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Pokémon: Meisterdetektiv Pikachu

Originaltitel: Pokémon: Detective Pikachu

Herstellungsland:USA, Japan (2019)
Standard-Freigabe:FSK 6
Genre:Abenteuer, Animation, Fantasy,
Kinderfilm, Komödie, Science-Fiction,
Mystery
Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,77 (13 Stimmen) Details
inhalt:
Als der Top-Privatdetektiv Harry Goodman auf mysteriöse Art verschwindet, macht sich sein 21 Jahre alter Sohn Tim auf um herauszufinden, was geschah. Unterstützt wird er von Harrys früherem Pokémon-Partner Pikachu: einem wahnsinnig komischen, frotzelnden, liebenswerten Super-Spürhund, der sich selber nicht versteht. Als sie erkennen, dass sie auf eine einzigartige Art und Weise miteinander kommunizieren können, schließen sich Tim und Pikachu zusammen und begeben sich auf ein packendes Abenteuer, um die geheimnisvollen Machenschaften zu entwirren. Auf der Jagd nach Hinweisen in den neonbeleuchteten Straßen von Ryme City – einer wuchernden, modernen Metropole, in der Menschen und Pokémon Seite an Seite in einer hyperrealistischen Live-Action-Welt leben – treffen sie auf diverse Pokémon und decken eine schockierende Verschwörung auf, die die friedliche Koexistenz beenden könnte und das gesamte Pokémon-Universum in Gefahr bringt.
eine kritik von ghostfacelooker:

Für mich, der mit den Pokémon und seinen „Auswüchsen“ aufgrund damaliger Volljährigkeit bereits nicht mehr viel anfangen konnte, rangiert dieser Film als Vergleich neben zwei Filmen, welche mich wesentlich mehr beeinflussen konnten.

Dies wäre mein All Time Favorit und allererstes Review auf dieser Seite namens Howard the Duck, welcher unverständlicherweise gescholten und meiner Meinung in seiner humoresken Art mißverstanden ist und der zwei Jahre später entstandene Falsches Spiel mit Roger Rabbit.

Diese beiden Klassiker führe ich jedoch nur als „Referenz“ für diesen Film, weil sie eine Sache meiner Meinung nach (was ich eigentlich nicht schreiben müsste, da ein Review von mir verständlicherweise immer meine Meinung auszudrücken sucht und diese vertritt), nämlich den Hauptcharakter und Dreh und Angelpunkt des Films, welcher in diesem Fall der wirklich knuddelig anzusehende und mit Koffeinsucht geschwängert, ausgestattetem von der Trickversion nun in 3D zu bewundernde Pikachu ist.

Und wäre dieser nicht noch mit sarkastischem Wortwitz versehen, sondern wie alle seiner Art nur immer als Antwort seinen eigenen Namen vor sich hin plappernd gelbe „Flauschknugel“, wäre ich bestimmt nicht geneigt gewesen, diesem Werk tatsächlich weitere Aufmerksamkeit schenken zu wollen, doch da man ihn zusätzlich als eine Art Sherlock Holmes seiner Gattung durch diese knapp einhundertundvier Minuten recherchieren und analysieren lässt, während man sehr viel Szenen und Wortwitz um ihn sowie ihn ihn packt, versteht er es doch auf gewisse Art zu unterhalten.

Natürlich wird er bei mir nie jenen Stellen und Wiederholungswert oben genannter Werke erhalten, aber immerhin muß ich zugeben, daß allein die erdachte Story und somit verbundenes visuelles Endprodukt zumindest bis zu dieser seltsamen „morphenden“ Natursequenz im Film zu unterhalten versteht.

Die in sich verwobene und titelgebende Detektivgeschichte, wurde mit soviel liebe zum Detail dieses Universums versehen, welche geneigte Leser auch gern dem Review des von mir geschätzten Kollegen, Herrn Kaiser Soze entnehmen können, der mehr Herzblut in dessen Ausführung steckt.

Mir geht es darum, den Kern dessen zu loben, da die Handlung wirklich Spannung zu erzeugen versteht und durch die ebenfalls im Original wie im deutschen vertretene Synchron/Stimme von Ryan Reynolds mit dessen Wortwitz nicht selten an dessen sarkastischen Deadpool erinnert.

Dies unterstreicht neben einem emotional leicht am Wahnsinn schrammend, überfordert wirkenden Enton-Pokemon und einer total witzigen Pantomimen Hommage eines Pantimons, bei welcher man die stets beliebte „guter Cop, böser Cop Nummer“ einflocht, wirklich alle für mich als mit immerwährendem Hang zum Trick und Animationsfilm und sich stets als Disney-Sympathisant outender Erwachsener, aber auch gänzlich alle positiv zu nennenden Aspekte des Films.

Der mir ebenso wie meinem Kollegen absolut unsympathisch wirkend, menschliche Hauptdarsteller Justice Smith nervt ähnlich wie die Analogie mit jenem Gangsterfilm im Film, welcher schon bei bei „Kevin - Alleine in zu Haus“ als Pizzaboten Gag herhalten musste um den Bengel als toughen Rabauken anklingen zu lassen.

Smith in seiner Figur als Teenager und Protagonist, lässt mich, wäre er nicht Mittel zum Zweck die humoresken Stellen des gelb kuscheligen „Elektroballs“ zu forcieren gänzlich kalt, denn er stapft genau wie (ich zusehend) durch diese Welt, die ihm eigentlich nichts sagt und bringt mit seiner Naivität auch diese kaum näher.

Damit er nicht gänzlich verblaßt, stellt man ihm mit Kathryn Newton, als Lucy Stevens, eine Pseudo April O´Neil der Menschenwelt an die Seite, welche aber genauso nervend und überflüssig als Möchtegern-Reporterin scheint, wie es ihre animierte Vorgängerin bei den Pizza verschlingenden Schildkröten, inklusive der mit Namen großer Maler ausgestatteten „Helden“ für mich damals war.

Da der Fokus meiner Meinung nach jedoch auf der bis zum Ende (oder zumindest der Natur-Morphszene) hin gut gemachten Kriminalgeschichte liegt,- und viele den Film, wenn überhaupt wie ich nur nur einmalig sichten werden-, kann man dies genauso verschmerzen wie die totale Fehlbesetzung von Ken Watanabe oder Bill Nighy, welche beide in ihren jeweiligen Rollen so wichtig wirken, wie besagter Fruchtzwerg wertvoll, aber Letzterer immerhin noch in einem an den von Jack Nicholson als Ur-Joker erinnernden Showdown die Geschichte rund um dieses Mewtu-Pokemon abschließen darf.

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Kommentare

17.01.2021 15:39 Uhr - Kaiser Soze
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Guten Tag und vielen Dank fürs Lob! Das kann ich nur zurück geben, Dein Text ist ebenfalls sehr gut geschrieben und mit interessanten Infos, Vergleichen und Ausführungen versehen. Besonders Deine Verweise auf andere Werke, Personen und Co gefallen mir sehrt gut!

Ja, unsere Reviews unterscheiden sich in der Tat sehr und es ist wirklich aufschlussreich einen solchen Vergleich zu haben, denn ob man etwas mit Pokemon anfangen kann bzw. altersbedingt dies früher gesammelt (Karten), gespielt (Nintendo) und geschaut (Serien / Filme) hat, macht natürlich einen Riesenunterschied bei der Bewertung und Einordnung aus; Stichwort: Erwartungshaltung.


PS:
Falsches Spiel mit Roger Rabbit zählt übrigens auch zu meinen Lieblingsfilmen dieser Art!

17.01.2021 16:14 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 19
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 7.266
17.01.2021 15:39 Uhr schrieb Kaiser Soze
Guten Tag und vielen Dank fürs Lob! Das kann ich nur zurück geben, Dein Text ist ebenfalls sehr gut geschrieben und mit interessanten Infos, Vergleichen und Ausführungen versehen. Besonders Deine Verweise auf andere Werke, Personen und Co gefallen mir sehrt gut!

Ja, unsere Reviews unterscheiden sich in der Tat sehr und es ist wirklich aufschlussreich einen solchen Vergleich zu haben, denn ob man etwas mit Pokemon anfangen kann bzw. altersbedingt dies früher gesammelt (Karten), gespielt (Nintendo) und geschaut (Serien / Filme) hat, macht natürlich einen Riesenunterschied bei der Bewertung und Einordnung aus; Stichwort: Erwartungshaltung.


PS:
Falsches Spiel mit Roger Rabbit zählt übrigens auch zu meinen Lieblingsfilmen dieser Art!


Ja ähnlich wird es mir bei der neuen Masters of the Universe Verfilmung gehen. Die erste mit Dolph sah ich damals als Achtjähriger (glaub ich zumindest, aber jedenfalls) im Kino und dann auf VHS mehrmals aber so richtig ähnlich fand ich den nie, obwohl es schon toll war die Figuren mit denen man täglich spielte mal nicht im Trickfilm/Serie zu sehen. Wobei die Serie deutlich besser war, bis auf die manchmal verklärte und im Kontext mit Monster und (Dämonen) seltsame Moralk am Ende.

17.01.2021 22:48 Uhr - jrtripper
ich muss schon sagen, das zeugt von stärke sich das anzuschauen.
ich habe es versucht, aber nach kurzer zeit abgebrochen.
aber wie immer eine schöne arbeit von dir.

und, jetzt weiß ich, was ich gleich nochmal schauen werde, howard.

17.01.2021 23:27 Uhr - Ghostfacelooker
User-Level von Ghostfacelooker 19
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 7.266
17.01.2021 22:48 Uhr schrieb jrtripperich muss schon sagen, das zeugt von stärke sich das anzuschauen.
ich habe es versucht, aber nach kurzer zeit abgebrochen.
aber wie immer eine schöne arbeit von dir.

und, jetzt weiß ich, was ich gleich nochmal schauen werde, howard.


Pickachu sei Dank, ging das nur seinetwegen^^^^^^^Grüß Lea T. von mir

24.01.2021 11:10 Uhr - Draven273
User-Level von Draven273 3
Erfahrungspunkte von Draven273 129
Autsch.... ich muss ja schon etwas lachen, aber ich mag es ja wenn Du so fleißig das Genre wechselst. Der reichte mir für einen einmaligen Kinobesuch und brachte mich hier und da zum schmunzeln, das war es aber auch schon, brauche ich jetzt in absehbarer Zeit auch nicht wieder. Trotzdem wie so oft, eine schön verfasste Review und auch toll, dass man zu solchen Filmen hier immer wieder mal eine Review finden kann.

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