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Predator 2

Herstellungsland:USA (1990)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Science-Fiction, Thriller
Alternativtitel:Predator II
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,53 (205 Stimmen) Details
inhalt:
Vor Jahren hatte er sich seine Opfer dort gesucht, wo die Welt am unwegsamsten ist - tief im südamerikanischen Dschungel. Heute hat er ein anderes Jagdrevier gefunden - den Dschungel von Los Angeles. Hier schlägt der PREDATOR gnadenlos zu: Menschen verschwinden, verstümmelte Leichen stacheln die bis an die Zähne bewaffneten Drogenmafia-Gangs zu einem blutigen Bandenkrieg an. Angst und nackter Terror beherrschen die Stadt. Nur der Polizei-Sergeant Mike Harrigan (Danny Glover aus "Lethal Weapon - Zwei stahlharte Profis") will sich nicht damit abfinden, ein leichtes Opfer zu sein. Er stellt sich dem übermächtigen Unbekannten...
eine kritik von themoviestar:

Die angenommenen Gründe, warum Arnold Schwarzenegger die Teilnahme an Predator 2 (1990) letzten Endes ablehnte, sind vielschichtig. Es gibt Stimmen, die behaupten, es wäre ihm alleine um das liebe Geld gegangen, andere Quellen besagen, dass er den Regisseur, das Drehbuch und die ihm zugewiesene Rolle nicht leiden konnte. Das Impact Magazin mit Bericht vom 23.04.1991 mutmasste, Big Arnie wäre in terminliche Konflikte mit den Dreharbeiten zu Kindergarten Cop geraten, weswegen er zähneknirschend absagen musste. Die Wahrheit kennt wohl nur die steierische Eiche höchstpersönlich und auch der Regieposten musste im zweiten Predator Abenteuer neu besetzt werden, da John McTiernan, Strippenzieher des ersten Teils, mit den Dreharbeiten zum Sean Connery Kracher Jagd auf roter Oktober (1990) beschäftigt war. Produzent Joel Silver installierte daraufhin Stephen Hopkins, welcher ihn mit seinem Regiedebüt A Nightmare on Elm Street 5 (1988) schwer beeindrucken konnte, als Regisseur und brachte gleich zwei Hochkaräter für die Besetzungsliste mit: Danny Glover und Gary Busey, die bereits in Lethal Weapon mit ihm zusammen arbeiteten. Trotz der ganzen Änderungen ist Predator 2, dass darf ich vorweg nehmen, eine würdige und unterhaltsame Fortsetzung geworden, obwohl die Klasse des Originals, welches weltweit knapp 100 Millionen Dollar Kinoerlös einspielte, nicht ganz erreicht werden konnte.

Die Rahmenhandlung beruht größtenteils auf dem ersten Predator-Comic Concret Jungle (1988), in welchem das Schlachtfeld vom Dschungel in die Metropole New York verlegt wurde und korrupte Regierungsbeamte die Existenz der Predatoren vertuschen, um sich deren fortgeschrittene Technologie zu Nutze zu machen. Laut den Drehbuchautoren Jim und John Thomas stand die Verwirklichung von Predator 2 in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Erfolg des Comics, erst nach dem dieser ein Hit wurde, gelang es Joel Silver bei 20th Century Fox für Predator 2 grünes Licht zu bekommen. Der Schauplatz für den Film wurde auf Los Angeles geändert, während das finale Skript innerhalb von 3 Wochen fertig war. Die eigentliche Intension der Geschichte zeigt auf, dass der intergalaktische Killer die Erde seit Jahrhunderten in wiederkehrenden Zyklen besucht, um seinem Jagdtrieb zu frönen und seinem raubtierartigen Instinkt nachzugehen. Wir schreiben das Jahr 1997. In Mitten eines erbitterten Bandenkrieges zwischen kolumbianischen und jamaikanischen Drogenkartellen sterben auf unerklärliche Weise Mitglieder von beiden Seiten. LAPD Offizier Mike Harrigan (Danny Glover) versucht zusammen mit seinen Kollegen Danny Archuleta (Ruben Blades), Leona Cantrell (Maria Conchita Alonso) und Jerry Lambert (Bill Paxton) die misteriösen Todesfälle aufzuklären. Nach dem sie bei ihren Ermittlungen mit der von Agent Peter Keyes (Gary Busey)  Regierungsspezialeinheit aneinander geraten, können sie die Identität des Mörders aufdecken. Ein mit vernichtenden Waffen ausgestatteter, monströser außerirdischer Predator (Kevin Peter Hall) zieht eine blutige Spur durch die Unterwelt der Stadt. Als Danny Opfer wird, kennt Harrigan nur noch ein Ziel: Den Predator zur Strecke zu bringen, während Keyes mit seinen Leuten versucht, unter dem Deckmantel der Wissenschaft das Alien lebendig zu fangen...

Genialität kann manchmal so einfach sein, dass beweisen zumindest die Opening Credits von Predator 2, in welchen die Kamera über ein rießiges Waldgebiet nach oben gleitet, ehe der Zuschauer die mächtigen Wolkenkratzer von Los Angeles erblickt,  was für eine passende, fließende Überleitung mit Symbolcharakter. Der Tapetenwechsel steht nicht nur diesem augenzwinkernden Anfangsgimmick gut zu Gesicht, auch der Film erfreut sich über das neue abwechslungsreiche Setting,  welches für den Predator ein optimales Jagdrevier darstellt und mit den zahlreichen Bandenmitglieder der Drogenclans jede Menge Opfer für sein blutrünstiges Treiben bietet.  Die offene, betont actionlastige Inszenierung von Stephen Hopkins ist dabei nicht von schlechten Eltern und bietet neben der artbezogenen Actionvielfalt (Schusswechsel, Explosionen, exotische Waffen) auch qualitativ betrachtet eine größtenteils gelungene Umsetzung. Mein Anspruch an Härte, Durchschlagskraft und Intensität der temporeichen Actionsequenzen ist vollumfänglich befriedigt worden und auch die audiovisuelle Wirkung weiß durch die wertige Optik und den atmospherischen, allgegenwärtigen Predator Score von Alan Sylvestri zu gefallen. Leider sind Orientierung und Übersichtlichkeit  teilweise ein wenig abhanden gekommen, vor allem beim U-Bahn Massaker und im Schlachthausaufeinandertreffen gehen auf Grund experimenteller Lichteffekte und hastiger Schnitttechnik wichtige Details verloren. Dafür darf sich Stephen Hopkins für die Realisierung des packenden Finales auf die Schulter klopfen, welches hinter der futuristischen Raumschiffkulisse mit einem spektakulären Duell Glover vs. Predator sowie einer interessanten, unerwarteten und geschichtsträchtigen Handlungswendung aufwarten kann.

Die an sich begrüßenswerte Actionfokussierung birgt aber auch strukturelle Anpassungen mit unmittelbarern Auswirkungen auf die Spannungsentwicklung mit sich. Während im Original die Identität des misteriösen Schlächters lange verborgen blieb und sukzessive aufgedeckt wurde, wird der Übeltäter in Predator 2 schon in der Eröffnungssequenz präsentiert, was zu einer voraussehbaren Handlungsgestaltung führt, außerdem wurde durch die geänderte Lokalität die klaustrophobische Atmosphäre des Urwalds aufgegeben und gegen das zweifelos gefällige, bombastische Actionfeuerwerk der Großstadt ausgetauscht. Für den Zuschauer stellt sich nun die Frage: Suspense oder Spektaktel, was gefällt Ihnen besser? Ein objektives "schlecht" gibt es hier nicht, den alles hängt wie immer vom individuellen Geschmack ab. Das etwas enttäuschende wirtschaftliche Abschneiden von Predator 2 mit einem weltweiten Kinoerlös von nur 57 Millionen Dollar deutet auch mit dem Hintergrund der gestiegenen Produktionskosten (Budget 35 Millionen Dollar) allerdings darauf hin, dass die breite Masse mit der Hopkins Variante nicht komplett zufrieden war. Vor allem der spürbare 2nd Weekend Drop von -52,8 % in Amerika ist ein Indiz dafür, dass das Publikum anscheinend etwas enttäuscht aus den Vorstellungen am Premierenwochenende ging und somit "the word of mouth" weitgehendst ausblieb. Den einen Grund für den Flop zu finden, gestaltet sich als relativ schwierig, vielleicht waren ja auch die an manchen Stellen etwas offensichtlichen R-Rating Gewaltkürzungen ausschlaggebend, welche zur Vermeidung der geführchteten MPAA NC-17 Freigabe noch vor Veröffentichung nötig waren. Ungeahndet dessen genießt Predator 2 trotz des finanziellen Mißerfolgs bei Krtikern und Fans heute einen ausgezeichneten Ruf und auch der Autor dieser Zeilen legt die Scheibe immer wieder gern in seinen Blue Ray Player.

Mal Hand aufs Herz, haben Sie Arnold Schwarzenegger vermisst? Ich wenn ich ehrlich bin nicht, da Danny Glover eine herausragende Performance als gestresster, egozentrischer Cop abliefert, dass es eine wahre Freude ist. Er flucht, er dirigiert und er hat auch immer diesen einen passenden selbstironischen Spruch auf Lager. Apropos gelungene Sprüche: Auch der Predator darf einige erinnerungswürdige Onliner vom Stapel lassen, die er von den Menschen kopiert und situationsbedingt einsetzt. Das abwechslungsreiche Waffenarsenal, welches ihm mit einem ausfahrbaren Speer und messerscharfen Wurfgeschossen zur Verfügung steht, sorgt gemeinsam mit der beeindruckenden physischen Präsenz von Kevin Peter Hall und der schauerhafen Predatormaske für eine erneut düstere, unheilvolle Darstellung der bestialischen Mordmaschine. Routiniert und gewohnt charismatisch lässt sich die Leistung von Garey Busey als eifriger, zwielichtiger Regierungsbeamter beschreiben, der in Predator 2 den ersten Auftritt nach seinem schweren Motorradunfall vom 04. Dezember 1988 hatte, als er ohne Helm mit dem Kopf auf den Bordstein prallte und sich eine gefährliche Hinrverletzung zuzog. Gesamtheitlich lässt sich konstatieren, dass der komplette Cast auf einem für eine Actionproduktion äußerst ansprechenden Niveau agiert, einzig und allein die Leo Getz Joe Pesci - Lethal Weapon Karikatur Bill Paxton (Jerry Lambert)  tanzt als Jungpolizist und Quasselstrippe negativ aus der Reihe und stellt die Reizbarkeit des zentralen Nervensystems mit grauenhaftem Overacting gewaltig auf die Probe.

In meiner persönlichen Franchise Hitliste landet Predator 2 verdienter Maßen auf Platz 2 knapp hinter dem kultigen Erstling, aber auch deutlich vor dem halbgarren Predators (2010) und dem missratenen Predator - Upgrade (2018). Es macht Spass, der auf Krawall ausgerichteten unterhaltsamen Marschroute bereitwillig zu folgen, auch wenn ein bisschen mehr Überraschungsmomente nicht geschadet hätten und das auffällige Bemühen um extravagante Schauplätze zu kleinen Mängeln in der optischen Nachverfolgbarkeit einzelner Aktionen führt, was aber von der gebotenen Actiongala weitgehendst ausgemerzt wird. Die Besetzungsliste kann sich mit Stars wie Danny Glover, Gary Busey oder Adam Baldwin sehen lassen, obgleich Billy Paxton's Rolle hochgradig überflüssig erscheint und bei mir für deutlichen Unmut gesorgt hat. Für Science-Fiction und Actionfans sehe ich in Predator 2 eine glasklare Pflichtlektüre, alle anderen können selbstverständlich auch einen Blick auf eigene Gefahr riskieren. MovieStar Rating: Wohl verdiente 7 Wertungspunkte mit starker Tendenz zur 8.

7/10
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Kommentare

10.10.2020 18:33 Uhr - sonyericssohn
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"Willst du'n Bonbon ?"
Wenn ich ehrlich sein darf gefällt mir der fast noch ein wenig besser als der Vorgänger. Vielleicht auch weil ich Arnies Kampf im Dschungel zu oft sah... Müsste ich mal wieder.

10.10.2020 20:59 Uhr - Kaiser Soze
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Der Film konnte mich ehrlich gesagt nie packen. Ich müsste den eigl nochmal anschauen, da ich den so schlecht in Erinnerung habe, so bescheiden kann der doch gar nicht sein, wenn ich hier nun wieder bei solch absolut gelungenes Review voll Lobeshymnen lese, auch wenn natürlich einige Kritikpunkte usw genannt werden. Die Zusatzinfos übers Drum herum mag ich wirklich und die Erläuterung "Genialität kann.." ist einfach spitze auf den Punkt gebracht! Sehr gutes Review!

10.10.2020 22:33 Uhr - Intofilms
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Neulich, nach meiner letzten Sichtung, sah ich den ebenfalls bei einer (leicht reduzierten) 7/10. Ich bin allgemein ein wenig filmmüde geworden, in einzelnen Fällen dafür umso begeisterungsfähiger. Damit kann ich sehr gut leben. Und jetzt beginnt ja wieder meine besonders intensive Noir-Zeit, herrlich...! Die Review ist einfach hervorragend und hat meine volle Zustimmung. 😉

11.10.2020 01:09 Uhr - Lars Vader
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Ein echt cooler 90er-Streifen mit jeder Menge Pepp. Klar ist John McTiernans Erstling noch etwas beeindruckender geraten, aber so ist das oft mit Filmen und ihren Fortsetzungen. Teil 1 erklärt die Welt und stellt aufregende neue Dinge vor [insofern das der Erste überhaupt hinbekommt] und Teil 2 führt das Ganze dann mit bereits Bekanntem fort.

Allerdings merke ich hier auch deutlich den Unterschied, wie du es schon ansprichst. Weniger Suspense und mehr Action.

Eine tolle Review von dir.

11.10.2020 11:47 Uhr - McGuinness
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Super Review, die darüber hinaus dem Film gegenüber mehr als fair zu bewerten ist.
Das hier Schwarzenegger nicht mehr dabei ist, tut dem Film keinen Abbruch und die Verlagerung des Geschehens in die Metropole Los Angeles finde ich ebenfalls stimmig 😊 denn hätte diese Fortsetzung wieder im Dschungel gespielt, wäre der Reiz des Ganzen doch irgendwie verloren gegangen, da man besagtes Szenario schließlich aus dem Erstling schon kennt.

Ich hatte mir damals in jungen Jahren bereits den Comic hierzu gekauft, weiß aber nicht mehr ob das vor oder erst nach der Sichtung des Films geschehen ist, jedenfalls ist das gezeichnete echt stark und gibt die Geschehnisse sehr detailliert wieder 👍🏻

Wird höchste Zeit, dass dieser mal wieder in meinen Player wandert, auch wenn ich ehrlich gesagt den Erstling verehre 🤗

11.10.2020 17:37 Uhr - TheMovieStar
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@ All: Danke euch fürs Lesen, für euer Lob und für das positive Feedback. Es freut mich, wenn ich euch mit meinem Text erreichen konnte 😊😊😊

12.10.2020 23:54 Uhr - Kable Tillman
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Klasse Review, kriegst ein Sternchen dafür. Meine Meinung zum Film deckt sich zwar bewertungstechnisch im Großen und Ganzen mit deiner (7/10), für mich zählt sie jedoch zu den schwächeren Fortsetzungen von großartigen Filmen. Dem Original habe ich eine 10/10 gegeben. Ein absolutes Actionmeisterwerk für mich. Im direkten Vergleich verliert "Predator 2" für mich in jedem Punkt, mal von dem Easteregg im Predator-Raumschiff abgesehen.

13.10.2020 09:31 Uhr - TheMovieStar
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@ Kable: Danke auch dir fürs Lesen und für dein Lob. Freut mich, wenn wir beim zweiten Teil ähnlich bewerten und ich denke Du hast Recht, es gibt bestimmt bessere Fortsetzungen von herausragenden Erstfilmen, wobei Predator 2 mit seinen 7/10 immer noch als gut unterhaltsam durchgeht.

Das Original war für mich auch immer ein Klassiker, bin da Wertungstechnisch von der Erinnerung her zwischen 9 und 10, müsste den mal wieder sehen um ihn aktuell bewerten zu können.

13.10.2020 14:22 Uhr - Draven273
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Vielen Dank lieber Movie, danke dafür das Du mit dieser Review gesorgt hast, dass ich mir den Film gestern gleich mal wieder in den Player gelegt habe. :) Zu lange war die letzte Sichtung her. Also angefixt und zack rein damit. Ja und? Also mit einer 7 gehe ich völlig mit, vielleicht sogar noch einen Tick höher 7,5 oder sogar 8, die gibt es dann aber wegen dem Nostalgiebonus. Diesen Streifen durfte ich tatsächlich schon als Teenie damals im Kino genießen. Lang ists her. Und trotzdem macht der mir immer noch tierisch Spaß. Auch ich finde, dass dieser Teil eine gute Weiterführung des ersten Teils ist. Den finde ich zwar immer noch besser, aber einen weiteren Teil im Dschungel hätte ich auch extrem doof gefunden. Grade die erste Szene, mit der anderen Kamera und dann der Start mit dem ersten Spektakel in dem die Cops dann eingeführt werden, immer wieder schön anzusehen. Mir gefällt in diesem Teil auch eher die Art wie der Predator zuschlägt, denn hier ist er ja quasi ein Guter, zumindest bekommen 90% der Bösen vors Fressbrett.
Tolle Review wie immer, da brauche ich bei Dir gar nicht viele Worte verlieren :) Ich mag es wenn Du die alten Klassiker rausholst :)

13.10.2020 22:45 Uhr - Kable Tillman
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Für mich verhält sich "Predator 2" zu "Predator" wie "RoboCop 2" zu "RoboCop" oder wie "Matrix Reloaded" zu "Matrix". Der zweite Teil ist eine unterhaltsame Fortsetzung und beileibe nicht schlecht, aber kann dem ersten nie so recht das Wasser reichen und ich schaue mir lieber den ersten Teil nochmal an, als den zweiten, weil die ersten Teile solche Meisterwerke und Meilensteine der Filmgeschichte sind. Wenn ich an richtig geile Fortsetzungen denke, die den ersten Teilen in nichts nachstehen, dann denke ich an "Der Pate - Teil II" oder "Terminator 2" und in so einer Liga spielt "Predator 2" für mich nicht.

14.10.2020 12:00 Uhr - JasonXtreme
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Wieder einmal eine astreine Rezi, Herr TheMovieStar! Ich gehe bei dem sogar noch nen Punkt hoch, weil Teil 1 für MICH mittlerweile einfach bei einer 10/10 angelangt ist. Einer meiner ganz früh gesehenen Filme als Kiddy damals, gleich als er auf VHS bei uns rauskam - und Teil 2 zog mich auch gut in seinen Bann, tun beide noch heute!

Aber war Bill Paxtons Rolle Lambert nicht Journalist? Kann aber auch sein, dass ich da gerade irre...

15.10.2020 08:41 Uhr - TheMovieStar
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@ Draven: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob. Freut mich, wenn ich dich mit meinen Reviews begeistern kann und wir bei Predator 2 von der Wertung her die gleiche Meinung haben.

@ Kable: Deinen weiteren Ausführungen stimme ich zu, da hast du vollkommen Recht.

@ Jason: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob. Freut mich, wenn dir der Film ähnlich zusagt wie mir und Teil 1 ist auch heute noch ein 10er Kandidat. Bill Paxton ist wirklich Polizist, vielleicht ist es dir nur so vorgekommen wegen Paxtons bescheuerten Gehabe, welches er im Film an den Tag gelegt hat... Ganz ehrlich ich fand seine Rolle in Predator 2 grauenhaft....

15.10.2020 12:57 Uhr - JasonXtreme
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Ja ich dachte das anscheinend wirklich aufgrund des blöden Gehabes^^ ok das heißt der muss die Tage wiedermal in den Player wandern! Ich VERMUTE mal die haben den so reingeschrieben, weil in Teil 1 Shane Black für die blöden Sprüche und Witzeleien zuständig war, und das gut funktionierte - also brauchte man für Teil 2 auch wieder so eine Rolle... hätte man sich wirklich sparen können

19.10.2020 02:12 Uhr - TheMovieStar
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@ Jason: Dann wünsche ich dir viel Spaß bei der Sichtung :-)))

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