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Percht

Herstellungsland:Österreich (2018)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Mystery, Kurzfilm
Bewertung unserer Besucher:
Note: - (0 Stimmen) Details
inhalt:
Die weihnachtlich, heidnische Tradition des Voralpenlandes der glockenbehangenen Perchten, welche mit ihren teuflisch aussehend, gehörnten Holzfratzen das Böse und Dämonen zu vertreiben suchen sind Ausgangspunkt der Story. Dabei gesellt sich eine mysteriös wirkende Gruppe in ein Gasthaus und beginnt ein junges Liebespaar, (Sebastian von Malfèr als Klaus und Elisabeth Wabitsch als Trixie) zu behelligen. Aus anfänglichem Spaß wird bitter kalter Ernst.
eine kritik von ghostfacelooker:

In diesen seltsam beschaulichen Momenten dieses Kurzfilms, unseres Nachbarlandes, welches vom deutsch-französischen Filmemacher, Béla Baptiste inszeniert wurde, welcher auch eine 2009 erschienene Adaption des Grimmschen-Märchens Der Teufel mit den drei goldenen Haaren schuf, zeugt nicht nur vom Geist europäischer Filmkunst, sondern könnte auch als Synonym für so einige Sprichwörter wie wer anderen eine Grube gräbt, Dummheit und Stolz wachsen auf dem selben Holz, oder aus Spiel wurde Ernst dienen, denn vieles darin würde als sinnbildliche Analogie für Aktion Reaktion dienen.

Von meiner Inhaltsangabe ausgehend kann man sagen, daß die Darsteller für die Zeit derer ihnen zur Verfügung steht, zumindest insofern Sympathie und Antipathie erzeugen können, als daß man sich nicht nur auf deren Seite stellen, sondern auch die Situation kaum belächeln mag, denn daß kurze tyrannisieren, birgt eine gewiße surreal wirkende Düsternis, welche sich gegen Ende fulminant zu rächen versteht.

Vorteil dieses Kurzfilms ist, daß der Regisseur und Drehbuchautor, hier mit wenig Dialogen eine eindringliche Bildsprache zu schaffen versteht, in der ihre Figuren einfach nur mehr oder minder schmucke Garnitur zum Gesamtbild der Geschichte sind.

Baptiste, scheint sich ähnlich wie bekanntere Größen seines Metiers ebenso gern mit einem „Stammcast“ zu umgeben, hat er doch mit Georg Duffek in der Rolle des Gastwirts, nicht nur einen real existierenden „Gastronom“ welcher bis 2016 am „Schwedenmarkt“ Wiens einen Stand etablieren konnte, sondern auch Lilian Keblow, in der Rolle der TV Reporterin, in seinem 2019 erschienen Kurzfilm Pale As Ale erneut als Figuren engagiert.

Wer also einen, mit einer zynischer Moral als makaberen Schlußpointe gewürzten Kurzfilm sehen will, macht mit diesem viertelstündigem Werk nicht viel falsch. Ich für meinen Teil werde den Kurzfilmer im blutgetränkten Äuglein behalten.

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