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Sharkwater - Die Ausrottung

Originaltitel: Sharkwater Extinction

Herstellungsland:Kanada (2018)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Dokumentation
Bewertung unserer Besucher:
Note: 10,00 (1 Stimme) Details
inhalt:
In dieser Dokumentation erforscht der Filmemacher Rob Stewart die Machenschaften der Fischindustrie welche die Grenze zur Legalität zu überschreiten droht. Und ganz nebenbei wird dadurch der Fortbestand der Haie gefährdet.
eine kritik von draven273:

Keine Ahnung wie lange es her ist, als ich Dich das erste Mal sah. Aber von diesem Moment an, war ich von Deiner Begeisterung so fasziniert und angesteckt, dass Du einen Teil meines Lebens damit verändern solltest. Doch, zu diesem Zeitpunkt, war mir das selbst noch gar nicht bewusst.

Als Kind war ich ein Fischfreak, ich war dicklich, hab gestottert und mochte Tiere mehr als Menschen. Ich war als Kind oft in der Karibik unter Wasser, aber ich durfte noch nicht richtig tauchen. Also hielt ich die Luft an und versuchte so lange wie möglich unter Wasser bleiben. Das war eine magische Welt, dieses Gefühl man kann in einem dreidimensionalen Raum fliegen. Mit 9 begegnete ich meinem ersten Hai. Ich sah ihn aus dem Augenwinkel. Er schwamm auf mich zu. Und als wir Augenkontakt hatten, erschrak er und schwamm in die andere Richtung. Ein 1,5m langer Riffhai der sich vor einem 9jährigen fürchtet. Diese Erfahrung nahm mir die Angst vor Haien und führte dazu, dass ich noch mehr über sie wissen wollte und mich in sie verliebte… “ (Rob Stewart)

Diese Worte von Rob Stewart, finden wir in der zweiten Dokumentation von ihm mit dem Namen Sharkwater Extinction. Im Jahre 2006 startete Rob damals seine erste Doku mit dem Namen Sharkwater, in Deutschland noch mit dem Zusatz “Wenn Haie sterben“ betitelt. Sharkwater und Sharkwater Extinction gehören so gesehen zusammen, daher werde ich mich hier auch kurz um den ersten Teil kümmern. Sharkwater entstand 2006 und dreht sich, wie auch der zweite Teil, um den Handel mit Haiflossen und was mit Haien auf der Welt so passiert. Diese Materie ist gar nicht so einfach und wie so oft, nicht mal eben in wenigen Worten zu erzählen um als Laie eine Übersicht zu bekommen. Darum geht es hierbei auch nicht. Wir verfolgen Rob bei seiner Arbeit, es gibt keine Schauspieler, keine gestellten Szenen oder gar ein Drehbuch, in dem man uns allen jetzt eine erfundene Geschichte präsentieren möchte. Nein, ganz und gar nicht, hier handelt es sich um die knallharte Realität. Und diese ist eben auch nicht immer schön. So sehen wir in Originalaufnahmen, wie Rob unter anderem mit Sea Sheperd aufs Meer hinausfährt und sich zeigen lässt, was auf hoher See auf den großen und kleinen Schiffen so abgeht. Dies endet in einigen Bereichen der Welt auch durchaus in nicht angenehmen Situationen. So gibt es z.B. eine ganz prägnante Szene, in dem die Sea Sheperd sich die Küstenwache zu Hilfe ruft, um illegale Fischer festsetzen zu können, Minuten später jedoch man einen Funkspruch zu hören bekommt, indem Sie nun selber einer Straftat beschuldigt werden und die Fischer sofort in Ruhe lassen sollen. Ein nettes Beispiel zum Thema Korruption.

Kommen wir aber nun zu Sharkwater Extinction. Ganze 10 Jahre später startet der zweite Teil der Sharkwater Doku. Der Name entstand übrigens ganz einfach, denn Rob nannte seine Organisation Sharkwater. Rob ist inzwischen 37 und begibt sich zu Anfang wieder in den Bereich nach Costa Rica. Was für viele von uns, vor allem auch für Taucher, ein beliebtes Reiseziel ist. Rob hat über die Jahre immer wieder Kontakte aufbauen können. So wird er von einem örtlichen Anwalt unterstützt, der ihn auch gleich wieder vor den kriminellen Konsequenzen warnt. Und von einem Fischer und Haikenner, der jedoch zum größten Teil auf persönliche Treffen verzichtet, da er Angst hat, unangenehmen Besuch der örtlichen Fischer und Mafia zu bekommen. Ein Spezialist für Drohnen und eine Kollegin des Haischutzes sind mit ihm zusammen auf Costa Rica. Kurze Zeit später erhalten sie von dem erwähnten Anwalt die Nachricht, dass die Regierung bereits informiert ist und man weiß, dass sich Rob wieder in Costa Rica aufhält. Die Stimmung ist angespannt. Rob lässt es sich aber nicht nehmen und filmt am nächsten Tag mit seinem Kollegen im Hafen mehrere Fischhallen. Zudem besucht er seinen Informanten, der ihm sofort rät, das Land zu verlassen. Gesagt getan, im Hotel angekommen, wartet bereits …. Sie ist völlig aufgeregt, denn sie hat herausgefunden, dass das Hotel einem der örtlichen Mafiosi gehört. Da man sie auch bereits am Nachmittag gefilmt hat, beschließen alle sofort die Sachen zu packen und das Land zu verlassen….

Das war das letzte Mal, das ich Dich sah…. Wochenlang bekam ich noch böse Mails, einige sogar mit Morddrohungen… und ich war sogar gezwungen Costa Rica komplett zu verlassen…“  (Regi Domingo)

Als ich diese Worte in Deiner Doku hörte, wusste ich wie es enden würde, meine Augen hatten mit Tränen zu kämpfen, denn ich weiß, wie sehr Du Deine Arbeit liebst…

Wir springen nach Miami, Florida. Dort treffen wir auf Mark “The Shark“ Capitano. Welch ein Name, typisch Ami halt. Mr. The Shark führt ein Unternehmen wo man aufs Meer hinausfährt und für Fotos oder auch für den eigenen Stolz Haie angeln kann. Gesagt getan, The Shark weiß genau, wer Rob ist, schämt sich aber keineswegs und ist, im Gegensatz zu vielen anderen, sehr auskunftsfreudig. Laut eigener Aussage hat The Shark tausende (50000) Haie getötet.

„Was würdest Du heute gerne fangen?“ (Rob)

„Ein Hammerhai wäre toll!“ (Mark)

„Sind Hammerhaie nicht unter Naturschutz?“ (Rob)

„Nein! Das ist alles Shark Week Propaganda!“ (Mark)

„Stört es Dich nicht diese Haie zu töten?“ (Rob)

„Nein, sind wir mal ganz ehrlich, das ist doch wirklich nur ein Fisch, der auf der Welt ist, um gegessen zu werden“- „Davon gibt es genug, ich sehe hier immer noch so viele…“ (Mark)

Haie gibt es seit ca. 450 Mio. Jahren. Haie überlebten 5 große Aussterbewellen. 5-mal haben sie gesehen, wie quasi alles Leben um sie herum neu entsteht. Und wir haben es in gut 30 Jahren geschafft sie komplett auszurotten. In den letzten 30 Jahren haben wir es geschafft die Haipopulation um 90% zu senken. Wie konnte es soweit kommen??? Eine gute und durchaus auch sehr schmerzhafte Frage, die Rob uns ohne Vorwürfe in seiner Doku stellt. Denn Rob wirft niemanden etwas vor, er versucht eigentlich nur zu verstehen, warum wir so drauf sind.

Als Marks Gehilfe einen geangelten Hai nach Fotoaufnahmen wieder ins Wasser wirft, fragt Rob folgende Frage:

„Hey, sag mal stört es Dich nicht, wenn dieser Hai jetzt stirbt?“ (Rob)

„Nein, ich kann ja nichts dafür. Ich kann ja kein Schild an den Haken machen- Hammerhaie bitte nicht anbeißen“…. (Mark)

Rob sagt, es ist schön, dass ich so viel Sorge und Trauer für die Geschöpfe empfinde. Und obwohl ich schon viel gesehen habe, kann ich immer noch um ein Tier weinen. Er war wie mein großer Bruder…“ (Madison Stewart)

Das Haitöten zu stoppen sollte uns ein ökologisches Anliegen sein. Wir sind auf Ökosysteme und andere Gattungen angewiesen. Sie sind ein fester Bestandteil unseres Lebens. Haie zu beseitigen, bedeutet auch, unser eigenes Ökosystem in Gefahr zu bringen. 70% unseres Sauerstoffes entsteht durch Phytoplankton in den Meeren. Nehmen wir Haie aus dieser Gleichung raus, zerbricht nicht nur das Ökosystem Meer, sondern auch ein großes Stück unseres eigenen Systems. Wir entfernen grade nicht nur einen Spitzenprädator, sondern eine komplette Gattung an Lebewesen, die einen enormen wichtigen Teil für unser Leben an Land beitragen.

Weiter geht es nach Panama. Dort erleben wir wie die Fischer vor Ort auf den Fischhandel angewiesen sind. Sie trifft keine Schuld, nein wirklich nicht, es geht nicht darum, arme kleine Fischer zu zeigen, die davon ihre Familie ernähren müssen. Nein, sie sind nur noch ein Werkzeug der großen Industrie. Die dafür sorgt, dass sie leben können, aber im Gegenzug das erledigen, was man eigentlich nicht machen darf. Haie finnen bzw. komplett fangen. Panama ist eines der größten Hai Aufzugsgebiete in der Welt. Viele Muttertiere kommen zu bestimmten Jahreszeiten hierher, um ihre Kinder zu bekommen. Somit fallen auch viele Junghaie den Fangmethoden zum Opfer. Ein Großteil der Haie wird übrigens erst nach vielen Jahren geschlechtsreif. Einige bestimmte Sorten sogar erst nach 40 Jahren! So können wir aber unter anderem auch sehen, wie wir in Panama also für 50 Cent ein Pfund Haifleisch bekommen oder für 5 Dollar eine Haiflosse, für die man in China weit über 200 Dollar zahlen muss. Daran kann man schon sehen, welch eine Geldmaschinerie dahintersteckt. Den Fingerzeig nach Asien zu richten wäre aber völlig verkehrt. Denn die Asiaten profitieren inzwischen von der europäischen Geldgeilheit. Wusstet Ihr das die größte Fischfangflotte der Welt in Spanien ist?? Danach folgen Frankreich und Portugal. Die Haiflossenmafia hat im Jahr 2018 ein Gewinn von über 2 Milliarden Dollar gemacht. Zurück zum Film. Weiter ist zu sehen, wie man Haie von einem Schiff zum anderen umlädt. Alles mit versteckter Kamera versteht sich. Denn als man Wind davon bekommt, das Rob mit einem Meeresbiologen vor Ort am Hafen mit der Kamera herumläuft, wird es wieder brenzlich.

In Sharkwater sehen wir viele Facetten der Haiwelt. Rob Stewart zeigt uns einerseits die böse, industrielle Seite, die Methoden, den Handel, die Art und Weise wie man versucht Dinge zu vertuschen. Doch eben auch, warum es eigentlich so wichtig ist, diese Tiere zu schützen und welche Schönheit in ihnen steckt. So werden wir immer wieder von großartigen faszinierenden Landschaftsaufnahmen aus der Situation herausgerissen oder auch wie Rob selber mit den Haien taucht und uns dabei seine Gedanken mitteilt. Grade in diesen Momenten kann man wunderbar entspannen und sich wirklich faszinieren lassen, welche wundervolle Geschöpfe dies doch sind. Klar bin ich ein Hailiebhaber, aber es ist schon so, dass ich bei einigen Bildern wirklich eine angenehme Gänsehaut auf den Armen spüren konnte. Und so ging es nicht nur mir, die Personen, denen ich diese beiden Dokus empfohlen habe, waren keine Hai Fans und doch hatten sie alle ein kleines Lächeln später auf dem Gesicht und haben Haie mit anderen Augen gesehen. Ich denke, dies ist genau das was Rob damit erreichen wollte. Ortswechsel. Bei den Vorbereitungen zu einem neuen Tauchgang in der Bucht von Los Angeles findet Rob einige emotionale Worte und für einen so jungen Mann eher ungewöhnlich abgeklärt.

Meine Eltern waren ständig hier. Ich habe ihnen immer gesagt ich weiß das mir nichts passiert, es wird alles gut gehen. Ich bin ein paarmal fast gestorben und hab es doch geschafft. Das hat meinen Glauben gestärkt, dass ich es schaffen werde. Ich weiß genau wie ich sterben werde und wann.“ (Rob Stewart)

Jedes Mal, wenn ich diese Worte von Dir höre, muss ich schwer atmen, mir liegt ein Stein auf der Brust, ein riesiger Stein. Er scheint nicht wegzugehen. Er will mich nicht entlasten, nein, er zeigt mir auf, wie schwer ich mich damit tue, wie schwer es teils immer noch ist deinen filmischen Worten zu folgen, denn persönlich werde ich sie nie wieder hören… Ehrlich gesagt, hoffe ich nicht, dass Du es gewusst hast und wenn doch, dass Du damit glücklich bist… mein Freund….

Nach zwei weiteren, kurzen Zwischenstopps, gelangen wir nun an den letzten Punkt unserer Reise. Rob und sein Tauchlehrer sowie eine kleine Crew, machen sich am 17. Januar 2017 in Key Largo auf den Weg ins offene Meer. Mission diesmal, ein spezieller Tauchgang um einen der seltensten Haie, den Sägehai, in der Nacht zu bewundern. Dies sind die letzten bewegten Bilder….

Es war faszinierend. Es war ein Lernprozess für mich die ganze Zeit. Am Anfang dachte ich nur: Was, wir werden alle sterben? Und hab immer nur überlegt, wie wir uns alle retten können. Aber als ich die Zerstörung sah, mit der die Menschheit Ökosysteme und Tierarten überzieht, wuchs in mir Misstrauen und Ablehnung den Menschen gegenüber. Als ich diese Filme machte und zeigen wollte was Haien angetan wird, sah ich das viele, besonders Kinder bereit sind, für die Sache zu kämpfen. Dies gab mir Hoffnung. Und so konnte ich die Menschen wieder lieben. Uns erwartet immer noch eine strahlende Zukunft. Doch wir müssen etwas dafür tun und zwar JETZT!“

Deine letzten Worte schmerzen und doch tun sie gut. Meine Gedanken zeigen mir, wie wichtig Dir diese Sache war, was Du alles dafür getan hast, wer Du geworden bist. Eine ganz wichtige Sache habe ich auch für mich selbst gelernt. Mach das was Dir Spaß macht und mach etwas, womit du glücklich werden kannst, etwas von dem du überzeugt sein kannst, ohne dich als Mensch zu verstellen. Danke. Es war schön Dir begegnet zu sein… lass es Dir gut gehen mein Freund, wo immer Du jetzt auch sein magst…

Rob Stewart hat diesen Taucheinsatz nicht überlebt. Er und sein Tauchpartner tauchten mit einem Kreislaufluftsystem. Als beide auftauchten, wurde als erstes sein Tauchpartner an Bord gezogen, da dieser kurz vor der Bewusstlosigkeit stand. Währenddessen ging Rob jedoch mit seinem Equipment unter und tauchte nie wieder auf. Auch ein Freund, der sofort ins Wasser sprang, hatte keine Möglichkeit mehr ihn zu finden. Es wurde eine große Rettungsaktion eingeleitet, mit diversen Hubschraubern und Tauchbooten, jedoch alles ohne Erfolg. Am 3. Februar um 16.30 Uhr wurde die Suche nach ganzen 72 Stunden beendet. Knapp 30min. später fand ein Tauchteam seine Leiche in 65m Tiefe und knapp 90m vom ursprünglichen Ort entfernt. Rob wurde in Kanada geboren und wuchs in Toronto auf. Mit 13 Jahren begann er mit Fotografie und spezialisierte sich schon bald auf Unterwasserfotografie. Mit 18 war er bereits Tauchlehrer. Danach war er unter anderem für Sea Sheperd tätig. Gab hunderte von Seminaren an Kindergärten, Schulen und begleitete auch Studenten bei ihren Projekten. Sharkwater 1 erhielt über 30 und Sharkwater 2 19 Auszeichnungen. Zu Beginn von Sharkwater war Hai- Finning in 4 Ländern verboten, nach dem Ende von Sharkwater in 16 Ländern. Inzwischen ist in über 90 Ländern das sogenannte Anleinen verboten. Diverse Dokumentationen über seine Person wurden gedreht und er gilt bis heute als einer der einflussreichsten Haischützer auf der Welt.

Ganz klar, es gibt viele Dokumentationen, vor allem auch viele von gefährdeten Tierarten. Dazu kommen sicher noch unzählige Dokus, wo wir sehen können wie Hühner, Schweine, Kühe, Hunde etc. getötet werden. Jeder hat von uns hat nun auch seine Tierart, die er bevorzugt. Sharkwater weiß einen aber trotzdem ganz klar zu faszinieren und zieht einen schnell in seinen Bann. Ich kann Sharkwater durchaus auch für Kinder so ab 6 oder etwas älter empfehlen, die gezeigten Tiergräueltaten halten sich wirklich in Grenzen und werden niemanden verstören. Darum ging es in diesen Dokumentationen auch nicht. Wer sich insgesamt für die Tierwelt begeistern kann und sich gerne immer wieder aufs Neue faszinieren lässt, der wird auch hier seine Freude haben. Von mir in diesem Fall was Hai Dokumentationen angeht eine klare 10/10.

10/10
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Kommentare

25.01.2021 19:39 Uhr - Draven273
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Hallo meine lieben Schreiberlinge, Leser und Admis. In diesem Fall handelt es sich um eine sehr persönliche Review, wie Ihr an der Länge und der Art dieses Mal feststellen werdet. Ich hätte Euch Admis vorher auch Fragen können ob es so in Ordnung ist. Seit mir nicht zu böse, wenn Sie wieder gelöscht werden soll, mach ich das ohne Widerworte. Ich wollte Euch nicht ärgern, kommt in dieser Art auch nicht wieder vor, versprochen. Ansonsten wünsche ich wie immer, viel Spaß beim lesen. Vielen Dank

25.01.2021 19:53 Uhr - sonyericssohn
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Moderator
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Hä ? Warum soll dies Werk wieder gekillt werden ? Nö, das bleibt schön stehen !

25.01.2021 20:05 Uhr - Ghostfacelooker
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Ein Hai der über eine Haidoku schreibt, wenn das keine weitere Facette der Haiwelt ist^^^^âuf dass sie auch morgen wieder kraftvoll zubeißen können^^^^^^^^^^gut gemacht!!!

25.01.2021 20:50 Uhr - cecil b
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Eine willkommene Ausnahme! :)

Danke dafür!

Nach JAWS wurde viel Unfug getan. Wurde mal Zeit für eine andere Perspektive.

Hut ab für diesen reichhaltigen Text!


25.01.2021 20:51 Uhr - Kaiser Soze
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DB-Co-Admin
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Alter Verwalter, da haste ja wieder einen Roman rausgehauen, aller Ächtung! ^^ Sehr gut verfasst, viele Infos, Zitate, Einordnungen, mega ausführlich und das Ganze gespickt mit allerlei persönlicher Anmerkungen; finde ich klasse und sehr unterhaltsam.
Die Doku selbst, kenne ich nicht und war anfangs verwirrt von Rod Stewart zu lesen, bis mit auffiel, dass der gute Rob heißt und nicht besagter Sänger ist :-D das Review macht definitiv neugierig, da muss man doch was verpasst haben, ich merk mir das mal vor!

Sehr gut und weiter so!

25.01.2021 22:04 Uhr - McGuinness
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Herausragend verfasste Review, in welcher man in jeder deiner Zeilen deine Faszination für diese einzigartigen Geschöpfe lesen kann und welche du mit deinen ganz eigenen Empfindungen unterlegst... Hut ab vor dieser Fleißarbeit 👍🏻

Das schlimmste was Gott geschaffen hat, ist der Mensch, denn nur dieser bemächtigt sich rücksichtslos jeglicher Lebensräume und natürlicher Ressourcen, ohne dabei zu erkennen, dass er sich letztlich nur selbst schadet und seinen eigenen Untergang beschleunigt.
Doch es gibt auch Menschen wie eben Rob Stewart, welche aufstehen und für eine bessere und nachhaltigere Zukunft kämpfen, die uns die Schönheit dieser Tiere näherbringen und uns hoffentlich zum Umdenken bewegen.

Sehr lobenswert, dass du durch deine grandiose Darstellung auf dieses Thema aufmerksam gemacht hast und die Vernunft hoffentlich wieder mehr Einzug in die Köpfe von so manch einem erhält 💪🏻😉

26.01.2021 07:44 Uhr - Draven273
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@Alle vielen lieben Dank für Eure Rückmeldungen. Es hat mich wie immer sehr gefreut. Wie man unschwer der Review entnehmen kann, habe ich einen relativ starken Bezug zu der Person Stewart, ich durfte den guten Mann vor einigen Jahren mal kennenlernen, zu diesem Zeitpunkt jedoch ohne Hintergrundwissen und was er wirklich alles so macht. Daher bin ich auch ehrlich, dass hier durchaus 2 Pünktchen in der Wertung sind, die einfach von meiner Seite aus dazu gehören.

@sonyericssohn hey danke, dachte eher es würde jemand sagen, komm das ist zu lang, zu persönlich, zu stark am Film vorbei, daher war ich etwas skeptisch :)

@Ghostfacelooker, vielen Dank, es freut mich immer wenn es Dir gefallen hat.

@cecil b, auch Dir wieder vielen Dank, freut mich, dass es Dir gefallen hat und das ich nicht ganz aus der Kerbe schlage :) ja Du hast recht, tatsächlich kommt die meiste Angst der Menschen, auch heute noch, von diesem Film, der ja aber auch wie bekannt, einer meiner Top Ten Filme ist. Ich möchte es auch nicht allein diesem Film zuschreiben, wie viele andere meiner Hai Kollegen dies tun würden, wir reden hier immer noch von einem Film. Was ich persönlich sehr schön finde ist, dass Peter Benchley und ja auch Steven Spielberg sich später zum Schutz der Haie eingesetzt haben, da sie selber gemerkt haben, was da angerichtet worden ist. Spielberg hatte sogar einen Fonds eröffnet, auf den Spenden fließen können.

@Kaiser Soze, hahaha vielen lieben Dank auch Dir. Und ob Du es glaubst oder nicht, als ich die Anzahl der Wörter sag, musste ich wirklich sofort an Dich denken :) Dann dachte ich mir aber, hey diesmal geht der Text gut zu lesen, trotz der Länge sollte es schnell von der Hand gehen. Passt also. Schön wenn ich Dich neugierig machen konnte. Beide Dokus kannst du problemlos auf Amazon finden und sicher auch bei anderen Anbietern. Ne wird es sicher nicht werden, da warne ich Dich vor, aber ich glaube Du wirst durchaus Deinen Gefallen daran finden. Viel Spaß.

@Mc Guinness alte Hütte, wobei ich bin ja älter als Du :) Von Dir auch immer wieder zu lesen geht runter wie Öl. F´Danke auch Dir für Deine Worte. Ich würde es vielleicht nicht immer so ausdrücken, aber ja das denke ich auch des öfteren Mal. Wir Menschen sollten uns echt überlegen was wir tun. Übrigens, auch wenn es an den Haaren herbei gezogen klingt, ich wusste es selber nicht, aber wir befinden uns in diesem Jahrzehnt, in dem wir überlegen müssen, ob wir die Erde noch retten wollen oder nicht. Denn wir wir nicht spätestens zu 2030 damit anfangen hier gewaltig etwas zu unternehmen, dann werden unsere Kinder und deren Kinder ziemlich böse Probleme haben, über die wir derzeit nur lachen können. Aber ich will auch nicht zu negativ sein, ist nur ne Info am Rande. Schön das ich Dich ein wenig begeistern konnte und Du mich auch immer so unterstützt :)

26.01.2021 11:34 Uhr - Mr.Tourette
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Bei sowas hab ich immer Agent Smith im Ohr: "Every mammal on this planet instinctively develops a natural equilibrium with the surrounding environment but you humans do not. You move to an area and you multiply and multiply until every natural resource is consumed and the only way you can survive is to spread to another area. There is another organism on this planet that follows the same pattern. Do you know what it is? A virus."

Es ist schön zu lesen, dass es doch immer wieder Menschen gibt, die ein wenig hinter die Kulissen blicken und ihre eigene Spezies nicht als ultimative "Krone der Schöpfung" sehen. Das Traurige ist, es scheint immer die Minderheit zu sein. Wir verwandeln einen blühenden Planeten in eine monotone Wüste. Und eines der schreienste Beispiel ist die Ausrottung der Haie. Über Millionen Jahre Herrscher der Meere, werden sie wegen einem chinesischen "Potenz Hokus Pokus" millionenfach grausamst abgeschlachtet und alle, und allem voran die EU machen mit, weil Geld in der Gegenwart immer wichtiger ist, als Sinnhaftig - und Nachhaltigkeit für die Zukunft...

26.01.2021 21:30 Uhr - Draven273
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Hey Mr.Tourette :) schöne Worte hast Du gefunden, hat mich sehr gefreut. Vielen Dank. Und ja, ich kann da Deiner Ausführung nur zustimmen, wobei Du gewisse Dinge auch schon richtig erkannt hast. Der asiatische Markt ist mit der größte Abnehmer, aber man mag es kaum glauben, die größten Fischfangflotten haben die Spanier, gefolgt von den Portugiesen und den Franzosen. Erst dann kommen die Chinesen. Die Deutschen subventionieren jedoch ganz fleißig die europäischen Fischfangflotten. Denn auch wir in Deutschland, grade hier bei mir im Norden, sind große Abnehmer der Schillerlocken und die bekommst Du hier zu hunderten auf dem Hamburger Fischmarkt oder auch an sämtlichen Fischbuden entlang der Nordsee. Freut mich, dass ich Dich mit der Review erreichen konnte.

27.01.2021 14:33 Uhr - Mr.Tourette
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Ich hab tatsächlich die ganze EU gemeint, da Deutschland, Österreich e.t.c die ganzen fehlgeleitetenden Subventionen bei Landwirtschaft und Fischerei ja mitragen. Aber was solls, in ein paar Jahrzehnten ist die Kacke mit steigenden Meeresspiegel, Unwettern, Bodenerosion so am Dampfen, dass allen schwindlig wird. Dann fangen alle zu Weinen an. Mir ist das klar, dass das alles kein gutes Ende nimmt, aber ich habe es bis zu einem gewissen Grad akzeptiert. Leider hat Agent Smith dermaßen recht!

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