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Day of the Dead

Herstellungsland:USA (2008)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Splatter
Alternativtitel:Day of the Dead: The Need to Feed
Steve Miner's Day of the Dead
Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,89 (21 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Trevor Bowman und seine Freundin Nina leben in einer Kleinstadt in Colorado. Sie sehen eines Tages zahlreiche Militärfahrzeuge und Soldaten der US-Army, welche die Straße, die als einzige in das Städtchen führt abriegeln und niemanden mehr rein oder raus lassen. Es stellt sich heraus, dass in der Stadt eine geheimnisvolle Krankheit ausgebrochen ist. Trevors Schwester Sarah Bowman, eine Reservistin, wird in den aktiven Dienst einberufen, in dem sie Captain Rhodes untersteht. Sarah und ein anderer Soldat finden im Haus eines Freundes verstümmelte Leichen. Die Körper werden in das lokale Krankenhaus gebracht, in dem sie als Zombies erwachen, und diesem Zeitpunkt war das Chaos schon in vollem Gang. Zahlreiche Infizierte Menschen der Stadt, machen sich beißend und fleischfressend über den noch gesunden Rest der Stadt her. Captain Rhodes wird infiziert und beißt einen seiner Soldaten, Bud Crain. Der in einen Zombie verwandelte Crain greift jedoch keine Menschen an, was Sarah dadurch erklärt, dass er ein Vegetarier zu Lebzeiten gewesen war. Mit aller Kraft versucht man aus der Zombiehölle zu entkommen...
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eine kritik von romero morgue:

 DOUBEL D-DAY - DAY (2008) VS. DAY (2018)


Sehr geehrte Leser-/innen,

es kommt in der Vorbereitungsphase zu einer weiteren Filmbesprechung nicht alle Tage vor das man *nicht* auf die Unterstützung der Beteiligten zurück greifen kann. Und was gibt es nichts besseres als für einen direkten Vergleich zweier offensichtlicher Remakes die beiden Regisseure *fiktiv* sprechen zu lassen. Dafür standen Héctor Hernàndez Vicens als Regisseur von BLOODLINE und Steve Miner als Verantwortlicher des ersten DOTD Remakes von 2008 zur *imaginären* Verfügung. Das Interview führte für euch R. Morgue, im weiteren Verlauf nur noch als Romero bezeichnet. 

 

Romero: "Hallo Steve, hallo Hèctor, schön das ihr euch die Zeit genommen habt um mir und dem Leser ein paar Fragen zu beantworten und Fakten zu euren Filmen zu liefern. Ihr beide greift mit den vorliegenden Filmen die Grundthematik von George A. Romero seinem dritten Zombiefilm auf und variiert sie auf verschiedene Art und Weise. Auf der einen Seite gibt es den Kampf gegen die Untoten nach dem Ausbruch einer weltweiten Seuche und dem Konflikt der letzten Überlebenden und auf der andere Seite die Suche nach einer Lösung in Form eines Heilmittels und dem Überlebenskampf. 1985 wurde das  sehr gut umgesetzt und hat auch im Bereich der Effekte echte Maßstäbe gesetzt. Leider konnte damals aufgrund starker Kürzungen das urspüngliche Konzept nicht komplett umgesetzt werden. Trotzdem ist DAY OF THE DEAD für mich und viele Fans eine echte Größe im Genre. Die Vorlage gibt also viel Potenzial her. Wie seit ihr damit umgegangen und wie hat sich das alles entwickelt?"

Steve: "Nach dem doch recht großen Erfolg des DAWN OF THE DEAD Remakes aus 2004 wurde auch wegen der positiven Kritiken relativ schnell der Wunsch nach einer Neuinterpretation des zweiten Teils geäußert, was dann auch bereits zwei Jahre später als Projekt in Angriff genommen wurde. Anscheinend war der Zuschauer wieder bereit für Zombies auf der großen Leinwand. Da das Budget aber überschaubar war, haben wir den Drehort nach Bulgarien verlegt."

Romero: "Steve. Du bist ja bereits ein alter Hase im Geschäft und kannst bereits einige Filme aus dem Horrorgenre vorweisen. Wie bist du mit der Vorlage umgegangen?"

Steve: "Eine direkte 1-zu-1 Kopie kam für mich und Jeffrey Reddick als Drehbuchautor nicht in Frage. Wir wollten die Dynamik und Geschwindigkeit der neuen Zombieära auch in unserem Film integrieren und da dieses bereits seit längerem im neuen Gewand auftraten, haben auch wir das natürlich übernommen. Das unsere Zombies dann teils auch an Wänden und Decken krabbeln, war somit nur Konsequent in der Umsetzung. Schließlich befindet sich seit jeher unser Untoter Freund in einer Entwicklungsphase. Eine beklemmende Situation wie noch im Original wäre da eher suboptimal gewesen. Somit haben wir uns auf den Anfang und den Ausbruch der Seuche konzentriert und konnten so zwar in Grundzügen die Kernthematik beibehalten aber trotzdem unsere eigene Vision umsetzen. Aufgrund der Neuausrichtung haben wir dann auch den Actionanteil drastisch erhöht und den Bodycount erweitert. Bei uns gibt es keine Suche nach einem Heilmittel sondern nur das blanke Überleben in der Apokalypse da die Verwandlung innerhalb von Sekunden passieren kann. Dennoch ist eine militärische Einheit und eine geheime Basis vorhanden, in der Wissenschaftler experimentieren. Jeffrey hatte ja bereits als Mit-Schöpfer der Final Destination Reihe bewissen, das er gute Ideen entwickeln kann. Unser Film ist sehr rasant geworden, ähnlich dem Film von Zack (Regisseur Snyder, Anm. d. Verf.). Nur sehen unsere Zombies noch einen Tick ekliger aus. Da haben unsere Effektkünstler tolle arbeit geleistet, mussten aber wegen der Maße an Statisten auch viel auf CGI zurück greifen. Jedenfalls suppt und spritzt es fast pausenlos."

Romero: "Héctor. Wo wir gerade bei dem Thema Drehbuch sind. Du hast vor dieser Arbeit hauptsächlich nur Drehbücher verfasst aber mit deinem Debütfilm Die Leiche der Anna Fritz immerhin schon einen Genrebeitrag abgeliefert. Wie siehst du deine Umsetzung?"

Hèctor: "Ich würde behaupten, dass meine Umsetzung doch sehr Originalgetreu geworden ist. Natürlich musste auch ich aufgrund der neuen Sehgewohnheiten die Zombies anpassen. Das Setting und das Grundgerüst haben wir nur leicht angepasst und versucht komplett zu übernehmen. Der Großteil des Films spielt dann auch in einem Militärbunker und dem Umland, welches immer mal wieder erkundet wird und zu Konfrontationen mit den Zombies führt. Dadurch konnten wir die aufkeimende Spannung innerhalb der vorhandenen Parteien stärker in den Mittelpunkt rücken. Action ist bei uns natürlich auch vorhanden aber lag unser Augenmerk dann doch eher auf einer guten Atmosphäre und gezielt eingesetzten Schockelementen. Die Masken und Splattereffekte sind dann fast alle auch noch richtig Oldschool umgesetzt. Wie ich finde haben wir dadurch eine gute und interessante Mischung zwischen neuen Akzenten und einer Huldigung an das Original hinbekommen."

Romero: "Kommen wir doch zu einem Kernelement was ihr beiden auf eure eigene Art umgesetzt habt - Bub, den gezähmten oder auch intelligenten Zombie."

Hèctor: "Hier sind wie einen komplett eigenständigen Weg gegangen und haben den Charakter als Max direkt am Anfang des Films in einer besonderen Beziehung zur Hauptdarstellerin gesetzt. Somit kann der Zuschauer seine Wandlung besser nachvollziehen und begleitet uns den ganzen Film über als zentrales Kernelement. Er ist genau wie in der Vorlage nur bedingt gezähmt und hat seine ganz eigene Vorstellung vom Tod sein."

Romero: "Leider ist euch das nicht gut gelungen, da euer Bub eher wie eine völlig überzogene Pseudovariante vom Joker wirkt und das Sehvergnügen bei seinem Part doch einschränkt."

Steve: "Auch ich wollte hier etwas anderes liefern und habe mich dafür entschieden die Erklärung für den Beißzurückhalt von Bub; welcher übrigens auf den Namen Bud hört; dadurch zu erklären, das er als Mensch Vegetarier war. Ein meiner Meinung nach durchaus witziger Einfall und von Stark Sands gut umgesetzt."

Romero: "Naja, über diese Darstellung kann man sich echt streiten."

Steve: "Auf jeden Fall passt Sands gut zur anderen Riege der Darsteller, allen voran Ving Rhames als Captain Rhodes und Mena Suvari, die die Reservistin Sarah Bowman verkörpert. Überhaupt konnten wir für so einen relativ kleinen Film viele durchaus bekannte Darsteller casten. Nick Cannon ist nicht nur Rapper sondern auch Comedian, Michael Welch war davor in unzähligen Fernsehserien zu sehen und Ian McNeice hatte bereits mit Sean Connery vor der Kamera gestanden. Das Ving bereits in ähnlichen Genrefilmen brilliert hat, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. Ich musst ihm sogar verbieten seine Polizeiuniform aus DAWN zu tragen." (Steve lacht, Anm. d. Verf.)

Romero: "Wie ich das gesehen habe sind das dann aber auch schon fast alle englischsprachigen Schauspieler - lediglich 22 werden überhaupt in den Credits benannt! Du hattest es gerade erwähnt das eine der Hauptrollen sogar von einem Comedian besetzt wurde. Leider kommen wir da zu einem Punkt der in deiner Interpretation (zu) häufig vorkommt - Humor. Hier wäre meiner Meinung nach weniger wirklich mehr gewesen und hätte besser zum Gesamtkonzept gepasst. So nimmt sich der Film leider sehr viel Spannung weg."

Steve: "Das ich ein Faibel für derartigen Humor habe ist nichts unbekanntes. Immer wenn ich konnte, wurde dieser; ich nenne es auch gerne schwarzer Humor; in meinen Filmen untergebracht. Es ist ein Stillmittel was halt nicht jeder beherrscht und gut umgesetzt auch im Horrorfilm seine Berechtigung hat. Nicht umsonst hat HOUSE damals gute Kritiken bekommen und auch mein Tiermonsterstreifen Lake Placid ist eher eine Komödie als ernster Grusel."

Romero: "Héctor, Interessanterweise habt auch ihr viele Teile der Produktion in Bulgarien gedreht aber auch nur ein gerade mal halb so hohes Budget zur Verfügung gestellt bekommen. Ich vermute mal, dass ein Großteil eurer Crew wie bei Steve auch mit Osteuropäern besetzt wurde."

Héctor: "Um das Budget optimal zu nutzen und das beste aus den Möglichkeiten rauszuholen, war das eine durchaus bewusste Entscheidung. Es gibt schließlich auch jenseits von den bekannten Produktionsstätten sehr gute Schauplätze, Statisten und einen Filmstab, der mit Herzblut bei der Sache ist und gute Arbeit leistet."

Romero: "Das Werk von Steve zeichnet sich wie bereits gesagt durch eine dann doch etwas andere Herangehensweise aus und hat einen Humoranteil, den ich bei dir so nicht gefunden habe."

Héctor: "Das stimmt. Unsere Variante ist von Grund auf sehr ernst gehalten und kommt ohne solche Anpassungen am besten zur Geltung. Ich hoffe doch , dass uns das auch gelungen ist und die bedrückende Stimmung sich auch auf den Zuschauer überträgt."

Romero: "Ihr hattet beide kurz das Thema der Produktionshintergründe angesprochen. Ein weiterer Fakt der eure beiden Filme verbindet ist auch der Umstand das einige Personen an beiden Filmen beteiligt sind. Avi Lerner z.B. tritt für beide als Executive Producer auf und Christa Campbell ist bei Steve sogar vor der Kamera zu sehen. Sie war für das zweite Remake auch maßgeblich für die Produktion zuständig."

Steve: "Unabhängig davon muss man aber festhalten, dass wir doch zwei sehr unterschiedliche Interpretationen des selben Themas entworfen haben. Der Einfluss dieser Personen hielt sich dann doch in Grenzen. Man darf auch nicht vergessen das uns mehrere Jahre trennen. Heutzutage würde ich so ein Engagement wohl eh nicht mehr annehmen oder sogar angeboten bekommen."

Romero: "Da gebe ich dir recht. Beide Filmen vereinen zwar in weiten Teilen die vorhandene Grundthematik, sind aber dennoch völlig verschieden. Beide haben ihre Stärken und Schwächen, wobei aber euer Film im direkten Vergleich den kürzeren zieht. Es ist beileibe kein schlechter Film nur halt kein DAY OF THE DEAD wie man es erwartet hat. Wenn man sich Vorfeld damit abfindet und Abstriche macht, bekommt man einen durchaus befriedigenden Actionfilm mit Zombies zu sehen, der sich nicht allzu ernst nimmt und ein enormes Tempo aufweist. Da kommt keine Langeweile auf wenn reihenweise gegen die Untoten gekämpft wird. Leider ergibt sich dadurch aber auch ein Manko, da die Schnitte teils so schnell sind das man die ganzen Effekte nur für einen kurzen Bruchteil zu Gesicht bekommt, was schade ist da hier doch einiges an Gekröse geboten wird und viele Köpfe rollen. Ich hatte übrigens bei der zweiten Sichtung das "Vergnügen" die später nachgereichte 3D Variante anschauen zu können. DAS hätte man sich wirklich sparen können da hier kein, wirklich KEIN Unterschied zur normalen Fassung vorhanden ist und somit eine Mogelpackung sondergleichen ist. Das passt dann aber auch wieder zu deinem Film der den Namen DAY nicht wirklich tragen sollte. Dennoch ist er kein Totalausfall, dümpelt halt im oberen Mittelmaß rum und hätte lieber einen anderen Titel bekommen sollen. Wahrscheinlich wäre dann auch die Enttäuschung bei einigen Interessenten nicht so groß gewesen. Am Ende bleiben dir solide 5 Punkte übrig, die ich aber gerne vergebe ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen."

Steve: "Danke für das ehrliche Feedback. Die Geschmäcker sind nun mal sehr unterschiedlich und mit deiner Ausführung kann ich gut leben. Richtig schlecht ist das ja nicht gewesen. Du kannst dir als guten Ausgleich ja gerne noch mal WARLOCK oder HALLOWEEN H20 ansehen." (Steve lacht, Anm. d. Verf.)

Hèctor: "Es freut mich natürlich zu hören das unsere Version besser abschneidet. Vielleicht komme ich mal auf Steve zu um ein gemeinsames Projekt zu starten." (Zwinkert Steve zu, Anm. d. Verf.)

Romero: "Ich danke euch beiden für die Zeit und das mir entgegengebrachte Vertrauen, wünsche euch noch alles gute und uns noch viele weitere Genreeinträge von euch."

Wer jetzt noch Lust hat auch die andere Sichtweise zu betrachten, wird auf dieser Seite sicherlich fündig.

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Kommentare

06.02.2021 00:35 Uhr - cecil b
2x
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Eine wunderbare Idee, auf die ich mich dank deiner Einleitung freue!

Nach Mitternacht kann ich deinem kreativen Double- 'Interview' -Review nicht mehr konzentriert genug folgen, die ersten Absätze fand ich aber schon genial.

Ist ja nicht weg. Das hole ich mit Interesse nach. Ich berichte davon. ;)

So etwas hat es glaube ich auch noch nicht gegeben. Ein toller Einfall.

Erinnert mich daran, dass ich mal ne Review als einen Brief an einen verstorbenen Regisseur geschrieben habe.

https://www.schnittberichte.com/review.php?ID=8522

Das Schöne ist, dass es etliche Möglichkeiten gibt, konkrete Informationen und Eindrücke zu geben.
Und die eher klassische Variante schon von Natur aus seine eigene Note hat, und somit keine Kreativität vermissen lässt.

06.02.2021 01:20 Uhr - Romero Morgue
2x
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Erfahrungspunkte von Romero Morgue 383
@ cecil b

DANKE! Es freut mich natürlich ungemein so eine Rückmeldung zu bekommen.

Wenn gelesen - gerne Rückinfo! 😉

Habe mich dank dem Hinweis deinem Beitrag gewidmet und komme zu dem Entschluss, dass wir mindestens eine Überschneidung haben: Helge Schneider.

06.02.2021 03:02 Uhr - cecil b
Moderator
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Die Rückmeldung kommt, wenn ich wacher bin. Damit ich den Reviews gerecht werden kann. Die ersten Absätze haben mich das Prinzip erkennen lassen.

Überschneidung: Helge? Versteh ich nicht. Erklär mir das bitte klar und deutlich.

Das, was du gemacht hast, ist, wie geschrieben, einzigartig.

Die Überschneidung, die ich meine, ist ja eigentlich simpel.

Ich hatte mich in der Review fiktiv durch eine Art Brief an den Regisseur Post Mortum gewand, auch als Hommage. Du hast die Perspektiven von den Regisseuren der anderen Filme fiktiv an Romero weitergeben, und seine umgekehrt hinzugefügt.

Das Prinzip, fiktiv den Regisseur anzusprechen.

Romero und Schlingensief waren und sind tot, wie wir wissen. Dennoch richtet sich unsere Sprache an sie, die Form des Textes verändert sich dadurch. DAS hat mich lediglich daran erinnert, die Unterschiede sind groß. :)

Den Regisseur noch antworten zu lassen, und somit die Filme gegenüber zu stellen, ist so offensichtlich einer der großen Unterschiede, die ich einfach gigantisch finde.


06.02.2021 11:02 Uhr - Romero Morgue
1x
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Aha, dann muss ich wohl doch noch ein wenig ausholen. Bezüglich der Überschneidung meinte ich den Geschmack wie Musik, Humor etc. wo ich in deinem Text halt gewisse Überschneidungen gefunden habe. Also unabhängig von den Reviews selber.
Beim stilistischen Vorgehen gibt es diese Überschneidungen und war genau so informativ. Mit dem Inhalt und der Aussage gehe ich übrigens auch konform. 🙂

Ich finde es bemerkenswert: in meinem Text gibt es nur eine sehr kleine, versteckte Passage die darauf schliessen lässt das es sich auch um George selbst handeln könnte. Also nicht direkt Post Mortum aber definitiv als Huldigung. In erster Linie bin ich es selbst der spricht. Das mein virtueller Nick der gleiche ist, ist natürlich *hust* „rein zufällig“. Den habe ich damals schon sehr bewusst gewählt. Somit überlasse ich es dem Leser zu entscheiden wer den nun die Meinung als Romero wirklich abgibt. 😉

Somit habe ich geschafft was ich wollte: Es gibt mehrere Interpretationsmöglichkeiten und alle sind richtig. 🥲

06.02.2021 17:21 Uhr - cecil b
Moderator
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Ah, dann war es die zweite Perspektive, die ich mit Helge für möglich hielt. 3 Uhr nachts. ;)

Helge: Johnny Flash habe ich besprochen, auch anders als gewohnt. Ich habe seinen Stil zum Teil übernommen.

Jetzt lese ich mich mal durch. Der nächste Kommentar folgt.

06.02.2021 17:35 Uhr - cecil b
1x
Moderator
User-Level von cecil b 19
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Also: Um 3 Uhr nachts habe ich nicht mehr formulieren können, dass du deine Perspektive auf Romeros Film und die Remakes durch den fiktiven Kontakt mit den anderen Regisseuren erweitert hast, so drücke ich es einfach mal aus.

Fakt ist, dass du dadurch tatsächlich den Film an dieser Stelle besprochen hast, mit Hintergründen, und einen Vergleich mit dem Original gemacht hast. Ein Kunststück.

Ansonsten ist es klar, dass solche Texte sehr fordern, weshalb sie natürlich eine willkommene Ausnahme sind. Nicht jeder Leser möchte sich da "durchkämpfen'. Ähnliches kann man bestimmt über ein paar Reviews von mir sagen.

Eine willkommene Abwechslung, wie deine MIRRORS-Review in stellenweise spiegelverkehrter Sprache, und, damit die Besucher es noch mal ganz genau wissen: Eine tolle Ausnahme, die Reviews auf dieser Seite sind für gewöhnlich eher klassisch gebaut. ;)

07.02.2021 00:19 Uhr - Romero Morgue
1x
User-Level von Romero Morgue 5
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Nochmals danke für die Rückmeldung. Das meine Ideen gut ankommen freut mich natürlich besonders. 🙂 Im Grunde schreibe ich Reviews bzw. Texte, die ich gerne lesen würde aber trotzdem für die Allgemeinheit sind. Wenn diese dann manchmal „fordern“ sollten hängt das wahrscheinlich mit meinem eigenen Anspruch zusammen. Und so fordernd sehe ich die gar nicht. 😉

Eine kleine Randnotiz die ich einfach noch loswerden muss: Beide Reviews haben exakt genau die gleiche Anzahl an Wörtern! Das war noch mal eine besondere Herausforderung!

07.02.2021 19:49 Uhr - cecil b
Moderator
User-Level von cecil b 19
Erfahrungspunkte von cecil b 7.098
Anzahl der Wörter: DAS ist beeindruckend.

Nun, wie geschrieben, es gibt auch einige Reviews von mir, da müsste sich so mancher durchbeißen. Man muss es nicht jedem recht machen.

Aber nie dabei vergessen, dass Reviews für die Leser sind, und es um die Filme geht. ;)

Was würde einem der tollste Text bringen, wenn er an der falschen Stelle steht? Dann hätte man das Ziel schlichtweg verfehlt.

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