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Zurück in die Gegenwart - Star Trek IV

(Originaltitel: Star Trek IV: The Voyage Home)
Herstellungsland:USA (1986)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Komödie, Science-Fiction
Alternativtitel:Star Trek 4
Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,11 (36 Stimmen) Details
inhalt:
Obwohl sie als Abtrünnige gelten, kehrt die Mannschaft der U.S.S. Enterprise zur Erde zurück.
Sie stellen sich den Anklagen für die Taten, die sie im Laufe von Spocks Rettung begangen haben. Während sie noch im Anflug sind, wird die Erde von einer außerirdischen Sonde verwüstet. Sie verlangt Antwort von einer Lebensform, die nicht länger existiert. Kirk und seine Crew begeben sich an Bord eines gekaperten klingonischen Bird of Prey auf eine Reise durch Raum und Zeit, um die Erde zu retten. Sie entdecken dabei die wahre Bedeutung von Freundschaft wieder.
eine kritik von s.k.:
In Fan-Kreisen und überhaupt unter Filmkennern herrscht fast vollkommene Einigkeit darüber, dass das 4. "STAR TREK"-Abenteuer zu den Besten, Erfolgreichsten und vor allem Beliebtesten gehört. Gerade im letzten Punkt stellt "Zurück in die Gegenwart" den Höhepunkt innerhalb der Film-Reihe dar, denn kein anderer Film vor und auch nach Ihm vermag Fans und (!) Nichtfans mit seinem Humor, seinem Tempo und seiner erfrischend kurzweiligen Inszenierung so zu begeistern wie dieser Film.

Die Enterprise-Crew ist nach den Ereignissen des dritten Teils (der Rettung Spocks) auf dem Weg zurück zur Erde, um sich für ihr undiszipliniertes Verhalten vor dem Ausschuß der Sternenflotte zu verantworten. Fast zeitgleich erscheint eine unbekannte fremde Sonde, die während ihres direkten Kurs zur Erde allen Schiffen die Energie abzapft und manövrierunfähig macht, die ihren Weg kreuzen. Im Orbit der Erde angekommen, sendet diese Sonde unbekannte Rufsignale, die nicht entschlüsselt werden können, und je länger die Sonde dort verharrt, desto prikärer wird die Situation auf der Erde: Die Meere drohen zu verdampfen und die Energie-Quellen zu versiegen.
Durch einen intergalatischen Warnhinweis über die Sonde aufmerksam gemacht, beschließt Captain Kirk mit seiner Mannschaft einen Zeitsprung ins 20. Jahrhundert zu machen, denn laut deren Nachforschung sind die Signale der Sonde nicht an die Menschheit, sondern an Wale gerichtet, welche aber mittlerweile ausgerottet sind.
In der Vergangenheit angekommen, macht sich die Crew auf der Suche nach den überlebenswichtigen Meeressäugern. Und während dieser Suche erleben sie nicht nur einen Kultur-Schock sondergleichen, sondern geraten von einer irrwitzigen Situation in die Nächste...

Was macht den 4. "STAR TREK"-Film so besonders ?
Eindeutig sein gehaltvoller Humor und die Ausgangssituation, in der die Haupthandlung eingebettet ist. Schon in der Original-Serie gabs es ein paar Episoden, die das Thema "Zeitreise in die heutige Gegenwart" behandelten. Wo Kirk und Spock mit den Eigenheiten der Menschheit des 20. Jahrhunderts konfrontiert wurden, was zu sehr absurd-witzigen Momenten führte. Diese Episoden sind es auch, die bei Fan-Umfragen stets zu den Favoriten der gesamten Serie gezählt werden.
Hier im Film trifft es gleich die gesamte Crew. Aufgeteilt in kleinen Gruppen, macht jedes Mannschafts-Mitglied eine besondere (und für den äußeren Betrachter urkomisch geratene) Erfahrung, bezogen auf das Menschenverhalten, die Technik und den Wissensstand dieser Zeitperiode:
U.a. versucht Spock der Unauffälligkeit wegen seine Artikulationsform der menschlichen Umgangssprache anzupassen (wobei er viel zu oft den Ausdruck "verdammt" verwendet), McCoy reagiert auf die gegenwärtige Medizinversorgung mit Grauen ("Das ist ja finstres Mittelalter !"), Scotty muss auf "rückständige" Art einen Computer mit Informationen füttern, und Chekov macht sich als Russe, der sich über atombetriebene Kriegssschiffe informiert, nicht minder verdächtig...

Es ist nicht nur diese Art von Situationskomik, sondern auch die tollen Seitenhiebe und geistreichen Dialoge, die für enorm viel Spaß und Heiterkeit sorgen. Die Interaktion der Protagonisten untereinander ist einfach herrlich.
Leonard Nimoy, der sich schon zuvor mit Teil 3 ("Auf der Suche nach Mr. Spock") in die Fertigkeiten des Regisseurs einüben durfte, vereint mit seiner zweiten Regiearbeit alle Stärken, die "STAR TREK" stets ausgemacht haben:
Viel Humor, ein amüsantes Tempo, einen leichten Action-Anteil, eine Portion Gesellschaftskritik und eine ingesamt resultierende Botschaft (hier auf öko-Ebene). Man muss ihm wirklich eine Meisterleistung nachsagen, denn sein Film ist auch mit der Einzige, der auch Nichtfans direkt und ohne viel Vorwissen anzusprechen vermag.

Summa sumarum bekommt der Fan / Nichtfan ein unkonventionelles Sci-Fi-Spektakel serviert, dass weniger mit vielen visuellen Effekten oder gar explosiver Action, sondern mit reichlich Humor, genial agierenden Darstellern und vielen guten Ideen zu unterhalten weiss.
10/10
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