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Halloween II - Das Grauen kehrt zurück

Originaltitel: Halloween II

Herstellungsland:USA (1981)
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:Halloween II - Die Nacht des Grauens geht weiter...
Halloween II - Die Blutnacht
Halloween II: The Horror Continues
Halloween 2
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,13 (152 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Dieselbe Nacht, nahtlos angeschlossen am ersten Teil: Michael Myers verschwindet nach dem Sturz aus dem Fenster spurlos. Dr. Loomis und der Sheriff versuchen ihn wiederzufinden, während Myers mordend auf dem Weg ins Krankenhaus ist, in welchem die sichtlich geschockte Laurie Strode eingeliefert wurde. Nachdem ein ähnlich gekleideter Mann bei einem Unfall verstirbt, denken die Meisten, dass der Spuk endlich ein Ende hat, doch Loomis Zweifel daran bewahrheiten sich: Nicht Myers ist gestorben, sondern ein Unschuldiger. Michael Myers ist derweil im Krankenhaus und ermordet das Personal, doch Laurie kann dem bestialischen Massenmörder vorerst entkommen. Dr. Loomis wird, während er nach Michael sucht, auf Anordnung des Gouverneurs zurückbefohlen. Von Marion Chambers, einer Frau vom Gesundheitsministerium, erfährt er, dass Laurie Strode die jüngere Schwester von Michael Myers ist und nach dem Tod ihrer richtigen Eltern von den Strodes adoptiert worden ist. Sofort ist es für Loomis klar, dass es Michael auf seine letzte Verwandte abgesehen hat... ()

eine kritik von phyliinx:

1978 begonnen, hat die Halloween-Serie bis heute ein tüchtiges Fassungsdrama hinter sich, von dem auch der zweite Teil des Jahres 1981 nicht erspart blieb. Rick Rosenthal ließ Serienmörder Michael Myers damals wieder unter den Skript-Fittichen von den Universum-Schöpfern John Carpenter und Debra Hill aufleben, wobei sich Ersterer auch um die musikalische Untermalung scherte. Apropos geschoren: diese Kritik behandelt die FSK 16-Fassung des Streifens, welche fast zwei Minuten an Spitzen missen lässt, die heutzutage, zumindest für eine solide KJ, nicht mehr der Rede wert wären. Da sind wir dann auch wieder bei Satz Nummer Eins angelangt.

Angelangt ist auch Hauptfigur Laurie Strode (Jamie Lee Curtis), nämlich im Haddonfield Memorial Hospital, nachdem sie den Angriff von Michael Myers (Dick Warlock) nur mit der Hilfe eines weiterhin fleißig ermittelnden Dr. Sam Loomis (Donald Pleasence) abwehren konnte. Das Krankenhaus bietet sowohl genug Platz als auch genug Opfer, um einen ganzen Slasher zu füllen und deswegen kehrt der Mann mit der Maske auch darin ein, nachdem er ein paar Außeneinsätze, inklusive unbeabsichtigter Kollateralschäden, zu verantworten hat. Was sich jetzt ergibt, lässt im Ganzen die Beschreibung als arg spannendes Kammerspiel zu, das man wirklich intelligent gelöst hat. Vom einfachen Wachmann an, schnetzelt sich Warlocks tödliche Figur den Weg bis zu unserer Protagonistin hindurch, ohne, dass ihm dabei die Kreativität ausgeht. Spritzen im Auge, Strangulationen, Bluttransfusionen ins Nirgendwo-wer in diesem Angebot nichts findet, was zu seinen Vorstellungen schick gealterter Bilschirm-Gewalt passt, der muss schon sehr wählerisch sein. Sogar eine recht ungewöhnliche Einlage ist dabei: manch Unbehelligtem wird die Luft zum Verhängnis. Im Vergelich zu "Halloween" (1978) wird die Brutalität ein Stück nach oben korrigiert, ein Versuch der Anpassung an die damalige Konkurrenz.

Dass man dafür nicht nur Loomis´ Suche nach dem Gespenst der Kleinstadt als Hauptmotiv der Handlung nimmt, erfreut auch, obwohl ich Halloween (2018) bis heute nicht dafür abstrafe, den Twist dieses Filmes negiert zu haben, da ich ihn für unnötig halte. Letztendlich hat Carpenter auch zugegeben, dass es sich hierbei um eine kurzfristige Addition zum Schriftverkehr handelte, die wahrscheinlich für mehr Tiefe sorgen sollte. Nun ja, sagen wir es so, auf musikalischer Seite überzeugt er mehr: seine hochfrequentierten, bedrohlichen, weise gesetzten Klänge sind auch heutzutage weiterhin ein Garant für Gänsehaut. Abgerundet wird der Soundtrack durch „Mr. Sandman“, einen Song der Band „The Cordettes“, welcher definitv im Ohr bleibt.

Auf die Kürzungen eingehend sind keine größeren Tonsprünge oder harte Logiklöcher zu vermelden, bis auf, dass die Reaktion einer Figur an einer Stelle wenig Sinn ergibt und es ironischerweise dadurch fast so wirkt, als würde diese Person sterben, womit die 16er rein visuell einen Tod mehr als ihre Mitfassungen vermeldet. Mich persönlich ärgert ein wenig, auf welche Weise die Reihe nach diesem Teil noch fortgesetzt wurde, nach Teil 4 hätte bereits ein Schnitt gesetzt werden müssen, der direkt zu Blumhouse oder zumindest in Richtung von Rob Zombie führt.

Schauspielerisch bleibt alles beim Alten, da unterscheidet sich H2 nun wirklich nicht von seinem örtlich kleineren Vorgänger: sowohl Jamie Lee Curtis als auch Donald Pleasence überzeugen in starken Eindrücken durch Mimik und Gestik. Dick Warlock stellt als stumme Gestalt des Todes mit seinen unmenschlich steifen Bewegungen  eine unheimliche Bedrohung dar.

9/10
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Kommentare

27.04.2021 14:06 Uhr - Cinema(rkus)
1x
User-Level von Cinema(rkus) 1
Erfahrungspunkte von Cinema(rkus) 28
Ähmmmm ?
Phyl, Du betonst in Deinem Review explizit, dass Du hier die gekürzte FSK 16 Version besprichst.
Sorry, den Sinn verstehe ich aber nicht; schon gar nicht auf dieser Seite.
Warum nicht gleich über die ungekürzte Version referieren, die Du ja anscheinend auch kennst ?
Kannst Du mir diesbezüglich Deine Beweggründe erläutern ?

Ich selbst fand die Fortsetzung damals "Klasse". Direkt an den ersten Teil anschließend, wäre die "alte" Reihe damals zu einem genialen Abschluss gekommen. Den vierten Teil - den 3. klammere ich hier mal aus - hätte man sich - meiner Ansicht nach - sparen können, auch die anschließenden Machwerke verschwurbelten das Franchise immer und immer mehr, so dass fast keine andere Möglichkeit mehr blieb, als diese für den 2018èr Film auszublenden.
Interessant wäre auch noch die Info, dass man angeblich für "Halloween 2" etwas brutalere Szenen nachdrehte, wobei John Carpenter selbst das Zepter in die Hand nahm. Man wollte hier nicht, von den damals aufkommenden "brutaleren" Slashern, abgehängt werden. Dieser Stilbruch ist - zum genialen 1. Teil - sehr eklatant zu erkennen. Wo John Carpenter beim genialen Erstling auf Atmosphäre, Spannung, geniale Kamera-Einstellungen setzte, musste leider Anfang der 80`er die Brutalo-Schraube weiter aufgedreht werden. Leider ging man damals mit dem Zeitgeist und ordnete alles diesem unter.
Trotzdem, wäre dies ein idealer Abschluss - mit Abstrichen !! - zum ersten Teil gewesen, der aber leider später in einem immer mehr verwirrenden Labyrinth endete.
Positiv:
Ich kam viele Jahre später immer wieder in die Verlegenheit, dass ich durch menschenverlassene Krankenhausflure gehen musste. Und immer, wirklich immer, kam mir dabei "Halloween 2" in den Sinn; irgendwie hat man bei dem Film doch vieles richtig gemacht.

So, das war mein kurzer Kommentar zu diesem Film; Phyl, Du hast meiner Meinung nach einiges angerissen, aber nicht ausführlich genug ausgebaut. Stirnrunzeln bekommst Du - wie schon erwähnt - für Deine Betonung der geschnittenen Fassung. Wer glaubst Du, schaut sich diese hier im Forum an ?

Gruß C.M.

27.04.2021 14:34 Uhr - Phyliinx
User-Level von Phyliinx 6
Erfahrungspunkte von Phyliinx 491
27.04.2021 14:06 Uhr schrieb Cinema(rkus)
Ähmmmm ?
Phyl, Du betonst in Deinem Review explizit, dass Du hier die gekürzte FSK 16 Version besprichst.
Sorry, den Sinn verstehe ich aber nicht; schon gar nicht auf dieser Seite.
Warum nicht gleich über die ungekürzte Version referieren, die Du ja anscheinend auch kennst ?
Kannst Du mir diesbezüglich Deine Beweggründe erläutern ?

Ich selbst fand die Fortsetzung damals "Klasse". Direkt an den ersten Teil anschließend, wäre die "alte" Reihe damals zu einem genialen Abschluss gekommen. Den vierten Teil - den 3. klammere ich hier mal aus - hätte man sich - meiner Ansicht nach - sparen können, auch die anschließenden Machwerke verschwurbelten das Franchise immer und immer mehr, so dass fast keine andere Möglichkeit mehr blieb, als diese für den 2018èr Film auszublenden.
Interessant wäre auch noch die Info, dass man angeblich für "Halloween 2" etwas brutalere Szenen nachdrehte, wobei John Carpenter selbst das Zepter in die Hand nahm. Man wollte hier nicht, von den damals aufkommenden "brutaleren" Slashern, abgehängt werden. Dieser Stilbruch ist - zum genialen 1. Teil - sehr eklatant zu erkennen. Wo John Carpenter beim genialen Erstling auf Atmosphäre, Spannung, geniale Kamera-Einstellungen setzte, musste leider Anfang der 80`er die Brutalo-Schraube weiter aufgedreht werden. Leider ging man damals mit dem Zeitgeist und ordnete alles diesem unter.
Trotzdem, wäre dies ein idealer Abschluss - mit Abstrichen !! - zum ersten Teil gewesen, der aber leider später in einem immer mehr verwirrenden Labyrinth endete.
Positiv:
Ich kam viele Jahre später immer wieder in die Verlegenheit, dass ich durch menschenverlassene Krankenhausflure gehen musste. Und immer, wirklich immer, kam mir dabei "Halloween 2" in den Sinn; irgendwie hat man bei dem Film doch vieles richtig gemacht.

So, das war mein kurzer Kommentar zu diesem Film; Phyl, Du hast meiner Meinung nach einiges angerissen, aber nicht ausführlich genug ausgebaut. Stirnrunzeln bekommst Du - wie schon erwähnt - für Deine Betonung der geschnittenen Fassung. Wer glaubst Du, schaut sich diese hier im Forum an ?

Gruß C.M.


Danke für deine Einschätzung und die geteilten Eindrücke. Eine kurze Antwort auf die Frage der letzten Zeile: Niemand, außer SB-Autoren...und ich.
Erst Ende 2019 zum Filmfan geworden, habe ich damals noch nichts von Kürzungen gewusst und HALLOWEEN mit HALLOWEEN 2 im Media Markt gekauft, beide FSK 16. Die Kills von HALLOWEEN 2 kannte ich zu dieser Zeit vornehmlich durch YouTube, ich wollte den Film aber nun als Gesamtwerk sehen. HALLOWEEN lief natürlich einwandfrei, bei HALLOWEEN 2 fiel das fehlende Blut beim ersten Tod auf. Eine Filmunterbrechung später wusste ich dann auch, wie Schnittberichte funktioniert und dass man IMMER auf dieser Seite nachsehen sollte, bevor man manchen Filmn bei ihrer Freigabe traut. Allerdings verbinde ich mit H2 noch eine witzige, anekdotische Erinnerung: ich habe damals, Kürzungen nicht verstehend, den englischen Ton eingeschalten, in der Hoffnung, dass so auch die entfallenen Einstellungen restauriert werden.

Und da hast du es: entfallene Einstellungen, nicht Szenen. Ja, ich kenne die Kills von H2 uncut, aber ich kann die FSK 16 Fassung weiterhin so beschreiben, wie ich es hier eingetippt habe, denn die entsprechenden Momente sind nicht vollständig heraus gekürzt worden, sie verlieren nur einige Einstellungen. Beim Bludzapfen fällt der junge Herr nicht hin, die Spritze im Auge ist kürzer zu sehen, die Strangulation ist ohnehin vollständig. Aus diesem Standpunkt heraus habe ich die Gewalt angesprochen.

Ich stimme dir zu: Halloween 2 wäre der ideale Abschluss gewesen. Mein Kommentar bezüglich Halloween 4 schielt auf dessen Ende, nach dem Motto "da hätte aber wirklich Schluss sein müssen". Ich habe deine Info nach meinem Kenntnisstand zu dem Thema erweitert, vielen Dank dafür. Allerdings basiert der Rest deiner Kritik an meiner Rezension auch auf Meinungsverschiedenheiten, wobei ich mich jedoch genau so gut täuschen kann, was dann nicht egoistisch wirken soll. H2 ist für mich einfach ein guter Film, den ich, auch in dieser Fassung, gerne sehe.

Dass der Einsatz dieser Fassung explitzit betont wird, beruht einfach auf Fairness gegenüber dem Leser uuuund weil ich hier mal eine Review gelesen habe, in der der Autor in eine Bredouille kam, da er die uncut beschrieb, ihren Ursprung für sein Eigentum aber nicht beschreiben wollte. Also auch eine Art Absicherung zur Klarheit.

Vielleich hat dir ja die Erläuterung ein wenig Aufschluss gegeben, wenn nicht, frage einfach nochmal nach :)

27.04.2021 16:03 Uhr - Cinema(rkus)
2x
User-Level von Cinema(rkus) 1
Erfahrungspunkte von Cinema(rkus) 28
Hi nochmals;

He, Thank you für Deine coole Rückantwort; manchmal, wenn man sich hier etwas kritischer mit einer Review auseinander setzt, kommen etwas andere Reaktionen. Möchte aber betonen, nur bei wenigen. Bin damit jedenfalls schon mal etwas reingefallen, wobei ich dachte, die damals von mir kontaktierten Forums-Mitglieder wären mit mir sehr gut bekannt. Na ja, rückblickend, vielleicht habe ich damals auch etwas überzogen ? Egal, jetzt zu Dir.

Mensch, Phyl, manchmal vergisst man einfach als "alter Film-Freak", dass es auch Kumpanen gibt, die erst - WAS ???????????? - Ende 2019 zum Filmfan geworden sind. Frage: was hast Du zuvor in Deinem Leben gemacht ?
He, nein, Spaß. Ich bin früher auch oft auf geschnittene Filme reingefallen, bei uns gab es damals diesbezüglich gaaaaaaaaaaaaaaaaaanz spärliche Informationen. Kennst Du das X-Rated-Filmmagazin ? Ich habe davon alle Ausgaben, anfangs, es war das Jahr 1993 lechzten wir nach den darin enthaltenen gedruckten Schnittberichten. Deshalb war das Magazin - Herausgeber war anfangs ein Andreas Bethmann, der auch Filme gedreht hat (noch dreht ??) - bei mir auch begehrt, obwohl es grammatikalisch und von der Rechtschreibung her oftmals "na ja" war. Aber Hauptsache, man wurde über "Schnitte" aufgeklärt.

Viele Jahre später in meinem Leben bemerkte ich im nachhinein, wie viele geschnittene Filme ich eigentlich damals gesehen hatte. Ohhhhh Mann, im nachhinein, fast blamabel, zum Teil sind sie mir gar nicht aufgefallen. Ich nehme aber an, dass lag auch daran, weil ich bei den "brutalen" Szenen oft die Decke über die Augen zog. hihiihihihi; ich habe eine 6 Jahre ältere Schwester, die die ab 18 Filme in einer Zeit ausleihen konnte, in der ich selbst erst 12 Jahre alt war. Jedenfalls "Mixed Emotions", die ich eben nochmals durchlebe, ausgelöst durch Deine Review und unserer Kommunikation.

Phyl, Mann, für den Umstand, dass Du erst Ende 2019 - ich kann`s noch nicht glauben - zum Filmfan geworden bist, hast Du mit Deinen 50 Reviews schon `ne stolze Leistung erreicht. Lass Dich auch nicht entmutigen, switche einfach mal in Frühwerke von aktuell versierten Schreibern, da wirst Du manches mal staunen. Ein heute sehr anerkannter Reviewer schrieb anfangs auch nur sehr, sehr wenige Zeilen; genau das, was man Dir immer wieder hier ankreidet.

So,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,war jedenfalls schön, mit Dir ein paar Zeilen zu wechseln.
Weiter viel Spaß bei Deinem - eigentlich - erst ziemlich neu entdeckten Hobby.
Gruß
C.M.

27.04.2021 20:27 Uhr - cecil b
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DB-Co-Admin
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Erfahrungspunkte von cecil b 6.649
Man lese meine Review von 2012? zu Halloween 2. ;) Da gab es auch noch keine Kommentar-Funktion.

Manchmal editiere oder lösche ich alte Reviews, und da bin ich nicht der Einzige.
Das Niveau ist schon seit langer Zeit ein anderes, und das sollte auch in etwa beibehalten werden. ;) Man lese und staune, was für talentierte Reviewer uns bescheren. :)

Aber Reviews können auch heute knapp und simpel sein, und sind deswegen auch nicht schlechter.

Diese Review finde ich wieder gut geschrieben, und der Text weiß zu gefallen. Aber etwas vermisse ich. Ein, zwei Sätze zur Inszenierung wären wirklich erfreulich. Die runden dann schnell das Bild ab, was man vom Film bekommt.

Der Inhalt, die Schauspieler, die Effekte und und und sind fast belanglos, wenn der Film schlecht inszeniert ist. Dazu muss ja nicht so detailliert einiges beschrieben werden, wie ich es seit Jahren oft mache. Ich, für meinen Teil, habe mich einfach irgendwann gefragt, warum ich eine bestimmte Szene toll fand. SHINING: Ein Kind fährt mit einem Dreirad durch Gänge in einem Hotel. An sich langweilig. Kubrik hat daraus ein Highlight gemacht.

Man muss ja nicht ins Detail gehen, aber einen Eindruck von der Inszenierung gehört an sich dazu.

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