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Inside - Was sie will ist in Dir

Originaltitel: À l'intérieur

Herstellungsland:Frankreich (2007)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendgefährdung
Genre:Horror, Splatter, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,42 (248 Stimmen) Details
inhalt:
Sarah, die ihren Mann bei einem Autounfall verloren hat und von ihm ein Kind erwartet, verbringt den Weihnachtsabend allein zu Haus. Plötzlich taucht eine mysteriöse Frau vor ihrer Tür auf und attackiert sie. Mitten im Kampf bekommt Sarah die ersten Wehen und schnell wird klar, auf was es die Frau eigentlich abgesehen hat - das ungeborene Baby in Sarahs Bauch! Beide Frauen kämpfen auf Leben und Tod. Aber niemand kommt Sarah zur Hilfe. Es gibt nur noch sie und die Frau - Auge um Auge, Zahn um Zahn.
eine kritik von dicker hund:

Ein Verkehrsunfall mit zwei Personenkraftwagen ereignet sich auf der Kreuzung zweier Landstraßen. Die Windschutzscheiben sind zerborsten. In einem Fahrzeug sitzt die Protagonistin Sarah. Alysson Paradis verleiht ihr bereits hier den apatischen Blick elendigen Leidens, der noch einer unbedingten Entschlossenheit zum erbitterten Widerstand weichen soll. Noch dröhnen aber keine markerschütternden Kakophonien gegen den blutigen Wahnsinn an, begleiten vielmehr tiefe Streicher das regnerische Grau, in welchem der Beifahrer der hochschwangeren Geschädigten abgelebt ist. Durch CGI ist sichtbar gemacht, dass das Ungeborene noch strampelt. Die Kamera zoomt in die Vogelperspektive heraus. Der Schnitt geht über in einen dunklen Behandlungsraum einer Klinik, in welchem ein Arzt die werdende Mutter eigenwillig auf die für den Folgetag anstehende Geburt ihres gesunden Kindes einstimmt:

"Genießen Sie Ihre letzte ruhige Nacht."

Eine creepige Schwester ignoriert im Gang das Rauchverbot, um nach der Aufmunterung durch ihren Kollegen ungebeten die Geschichte ihrer Fehlgeburt preiszugeben. Ins selbe Nerven-Horn stößt die abholende Mutter, die auf dem Parkplatz übergriffige Ratschläge zur Partnerwahl gibt, verkennend, dass solche gerade zur Unzeit kommen. Es folgt nach einem kurzen Gespräch mit dem Redaktions-Chef der Nachwuchs erwartenden Journalistin ihr Rückzug in die Abgeschiedenheit des vormals in Zweisamkeit bewohnten Hauses, wo ausgerechnet über Weihnachten das Alleinsein ansteht. Während in den Banlieues randalierende Globalisierungsverlierer marodieren, ganz dem französischen Zeitgeschehen aus dem cineastischen Entstehungsjahr 2007 entsprechend, verliert sich die junge Witwe in ihren Tagträumen, die in besinnlichem Moll vor der in Schwarz-Weiß gehaltenen Foto-Tapete eintreten. Dann kommt Besuch.

"Ich rufe die Polizei, wenn Sie nicht verschwinden."

Doch "die Frau" erscheint so geisterhaft schnell, wie sie wieder aus den Augen verloren ist. Béatrice Dalle macht sie zur Inkarnation der Psychopathie. Mit der Schere in der Hand richtet sie Dinge an, die so extrem brutal und so unbarmherzig verstörend daherkommen, dass Vergleiche Mangelware sind (Gewalt und Horror 10/10). Soweit es in obiger Inhaltsangabe heißt, niemand würde zu Hilfe kommen, ist dies falsch. Aber was sich in der Folge im bald ockergelben Morgen-Grauen des verlassenen Eigenheims zuträgt, ist mehr ein Massaker als ein beiläufiger Bodycount am Rande der Home-Invasion, welche "Inside" letztlich ist. Tricktechnisch tun sich hier Superlativen auf, schauspielerisch ebenso. Alexandre Bustillo und Julien Maury waren als Regieduo nie mehr so stark, auch wenn "Among the Living" sicherlich nicht übel ist.

Nach weniger als 80 Minuten lässt ihr vorliegend besprochenes Meisterwerk den Zuschauer gerädert zurück (10/10 Punkten). Hier gibt es keine false Scares, keine augenzwinkernden Querverweise (Humor 1/10), keine auflockernde Erotik (Sex 1/10), keine entspannten Ruhepausen und kein Erbarmen - letzteres nicht einmal von den Zensoren, die mit der Beschlagnahme nicht lange auf sich warten ließen.

10/10
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Kommentare

17.01.2021 09:47 Uhr - McGuinness
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Ohne viel zu verraten und gekonnt mit der Erwartungshaltung der Leser spielend, ist dir eine (scheren)scharfe Kritik gelungen 😉 an welcher mir besonders deine Einleitung gefällt und erst im Schlußteil dem geneigten Leser eine kleine Vorstellung von dem gibt, was ihn bei dieser beispiellosen " tour de force " erwartet.

Für mich persönlich zwar nicht der beste Vertreter der französischen Terror Welle, aber dennoch ein sau - starker Beitrag im Horror - Splatter - Genre, für Zuschauer mit einem äußerst starken Magen und Nervenkostüm, an dessen explizite und mehr als drastische Gewaltmomente sich kaum andere ähnlich gelagerte Produktionen messen lassen.

" Inside " zeigte ich vor ein paar Jahren mal einem befreundeten Pärchen, als es um einen " gemütlichen " Filme - Abend ging und diese doch tatsächlich glaubten, im Horror - Bereich so ziemlich alles gesehen zu haben.
Bis zum Ende haben die beiden jedenfalls nicht durchgehalten, irgendwann ausgeschaltet und mich gebeten, solch eine Art von Film zukünftig nicht mehr zu präsentieren... Funktioniert doch immer wieder 🤭

17.01.2021 09:56 Uhr - Jichi
1x
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Super Kritik zu dem besten Film der französischen Terrorwelle !

17.01.2021 10:17 Uhr - Nubret
1x
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Schon jetzt ein Klassiker. Und sicherlich der Beitrag zur damals "Neuen französischen Härte", der einer möglichen Realität am nächsten kommt.

Deshalb auch mein Favorit, obwohl "High Tension" und "Martyrs" auch verdammt stark sind. Nur "Frontiers" fällt in meinen Augen etwas ab.

9 Punkte von mir.

17.01.2021 11:58 Uhr - Intofilms
1x
Deine Höchstwertung hat mich ein wenig überrascht, ist aber durchaus schlüssig. Ich selbst würde wahrscheinlich sehr gute 8 Punkte geben (leider schon länger nicht mehr gesehen). Hervorragende Review, merci! 😉

17.01.2021 13:04 Uhr - Superfly
1x
17.01.2021 09:56 Uhr schrieb Jichi
Super Kritik zu dem besten Film der französischen Terrorwelle !


Den zweiten Teil des Satzes halte ich für ein Gerücht.

Die Rezension selbst ist nett und nachvollziehbar geschrieben; meine Meinung zum Film hat sich mittlerweile aber doch recht radikal geändert. Mit 18/19 fand ich den Film, als er gerade frisch am Markt angekommen war, recht fetzig und cool; derber Splatter ohne Rücksicht auf Verluste und Verstand. Ein netter, kleiner Gore-Snack.

Bei der zweiten Sichtung um 2012 hat sich das bereits arg abgenutzt; die Effekte waren noch immer nett, aber die holzschnittartige Handlung, die planlosen Charaktere und das Overacten an allen Ecken und Enden, machten mir da bereits deutlich zu schaffen. Immerhin war der Spuk nach knapp 80 Minuten vorbei und hey, die Effekte haben's rausgerissen.

In Erwartung, damals (also etwa 2012) einfach nur einen schlechten Tag gehabt zu haben, gab ich dem Film im letzten Jahr noch einmal eine Chance. Das hätte ich wohl besser gelassen; bis auf Effekte bietet dieser Nonsens mir absolut gar nichts mehr. Jegliche Form der Atmosphäre wird direkt durch stümperhafte Charaktere, nicht nachvollziehbare Entscheidungen und krasses Overacten der Femme Fatale zerstört; aber spätestens beim Eintreffen der Polizisten, hätte ich eigentlich abbrechen müssen. Ein dermaßen dummes Szenario sieht man nicht alle Tage. So bleiben am Ende wohlwollende 02/10 und die Erkenntnis, dass dümmliches Splatter-Kino nicht mehr meins ist.

Da konnten die Kollegen "High Tension", "Martyrs" und selbst der anfangs von mir arg gescholtene "Frontier(s)" in den erneuten Sichtungen deutlich stärker performen.
Naja, jede Ernüchterung hat immerhin auch ihre positiven Seiten: So konnte ich immerhin die NSM-Erstauflagen für ein Heidengeld an die Mediabook-Sammlerfront abtreten.

17.01.2021 13:33 Uhr - NoCutsPlease
1x
DB-Helfer
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Und auch im neuen Jahr bleibt der harte Hund der harten Kost - und vor allem seinem bewährten Schreibstil - treu.

In der Tat ist dieser polarisierende und knallharte Streifen kein Film, den man mit seiner neuen Flamme schauen sollte, wenn sie erstmalig daheim zu Besuch ist.

Ich wäre selbst wohl so bei 8 - 9 Punkten, allerdings ist die letzte Sichtung gut zehn Jahre her und somit möchte ich mich nicht festlegen.

17.01.2021 13:34 Uhr - Lukas
Vollkommene Zustimmung zu Superfly: Am Anfang ist der Film durchaus noch atmosphärisch, die Effekte überzeugen und Alysson Paradis müht sich redlich, aber in der zweiten Hälfte ist das alles ein dermaßen dämlicher und fast schon lächerlich unlogischer Nonsens, dass es ein Graus ist. Das erwähnte Overacting von Dalle macht es auch nicht besser. Mehr als 4,5/10 is da leider nich drin.

17.01.2021 14:04 Uhr - Jichi
6x
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@Superfly: Der zweite Teil des Satzes ist kein Gerücht sondern meine Meinung😆. Ich habe "Inside' innerhalb von einem Monat bereits zwei Mal gesehen und fand ihn einfach nur genial, die Atmosphäre ist super dicht und ich bin ein Fan härterer Kost. "Martyrs" ist bei mir ganz knapp dahinter, "High Tension" ist ebenfalls richtig stark. "Frontiers" ist aber im Vergleich zu den anderen drei einfach nur lächerlich. Zuviel Humor, Klischees und sinnloses Geballer.

17.01.2021 14:21 Uhr - TheRealAsh
1x
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Eins sehr feiner Film, immer noch, da stimme ich dir zu. Habe mir letztens gerade den Soundtrack auf Vinyl holen können und der ist einfach überirdisch gut, wenn man auf elektronische Ambientklänge steht. Leider ist der Komponist viel zu früh verstorben, das hätte spannend werden können noch.

Hab gerade gesehen, dass du zu "Martyrs" noch gar kein Review gemacht hast, da müssen wir uns wohl noch ein bisschen gedulden um ein paar Buchstaben;-)

17.01.2021 15:14 Uhr - Intofilms
2x
17.01.2021 14:04 Uhr schrieb Jichi
"Frontiers" ist aber im Vergleich zu den anderen drei einfach nur lächerlich.

Genau meine Meinung. ;)

17.01.2021 16:15 Uhr - The Machinist
2x
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Von mir 7 Punkte. Ist zwar ein Splatter-Inferno sondergleichen, die dümmlich agierenden Figuren fallen aber unangenehm aus dem Konzept, außerdem empfand und empfinde ich den ach so hoch gelobten psychologischen Thrill ob der zunehmenden Irrealität der Filmhandlung nie so intensiv wie beim Meisterwerk ''Martyrs'', welcher bei mir z.B. mit einer 10 im Kurs steht.
''Inside'' mag ich natürlich trotzdem, genauso wie das feine Review.

17.01.2021 16:58 Uhr - McGuinness
1x
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@Jichi und Intofilms

" Frontier(s) " mag im Hinblick auf die übrigen Werke zwar nicht ganz so gelungen erscheinen, wusste mich jedoch genauso gut wie " Inside " zu unterhalten, auch wenn sich bei diesem diverser bekannter Vorbilder bedient wurde. Dennoch braucht sich Xavier Gens Film nicht hinter den anderen Werken der Terror - Welle zu verstecken und gehört für mich einfach genauso dazu.
Dies ist jedoch wie immer dem persönlichen Geschmack geschuldet und ich verstehe auch, wenn " Frontier(s) " euch jetzt nicht unbedingt erreichen konnte 😉

17.01.2021 18:31 Uhr - dicker Hund
6x
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Vielen lieben Dank in die rege Runde!

@McGuinness
Die Art von Besuchern fütter ich inzwischen mit niedrigschwelligerer Kost an. Viele haben keine Ahnung, was sie alles nicht kennen.

@Jichi
Das von Dir gewählte Label halte ich für berechtigt.

@Nubret
Realismus ist für mich kein maßgebliches Qualitätsmerkmal im Horrorgenre. Aber ich stimme Dir gerne zu, dass "Inside" davon mehr zu bieten hat als viele andere.

@Into
Dann überrasche ich halt mal "nach oben".
;-)

@Superfly & Lukas
Schauspiel, Charakterzeichnung und Handlungsmuster der Figuren sind in meinen Augen authentisch. Was daran so "dumm" sein soll, mögen die offenbar vorhandenen Experten beurteilen, die vertraut mit derartigen Situationen sind und noch nie bei sich oder anderen einen Fehler beobachtet haben. Solche Logik-Eliten schreiben sich auch zu dem bodenständigen "The Strangers" die wildesten Vorwürfe zurecht. Aber ein 2er-Review zu "Inside" wäre sicher von hohem Unterhaltungswert: Nur zu!
:-))

@NCP
Nach langem Zeitablauf halte ich mich mit Wertungen auch lieber zurück...

@Ash
Da liegtst Du richtig!

@Machinist
Zu "Martyrs" würde ich mich erst nach einem Rewatch abschließend äußern.

17.01.2021 19:51 Uhr - Lukas
@dicker Hund: Brauchst nicht gleich beleidigt sein. ;-) Das hat nichts mit "Logikeliten" zu tun, und "The Strangers" ist im Vergleich zu "Inside" ein Musterbeispiel an Nachvollziehbarkeit. Aber manchmal feiert man halt auch mal Schmarrn ab, is ja nich so schlimm. ;-) Aber hier gerne eine Auswahl an inhaltlichen Glanzleistungen, die uns "Inside" präsentiert.

Achtung, es folgen teils MASSIVE SPOILER!



- Die abgedrehte Krankenschwester / Hebamme wirkt überaus befremdlich / fehl am Platz
- Anstatt gespannt auf die Polizei zu warten, sich irgendwie zu verbarrikadieren / schützen oder zumindest mal zu checken, ob die Einbrecherin noch da ist, entwickelt Sarah erstmal in aller Seelenruhe die von ihr geschossenen Fotos
- Sarah erkennt die Stimme ihrer Mutter nicht und frei nach dem Motto "erst zustechen, dann Fragen stellen" wird selbige erstmal schön abgestochen
- Polizist Nr. 1 ist zu dumm, die Killerin festzunehmen, der zweite hampelt nervös vor der Badezimmertür rum (und verliert dann natürlich schön den halben Kopf)
- Am besten ist aber Polizist Nr. 3, der mit einem an ihn geketteten Straftäter den Tatort betritt, richtig geile Idee
- Dann lässt er sich natürlich ganz easy die Waffe klauen
- Dafür ist er dann aber wieder so top ausgebildet, dass er trotz weggeschossener Augen den Sicherungskasten reparieren und sowohl Sarah als auch der Killerin gezielt eins überbraten kann!
- Grundsätzlich sind alle Figuren natürlich mega unkaputtbar: Im neunten Monat wird mit zahlreichen Verletzungen gekämpft wie nix und auch mit weggebranntem Gesicht steht man noch wie ne eins!
- Sarah hat neben der Fotografie wohl hobbymäßig auch Medizin studiert, weil sie einfach so (warum, weiß keine Sau) an sich einen Luftröhrenschnitt durchführt

Sorry, aber wenn sich ein Film mit so einem Sammelsurium an Schwachsinn noch dermaßen ernst nimmt, dann war das halt leider ein Griff ins Klo. :-)

17.01.2021 21:24 Uhr - TheMovieStar
3x
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Puh hab den schon ewig nicht mehr gesehen, ist bestimmt 10 Jahre her, da hat er mir bei meiner ersten und einzigen Sichtung gefallen. Um mitreden zu können, müsste ich ihn nochmal gucken. Feine Review im typischen Hund Stil, welches deine Begeisterung nachvollziehbar wieder gibt.

17.01.2021 23:18 Uhr - Großadmiral Thrawn
1x
Sehr gute Kritik zu einem meiner Meinung nach unterdurchschnittlichen Film. Da war das Remake deutlich besser

18.01.2021 00:10 Uhr - Norris
1x
War ok, aber definitiv keine 10. Dafür wurde mir zu sehr die Logik mit Füßen getreten. Und nicht jeder Effekt war toll (Headshot). 7/10

18.01.2021 23:15 Uhr - Romero Morgue
1x
User-Level von Romero Morgue 4
Erfahrungspunkte von Romero Morgue 217
Wie die Meinungen doch wieder auseinander gehen. Der hier besprochene INSIDE bekommt auch von mir eine sehr hohe Wertung (9 Punkte) weil er, trotz aller Dämlichkeit, ein pures Sahnestück Terrorkino ist. Sicherlich nicht perfekt und teils auch ziemlich banal aber die Wirkung sitzt. Und mehr erwarte ich auch nicht von so einem Film. Wenn ich eine gute und nachvollziehbare Handlung mit ausgefeilten Dialogen sehen möchte dann greife ich halt zu einer anderen Scheibe aus dem Regal und schwelge eher dem Drama oder Thriller - oder schau mir TENET an! 😉

Für mich ist INSIDE gleich auf mit HIGH TENSION. Wohingegen ich MARTYRS als „überbewertet“ finde. Aber so sind nun mal die eigenen Eindrücke - jeder hat seine.

Super geschriebene Review, aber bei einer 10er Wertung hätte ich doch mehr Inhalt erwartet. 😉

24.01.2021 10:43 Uhr - Draven273
1x
User-Level von Draven273 3
Erfahrungspunkte von Draven273 129
Bei den Filmen der französischen Terrorwelle scheiden sich ja auch die Geister. Inside und ja ich gebe es hier ganz offen zu und ernte damit kopfschütteln, finde ich bis auf das Ende ganz nett, unterhaltsam und gelungen. Das Ende habe ich bis heute nicht gesehen, nein da schalte ich tatsächlich aus, dass ist einfach nicht mein Ding, da heb ich so meine eigene Grenze von Szenen die ich nicht brauche. Da schäme ich mich auch nicht für, dass ist halt so mein eigener Entschluss. Ansonsten ist da sicher die besprochene Logik nicht immer gegeben, ich für meinen Teil erwarte das aber auch bei dieser Kategorie von Film gar nicht. Inside will einen raushauen, dass tut dieser Streifen auch. Ne 7/10 gebe ich dem, da gibt es zwei andere Filme aus dem französischen Bereich die mir mehr zusagen, aber das ist Kleinkram wie ich immer so schön sage. Ansonsten eine passende tolle Review, Du hast gut beschrieben was Dir gefiel, hast nicht zu viel verraten und ich kann hier nur sagen..... wieder eine tolle Arbeit von Dir. Danke

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