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Friedhof der Kuscheltiere 2

(Originaltitel: Pet Sematary II)
Herstellungsland:USA (1992)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Horror
Alternativtitel:Cimitero Vivente 2
Friedhof der Kuscheltiere II
Pet Sematary Two
Simetierre 2
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,44 (79 Stimmen) Details
inhalt:
Nach dem Tod seiner Frau zieht der Tierarzt Chase Matthews mit seinem 13-jährigen Sohn Jeff nach Ludlow, um ein neues Leben anzufangen. Verfeindet mit den Jugendlichen aus der Nachbarschaft, verbündet sich Jeff mit einem anderen Außenseiter: Drew Gilbert. Drew lebt in ständiger Angst vor seinem brutalen Stiefvater Gus. Kaltblütig erschießt dieser Drews geliebten Hund. Um in zu retten, begraben die beiden Jungen den Hund auf dem indianischen Friedhof - ein Ort, der angeblich Tote zum Leben erweckt. Zu spät wird den Jungen klar, dass man manchmal einen toten Hund besser begraben lässt. Denn das Böse ist schon längst erwacht..."
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von themoviestar:

Nachdem Mary Lambert mit Friedhof der Kuscheltiere eine der überzeugendesten King Verfilmungen gelungen war und diese auch an den Kinokassen mit knapp 58 Millionen Dollar weltweitem Einspiel mehr als ordentlich abschnitt, war es nicht von ungefähr, dass Paramount Pictures bestrebt war, ziemlich schnell eine Fortsetzung nachzuschieben. Da Stephen King jedoch mit den Inhalten des zweiten Teils alles andere als einverstanden war, ließ er seinen Namen aus dem Titel kostenpflichtig entfernen, was in Anbetracht eines deutlichen Qualitätsabfalls zum als Klassiker geltenden Original nicht verwunderlich ist. Friedhof der Kuscheltiere 2 (1992) hat mit seinen handwerklich soliden Splatterszenen und dem etwas angehoberenen Härtegrad bestimmt auch seine Vorzüge, dass grottenschlechte Drehbuch und die daraus resultierenden konfusen Handlungen einiger Figuren hinterlassen aber einen mehr als faden Beigeschmack, so dass  der Film am Ende des Tages nur für anspruchslose Gorefettischisten attraktiv sein dürfte. Das amerikanische Kinopublikum anno 1992 jedenfalls strafte den 8 Millionen teuren Pet Sematary 2 mit einem enttäuschenden Erlös von 17 Millionen Dollar ab und auch die Kritiker zerrissen Lamberts zweiten Streich förmlich in der Luft.

Dabei ist die Schuld gar nicht mal bei Mary Lambert alleine zu suchen, ihre Regiearbeit weiß zumindest einigermaßen zu überzeugen und für die Fortführung der Geschichte hatte sie ganz andere Pläne wie Richard Outtens letzten Endes verfilmtes Skript. Eigentlich sollte die kleine Elli Creed, die einzige überlebende des ersten Teils, als zentraler Charakter etabliert werden, doch Paramount Pictures blockierte Lamberts Ausführungen, da sie sich von einem Teenager Mädchen als Schlüsselfigur wenig Profitmöglichkeiten versprachen. Stattdessen wurde der Plot mit männlichen Protagonisten völlig neu gesponnen und Edward Furlong, welcher dank seines Mitwerkens in Terminator 2 (1991) damals in aller Munde war, durfte seine erste große Hauptrolle in einem Kinofilm spielen.  Jeff (Edward Furlong) zieht nach dem  Tod seiner schauspielenden Mutter mit seinem Vater, dem Tierarzt Chase Matthews (Anthony Edwards) nach Ludlow, wo sich 3 Jahre zuvor die grausamen Ereignisse um den mystischen Tierfriedhof abspielten. Als "Snob" avanciert er zur Zielscheibe für Mobbing vom Schläger Clyde Parker (Jared Rushton) und seiner Jungengang, welche auch den übergewichtigen Drew Gilbert (Jason McGuire) terrorisiert. Während sich die Außenseiter anfreunden, tötet Drews grausamer Stiefvater Gus (Clancy Brown) dessen Hund Zowie und die Jungs begehen den Fehler, das Tier gemäß der Legende um die Auferstehnung der Toten auf der verdorbenen Seite des Tierfriedhofs zu beerdigen. Als der sonst liebenswerte Hund als reißende Bestie zurückkehrt, wird ihnen klar, dass der Tod manchmal besser ist...

Friedhof der Kuscheltiere 2 beginnt wie ein Paukenschlag, denn der tragische Setunfall von Jeffs Mum Renee (Darlanne Fluegel) ist wirkungsvoll und mitreißend inszeniert, während die  nachfolgende Vorstellung der neuen Charaktere etwas zu langatmig erfolgt, was zu spürbaren Handlungslängen führt. Das soziale Umfeld und die Beziehung der Jugendlichen untereinander bzw. zu ihren Eltern werden feinsäuberlich aufgedeckt und die Erzählungen von den grausamen Vorfällen um die Begräbnisse und die Auferstehungen der Untoten versuchen eine Brücke zur Vergangenheit zu schlagen. Interessant ist, dass Lamberts eigentliche Ideen bezüglich Elli in geheimnisvollen, lediglich erwähnten Geschichten weitergeführt werden, hier wollten man ihr wohl ein wenig entgegen kommen, da sie ihre Visionen ja nicht als Haupthandlung durchsetzen konnte. Trotzdem fehlt dem aktuellen Geschehen die Atmosphere, die Stephen Kings unerreichtes Original so einzigartig machte. Pet Sematary 1 hatte mit dem alten Jud (Fred Gwynne) einen hervorragenden Erzähler, der den Mythos des Tierfriedhofsgeheimnisses mit einer beängstigenden Intensität schilderte, während Jared Rushtons  Monolog eher einschläfernd als furchterregend wirkt.  Das kahle Feld des verbotenen Teils des Leichenackers versprüht weder Bedrohlichkeit, noch mystischen Flair, kein Vergleich zu den aus Steinen gepflasterten Symbolen und Indianergedenkstätten des Vorgängers. Die größte Verfehlung ist jedoch, dass die unheimlichen Kinderchor Klänge des Erstlings einem fürchterlichen, unpassenden Rocksoundtrack weichen mussten, was jedes ersehnte Unbehagen beim Publikum im Keim erstickt. 

Sobald der Vierbeiner begraben ist und wiederkehrt, werden die Zügel angezogen und Friedhof der Kuscheltiere 2 offenbart sein wahres Gesicht. Die Marschrichtung von Mary Lambert ist unmissverständlich: Mehr Gewalt, Blut und Splatter müssen den Zuschauer bei Laune halten, was sofern dieser sein Gehirn ausschaltet, auch funktioniert. Die Effekte können sich in Relation zum Budget wirklich sehen lassen und auch die Vielfalt der Brutalitäten sowie der an den Tag gelegte Härtegrad sollten zumindest die Freunde von kommerziellen Goreritäten etwas zufrieden stellen. Der Kehlenbiss des wütenden Zombieköters ist nicht von schlechten Eltern, während die Gesichtsrasur am laufenden Motorrad Zartbesaitete zum Wegsehen animieren dürfte und der Bodycount im Quervergleich mit Friedhof der Kuscheltiere 1 exponentiell auf 11 Opfer angestiegen ist. Auch die Kämpfe zwischen Mensch und Zombie sind deutlich rabiater ausgefallen, so ebnet sich ein Bohrer den blutigen Weg in eine Schulter und ein  Untoter wird mit einem Kinnschuss aus nächster Nähe liquidiert. Leider sind so manche stattgefundenen R-Rating Zensuren zu offensichtlich um nicht bemerkt zu werden, vor allem wenn abrupt abgeblendet wird, was sich  an ein paar verzeinzelten, unüberhörbaren Tonsprüngen mehr als bemerkbar macht.

Zum wahren Gesicht von Friedhof der Kuscheltiere 2 gehören aber auch die teilweise grotesken Wendungen und Widersprüche, was dem Film trotz aller Brutalität die Ernsthaftigkeit entzieht und ihn streckenweise unfreiwillig komisch erscheinen lässt. Das fängt mit der Entführung des Kätzchens an, welches wie von Geisterhand auf einmal im Käfig in Mitten des Tierfriedhofs sitzt, obwohl der Entführer das Areal nicht betreten hat und hört mit den  abstrusen Handlungen von Gus auf, der als Untoter mit einer an den Haaren herbei gezogenen Begründung die Leiche von Chase Matthews Frau zwecks Wiederbelebung ausgräbt oder Jeff ohne jede nachvollziehbare Motivation verschont und dessen Peiniger hinrichtet, um ihn dann aber zu begraben, damit er zurück kommen kann. Noch merkwürdiger ist das komplette Finale, in dem Furlong wie in Trance seine Mutter wieder erwartet und diese in den Flammen zum schmilzen beginnt, während die komplette Szenerie einer nicht mehr ernst zu nehmenden Zombieparty gleicht. Die eklatanten Defizite im Drehbuch und in der Figurenzeichnung stinken gewaltig zum Himmel und sorgen vehement dafür, dass der Großteil der Fachleute Friedhof der Kuscheltiere 2 als überflüssig erachtet, was ich ihnen in diesem Fall nicht einmal sonderlich verübeln kann.

Edward Furlongs Darbietung wirkt in den ersten zwei Dritteln uninspiriert und gelangweilt, ehe er im Finale gezwungener Maßen Emotionen zeigen soll, was mit seinem aufgesetzten Grinsen und seiner grenzdebilen Mimik gründlich in die Hose geht. Auch Anthony Edwards (Top Gun; Der Klient; Emergency Room) hat schon mal bessere Leistungen abgeliefert, seine Interpretation des besorgten Vaters konnte mich nur bedingt abholen, außerdem hinterlässt er im Kampf mit Gus sowie im Showdown einen kläglichen Eindruck. Richtig schüchtern und aufgeregt bei den Dreharbeiten war laut eigenen Erzählungen Jason McGuire, welcher den jungen Drew Gilbert verkörpert, da es für ihn die erste Rolle in einem professionellen Film war. Davor trat er nur im Grundschultheater auf, mit diesem Hintergrund lässt sich dann auch sein etwas unbeholfenes Schauspiel in Friedhof der Kuscheltiere 2 besser erklären und verstehen. Alle weiteren Darsteller agieren bestenfalls mittelprächtig, die einzig richtig gute Performance gelingt Clancy Brown (Highlander; Die Verurteilten; Starship Troopers) als Sheriff, Stiefvater und durchgeknallter Zombie, er kann mit seinem egozentrisch besessenen Minenspiel punkten, obwohl auch er von seiner überzogenen Charakterdefinition ins Lächerliche gezogen wird.

Und die Moral von der Geschicht? Ein herrlich verrückter Clancy Brown, der erhöhte Blutzoll und ein paar, für Mainstream Kino Verhältnisse derbe Splatter Effekte reichen einfach nicht aus, um eine insgesamt brauchbare Fortsetzung zu generieren, bzw. das schreckliche Drehbuch und die wirren Handlungssegmente zu egalisieren. Edward Furlong lässt sein ansprechendes Debut aus Terminator 2 - Tag der Abrechnung wie eine Eintagsfliege aussehen und Mary Lambert konzentriert sich zu sehr auf beeindruckende Effekte, anstatt auf eine durchgehende Spannungskurve zu achten, was Friedhof der Kuscheltiere 2 auch als alleinstehenden Horror Schocker deutlich kritisierbare Mängel beschert.  Wie beschreibt es Clancy Brown in der Bohrerszene so schön ? " No brain - no pain" Oder auf Deutsch: "Kein Gehirn - Keine Schmerzen" was bezogen auf eine Pet Sematary 2 Sichtung auch wie die Faust aufs Auge passt. MovieStar Wertung 4 von 10 Punkte.

4/10
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Kommentare

13.01.2021 13:06 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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Also ehrlich gesagt, schätze ich den Film besser als eine Vier, aber wer geht schon nach bewertungen^^^^deine Reviews sind immer eine 10 für mich

13.01.2021 13:49 Uhr - sonyericssohn
1x
Moderator
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Also von den Bewertungen hier ist ja alles dabei. Von schrottig bis genial... Ich selbst hab den noch nicht gesehen, vielleicht auch weil ich den Vorgänger eher als okay einstufe. Und deine vier Punkte machen das Ganze ned sonderlich besser 🤪

13.01.2021 19:26 Uhr - Mucki1979
2x
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Ich habe auch eine Weile überlegt, ob ich mit 4/10 mitgehe, da mir das gute Stück vor über 20 Jahren aufgrund des Härtegrades sehr zugesagt hatte.

Heute gehe ich mit. Der hier vorliegende Nachfolger wirft leider alles weg, wofür der erste Teil steht. Das sich Clancy Brown hierfür hergegeben hat....

Insoweit tadelloses Review!

13.01.2021 20:50 Uhr - Intofilms
2x
Durchaus schlüssig, Movie. Ich mag den nämlich auch überhaupt nicht. Ganz spontan würde ich sagen, eine der schlechtesten Fortsetzungen, die ich kenne. Ich war regelrecht fassungslos.
;)

13.01.2021 21:02 Uhr - Mucki1979
1x
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So ist es Intofilms. Wo Mary Lambert's Mut zu drastischen Szenen in Verbindung mit mutigen Storyansätzen den Erstling im Gedächtnis behalten lässt, ist eine unausgegorene Story, welche allenfalls als "Verpackung" des Gekröses dient, aus meiner Sicht einfach zu wenig.

Als Teenie haben mich die solide ausgeführten Gore-Effekte durchaus gut bedient, heute ist mir das dann einfach zu wenig!

MfG

13.01.2021 22:38 Uhr - Intofilms
1x
@Mucki
Sag‘ ich doch, ein Fiasko! ;)

13.01.2021 22:48 Uhr - Mucki1979
1x
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Nun gut, "Fiasko" ist relativ.... :-)

Anthony Edwards, Clancy Brown und "Sternschnuppe" Edward Furlong heben die Chose zumindest über das Maß der Belanglosigkeit, oder?

Ich nehme an, bei der Fortsetzung ging es mehr um das Melken der Cash Cow, als um Qualität. Die Neunziger eben...

13.01.2021 23:03 Uhr - Intofilms
1x
@Mucki
Angesichts des großartigen 1. Teils muss ich leider zu solchen Worten greifen. Sorry. ;)

13.01.2021 23:14 Uhr - Mucki1979
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Hinsichtlich des ersten Teils, sind wir jedenfalls bei einander! ;-)

13.01.2021 23:37 Uhr - Intofilms
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Ja, das sind wir. Hmm, „Fiasko“ ist vielleicht doch etwas stark... Aber nein, ich bleibe dabei. 😬

13.01.2021 23:47 Uhr - Thrax
2x
Gehe durchaus mit der Bewertung mit.
Der erste ist um Längen besser und diesen hier schaue ich tatsächlich nur für den kleinen Splatterhunger zwischendurch.

14.01.2021 12:16 Uhr - TheMovieStar
3x
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@ Ghost: Vielen lieben Dank fürs Lesen, für deine Meinung und dein Lob, freut mich wenn du den Film ein wenig besser einstufen würdest wie ich.

@Sony: Danke auch dir fürs Lesen und deine Rückmeldung. Schau ihn dir an und bilde dir deine eigene Meinung vielleicht gefällt er dir ja besser. Ich denke, eine Bewertung zwischen 4 und 7 Punkte ist realistisch, kommt halt immer drauf an wie jeder persönlich die unbestreitbaren Schwächen und die Vorzüge wichtet. Die zahlreichen 1er Bewertungen hat der Film nicht verdient, ebenso wie die 10er Bewertungen. Wenn ich ein Review schreibe, beurteile ich alle Stärken und Schwächen und versuche danach eine gerechte Punktezahl zu vergeben. Bei FDK 2 haben die Kritikpunkte gegenüber den Stärken leicht überwogen, weswegen eine 5 nicht mehr für mich tragbar war.

@ Mucky1979: Schön mal wieder von dir zu lesen, danke auch dir für deine Rückmeldung und dein Lob. Freut mich wenn wir den Film ähnlich bewerten!

@ Intofilms: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob, hat mich sehr gefreut.

@ Thrax: Danke auch dir fürs Lesen und dein Feedback. Schön wenn wir den Film ähnlich bewerten.

14.01.2021 19:25 Uhr - cecil b
1x
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 18
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Super-Review!!!!!!! Arme Mary. :(

"die einzig richtig gute Performance gelingt Clancy Brown (Highlander; Die Verurteilten; Starship Troopers) als Sheriff, Stiefvater und durchgeknallter Zombie, er kann mit seinem egozentrisch besessenen Minenspiel punkten, obwohl auch er von seiner überzogenen Charakterdefinition ins Lächerliche gezogen wird."

Hihi, passt sehr gut. :)

15.01.2021 00:40 Uhr - TheMovieStar
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@ Cecil: Danke auch dir fürs Lesen und dein Lob. Ja der Satz trifft es wirklich gut, Brown überzeugt mit seiner Darbietung und seinem Minenspiel, trotzdem übertreibt sein Charakter in einigen Szenen das es lächerlich wirkt z.B. wenn er am Tisch sitzt und isst etc...

16.01.2021 18:29 Uhr - Thodde
PET SEMATARY 2 ist ein Film, bei dem ich jedes Mal nach ein paar Jahren irgendwie vergessen habe, wie abgrundtiefen scheiße er ist, nur um dann bei der nächsten Sichtung unmissverständlich wieder daran erinnert zu werden. Von mir kriegt der maximal 2 von 10 für den Ramones-Song im Abspann. Ansonsten tut der weh wie eine schiefgegangene Wurzelbehandlung.
Das Review ist allerdings super geschrieben und begründet.

16.01.2021 21:52 Uhr - Roadie
User-Level von Roadie 1
Erfahrungspunkte von Roadie 25
Was diesen Film einfach das Genick bricht, sind die unsympathischen Charaktere.
Furlong's Minenspiel und seine Handlungen veranlassen einem eher, dass ihn doch das zeitliche segnet.😉 Sein "Vater " ist auch nicht gerade sympathischer mit dem man irgendwie mitfiebert und der dicke Nachbarsjunge auch nicht wirklich (was vielleicht wirklich an dessen schauspielerischen Leistungen aufgrund unerfahrenheit liegt).

War dies doch in Teil 1 noch das grosse Plus. Eine Ellie Creed die um ihre Katze trauert und das ganze unheil kommen sieht.
Victor Pascow der versucht das Unheil an zu wenden. Der kauzige Nachbar Jud oder sogar Mutter Rachel der man durch das, was sie in der Kindheit durch machen musste mit "Zelda" Mitleid empfindet.
Allesamt (mal mehr, mal etwas weniger) Sympathieträger, denen man wohlgesonnen ist.
im Gegensatz zu dem was da in Teil 2 dabei ist.

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