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Jurassic World: Das gefallene Königreich

(Originaltitel: Jurassic World: Fallen Kingdom)
Herstellungsland:USA, Spanien (2018)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Horror, Fantasy,
Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,64 (30 Stimmen) Details
inhalt:
Drei Jahre sind vergangen, seit der Themenpark Jurassic World samt Luxus-Resort von gefährlichen Dinosauriern zerstört wurde. Seit die Menschen von der Isla Nublar fliehen mussten, behaupten sich nun die übrig gebliebenen Saurier als unangefochtene Herrscher des Dschungels. Doch als der inaktiv geglaubte Vulkan der Insel anfängt zu brodeln, müssen Owen (Chris Pratt) und Claire (Bryce Dallas Howard) zurückkehren, um die letzten Dinosaurier vor dem Aussterben zu bewahren. Die Rettungsaktion erweist sich als gefährlicher als gedacht, da es auf dem von Beben erschütterten Terrain der Insel bereits bei ihrer Ankunft Lava regnet. Während Owen verzweifelt versucht, seinen Raptor Blue zu retten, kommen die übrigen Expeditionsmitglieder einer Verschwörung auf die Spur, durch die die Erde in den lebensfeindlichen Zustand der Urzeit zurückkatapultiert werden könnte.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von phyliinx:

Juan Bayona hat sich Colin Trevorrow geschnappt und zusammen mit diesem ein neues Abenteuer für Chris Pratt sowie Bryce Dallas Howard erschaffen.
Es hört auf den Namen „Jurassic World 2 : Fallen Kingdom“ (2018), orientiert sich an „Jurassic Park 2“ und ist an sich ein ziemlich mitreißender Popkorn-Film, wie Leute meinesgleichen sich ihn nicht besser vorstellen könnten.

Wenn eine ganze Insel explodiert und Dinos dabei an der Seite von Menschen um ihr Leben rennen, dann ist das schon ziemlich geil und da sich diese Ereignisse auch noch binnen der ersten Stunde des Streifens zutragen, kann man hier von einem wirklich brachialen Einstieg sprechen, der Münder im Kino bestimmt hat offen stehen lassen.
Dass daraufhin ein eher ruhigerer Part mit dem üblichen „Menschen machen Profit aus Dinos“-Gedöns  der leider nicht besonders innovativ, sondern doch schon recht linear präsentiert wird, folgen muss, zieht diese anfängliche Euphorie etwas runter.
Doch die Stimmung geht wieder hoch, sobald der Showdown mit dem Indoraptor sich in den feuchten Traum eines jeden Videospielfans verwandelt, der gern mal eine Verfilmung von „Dino Crisis“ gesehen hätte.
Dieser Film ist in seinem dritten Akt mehr Resident Evil als die Filme von Mr. Anderson.
Was mir nicht gefällt, ist ein etwas eingeworfen wirkender, doch sehr experimenteller Twist, der allgemein für Kritik unter Fans und, naja, fachmännischen Rezensenten gesorgt hat, weswegen ich hoffe, dass sich „Dominion“ im nächsten Jahr diesbezüglich wieder ein wenig normalisiert, aber ansonsten kann ich der Struktur des Storyverlaufes genauso viel abgewinnen, wie jener des direkten Vorgängers, was bedeutet, dass ich behaupten darf, durch das Werk sehr glücklich gemacht worden zu sein.

Das liegt aber auch an Pratt und Dallas.
Während Nebenfiguren wieder eher „Nebenfiguren“ sind und selbst die Bösewichte dieses Mal einem sekundären Fiesling nicht das Wasser reichen können, bringt das Duo, dem auf semi-intelligenten Reddit-Subs wie r/movies eine fehlende Chemie attestiert wird, ein liebenswürdiges Zusammenspiel auf den Bildschirm, das sich perfekt in den Charme des riesigen Franchises einreiht.
Sie sind Hauptfiguren, mit denen ich gerne auf diese magischen und recht überdrehten Abenteuer gehe, da braucht es keine ultratiefe Charakteranalyse des Grauens of Doom, vorallem nicht bei einem Film, in dem es um wandelnde Dinosauerier geht.

Alles in allem kann ich JWFK also nur eine Schauempfehlung aussprechen.
Vorfreude und Neugier auf Teil 3 sind geweckt.
Ich hoffe, sie zwingen diesem nicht eine andere Formel auf, weil es hier jetzt mal einen negativen Rotten Potatoes-Score gab, der eh weniger aussagt als die Meinung eines/einer Fünfjährigen.

Danke an alle Beteiligten, ich habe diesen Film sehr genossen und behalte ihn, wenn auch mit ein paar Abstrichen, in weitesgehend guter Erinnerung.

8/10
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Kommentare

12.01.2021 16:40 Uhr - cecil b
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Danke für die Review!

Die finde ich auch ganz gut.

Aber, ich fürchte, ich bin nicht ganz up to date, am manchen Stellen komme ich nicht ganz mit: "das Duo, dem auf semi-intelligenten Reddit-Subs wie r/movies eine fehlende Chemie attestiert wird," ..."da braucht es keine ultratiefe Charakteranalyse des Grauens of Doom".

Klar, in so einem Film müssen die Figuren nicht besonders interessant sein, aber bei manchen Ausdrücken komme ich wie erwähnt nicht ganz mit. ;)

12.01.2021 16:47 Uhr - Phyliinx
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12.01.2021 16:40 Uhr schrieb cecil b
Danke für die Review!

Die finde ich auch ganz gut.

Aber, ich fürchte, ich bin nicht ganz up to date, am manchen Stellen komme ich nicht ganz mit: "das Duo, dem auf semi-intelligenten Reddit-Subs wie r/movies eine fehlende Chemie attestiert wird," ..."da braucht es keine ultratiefe Charakteranalyse des Grauens of Doom".

Klar, in so einem Film müssen die Figuren nicht besonders interessant sein, aber bei manchen Ausdrücken komme ich wie erwähnt nicht ganz mit. ;)


Kein Problem. Ich habe einfach ein bisschen die Nase voll von manchen Internetportalen die, im mehrheitlichen Gegensatz zu diesem hier, selbst bei solchen Filmen versuchen, eine Charakterstudie aufzustellen, zu dem Ergbnis kommen, dass die Charaktere in ihrer Komplexität keinen Tarantino-Jünger darstellen und den Film deswegen reißerisch kritisieren.

Jurassic Park + World waren für mich schon immer richtig gut gemachte Funfilme mit anstänig ausgearbeiteten Setups, die dann auch einen ganzen Film lang funktionieren.
Zwar gibt es Wiederholungen, aber man endet längst nicht bei Terminator.

12.01.2021 17:17 Uhr - cecil b
2x
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Die Komplexität an falschen Stellen zu suchen, und dann vorzuwerfen, dass z. B. Jason Vorhees ja nur eines im Sinn hat, ist wirklich nicht sinnvoll. ;)

Es sind mehr diese Ausdrücke alla "semi-intelligenten Reddit-Subs wie r/movies " bei denen ich nicht ganz mit komme. Ich weiß nicht was Reddit-Subs sind. :(

12.01.2021 17:52 Uhr - Phyliinx
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12.01.2021 17:17 Uhr schrieb cecil b
Die Komplexität an falschen Stellen zu suchen, und dann vorzuwerfen, dass z. B. Jason Vorhees ja nur eines im Sinn hat, ist wirklich nicht sinnvoll. ;)

Es sind mehr diese Ausdrücke alla "semi-intelligenten Reddit-Subs wie r/movies " bei denen ich nicht ganz mit komme. Ich weiß nicht was Reddit-Subs sind. :(


Es gibt die Seite "Reddit".
"Reddit" ist ein Forum für viele Unterforen, sogenannte "Sub-Reddits" oder "Reddit-Subs".
Es gibt zum Beispiel den Subreddit "Movies", in dem Filme allgemein (sehr kritisch) besprochen und (über-)analysiert werden.
Es gibt das Forum "Star Wars", in dem sich über Star Wars-Dinge unterhalten wird.
Es gibt das Forum "Jurassic Park", das everything JP/JW abhandelt.

Viele Foren behandeln allerdings auch Real Life Dinge.
Bei "Ask Reddit", "NoStupidQuestions" oder "ToAfraidToAsk" stellen Nutzer anderen Nutzern fragen, ein qualitativ relativ hochwertiges Gutefrage.net also.

Manche Subreddits sind sogar kleine Zweigreddits von anderen Subreddits.
Wer sich im Subreddit zu "Star Wars" nicht willkommen fühlt, weil da die Prequels und Sequels nicht allzu willkommen sind, der kann sich zum Beispiel bei "Star Wars Cantina" umschauen, wo sich Leute treffen, die wirklich everything Star Wars gut finden und wenn überhaupt nur sehr konstruktive Kritik äußern.

Allen Subreddits kann man joinen, wie bei dem kostenlosen YouTube-Abo, um stets neuen Content aus erster Hand anschauen zu können.
Videos, Bilder, Texte, Links, Memes-jede Richtung ist möglich.

Vielleicht hat die kleine Ausführung etwas geholfen :)

12.01.2021 20:16 Uhr - cecil b
3x
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Danke für die ausführliche Ausführung!

Da arbeite ich mich jetzt nicht tief in die Materie, aber jetzt weiß ich mehr.

Klar, kann überanalysiert werden. In der Doku Room 237 über Kubriks Shining wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen wollte, als über die Bedeutung von Suppendosen im Hintergrund gesprochen wurde.

Ich selbst analysiere gerne mal, und bei manchen Filmen bietet sich das an. Die Interpretation sollte ja nur schlüssig sein, und Kunst funktioniert auch darüber.
Bei Suppendosen hört es bei mir aber auf, und nicht jeder Film will in die Tiefe gehen, wenn z. B. Saurier im Mittelpunkt stehen. ;)

Ich denke nur, dass es nicht zur Regel werden sollte, Wörter zu verwenden, die auch für Filmfans oder im allgemeinen nicht geläufig sind. Und: Infos über andere Seiten, die nicht durch Links mit Schnittberichte verbunden sind, gehören eigentlich auch nicht in Reviews.

Fürs nächste Mal. ;)

Ansonsten viel Spaß weiterhin und vielen Dank für die Reviews! :)

13.01.2021 11:52 Uhr - Phyliinx
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12.01.2021 20:16 Uhr schrieb cecil b
Danke für die ausführliche Ausführung!

Da arbeite ich mich jetzt nicht tief in die Materie, aber jetzt weiß ich mehr.

Klar, kann überanalysiert werden. In der Doku Room 237 über Kubriks Shining wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen wollte, als über die Bedeutung von Suppendosen im Hintergrund gesprochen wurde.

Ich selbst analysiere gerne mal, und bei manchen Filmen bietet sich das an. Die Interpretation sollte ja nur schlüssig sein, und Kunst funktioniert auch darüber.
Bei Suppendosen hört es bei mir aber auf, und nicht jeder Film will in die Tiefe gehen, wenn z. B. Saurier im Mittelpunkt stehen. ;)

Ich denke nur, dass es nicht zur Regel werden sollte, Wörter zu verwenden, die auch für Filmfans oder im allgemeinen nicht geläufig sind. Und: Infos über andere Seiten, die nicht durch Links mit Schnittberichte verbunden sind, gehören eigentlich auch nicht in Reviews.

Fürs nächste Mal. ;)

Ansonsten viel Spaß weiterhin und vielen Dank für die Reviews! :)


Theoretisch überarbeite ich solche Sachen, aber diese Review ist beim Schreiben so geflowed, sie kommt so von Herzen, dass ich es hier einfach mal lasse und deine Tipps trotzdem dankend annehme :D

13.01.2021 19:01 Uhr - cecil b
DB-Co-Admin
User-Level von cecil b 18
Erfahrungspunkte von cecil b 6.268
Ich schrieb ja, beim nächsten Mal. ;)

Zudem habe ich hier ja vermerkt, was Sache ist.

13.01.2021 23:46 Uhr - Thrax
Wobei ich sagen würde die Chemie von zwei Darstellern ist weniger auf die schauspielerische Leistung zurückzuführen als mehr das sie einfach nicht harmonieren.

Beide können trotzdem eine gute Leistung bringen, aber irgendwie kommt nichts rüber und es passt nicht.

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