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Masters of the Universe

Herstellungsland:USA (1987)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Fantasy,
Science-Fiction, Trash
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,66 (43 Stimmen) Details
inhalt:
Das Schicksal des Universums scheint besiegelt. Skeletor, der Herrscher des Bösen, hat den Planeten Eternia erobert und die mächtige Zauberin von Greyskull in seine Gewalt gebracht. Um seine unumschränkte Herrschaft durchsetzen zu können, fehlt ihm nur eines: Der kosmische Schlüssel, der seinen Besitzer an jeden beliebigen Punkt der Galaxis transportieren kann.
Doch noch besteht Hoffnung: He-Man, der stärkste Krieger von Eternia, und seine Freunde Teela und Gwildor, der findige Zwerg, haben Skeletor den Kampf angesagt. Auf der Erde schlagen sie die Schlacht, die über das Schicksal des Universums entscheidet.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von lars vader:

Dies ist ein Film, wie es ihn nur in den tiefsten 80ern geben konnte, gefilmt auf Grundlage eines Produktes, dass total 80er war, gefilmt mit Schauspielern, die ebenfalls 100% 80er waren und es immer noch sind. 

Wie viele Kids der 90er war auch ich ein großer Fan von He-Man und den Masters of the Universe. Jede Woche bestaunte ich den großen Helden und seine Freunde im Fernsehen, wie sie gegen den bösen Skeletor vom Snake Mountain und seine Monsterbande kämpften. Dazu war die Serie voll mit coolen Namen, die gleich klarmachten, was Programm war. Da gab es Monster wie den Beastman und Man-E-Faces und die böse Evil-Lyn als auch Trap-Jaw. Dazu gesellten sich auf der Seite des Guten als die Verteidiger des Castle Grayskull He-Man und seine Masters of the Universe wie den Waffenmeister Man-at-Arms und dessen Tochter Tela als auch den Zauberer Orko und viele weitere Helden, und natürlich den treuen Kampftiger Battle-Cat. Wie man also sieht, sehr eindeutige Namen, die sich im Verhalten der Figuren wiederspiegeln. Battle-Cat trug sogar genauso wie die anderen Kämpfer eine Rüstung und war wild und mutig.

Zuerst als Figuren-Serie [Vertrieb durch Mattel von 1982 bis 1988] groß vermarktet und anschließend in Form einer Animationsserie im TV weiterverbreitet. He-Man - Im Tal der Macht [so der damalige nicht allzu brillante deutsche Titel] oder schlicht Masters of the Universe [1983-1984]. Es folgten noch weitere Serien im Laufe der Jahre, die He-Man immer wieder ins Gespräch brachten: The new Adventures of He-Man [1990-91] und He-Man und die Masters of the Universe [2002-03]. Außerdem gab es ein Spin-Off zu He-Man - Im Tal der Macht unter dem Titel She-Ra - Prinzessin der Macht [1985-87] über He-Mans Zwillingsschwester, die in ein anderes Universum verschleppt wurde und dort ähnlich wie He-Man gegen das Böse kämpfen sollte. Die Mädchen sollten schließlich auch bedient werden, da immer nur männliche Kampfkolosse zu zeigen, auf die Dauer nur ein sehr begrenzt großes Publikum ansprach. Natürlich konnte She-Ra in Folge dessen ebenfalls als Figur vermarktet werden, die hier aber eher an Barbie angelehnt war. 

He-Man war ursprünglich als Gegenprojekt zu den überaus erfolgreichen Star Wars - Figuren von Kenner gedacht, die in den 70ern und 80ern einen enormen Marktwert erwirtschafteten. Wobei noch nicht mal von den Star Wars - Filmen die Rede ist. Nur allein das Merchandise brachte bereits Millionen ein und hat George Lucas sein Medienimperium in den 80ern bis ins neue Jahrtausend gesichert. Da wollte man natürlich auch mächtig mitmischen.

Mattel wollte auf dieser Welle ein bisschen mitreiten und gab zusätzlich zur Barbie ein neues Figuren - Projekt in Planung. Relativ unkompliziert wurden einige martialisch wirkende Krieger gebastelt, die dann He-Man und seine Masters ergaben. Auch wenn noch heute viele wissen, wer He-Man ist oder war, so ist Star Wars nach wie vor natürlich der größere und populärere Hit. Trotzdem hatte man damals nichts unversucht gelassen, weshalb 1987 ein eigenes Kinoprojekt für He-Man erdacht wurde. Ja, He-Man genererierte große Einnahmen für Mattel. Es hatte vorher bereits einen Zeichentrickkinofilm gegeben [Das Geheimnis des Zauberschwertes [1985]], basierend auf der TV-Serie, aber keinen Realfilm. Cannon-Films sicherte sich die Rechte an der Verfilmung von Mattel und unter der Regie von Gary Goddard sollte nun Masters of the Universe [1987] entstehen.

Mit Dolph Lundgren, dem kühlen großen Blonden aus dem fernen Schweden, war eine ideale Besetzung für He-Man gefunden worden. Dies sollte seine erste Hauptrolle sein, nachdem er bereits in James Bond 007 - Im Angesicht des Todes [1985] einen Kurzauftritt absolviert hatte und anschließend in Rocky IV - Der Kampf des Jahrhunderts [1985] als Ivan Drago Rocky Balboa die Kugeln vom Baum haute. 

He-Mans Gegenspieler Skeletor , der Herr des Bösen, wurde dahingegen von einem Charakterdarsteller verkörpert, der so unglaublich overacting-mäßig böse und cool in seiner Rolle aufging, dass mancher den Film immer noch scherzhaft als Skeletor - The Movie betiteln möchte. Frank Langella [unter anderem bekannt aus Frost Nixon  [2008] und Dave [1993]] gab hier das lebende Skelet mit einem großen Verständnis von schwarzer Magie. Ihm zur Seite stand die finstere als auch anmutige Meg Foster [bekannt aus Sie Leben [1988] und Stepfather II [1989]] als Evil-Lyn.

Skeletor ist das Unmögliche gelungen. Er hat Castle Grayskull erobert und unterwirft nun den Planeten Eternia. Nur noch He-Man, Man-at-Arms und dessen Tochter Tela stellen sich ihm entgegen. Die Zauberin von Grayskull ist nun Skeletors Gefangene und ihr Tod ist eigentlich nur noch eine Frage der Zeit. Nur He-Man kann sie noch retten, aber ist mit seinen verbliebenen zwei Masters of the Universe in der Unterzahl. Mit Hilfe des Schlüsselschmiedes Gwildor gelingt der Gruppe eine kurzfristige Flucht zur Erde, aber Skeletor ist ihnen bereits dicht auf den Fersen.

Dies war dann der Moment, von wo aus die Handlung für viele Fans der Masters-TV-Serie zur katastrophalen Enttäuschung wurde, da man nun mal eine werkgetreue Umsetzung der Serie erwartete. Warum jetzt die Erde? Was sollen die da? Ist doch langweilig. Da gibt,s keine Monster und auch keine Weltraumhelden. 

Wohl wahr, hier war,s das dann für,s Erste mit außerirdischen Welten und Schlachtfeldern. Diese waren nämlich auf Dauer zu teuer. Ein Problem der Produktion war tatsächlich die Preisfrage. Cannon-Films [die berühmte 80er Jahre Action-Filmschmiede, die uns auch mit Charles Bronson und Chuck Norris beglückte], war unter anderem dafür bekannt möglichst günstig zu produzieren und kostspielig aussehen zu lassen. Dies betraf auch He-Man. Die Darsteller standen großteils am Beginn ihrer Karriere und waren daher preiswert. Ein aufwendiger Tronsaal repräsentierte Castle Grayskull und es gab kostspielige Kostüme für die Helden und vor allem auch die Monster des Films. Zwar waren Produktionskosten von 22 Millionen US-Dollar, die dem Film zur Verfügung standen, nicht grade wenig, aber eben auch endlich. 

Somit gab es für uns weder Snake Mountain, noch die Ebenen der Zeit zu bestaunen. Castle Grayskull war ein aufwendiges Matte Painting wie es damals üblich war und auch Teile des Tronsaals waren ebensolche Paintings. 

Angekommen auf der Erde präsentieren sich uns zwei typisch amerikanische Teenager. Kevin und Julie. Robert Duncan McNeill als Kevin ist den Sci-Fi-Fans der 90er wahrscheinlich am ehesten bekannt aus Star Trek: Raumschiff Voyager [1995-2001] als Lieutenant Tom Paris, der hier in Masters of the Universe einen seiner ersten Filmauftritte absolviert. An seiner Seite sehen wir die noch sehr junge Courteney Cox als Julie, die den heutigen Film- und Serienfans am ehesten aus der 90er Serie Friends [1994-2001] als auch aus der Scream-Filmreihe von Wes Craven bekannt ist. Dazu kommt noch James Tolkan als jähzorniger Cop Detective Lubic, der Genre-Fans vor allem als Rektor Strickland aus der Zurück in die Zukunft - Trilogie ein Begriff sein müsste. 

Wenn der Film bisher nicht bereits ordentlich 80er-Feeling verströmt hat, so tut er dies jetzt definitv. Die US-Kleinstadt, in die unsere Helden mittels Zeit-Raum-Portal hineinstolpern ist 80er pur, wie auch unsere neugewonnen Hauptfiguren Kevin und Julie, die die üblichen Rockmusik liebenden Teenies dieser Ära verkörpern und auch genauso ausgeflippte Frisuren zur Schau tragen. Klar, He-Mans Vokuhila schlägt dies um Längen, aber trotzdem, die Kombi aus Haarspray und Lederjacke ist nun mal das ultimative Zeitzeugins des Jahrzehnts. Dazu noch die Klänge von Jimmi Hendricks im Hintergrund und das Feeling ist perfekt. Der Overkill schlechthin sozusagen.

Da Kevin Gwildors kosmischen Schlüssel gefunden hat, sind dieser und seine Freundin Julie nun das Ziel der finsteren Truppen Skeletors, die nichts unversucht lassen den Apparat zurückzugewinnen. Glücklicherweise haben die beiden ja He-Man und seine Masters auf ihrer Seite.

Den Großteil der Handlung auf die Erde zu verlegen war es, was den meisten Fans dann gehörig gegen den Strich ging und ja, ab und an wirkt es auch etwas albern, wenn man sich die Hinterhofkulissen ansieht, die alles andere als begeisternd wirken, aber dafür kommt die Sci-Fi-Action umso größer, wenn Skeletor und seine Soldaten eintreffen und die Straßen der Stadt verwüsten. Trotz alledem bekommt der Zuschauer Schwertkämpfe und Lasergefechte zu sehen, auch wenn diese bei weitem nicht mit Star Wars und Konsorten mithalten können. 

Kurzweilig und knallbunt, aber auch ebenso kultig kommt Masters of the Universe daher und stellt somit ein kleines Schmuckstück des Fantasy-Kinos dar, auch wenn ihm manche Brillanz und erzählerische Kunstfertigkeit anderer Werke dieser Zeit fehlt. Durch den aus der Not geborenen Mix aus Fantasy-Vehikel und Teenie-Klamotte entstand somit eine Besonderheit im Genre, die dazu noch mit einem Setdesign und Effekten daherkommt, die zwar keine große Klasse anderer Produktionen anzubieten hatte, aber sich von vielen anderen B-Filmen seiner Zeit bei weitem abzuheben weiß.

Auf VHS noch um knapp eine Minute zensiert [eine Szene, die sich mit Julie auf der Erde befast und eine weitere Handlungsszene], lief der Film letztlich im Fernsehen später auch unzensiert und erschien so auch auf DVD und Blu-Ray. Hierbei empfehle ich persönlich jedoch die DVD, da mir selbst die Schwarzwerte in der Blu-Ray-Variante weniger gefallen haben und man gefühlt das Bild ein wenig zu sehr optimieren wollte.

Wie man sieht, ist Masters of the Universe ein Sci-Fi-Edel-Trash-Overkill der Superlative. Für mich als Kind der 90er Jahre hat dieser Film einen gewaltigen Nostalgiebonus, weshalb es zuweilen schwer fallen kann die rosarote Brille abzunehmen und den Film durchweg nüchtern zu betrachten, aber auch wenn man es versucht, so hat dieser durchaus seine Vorteile. Die Darsteller machen ihre Arbeit mehr als gut und zeigen viel Spielfreude. Dazu bekommen wir einen sehr runden und klangvollen Soundtrack aus der Feder von Bill Conti geboten, der einen Vergleich mit anderen großen Produktionen nicht zu scheuen braucht.

Es ist nicht die größte künstlerische Arbeit, die hier gezeigt wird, aber trotz allem handelt es sich um eine Art Kleinod im 80er-Kino und ein Produkt seiner Zeit, das es so nicht noch einmal geben kann. Bunt und überdreht und gerade deswegen schön anzusehen. Zuletzt bleibt nur ein großes "Bei der Macht von Grayskull" und viel Spaß mit diesem kleinen Fantasyspektakel.

9/10
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Kommentare

26.10.2020 08:17 Uhr - sonyericssohn
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Ja, so übel is der wirklich ned. Zwar wäre ich hier weniger großzügig, aber für 7,5 Punkte würd ich mich locker machen.

26.10.2020 09:05 Uhr - TheMovieStar
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Ein schönes Review mit vielen Hintergründen, welches ich als Kind der 80er und früherer Masters Fan gerne gelesen habe. Die Masters gehörten bei mir zu meinen Lieblingsspielzeugen, ich hatte dutzende Figuren, Fahrzeuge und Burgen.

Was ich von den Infos noch hinzufügen würde, ist dass die Original Serie und auch die Original Masters Figuren ein gigantischer Erfolg waren, vor allem in den frühen Jahren 1982 bis 1986, ehe die Zahlen ab 1987 rückläufig waren und die Figurenserie dann eingestellt wurde. Hier ein Auszug aus Wikipedia:

Im ersten Jahr (1982) erzielten die Masters of the Universe in den USA einen Umsatz von 38,2 Millionen US-Dollar, was klar über den Erwartungen von sieben bis 19 Millionen lag. 1983 stieg der Umsatz auf 80 Millionen US-Dollar, 1984 auf 111 Millionen,[3] 1985 dann 250 Millionen[4]. 1986 war mit 400 Millionen US-Dollar Umsatz in den USA der Höhepunkt erreicht.

Den Kinofilm selbst habe ich schon ewig nicht mehr gesehen, fand ihn von der Erinnerung ganz in Ordnung. Um aber wertungstechnisch mitreden zu können, müsste ich ihn mir nochmal ansehen.

Trotzdem super verfasst, weiter so! Obwohl dies erst deine dritte Kritik ist, liest sich das sehr flüssig und angenehm!

Gruß MovieStar

26.10.2020 11:34 Uhr - Lars Vader
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26.10.2020 08:17 Uhr schrieb sonyericssohn
Ja, so übel is der wirklich ned. Zwar wäre ich hier weniger großzügig, aber für 7,5 Punkte würd ich mich locker machen.


Die zusätzlichen 1,5 sind sozusagen der Nostalgiebonus :D

26.10.2020 11:37 Uhr - Lars Vader
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26.10.2020 09:05 Uhr schrieb TheMovieStar
Was ich von den Infos noch hinzufügen würde, ist dass die Original Serie und auch die Original Masters Figuren ein gigantischer Erfolg waren, vor allem in den frühen Jahren 1982 bis 1986, ehe die Zahlen ab 1987 rückläufig waren und die Figurenserie dann eingestellt wurde. Hier ein Auszug aus Wikipedia:

Im ersten Jahr (1982) erzielten die Masters of the Universe in den USA einen Umsatz von 38,2 Millionen US-Dollar, was klar über den Erwartungen von sieben bis 19 Millionen lag. 1983 stieg der Umsatz auf 80 Millionen US-Dollar, 1984 auf 111 Millionen,[3] 1985 dann 250 Millionen[4]. 1986 war mit 400 Millionen US-Dollar Umsatz in den USA der Höhepunkt erreicht.


Stimmt. Das hätte noch reingepasst. Die Review war auch etwas ausufernd. Hab im Vergleich zu den anderen über ne Woche gebraucht. Die anderen haben nur ein, zwei Tage gebraucht. Da hab ich gefühlt zwischenzeitlich etwas den Überblick verloren.

26.10.2020 12:47 Uhr - McGuinness
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Hut ab vor dieser Fleißarbeit... Man merkt, wie viel Mühe du dir gegeben hast und das Endprodukt kann sich wahrlich sehen lassen 😉👍🏻

Den Film selbst habe ich so gut wie gar nicht mehr in Erinnerung, da es einfach schon zu lange her ist, seit meine letzte Sichtung erfolgte.

Du scheinst mir generell ein motivierter Schreiberling zu sein, der neben dem Spaß an seiner Arbeit auch gewillt ist, Kritik und Verbesserungsvorschläge anzunehmen, von daher... Gerne mehr von dir 😊

26.10.2020 13:07 Uhr - TheMovieStar
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26.10.2020 11:37 Uhr schrieb Lars Vader


Stimmt. Das hätte noch reingepasst. Die Review war auch etwas ausufernd. Hab im Vergleich zu den anderen über ne Woche gebraucht. Die anderen haben nur ein, zwei Tage gebraucht. Da hab ich gefühlt zwischenzeitlich etwas den Überblick verloren.


Alles gut kein Problem! Ich finde es gut, dass du lieber gewissenhaft an einem Review arbeitest, anstatt am Fließband Kritiken raushaust, was dann meistens auf Kosten der Qualität geht! Wie schon gesagt, dein Review selbst ist Spitze und ich habe es sehr gerne gelesen, meine Anmerkung war lediglich ein Ergänzungsvorschlag und ich selbst weiß aus Erfahrung, dass man bei vielen Filmen gar nicht alle Hintergrundinfos unterbringen kann, da es sonst too much wird...

26.10.2020 16:07 Uhr - prince akim
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Für diese Review hättest du aber in der Schule bestimmt einen 1er verdient ! Wie bei leider so vielen Reviews muss ich auch hier wieder zugeben, daß ich den Film bisher noch nie gesehen habe, weiss aber noch von früher, daß ein paar Leute ( lauter Jungs !! ) aus meiner Klasse mit den He-Man-Figuren gespielt haben und dann, als sie schon ein wenig älter waren, sich den Film im Kino angesehen hatten und wieder hellauf begeistert waren !

26.10.2020 16:18 Uhr - Lars Vader
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26.10.2020 16:07 Uhr schrieb prince akim
Für diese Review hättest du aber in der Schule bestimmt einen 1er verdient ! Wie bei leider so vielen Reviews muss ich auch hier wieder zugeben, daß ich den Film bisher noch nie gesehen habe, weiss aber noch von früher, daß ein paar Leute ( lauter Jungs !! ) aus meiner Klasse mit den He-Man-Figuren gespielt haben und dann, als sie schon ein wenig älter waren, sich den Film im Kino angesehen hatten und wieder hellauf begeistert waren !


Die Meinungen zu dem Film sind aber immer noch stark geteilt XD Meine Freunde zum Beispiel spalten sich da ein wenig in zwei Lager. Die einen sehen in dem Film eine katastrophale Interpretation der Vorlage ohne Daseinsberichtigung und die anderen lieben den Film einfach nur, weil er so ein toller Sci-Fi-Trash ist. Natürlich gibt es da aber auch neutrale Freunde des Films.

26.10.2020 16:54 Uhr - Ghostfacelooker
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Wahnsinnsfilm, zumindest in meiner Erinnerung.
Okay aktuell, könnte er gern eine düster, mysteriösere Adaption vertragen.
Die animierte Serie fand ich als Kind auch gut. ^^^^^^^ Der Zeichentrickfilm Das Geheimnis des Zauberschwertes war einer der ersten wenn nicht sogar der erste Film, den ich im Kino sah.
Cool wie du von deinem ersten Review von Null auf 100 umgeswitcht und deinen Stil neu definiert hast. Man merkt nicht wirklich, daß du "frisch am Start bist". Vorbildlich, zumindest wenn man sich eine Scheibe abschneiden wollen würde^^^^^^^^^

26.10.2020 17:33 Uhr - Pratt
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Tolles Review, ich mag den Film auch nach all den Jahren, kann man sich immer mal wieder ansehen, da gibt's deutlich schlimmere 80er Filme, nur der Begriff Trash stößt mir hier immer übel auf, ist keine Low-Budget-Produktion und auch nicht vorsätzlich auf billig getrimmt, also für mich ist der Begriff hier fehl am Platze...!!!

26.10.2020 21:00 Uhr - Kaiser Soze
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Den Film habe ich ehrlich gesagt nie gesehen und der reizt mich iwo auch nicht - He-Man, She-Ra usw. ist und war auch nie meins. ABER, Dein Review liest sich (trotzdem) sehr gut und kann Deine Begeisterung förmlich spüren! Sehr gelungen, super verfasst, sehr ausführlich und mit schönen Verweisen auf diverse, andere Filme / Serien. Das kursiv-Schreiben (zusätzlich zum fett & teils verlinkten) gefällt mir persönlich sehr gut und hebt diese fleißig zusammengetragenen Werke sowie Deinen Fließ nochmals hervor. Sehr gut!

26.10.2020 23:49 Uhr - Lars Vader
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26.10.2020 17:33 Uhr schrieb Pratt
Tolles Review, ich mag den Film auch nach all den Jahren, kann man sich immer mal wieder ansehen, da gibt's deutlich schlimmere 80er Filme, nur der Begriff Trash stößt mir hier immer übel auf, ist keine Low-Budget-Produktion und auch nicht vorsätzlich auf billig getrimmt, also für mich ist der Begriff hier fehl am Platze...!!!


Da hast du natürlich recht. Trash darf man nicht so daher sagen. Ich selbst messe Trash jetzt nicht unbedingt am Budget, aber das ist eher meine subjektive Ansicht dazu. Ich empfinde den Begriff aber auch nicht als abwertend.

27.10.2020 00:23 Uhr - CHOLLO
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Grossartiges Review zu einem schönen Film. Der hat einfach Charme und weiß mich auch noch heute zu überzeugen.
Für die damalige Zeit war "Masters o. t. Universe" reichlich teuer und was das Budget angeht weit entfernt vom B- bzw Trashmovie, wenn man die Worte jetzt mal wörtlich nimmt ;)
Im Vergleich: "Predator" (18 Mill.) und "Aliens" (18.5 Mill) als deklarierte A- Movies waren da deutlich günstiger.
Neben "Superman 4" und "Over the Top" dann auch der Sargnagel für die Cannon Filmschmiede.

29.10.2020 11:27 Uhr - ActionJackson77
1x
Ein geiles Review! Der Film rockte mit Dolph Lundgren und die Zeichentrickserie ist Kult!


29.10.2020 14:36 Uhr - Lars Vader
User-Level von Lars Vader 1
Erfahrungspunkte von Lars Vader 21
29.10.2020 11:27 Uhr schrieb ActionJackson77
Ein geiles Review! Der Film rockte mit Dolph Lundgren und die Zeichentrickserie ist Kult!



Danke :) Action Jackson ist ja mal auch geil. Den könnte ich mir mal wieder reinziehen. Carl Weathers rockt ebenso stark wie Lundgren.

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