17:01 Uhr - Pratt
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Klasse Review, zu einem Chuck Norris Evergreen, den ich weit weniger patriotisch finde als so einige andere seiner Filme, ist zugleich wohl auch der Norris Film mit der besten Besetzung, sogar einige Oscar-Preisträger sind mit am Start!!! Mindestens eine 8/10 von mir!!!

02.10.2020 18:03 Uhr - Kable Tillman
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Starkes Review, kennt man nicht anders von dir. Chucks Klassiker habe ich in letzter Zeit auch mal wieder rauf und runter geschaut. Zu Delta Force und dessen Nachfolger folgt irgendwann auch noch eine Besprechung von mir. Wertungstechnisch gehe ich nicht ganz so hoch wie du, weil ich gerade die erste Hälfte recht langatmig fand. Alan Silvestris Score ist jedoch ein Kracher. Nicht unverdientermaßen ein bis heute oft gebuchter Filmkomponist bspw. für Marvels "Avengers"-Filme.

Über eine Sache müssen wir jedoch sprechen: "Cusack - Der Schweigsame" ist keine Schlaftablette, sondern zurecht einer der besten Filme mit Chuck Norris. Schlaftablette... pfff.

02.10.2020 20:29 Uhr - TheMovieStar
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@Ghost: LOL ! Oder ChucK Norris schneidet das Messer mit einem Brot... oder Chuck Norris wird nicht krank, er bietet Viren Unterschlupf... da gibt tausend lustige Sprüche :-)))

@Pratt: Danke auch dir fürs Lesen und das Lob. Freut mich wenn wir hier den Film ähnlich gut bewerten. So wie ich es gelesen habe sind es vier Oscar Preisträger: Lee Marvin, Martin Balsam, Shelley Winters und George Kennedy. Oscar Nominierte gibt es zwei: Robert Forster und Robert Vaughn.

@ Kable: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob. Freut mich wenn dir das Review gefällt. Den Film bewerten wir ja ähnlich gut. Die erste Hälfte ist wirklich mit weniger Action, dafür hast du aber die Flugzeugentführung welche wirklich gut gespielt ist von allen Beteiligten vor allem den Forster fand ich genial. Der Score ist natürlich über jeden Zweifel erhaben, freut mich wenn wir das ähnlich sehen :-)))

Und bei Cusack nicht böse nehmen: Ich habe drei Anläufe gebraucht bis ich den zu Ende geguckt habe... zwei Mal bin ich eingeschlafen und beim dritten Mal war ich dann endlich durch, deswegen die Bezeichung Schlaftablette, für mich war bzw. ist das eine.... Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und es Ist schon Jahre her, vielleicht wird ja eine erneute Sichtung anders ausfallen... :-) :-)

02.10.2020 20:48 Uhr - Kable Tillman
2x
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Gerade das "Cusack - Der Schweigsame" eher ein, sagen wir mal, actionreiches Copdrama ist, statt des typischen Norris-Reißers mit viel Krach, Bumm, Peng wie bei Cannon Films, rechne ich dem Film hoch an. Und er ist besser gealtert in meinen Augen.

03.10.2020 20:17 Uhr - Giant P
1x
Wieder mal eine super Review!
Cusack - Der Schweigsame ist neben Delta Force sein Bester finde ich.
Chuck Norris zeigt da wenigstens , dass er Schauspielen kann.
Ich verstehe nicht ,dass er immer so kritisiert wird.
Tolle Arbeit , deine Review und wieviel du recherchiert hast.
Cool weiter so

05.10.2020 12:32 Uhr - TheMovieStar
1x
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@ Giant: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob. Freut mich wenn dir mein Review und der Film gefallen!
Ich werde mir mühe geben, meine weiteren Reviews in ähnlicher Qualität fortzusetzen :-)

11.10.2020 01:18 Uhr - Lars Vader
1x
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Du triffst den Nagel auf den Kopf. Ich bin ja bekennender Norris-Fan und wurde wahrhaftig nur sehr selten von ihm enttäuscht [Ausnahme z.B. The Cutter. Den fand ich echt mies.]. Delta Force ist definitiv einer seiner Besten.

11.10.2020 17:40 Uhr - TheMovieStar
User-Level von TheMovieStar 8
Erfahrungspunkte von TheMovieStar 866
@ Lars Vader: Danke auch dir fürs Lesen und für dein Lob. Freut mich das der Fiöm uns ähnlich gut gefällt.😊😊😊

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