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Rocky V

Herstellungsland:USA (1990)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Drama, Sportfilm
Alternativtitel:Rocky 5
Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,38 (27 Stimmen) Details
inhalt:
Rocky konnte den harten Kampf gegen den Russen Drago zwar gewinnen, ist aber schwer angeschlagen. Hinzu kommt noch, dass Rocky und seine Familie aufgrund von Fehlinvestitionen gezwungen sind wieder ganz von vorn anzufangen. In Philadelphia ist Rocky nun der Trainer in seiner alten Boxschule und entdeckt da das junge Boxtalent Tommy. Er trainiert ihn daraufhin und vernachlässigt dafür sogar seinen Sohn, der sich immer mehr von Rocky distanziert.

Tommy jedoch will den Titel und verlässt Rocky, um eine bessere Chance zu bekommen. Nachdem er den Gürtel gewinnt, sehen die Leute aber immernoch in Rocky den wahren Champion. Er will die Konfrontation um zu entscheiden wer der bessere ist...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von themoviestar:

Ich kann mich noch gut an das Jahr 1990 erinnern und wenn man mich persönlich frägt, was für mich das denkwürdigste Ereignis in diesem Jahr war, würde ich ohne mit der Wimper zu zucken den 8. Juli 1990 nennen, der Tag an dem Deutschland gegen Argentinien mit einem 1:0 Sieg im Finale zu Rom zum dritten Mal Fussballweltmeister wurde. Die empfundene Begeisterung als damals 13 jähriger am darauffolgenden Schultag auf dem Pausenhof ist für mich auch heute noch greifbar und neben dem weltpolitischen Highlight der deutschen Wiedervereinigung vom 03.10.1990 ist mir aus filmtechnischer Sicht  ein weiteres Datum gut in Erinnerung: Der 20.12.1990, der Kinostart von Rocky V in Deutschland, welchem ich mit eindeutig gemischten Gefühlen gegenüber stand. Einerseits war es für einen bekennenden Stallone bzw. Rockyfan der erste selbst gesehene Film von seinem Idol im Kino, andererseits kann ich mich noch wie gestern an die mittelschwere Enttäuschung entsinnen, als ich den Kinosaal verließ und dieser bis 2006 letzte Teil so anders ausfiel, wie der direkte Vorgänger Rocky IV (1985), den ich in und auswendig kannte. Hätte mich man damals um eine Wertung gebeten, wäre warscheinlich nicht mehr als durchschnittlich rausgekommen und auch finanziell muss Rocky V mit einem US Einspiel von nur 41 Millionen Dollar als Flop bezeichnet werden.  Aber ist der Streifen, von welchem Stallone später behauptete, er hätte ihn aus reiner Geldgier gedreht, tatsächlich so schlecht? Ich muss nach aktueller Sichtung gestehen, dass ich in den knapp 104 Minuten gut unterhalten wurde und den ein oder anderen Kritikpunkt mittlerweile komplett anders bewerte.

Stallone wollte dem Charakter, welcher ihm zum absoluten Weltruhm verhalf, einen würdigen Abschluss verschaffen. Er hatte es satt, nur auf Rocky oder Rambo reduziert zu werden, weswegen er sich auch in Komödien wie Oscar (1991) oder Stop! Or my mum will shoot (1992) versuchte. Sein Plan für Rockys letztes Abenteuer sah eine Rückkehr zu den Anfängen vor, so bat er John G. Avildsen, Regisseur des bahnbrechenden Originals, erneut die organisatorischen Geschicke zu leiten. Das Budget betrug 42 Millionen Dollar, wobei alleine 15 Millionen für Slys Gage benötigt wurden, was in Anbetracht seines 23.000 Dollar Lohns für Rocky (1976) eine Gehaltssteigerung von über 65217 % bedeutete. Wussten Sie, dass Rocky in den ersten Drehbuchentwürfen in Adrians Armen sterben sollte? Nach Studioprotesten schrieb Stallone das Finale um und ließ in einem späteren Interview verlauten: "In Rocky geht es um Ausdauer und Erlösung. Rocky in der Gosse verenden zu lassen, würde gegen die Wurzeln meiner Geschichte sprechen". Dafür konstruierte er für seinen in Rocky III (1982) verstorbenen Trainer Mickey (Burgess Meredith) einen längeren Auftritt in einer Traumsequenz und auch die Rolle von Rockys Frau Adrian (Talia Shire) erhält wieder deutlich mehr an Gewichtung. Rocky (S. Stallone) hat es nach dem Sieg über Drago nicht einfach. Vom Kampf hat er einen Hirnschaden davon getragen, sein Schwager Paulie (Burt Young) hat das Familienvermögen bei Börsengeschäften verspielt und nach der Versteigerung seiner Villa muss er mit seiner Frau und Sohn Robert (Sage Stallone) zurück in die Slums von Philadelphia. Der junge Boxer Tommy Gunn (Tommy Morrisson) arrangiert Rocky als Manager, damit er ihn an die Weltspitze bringt und nach dem Titelgewinn währt sich Tommy am Ende seiner Träume. Doch als die Presse ihn als Rockys Roboter denunziert, versucht dies der widerliche Kampfpromoter G. Washington Duke (Richard Gant) für seine Zwecke auszunutzen, er überredet Tommy, Rocky um einen hoch dodierten Fight herauszufordern...

Ich gebe zu, mit der Idee, Rocky alles verlieren zu lassen, hat mich Sylvester Stallone in meinen jungen Jahren ziemlich vor den Kopf gestoßen und ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, ich hätte mir ureinst nicht einen actionorientierten Sportactionfilm im Stile der beiden Vorgänger gewünscht. Heute empfinde ich die Wendung als folgerichtig, denn was hätte nach dem Höhepunkt, dem Kampf des Jahrhunderts gegen Ivan Drago, noch als Steigerung kommen können? Klar wirkt der Aufhänger hinter der Story mit Paulies geleisteter Generalvollmacht absolut unglaubwürdig, denn keine Bank der Welt würde eine Genehmigung von einer nicht zeichnungsberechtigen Person akzeptieren, außer Rocky hätte Paulie vorab eine komplette Handlungsbefugnis über sein Vermögen erteilt, was nicht erwähnt wird und auf Grund von seinem Alkoholkonsum eher angezweifelt werden darf. Auch die Ausführungen um Rockys Hirnschaden wiedersprechen sich teilweise selbst, denn die Krankheit, welche er im Film erlitt, eine leichte Art von Gehirnerschütterung war und bei Boxern zwar auch in der Realität ziemlich weit verbreitet ist, normaler Weise aber kein Hindernis darstellt, eine Boxlizenz zu erlangen. Sei's drumm, wer die kleinen Logikdiskrepanzen ausblenden kann, wird mit einem von allen beteiligten authentisch gespielten Boxerdrama belohnt, welches zur richtigen Zeit mit gefälliger Boxaction und Franchise üblichen Trainingssequenzen aufgelockert wird. Stallone verkörpert die Auswirkungen seiner Schicksalsschläge, die gesundheitlichen Schäden, den sozialen Niedergang, die Existenzängste des Boxers, der seinen Beruf nicht mehr ausüben kann mehr als glaubwürdig, während Tommy Morrisson, meiner Meinung nach völlig zu Unrecht vielerseits als schauspielerische Nulpe verschrien, mich mit seiner Performance als junger,hungriger und naiver Kämpfer vollumfänglich abholen konnte. 

Ein emotionales Highlight ist für mich die Rückkehr von Rockys Manager Mickey (Burgess Meredith), der zu ihm quasi ein väterliches Verhältnis pflegte und der bewegende Traum, in welchem Mickey Rocky den Sinn des Lebens näher bringt, dürfte nicht nur bei mir so etwas ähnliches wie Gänsehaut ausgelöst haben. Nicht zu verachten ist zudem auch die wieder gesteigerte Bedeutung des familären Umfelds Rockys, in dem Adrian (Talia Shire) und Sohn Robert (Sage Stallone) umfangreiche Möglichkeiten gegeben werden, Akzente zu setzen und auf Rockys Psyche einzuwirken. Vor allem das parallel aufgebaute, polarisierende Streitthema um den vernachlässigten Sohn, der um die Gunst seines Vaters buhlt, da dieser offenbar nur noch Augen für seinen neuen Schützling Tommy Gunn hat, weiß den mitfühlenden Zuschauer zu bewegen. Sylvester Stallone sorgte dafür, dass Sage Stallone, sein leiblicher Sohn, Rockys Filmsprößling spielen darf, was in Rocky V zur Darstellung von einem auch in der Wirklichkeit existenten Vater/Sohn Konflikt führt. Der weltbekannte Star hatte wegen seiner Berühmtheit nämlich so gut wie keine Zeit für seinen Sohn, was Stallone später selbst mit Reuhe eingestand und in die Filmhandlung geschickt implementierte, welche gerade auch durch diesen Hintergrund transparent und realitätsnah wirkt. Dafür, das die Rolle des Robert Balboas Sage Stallones Filmdebüt war, kann sich dessen Leistung wirklich sehen lassen, er überzeugt meiner Meinung nach auf ganzer Linie und das gefällige Zusammenspiel der beiden Stallones wusste mich durch die Bank zu unterhalten. Die Kehrseite der Medaillie ist allerdings ein nicht zu verleugnender Anschlussfehler zwischen Rocky IV und Rocky V, in welchem der gute Robert so mir nichts dir nichts einfach mal um 5 Jahre gealtert ist, was sich Stallone von diversen Kritikern auch heute noch anhören lassen muss.

Ach fast hätte ich es vergessen, geboxt wird in Rocky V natürlich auch noch und die zahlreichen Trainingsmontagen, in welchen Rocky seinen Schüler zum Titelanwärter formt, sind zusammen mit Tommy Gunns sehenswerten Boxkämpfen hervorragend inszeniert, nur die etwas gewöhnungsbedürftige, musikalische Hip Hop Untermalung hätte meines Erachtens nach nicht unbedingt sein müssen. Optisch ist die Action mit den zahlreichen Zeitlupen über jeden Zweifel erhaben und auch der serientypische Motivationsfaktor kommt in Rocky V auf keinen Fall zu kurz. Allerdings gibt es bei all der Lobhudelei mit dem finalen Straßenkampf zwischen Rocky und Tommy Gunn auch einen deutlichen Wehrmutstropfen zu verzeichnen, welcher zwar, wenn man die Plotentwicklung um den schmierigen Kampforganisator G. W. Duke (Richard Gant) mal aufmerksam verfolgt, nur konsequent erscheint, trotzdem wäre ich mit einem im Boxring klassisch ausgetragenen Showdown glücklicher geworden. Obwohl Stallone angeblich einen Großteil des Streetfights zusammen mit dem Pro Wrestling Star Terry Funk choreographiert hat, fehlt der "ganz netten" Auseinandersetzung  letzten Endes das gewisse Extra, sprich die Durchschlagskraft. Die Bewegungsabläufe sind zudem nicht immer rund und das gesamte Ambiente inklusive einiger peinlicherlicher Zuschauerreaktionen wirkt hochgradig kitschig beziehungsweise unfreiwillig komisch. Auch wenn ich mich phasenweise dabei ertappt habe, Rocky anzufeuern, der Titel für den schlechtesten Schlusskampf der gesamten Serie geht zweifelsohne an Rocky V.

Sie können mir jedoch glauben, dass Rocky V ungeahndet seines negativen Leumunds bei weitem nicht der Rohrkrepierer ist, zu welchem er gerne gemacht wird. Mit der richtigen Erwartungshaltung ist Sylvester Stallone die Mission "back to the roots" unterhaltsam gelungen. Er bietet seinen Figuren und den gefällig agierenden Akteuren trotz marginaler Plausibilitätsmängel genügend Raum zur Entfaltung ihrer charakterlichen Wege und spricht dabei die Schattenseiten des Profiboxsports schonungslos an. Ruhm und Erfolg sind vergänglich, dass einzige was wirklich zählt ist die Familie. Obwohl eindeutige Tendenzen in Richtung Boxdrama vorhanden sind, vergisst Stallone die Stärken nicht, welche die Rockyreihe bei Fans und Kritikern nahezu unsterblich gemacht haben: Spektakuläre Boxkämpfe und ermutigende Trainingssequenzen, gepaart mit dem eiserenen Willen nach oben zu kommen, nur mit dem verkorksten Finale ist ihm wahrlich kein "Lucky Punch" geglückt. MovieStar Wertung 2020: 7 von 10 Punkte.

7/10
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Kommentare

15.10.2020 12:21 Uhr - McGuinness
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Dem kann ich ehrlich gesagt bis heute so ziemlich gar nichts abgewinnen... Was natürlich nicht für deine tolle Review hierzu gilt 😉

Ich wünschte, Stallone hätte diesen hier außer Acht gelassen und stattdessen " Rocky Balboa " als fünften Teil der Reihe und krönenden Abschluß genommen.

Nicht nur die Ungläubigkeit bezüglich des verspekulierten Vermögens ärgerte mich enorm, auch die Kämpfe und insbesondere den Endkampf fand ich einfach... blass 😒 daher wandern im Prinzip alle anderen Teile bei mir gelegentlich in den Player, bis eben auf diesen hier.

Trotzdem... Starke Review von dir, wie immer 😊👍🏻

15.10.2020 12:59 Uhr - VelvetK
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Eine sehr faire, an den richtigen Enden verzeihliche und Lust machende Huldigung für Rocky V, der leider sehr verkannt wird. Ich mochte den schon immer und betrachte ihn als rückblickend geglückte Brücke zu Teil sechs. Wie du schon richtig sagst: Was sollte nach dem Kampf des Jahrhunderts noch kommen? Kann mich noch gut an die erste Sichtung vor vielen Jahren erinnern. Und gerade diese erdige und geradlinige Sentimentalität macht Rocky V nach wie vor sehenswert.

PS: Kann es sein, dass Stallones Gehalt tatsächlich "nur" um 65 % angestiegen ist, hat er in Teil eins 23 Tsd. Dollar bekommen, und in Teil fünf dann 15 Mio. Dollar? Mathe war nie mein Ding ;-)

15.10.2020 13:24 Uhr - TheMovieStar
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@ McGuinness: Danke fürs Lesen und für dein Lob. Schön das dir mein Review zusagt, auch wenn wir beim Film nicht ganz einer Meinung sind. Aber ich kann dich verstehen, konnte dem Film früher auch weniger abgewinnen, die mehr oder wenigere Begeisterung hat sich erst bei der letzten Sichtung herausgestellt.
Die Kämpfe mit Gunn fand ich super, nur den Schlusskampf auf der Straße finde ich auch heute noch bestenfalls ausbaufähig. 😊 😊 😊

@ Velvet: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob. Freut mich, wenn wir den Film ähnlich bewerten und schön wenn ich dich mit meiner Kritik erreichen konnte. Mit dem Prozentsatz hast du natürlich recht, da habe ich die letzten 3 Zahlen beim Übernehmen der Trivia vergessen, es sind 65217%. Wenn Du die 23.000/100*65217 rechnest, kommst du aufgerundet auf genau 15.000.000 Millionen Dollar. Danke dir fürs aufmerksame Lesen, habe es gleich ergänzt bzw. korrigiert 😊 😊 😊

15.10.2020 16:46 Uhr - prince akim
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Ich bin jetzt mal so ehrlich und behaupte, daß ich mir da um die Prozente keinerlei Gedanken gemacht hätte, wenn ich die Review ein paar Stunden früher gelesen hätte... 😁 Aber coole Review zu einem weniger coolen Film, für mich mit Abstand der schlechteste unter den Rockys. Wie schon mal erwähnt, mein Favorit ist und bleibt einfach der erste "Rocky" !

15.10.2020 17:20 Uhr - Kaiser Soze
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Wow, wasn Review! Sehr persönlich, ausführlich, offen und ehrlich geschrieben - gefällt mir sehr gut! Beim Film ist es lustigerweise genau umgekehrt :D Ich Jugendlicher erstmals gesehen, fand ich gut und super, dass man sich "was anderes" getraut hat. Mittlerweile ist Rocky aber schlecht gealtert - allerdings für mich Teile 2 bis 5, aber das ist Geschmackssache. Ich glaube, ich gebe Rocky V bald nochma ne Chance! Sehr guter Text!

15.10.2020 18:40 Uhr - Draven273
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Lieber Movie, wie immer toll geschrieben, mit netten persönlichen Anekdoten und anderen tollen Informationen. Quasi so wie man es von Dir gewohnt ist :) Finde es auch gut, dass dieser Teil nicht so böse bei Dir wegkommt. Mir fiel vor wenigen Minuten auf, das ich diesen Teil, nach meinem damaligen Kinobesuch, ebenfalls als Teenager, nie wieder gesehen habe. Während alle anderen Teile, unzählige Male in den letzten Jahren, immer wieder in den Player gelandet sind. Damals sah ich das völlig anders und war total enttäuscht und dachte mir nur: was soll dieser ganze Mist???? Heute sehe ich das mit anderen Augen, denn wie Du schon so schön sagtest: Was soll nach einem Jahrhundert Kampf noch kommen??? Ja richtig, also werde ich diesem Teil, da er ja immerhin in meinem Schrank steht, nochmal endlich die Möglichkeit geben, mir nun besser zu gefallen. Und ich denke, Du hast mit Deiner Review einen Teil zu beigetragen. :)

15.10.2020 20:44 Uhr - TheRealAsh
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Bin hier voll bei dir, gut gemacht. Hab mir letztens auch mal wieder alle Teile durchgezogen und auch beide Creed. Rocky ist einfach super und mir noch ein Stück lieber als Rambo. Klar, Tommy ist ein Arsch, aber das soll er ja auch sein, hast du gut differenziert mit dem Schauspieler und der Figur.

16.10.2020 08:18 Uhr - TheMovieStar
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@Prince Akim: Danke fürs Lesen und dein Lob. Mir ist es mit den Prozenten auch nicht aufgefallen beim Korrekturlesen vor der Veröffentlichung... Aber dank Velvet konnte der Fehler korrigiert werden😊. Mein Lieblingsrocky ist und bleibt der vierte Teil, danach 3, dann 1, dann 2, dann 5 und Rocky Balboa irgendwo dazwischen. Die Creed Filme lasse ich jetzt mal außen vor.

@Kaiser: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob. Freut mich wenn dir das Review zusagt. Ist ja interessant, dass das bei dir genau umgekehrt ist, dass dir der Film früher gefallen hat und jetzt nicht mehr so😊.... Deswegen bin ich auch ein Verfechter vom zeitaktuellen Einzelreview unmittelbar nach einer Sichtung, denn nur dieses garantiert aktuell empfundene subjektive Eindrücke. Reviews von Filmen zu schreiben, die man schon jahrelang nicht mehr gesehen hat, macht meiner Meinung nach keinen Sinn, weil sich auch der eigene Geschmack im Laufe der Zeit ändern kann.

@Draven: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob. Freut mich, wenn ich dich mit meinem Text so ansprechen konnte😊 genauso wie du es jetzt in deinem Kommentar ausdrückst, erging es mir auch mit dem fünften Teil. Damals auch auf Grund falscher Erwartungshaltung war ich total enttäuscht und habe die vielen Qualitäten des Films gar nicht so wahrgenommen, wobei er natürlich nicht perfekt ist...😊

@RealAsh: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob. Puh einen Vergleich zu ziehen wen ich jetzt mehr mag Rocky oder Rambo, keine Ahnung ist schon schwer weil beide für mich die absoluten Idole meine Kindheit waren. Ich denke meine Nr. 1 von Stallone ist Rambo II, dicht gefolgt von Rocky IV, die beiden Filme habe ich keine Ahnung wie oft schon geguckt. Ja und das mit Tommy sehe ich tatsächlich so, der spielt für mich das "Arsch" auch sensationell und die Attribute, welche er als junger, hungriger, ehrgeiziger, aber auch leichtgläubiger und naiver Boxer verkörpern soll, transparent auf die Leinwand bringt. Das er kein Charakterdarsteller war, ist mir auch klar, aber dass muss er doch für die Rolle auch nicht, dass was er bringen muss, bringt er ausgezeichnet. Von daher kann ich die teilweise negativen Kritiken über sein Schauspiel in keinster Weise nachvollziehen... Aber gut, du weißt ja wie das ist, Geschmäcker sind nun mal verschieden...😊 😊 😊

@ All: Danke euch allen auch nochmal für eurer ausführliches Feedback, hat mich sehr gefreut! 😊 😊 😊

17.10.2020 11:31 Uhr - Ghostfacelooker
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Solch schlechte Reviews schreibt sonst nur dieser rotäugige Stänkerer, der sich überall einmischt . Schlimm zu was diese Seite hier verkommt seit es eine elitäre Gruppe gibt, die neue Leute wegekelt die dann noch zufällig im Gewinnspiel gezogen werden^
Und den Film mag ich genausowenig wie seinen Hauptdarsteller, alles schlecht gealtert das Zeug. Dann doch lieber deutsche Filmkunst^^^^

19.10.2020 02:04 Uhr - TheMovieStar
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@ Ghost: Danke auch dir fürs Lesen und für dein verschlüsseltes Lob 😊, welches mich durchaus zum Schmunzeln gebracht hat und worüber ich mich sehr gefreut habe.

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