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Batman v Superman: Dawn of Justice

Originaltitel: Batman v Superman

Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Comicverfilmung,
Fantasy, Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,96 (67 Stimmen) Details
inhalt:
Aus Angst vor den Taten eines gottgleichen Superhelden, nimmt sich Gotham Citys dunkler Rächer Metropolis’ hoch verehrtem Retter der Gegenwart an, während die Welt sich damit auseinandersetzt, welche Art von Superheld sie wirklich braucht. Während sich Batman und Superman im Krieg miteinander befinden, wartet schon eine neue Bedrohung, die die Menschheit in größte Gefahr bringt.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von man behind the sun:

Als irgendwann um 2014 das erste Mal angekündigt wurde, dass ein „Batman gegen Superman“-Film in der Mache ist, noch dazu mit Ben Affleck in der Rolle des „Batman“, drängten sich mir gleich zwei Fragen auf: Warum soll ich mir einen Kampf zwischen Superman und Batman ansehen? Das ist doch klar, wer da gewinnt!

Und: Wie zum Teufel kann man nur Ben Affleck, der schon als „Daredevil“ bewiesen hat, dass er im Superhelden-Genre – sagen wir mal so - eher mäßig aufgehoben ist, meine absolute Traum-„Batman“-Interpretation von Christian Bale aus der „Dark Knight“-Trilogie derart beschmutzen?

Wie einige bestimmt schon bemerkt haben, bin ich extrem konservativ und voreingenommen, was manche Filme, Genres und vor allem Mainstream-Filme angeht, zumal vorliegend noch erschwerend hinzukommt, dass ich „The Dark Knight“ für einen der besten „Triple-A“-Filme aller Zeiten halte und „Man of Steel“ eher mäßig fand. Aus genau diesen Schlussfolgerungen lies ich „Batman v. Superman“ lange Zeit links liegen, bis ich ihn gestern auf „Netflix“ fand und nach der Sichtung – mal wieder - eines Besseren belehrt wurde.

Ich hätte damals schon hellhörig werden müssen, als ich am Rande mitbekam, dass Zack Snyder in „Batman v Superman“ Regie führt. Synder hat den von vielen Comic-Fans hoch geschätzten (ich gehöre leider nicht dazu) „Watchmen“ gedreht; ein optisch und storytechnisch extrem gelungenes Werk, dass mir allerdings jedes Mal zu langatmig und langweilig ist. Ich erkenne dennoch an, dass dieser Film um Längen anspruchsvoller ist, als der gesamte „Marvel“-Müll, der im letzten Jahrzehnt die Kinosäle überflutet hat (um auch hier bösen Stimmen vorzubeugen: Natürlich ist nicht alles Mist, aber vieles).

Batman v. Superman“ nimmt die von mir als Comic-Kunst-Banause gestellte These von oben in seine Story auf. Ich war schon immer Fan von „Batman“, mochte auch „Superman“, ohne von beiden Ablegern die Comics und detaillierten Hintergründe zu kennen. Ich kenne die diversen Zeichentrick-Serien und weiß im Hinblick auf den Comic-Bereich sehr oberflächlich, dass es „DC“ und „Marvel“ gibt, die in verschiedenen Welten dargestellt werden, in denen es diverse Schurken und Helden gibt und – selbst das wusste ich als Kind nicht – „Batman“ in einer von diesen Welten „lebt“. Und spätestens seit der “Avengers“-Flut weiß auch jeder Comic-Analphabet, dass sich Superhelden-Universen auch mal gerne überschneiden.

Aber zurück zum Film.

Neben der oben aufgestellten These kommt eine zweite hinzu, die, wie ich finde, vor allem vor dem aktuellen Geschehen rund um Trump (insbesondere den Sturm auf das Capitol, wie auch im Film) und den Gedanken der Allmächtigkeit an sich sehr interessant finde und in den Comics, soweit ich dies beurteilen kann, niemals aufgegriffen wurde: Was macht man eigentlich, wenn „Superman“ plötzlich die Seite wechselt?

Ohne zu viel zu verraten, wissen viele Leser bestimmt schon, dass „Superman“ in diesem Film nie die Seiten gewechselt hat. Es kommt im Film zu verschiedenen Missverständnissen jeweils auf den Seiten „Superman“ und „Batman“. „Batman“ ist für „Superman“ die Inquisition, ist Ankläger, Jury und Richter zugleich und ihm aufgrund seiner ständig ausgeübten Selbstjustiz (aus staatstheoretischer Sicht völlig zurecht) ein Dorn im Auge.

„Superman“ hingegen soll vor allem für Kollateralschäden verantwortlich sein, wenn er mit seinen mächtigen Attacken ganze Hochhäuser zu Fall bringt, und damit auch unbeteiligte Menschen tötet oder diese in den Rollstuhl bringt.

Zum Zweiten Missverständnis: Ich habe Affleck Unrecht getan. Zwar ist und bleibt Bale für mich „Batman“, aber die Interpretation von Afflecks „Batman“ ist in Synders Werk eine Wucht. Er zeigt einen weiteren „Batman“, einen unglaublich wütenden „Batman“, der die Gefahr sieht, die von „Superman“ ausgeht und in diesem Zuge sinngemaß sagt: Heute ist er einer von den Guten, aber was ist mit morgen? Gotham habe ihn gelehrt, wie der Mensch sei. Verbrechen ist wie Unkraut, es wächst immer nach.

Man kann auch von einer Art Gegenüberstellung sprechen: Auf der einen Seite der dreckige, realistischere Fledermaus-Mann, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, das Böse zu bekämpfen: auf der anderen Seite der geleckte Superman, gottgleich, über dem Staat, des Menschen Gottes, einer Demokratie stehend. Snyder zeigt hier in einer Art Parabel, dass eine Demokratie erschüttert wird, sobald sich jemand zum Gott aufschwingt; oder, und das ist ja quasi die Grundangst der Menschheit: Gibt es etwas Mächtigeres als uns? Gibt es etwas, was uns mit einem Schlag vernichten könnte? Nun, Personen wie Trump, Erdogan oder Putin sitzen an eben solchen Stühlen…

Optisch ist Snyders Epos eine Wucht, wenn auch mit leichten Abzügen, wenn das Batmobil mal wieder krachend durch eine Betonwand donnert oder die Fledermaus in voller Kampfmontur mit der Behäbigkeit eines Bombenentschärfers gegen „Superman“ antritt.

Hier gibt es dann auch leichte Kritikpunkte, denn die an sich sehr schön aufgebaute und durchaus epochale Story wird in solchen Momenten, wenn „Batman“ gegen „Superman“ kämpft, dessen Ende lediglich durch die Nennung des  Namens der Mutter plötzlich beigelegt wird - wäre das doch in der Realität genau so, wir hätten innerhalb von zwei Wochen keine Kriege mehr – verliert hier, wir schieben es einfach mal auf dramaturgische Gründe, der Film muss ja auch irgendwann mal enden, - etwas an der Wucht, die die Story im Vorfeld aufgebaut hat.

Alle Schauspieler, inklusive Jesse Eisenberg als „Lex Luthor“ sind auf sehr hohem Niveau. Ben Affleck, man entschuldige ihm seinen ein oder anderen Ausrutscher, ist ein sehr guter Schauspieler, auch, wenn ich ihn nicht unbedingt noch einmal als „Batman“ sehen möchte; in Snyders „Batman“ passt seine Rolle allerdings perfekt.

Man entschuldige, wenn der ein oder andere Hintergrund hinsichtlich der Comics nicht berücksichtigt wurde. Ich war bis gestern auch fest der Meinung, dass Batman NIEMALS Menschen tötet. Snyder hat meine Comic-Welt leicht auf den Kopf gestellt. Genau so, wie es Superman mit Batman macht.

Und klar, Batman kann gegen Superman gewinnen… Wie konnte ich nur das grüne Zeugs vergessen…?

 

7/10
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Kommentare

26.01.2021 07:51 Uhr - Draven273
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Mein lieber Man behind the sun, schön wieder von Dir zu lesen und dann auch noch mit so einer netten Review. Diesmal zu einem durchaus umstrittenen Film. Schöne Worte hast Du gefunden, zumindest in meinen Augen. Den habe ich im Kino gesehen und bis auf den Endkampf, gefiel der mir auch damals ganz gut. Klar, ich beschäftige mich da weniger mit den Comics, kann also keine Vergleiche ziehen, wobei ich immer empfinde, dass die Filme auch nicht 1:1 wie die Comics sein müssen. Und auch der gute Ben Affleck gefällt mir weitaus besser, als vielen anderen. Warum man immer sagt, dass der so scheiße ist weiß der Henker. Nun ja, Geschmackssache halt. Ein Film der mir persönlich in der Extended oder Langfassung oder wie immer man das Ding auch später nannte, noch etwas besser gefällt als die Kinofassung. Hat mich unterhalten, ab und zu ist es mir etwas too much, aber dieses Manko haben die anderen Comicverfilmungen auch, passt schon. Mit einer 7/10 gehe ich auf jeden Fall mit.

26.01.2021 18:07 Uhr - Nick Toxic
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Fand den besser als er gemacht wird.
Die Martha Szene ist für mich auch in der Hinsicht schlüssig, da es für Bruce Wayne einen Triggereffekt hat und von daher fand ich sie auch nicht so schlimm.

Affleck als Batman war aber eine absolute Urgewalt hier und kam der Vorlage bisher am nächsten. Danach kommt Keaton und dann Adam West (weil Batman zu dieser Zeit einfach poppig war).
Die Szene wie Batman in dem Lagerhaus alles weg holzt was sich bewegt ist einfach nur genial und Affleck macht einen sehr geilen Job.

Kritikpunkte sind für mich hier eher Jesse Eisenberg, der als Lex Luthor einfach furchtbar fehlbesetzt und nahezu albern und nervtötend ist, sowie ein völlig verkackter DOOMSDAY und das Wonder Woman einfach in diesen Film gepresst wirkt.

Aber ich hab mich von der Langfassung mehr als positiv unterhalten gefühlt, was wie gesagtauch vor allem an Ben Affleck lag,der für mich einfach bisher der beste Batman neben Michael Keaton auf der Leinwand gewesen ist.

26.01.2021 19:21 Uhr - Man Behind The Sun
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26.01.2021 07:51 Uhr schrieb Draven273
Mein lieber Man behind the sun, schön wieder von Dir zu lesen und dann auch noch mit so einer netten Review. Diesmal zu einem durchaus umstrittenen Film. Schöne Worte hast Du gefunden, zumindest in meinen Augen. Den habe ich im Kino gesehen und bis auf den Endkampf, gefiel der mir auch damals ganz gut. Klar, ich beschäftige mich da weniger mit den Comics, kann also keine Vergleiche ziehen, wobei ich immer empfinde, dass die Filme auch nicht 1:1 wie die Comics sein müssen. Und auch der gute Ben Affleck gefällt mir weitaus besser, als vielen anderen. Warum man immer sagt, dass der so scheiße ist weiß der Henker. Nun ja, Geschmackssache halt. Ein Film der mir persönlich in der Extended oder Langfassung oder wie immer man das Ding auch später nannte, noch etwas besser gefällt als die Kinofassung. Hat mich unterhalten, ab und zu ist es mir etwas too much, aber dieses Manko haben die anderen Comicverfilmungen auch, passt schon. Mit einer 7/10 gehe ich auf jeden Fall mit.


Danke dir, mein Lieber!

Ich komme leider momentan kaum noch dazu, geeignetes Material zu sichten oderzu zocken, deswegen kommen momentan auch wenig Reviews von mir. Wenn ich was geeignetes finde und es mir in den Fingern juckt, schreibe ich aber eine, so wie bei der Sichtung von "Batman v Superman".

Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum der Film im Allgemeinen schlecht wegkommt. vielleicht liegt es an meinem eigenen Vorurteil, was andere auch haben könnten? In dem ganzen
Comic-Verfilmungs-Mischmasch gehen aber auch glaub ich viele Sachen unter. Da hat Marvel einfach die Stange etwas weiter oben.

26.01.2021 18:07 Uhr schrieb Nick Toxic
Fand den besser als er gemacht wird.
Die Martha Szene ist für mich auch in der Hinsicht schlüssig, da es für Bruce Wayne einen Triggereffekt hat und von daher fand ich sie auch nicht so schlimm.

Affleck als Batman war aber eine absolute Urgewalt hier und kam der Vorlage bisher am nächsten. Danach kommt Keaton und dann Adam West (weil Batman zu dieser Zeit einfach poppig war).
Die Szene wie Batman in dem Lagerhaus alles weg holzt was sich bewegt ist einfach nur genial und Affleck macht einen sehr geilen Job.

Kritikpunkte sind für mich hier eher Jesse Eisenberg, der als Lex Luthor einfach furchtbar fehlbesetzt und nahezu albern und nervtötend ist, sowie ein völlig verkackter DOOMSDAY und das Wonder Woman einfach in diesen Film gepresst wirkt.

Aber ich hab mich von der Langfassung mehr als positiv unterhalten gefühlt, was wie gesagtauch vor allem an Ben Affleck lag,der für mich einfach bisher der beste Batman neben Michael Keaton auf der Leinwand gewesen ist.


Stimme dir zu. Eigentlich ist die Szene, in der Batman gegen Superman kämpft, eine der besten. Es ist nur so ein "Wtf"-Moment, wenn Batman da auf einmal in so einer echten "Ritterrüstung"steht. Das hat schon irgendwie was.

Magst du Keaton lieber, weil du mit dem ersten Batman angefangen hast oder ist das eher aus der Retrospektive? Was hälst du von Bale?
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die ersten Batman Filme mal als Kind und erst mit The Dark Knight wieder einen Batman-Film gesehen habe. Adam West kenne ich tatsächlich auch noch, die Serie habe ich ebenfalls als Kind gesehen, aber die finde ich heute eher... naja, sagen wir es mal so: schlecht gealtert...

Richtig gut war die Zeichentrickserie. Die war damals schon sehr düster gehalaten, was ich als Kind sehr ungewöhnlich fand. Trotzdem lief die, soweit ich mich richtig erinnere, abends bei den Zeichtrickserien.

Ich glaube ich sollte mir unbedingt nochmal Keaton ansehen.. :/

Wegen Lex Luthor habe ich leider keine Vergleichsmöglichkeit, aber ich fand Eisenberg hier sehr solide. Mittlerweile seh ich den auch richtig gerne, "The Art of Self Defense" ist so ein Ding, den solltet ihr euch mal anschauen, wenn ihr in mal in einer schönen Indie-Rolle sehen wollt.

Es wird einfach wie immer letztlich Geschmackssache sein. Ich fand ihn unerwartet klasse, die Laufzeit ist ordentlich, Affleck ist wirklich ein Tier in dem Film (schon allein vom Körperbau her, der muss ja aufgepumpt worden sein, wie zu seiner Zeit Schwarzenegger) und ich musste auch nicht einmal auf die Uhr schauen, sprich: Langeweile ich nicht aufgetreten.

Kurzum: Ein richtig schöner Superhelden/Mainstream/Spinoff-Film.


26.01.2021 20:25 Uhr - cecil b
2x
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Eine interessante und grundehrliche Perspektive, schön verfasst!

Ob ich die politischen Vergleiche teilen kann, kann ich nicht sagen, hab den Film nicht gesehen.

Ich möchte mir wohl mein Bild von Batman bewahren, der auch für mich Bale ist, und von Keaton auch nicht übel war. Ich liebe Batman Returns, kenne den auswendig, aus alten Zeiten.

Batman, der vielleicht auch für mich überraschend gut von Affleck dargestellt wird, und mit der..."Behäbigkeit eines Bombenentschärfers gegen „Superman“ antritt." :GEIL! Jetzt hast du mir den Film schmackhaft gemacht!
"


26.01.2021 22:09 Uhr - Cabal666
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Schließe mich den anderen an und sage: sehr ansprechende und anschaulich verfasste Kritik. Du gehst ehrlich auf deine Vorbehalte ein, besprichst den Film aber fair. Und besonders interessant sind die von dir gezogenen politischen Analogien. Die kamen mir beim Anschauen zwar nicht in den Sinn, aber sie sind einleuchtend. Schön geschrieben jedenfalls!
Ich hab "Batman v Superman" damals im Kino gesehen (ist jetzt auch schon wieder fast fünf Jahre her!) und konnte die extreme Ablehnung, die er erfahren hat, nie so recht nachvollziehen. Zwei der allgemein angebrachten Kritikpunkte stimme ich allerdings zu: einerseits die auch von dir erwähnte "Martha!"-Szene, andererseits die Besetzung mit Jesse Eisenberg, der als hibbeliger Mad-Scientist-Verschnitt einfach nur extrem nervte. Ich mag ihn ja eigentlich auch (finde ihn zum Beispiel klasse in "Scott Pilgrim vs. the World", "Zombieland" und "The Social Network"), aber als Lex Luthor war er völlig unpassend.
Ansonsten hat mir Snyders Kräftemessen der Superhelden sehr gut gefallen. Düster, bildgewaltig, spannend und - mit der erwähnten Ausnahme - sehr gut gespielt. Gal Gadot als Wonder Woman war damals eine echte Überraschung. Auch wenn sie, wie Nick Toxic erwähnte, eher künstlich in die Handlung reingepresst wurde.
Hast du dir den Film eigentlich im Extended Cut (bzw. der Ultimate Edition) angesehen? In der Fassung gewinnt er definitiv dazu. Die Charaktere erhalten mehr Facetten, es wird stärker auf die Hintergründe eingegangen, man bekommt mehr Action und auch Gewalt geboten und der Film wirkt einfach an sich stimmiger als in der teilweise ziemlich gehetzten Kinofassung. Lohnt sich auf jeden Fall (wie auch bei jedem anderen Film von Snyder, der eine längere Fassung spendiert bekam; bin daher schon sehr gespannt auf die von "Justice League").
Ich persönlich bin zwar ein großer Marvel-Fan, gebe in diesem Fall aber klar DCs Version vom Superheldenclash den Vorzug. Der im selben Jahr angelaufene "Captain America: Civil War" hat zwar auch Spaß gemacht, hatte aber weitaus weniger zu bieten.

26.01.2021 23:07 Uhr - Romero Morgue
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Schöne, neutrale aber dennoch positiv kritische Review. Gefällt mir sehr. Bezüglich Ben Affleck muss auch ich im Nachgang zugeben, dass mir seine Darstellung des dunklen Rächers am besten gefällt. Bale war gut (keine Frage) aber Affleck ist besser! 😉 Das ist ein wenig wie mit Robert Pattinson. Nach der Sichtung von TENET traue ich ihm alles zu. Dazu kommt noch das ich DC besser finde als MARVEL - hier sind die Charaktere Erwachsener und sich auch der gute Snyder um die Umsetzung kümmert/kümmerte. Alles Punkte, die ich als positiv empfinde.

27.01.2021 20:49 Uhr - Man Behind The Sun
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User-Level von Man Behind The Sun 5
Erfahrungspunkte von Man Behind The Sun 354
Danke auch nochmal an euch!

Und bitte verzeiht mir, wenn ich immer gegen "Marvel" wettere. Das sind alles keine schlechten Filme, aber ähnlich wie Star Wars wird die Kuh einfach nur gemolken und gemolken und gemolken,.... dass die überhaupt noch steht, ist ein Wunder.

Wenn ich schreibe, dass Affleck, Marvel oder sonstwer in meinen Augen "Mist", "Scheiße" oder sonst was ist, darf sich bitte keiner angegriffen fühlen. Ich bin da manchmal etwas zu straight und kann es manchmal auch gar nicht wirklich begründen.

Das ist wie mit Til Schweiger. Oder dem Schweighöfer. Obwohl ich nicht glaube, dass ich hier auf eine große Fan-Base treffen werde ;-)

28.01.2021 19:00 Uhr - Nick Toxic
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Erfahrungspunkte von Nick Toxic 26
Also nach dem ich die Bale - Batman Filme noch mal gesehen habe muss ich sagen das ich ihn einfach furchtbar in der Rolle finde.
Als Wayne strahlt er nicht die Lässigkeit oder das Lebenmannfeeling eines Playboys aus, sondern wirkt schon fast so kalt wie ein Kühlschrank oder schon fast wie "Patrick Bateman".
Als Batman wirkt er dann auch zu mickrig, besonders der Hals im Kostüm wirkt wie eine Stecknadel. Allein die Kampfszene in "The Dark Knight" im Parkhaus wirkt einfachnur furchtbar hölzern, aber auch die anderen Szenen in denen er als Batman kämpft. Grausig und das zeigt leider das Bale das nicht kann, da er für so Kampfszenen wohl einfach nicht gemacht zu sein scheint.
Selbst Keaton geht in "Batman Returns" besser und krasser ab als Bale in den drei Filmen in denen er den dunklen Ritter gab.
Und Affleck? Der war ein Berserker, ganz wie die Version die Frank Miller in seinen Comics zeigte.

Deswegen finde ich Bale inzwischen als Batman/Wayne absolut nicht gut.

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