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Zimmer 1408

Originaltitel: 1408

Herstellungsland:USA (2007)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,85 (101 Stimmen) Details
inhalt:
Mike Enslin (John Cusack) hat zwei erfolgreiche Bücher über Hotels, in denen es angeblich spukt, veröffentlicht. Nach dem Tod seiner Tochter stürzt er sich noch kompromissloser in die Arbeit. Derzeit fasziniert ihn ein besonders mysteriöser Fall: Im Zimmer 1408 des New Yorker Dolphin Hotel sind unter seltsamen Umständen bereits 56 Gäste gestorben. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen, schlägt Mike alle Warnungen des Hotelmanagers (Samuel L. Jackson) in den Wind und übernachtet in Nr. 1408 - ein kafkaesker Alptraum beginnt.
eine kritik von cecil b:

                   

                      ABERGLAUBE, GLAUBE UND GEISTER ALS REFLEXION VON GESELLSCHAFT UND PSYCHE

                 Ich glaube daran, dass es gut ist, wenn sich die Psyche manchmal mit dem Bösen beschäftigt.

Eine alte Holzkiste wäre etwas Feines. Die mit Spinnweben bedeckt in meinem Keller, oder, noch schöner, auf einem Dachboden untergebracht würde. Denn es gehört zu meiner Eigenart, dass mir der Gedanke gefällt, meine Bücher, in denen Geister und Dämonen, Mord und Wahnsinn, auf fruchtbaren Boden fallen, wären dort verstaut. Ich weinte diesem Gedanken aber keine Träne nach, nur, weil ich mich kürzlich damit abfinden musste, dass ich so ein Buch aus einem Karton, im Keller stehend, kramen musste, und die Grusel-Atmosphäre höchstens von einem Silberfisch ausging, der platt wie eine Flunder auf der ersten Seite sein Grab gefunden hatte. Mysteriös, dass das gesuchte Buch griffbereit war. Meiner Erfahrung nach befinden sich gesuchte Dinge meist unter vielen Sachen, nach denen man nicht sucht. Hatte ich wirklich kurz darüber nachgedacht, dass mein Unterbewusstsein das Buch bestimmt dort platziert hatte, weil ich ahnte, dass ich es von all meinen Lektüren als Erstes wieder aufschlagen werde?

Mike Enslin sucht nach einer Erkenntnis, und kramt dafür in einem Hotelzimmer, das besessen ist. 

Glaube, Bewusstsein, Unterbewusstsein, alles Faktoren, die in dieser Review explizit oder implizit relevant sind.

Der Name des Autors, der das Buch, nach dem mir war, verfasst hat, sollte mir in Flammen ins Auge springen. STEPHEN KING wurde mit Flammen verziert. Die sind auch auf dem Titel der fokussierten Kurzgeschichtensammlung zu sehen: IM KABINETT DES TODES - Düstere Geschichten. Düstere Geschichten wie 1408, Kings Version von H.G. Wells Kurzgeschichte THE RED ROOM, gleichnamig verfilmt, in Deutschland fügte man noch das Zimmer hinzu. Zur Übersicht verwende ich bevorzugt den deutschen Titel. Der Verfasser der Kurzgeschichte fand seine Inspiration für 1408 ebenfalls in den angeblichen Erlebnissen eines der berühmtesten Parapsychologen der Welt. Christopher Chacon, der auch Vorlagen für das Theater und das Fernsehen schreibt, wie z. B. PSI Factor: Chronicles of the Paranormal, und außerdem als Regisseur tätig ist.

Stephen King ist nur wenigen Menschen nicht bekannt. Schon gar nicht Filmfans, die darüber Bescheid wissen, dass dieser Autor einer der meist verfilmten Schriftsteller ist (Stand by me, Dolores), und King für den Horror neue Tore geöffnet hat (Carrie, Shining). Ich werde aber nicht müde, die auf dem TV-Sender ARTE ausgestrahlten Dokumentationen über diesen amerikanischen Autor zu empfehlen, SHINING IN THE DARK und STEPHEN KING -Das notwendige Böse, die ich auch als Review vorgestellt habe. Der Regisseur von ZIMMER 1408, dessen Namen, Mikael Håfström, ich kopieren muss, weil ich bei manchen der schwedischen Buchstaben an meine technische Grenze komme, wird hingegen nicht so vielen Lesern bekannt sein. 

Drehbuchautor und Regisseur Mikael Håfström wurde für Evil (2003) ausgezeichnet, und für ZIMMER 1408, mit dem Publikums-Award, auf dem iranischen Fajr Film Festival. Der Film erhielt noch drei weitere Awards. Håfströms Verfilmung der 52 Seiten langen Kurzgeschichte fußt auf dem Drehbuch von Matt Greenberg, Scott Alexander und Larry Karaszewski. Greenberg erfreute mich mit ARMEE DER FINSTERNIS und der Masters of Horror-Episode THE FAIR HAIRED CHILD. Auch mit KINDER DES ZORNS 3, in Greenbergs Augen vielleicht anders als geplant. Und dessen HALLOWEEN H20 gehört zu den besseren Sequels von John Carpenters Klassiker HALLOWEEN. Alexander und Karaszewski werden mit Miloš Formans Film über die Karriere des Hustler-Gründers und Verlegers Larry Flynt, LARRY FLYNT- Die nackte Wahrheit, wahrscheinlich Lager gespalten haben. ZIMMER 1408 polarisiert auch. 

Die Kurzgeschichte für den Spielfilm zu modellieren war für die Autoren vermutlich keine leichte Aufgabe, mussten sie doch so einiges ableiten. ZIMMER 1408 verlässt die angestammten Pfade des Horrorfilms nur bedingt. Die Vorlage hebt sich durch zwei, drei Sätze von üblichen Geister-Story-Erscheinungen heraus. Dieser Unterschied hat es auch in den Film geschafft. Fein.

Wo ist denn der Wurm drin? Im Auge des Betrachters. Näher betrachtet ergeben sich Kritikpunkte, die ich vor zehn Jahren möglicherweise nicht sehen wollte. 

Eines vorweg:

Ein amerikanischer Hotelbesitzer hat das Recht, abzulehnen, dass ein Besucher in einem bestimmten Zimmer übernachtet. Im Film wird das anders dargestellt. Darüber sehen wir mal großzügig hinweg, es wird auch niemand Geister zu Gesicht bekommen. Jedenfalls gehe ich stark davon aus. 

                                                                                          1408

Huch, die Quersumme von 1408 ist die berühmt-berüchtigte Unglückszahl 13! Die ergibt sich auch aus vielen weiteren Zahlenkombinationen die im Film zu sehen oder hören sind. Diese Trivialität kann hingenommen werden, denn sie ist trügerisch. Bei mehreren Glaubensrichtungen hat diese Zahl eine Bedeutung, sie wird nicht zwangsweise mit etwas negativen konnotiert, sie gilt auch als Glückszahl. Es gibt jedoch genügend Menschen, die daran glauben, dass die 13 eine Unglückszahl ist, und viele Architekten und Hotelbesitzer beugten sich dieser Angst, weshalb der Nummerierung von Etagen häufig diese Zahl fehlt. Besonders in der USA ist das so. Und das Hotel, welches der Protagonist an besagter Stelle unter die Lupe nimmt, hat auch vorgesorgt. Aber nur, weil man bestimmt, das etwas nicht existiert, heißt das noch lange nicht, dass es nicht existiert. In ZIMMER 1408 geht es auch um die menschliche Wesensart, etwas nicht wahrhaben zu wollen. 

Der Tod der Tochter ist zweifelsohne ein einschneidendes Erlebnis (bei King ist davon nicht die Rede). Mike Enslin kann der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen und stürzt sich in seinen Beruf, lehnt sein Schaffen aber innerlich ab. Er glaubt nicht an das, was er macht. Der süffisante Sarkasmus des Protagonisten ist verständlich, nach dem Motto "Humor ist, wenn man trotzdem lacht", und daher fast sympathisch menschlich, aber Enslin dreht sich im Kreis. Die Ironie des Schicksals kennt keine Grenzen. Im Zimmer 1408 will der Protagonist vorerst nicht glauben was passiert, seine Lebenslüge jagt ihm einen gehörigen Schrecken ein, sie bewahrheitet sich durch die Entlarvung. Der Schriftsteller will den Tod seiner Tochter nicht wahrhaben, und wäre der Tod nicht endgültig, dann hätten Geister ihre Berechtigung. Es reicht ZIMMER 1408 jedoch nicht aus, das Privatleben der Identifikationsfigur als Druckmittel für die Tränendrüse zu verwenden, sie soll regelrecht bemitleidenswert sein, und die Selbstfindung ist arbiträr. Wie dem auch sei, dieser sarkastische Unterton von Kings Enslin, der wird im Film lauter, und die in der zweiten und dritten Zeile dieses Absatzes erwähnten Punkte, die sind entscheidend. 

Enslin sammelt für die Recherchen seine Gedanken auf einem Diktiergerät, im Zimmer 1408 zeichnet er seine eigenen Erlebnisse auf, ein Zugang zu sich selbst. Man ertappt sich höchstwahrscheinlich dabei, dass einem Enslins ersten situativen Erklärungsversuche logisch erscheinen. Sehr schön, so ist man nah an Stephen King, das ist wirklich gut, so kann es weitergehen. Dem ist aber leider nicht so. Die Mehrzahl der Filmfans wird von dann an im Bilde sein. Geistern, die einen mit Ankündigung in den Wahnsinn treiben wollen, kommt man flugs auf die Schliche. Und weil sie ja nur so gruselig sein können, wie ein inoffensives Gespenst, das nach einem dramatischen Au­to­ma­tis­mus eines Trommelwirbels aus einer Kiste stolziert, muss noch die besagte Mär der Hauptfigur, die ihren eigenen Dämonen begegnet, ins Drehbuch. Das ist nicht schlecht, das ist nicht dumm, und die Darstellung davon, dass die Wahrnehmung von gespenstischen Gestalten und Begebenheiten reale Gefühle und damit die Hölle auslösen kann, ist gut, aber ZIMMER 1408 ist so gewollt, so plakativ. Im Finale gibt es dann eine Szene, die der Kurzgeschichte in Bezug auf den Abschluss nahe kommt, und weil diese Idee laut Håfström nicht gut für einen Film geeignet ist (Anmerkung des Autors: Wieso?), wurden zwei weitere Enden erfunden, viele finden die alternative Version besser. Mir gefällt Kings Ende am besten. 

Wie schön sich bei Stephen King oft der Horror in das Gewöhnliche hineinschleicht, und auch deshalb so wirksam ist. Nicht in ZIMMER 1408. Die Inszenierung möchte so stylisch sein, dass die Sicht auf das Gewöhnliche schon verzerrt wird. Der Zuschauer steckt für gewöhnlich öfter mal einen Schlüssel in ein Schloss, wenn der Protagonist das macht, kommt jeder noch mit, aber selbst dieser Prozess ist ein allzu aufregender CGI-Effekt. "Ich wollte nicht, dass die Zuschauer sagen: ,Oh, schau mal – eine Visual-Effects-Aufnahme!‘" Ziel verfehlt, Herr Håfström, ich staunte, als ich dieses unnötige künstliche Türschloss sah. Versucht Enslin dem Schrecken mit flotten Schritten zu entkommen, muss das auf Teufel komm raus unbedingt aufregend sein, weshalb er an einen Tisch stößt, damit eine Vase vor die Linse fliegt. Die Geister und ihre sterblichen Hüllen werden mit Blitzlicht-Sequenzen oder einem ganz tollen Foto- wird- Film -Effekt ins Leben gerufen, wenn sie nicht in anderer Form immer dort auftauchen, wo man sie erwartet, und sie daher so geistig anziehend sind wie ein Jumpscare, der natürlich auch nicht fehlt. Schlag auf Schlag schlägt der Horror zu. Und die Drehbuchautoren haben ein Zitat aus Kings Werken nach dem anderen hineingezwungen, und noch etwas Poe hineingequetscht. Er­ken­nungs­merk­male steigern das Won­ne­ge­fühl des King-Fans nicht zwangsläufig. Aber, wie der Protagonist durch das Fenster Kontakt sucht, er die Außenwelt sieht, jedoch nicht weit damit kommt, das ist dagegen wirklich ein wiederkehrendes Highlight! Und Benoît Delhomme (Der Duft der grünen Papaya) führte die Kamera immer einwandfrei. Im Kammerspielfilm-Zimmer meist in der nahen Einstellung bis hin zur Halbtotalen, und außerhalb von diesem gut ausgewählt auch bei Großaufnahmen oder der Totalen. Delhomme ist ebenso schnellen Bewegungen gewachsen, und die Schnitte von Peter Boyle (The Hours) können immer mithalten. Eins muss man diesem Film auch lassen, ZIMMER 1408 hat auch gute und sinnvolle Effekte zu bieten, und Effekthascherei ist in Kings Geschichte ebenso vorhanden. Jedoch verpufft auch der tollste Effekt, wenn das Ende der dramatischen Entwicklung einer Szene von Beginn an oft feststeht. Diese Überraschungen, die dann mehrmals keine sind. Diese Musik (Gabriel Yared : Oscar für Der englische Patient), die vorzüglich klassische Instrumente einsetzt, so glatt, wie die Inszenierung, und genauso austauschbar. Alles wird gut in Szene gesetzt, das ist handwerklich spitze, aber geistlos. Und das färbt ab. 

Es ist ergo nicht so, als dass John Cusack (High Fidelity, Grosse Pointe Blank), der auch in STAND BY ME mitspielte, und Quentin Tarantinos Erfolgsgarant Samuel L. Jackson, Neuland betraten. Die überflüssige Coolness, die diesen Akteuren aufgebrummt wurde, wird problemlos gut rübergebracht, die Diskussion (A: Gehen sie da nicht rein! B: Mach ich aber wohl!) führt mit inhaltlichen Zitaten sowie der potenzierten Spannung effektiv die Vorlage weiter, auch dank Jacksons souveränen Spiels. Cusack stellt Enslin durch jede Konversation mit Links vor, er gibt der Figur seinen eigenen Charme, fast die ganze Emotionen-Palette kann und muss abgerufen werden, und er spielt auch gut, wenn er einfach das macht, was ihm der Regisseur sagt. Aber Håfström hat versucht mit dem Schema F des amerikanischen Mainstream-Kinos bei einem teilweise ärgerlich kitschigen Drehbuch anzubiedern, und auch diese Meister ihres Fachs machen nur ihre Arbeit, wenn sie diese 1000 Mal gesehenen mimischen Handgriffe ausführen, erdrückt von der Vorhersehbarkeit vieler Szeneverläufe. So sehenswert manche Szenen auch sind, ein Protagonist, der mit Tränen in den Augen seine Hand auf einen Monitor legt, der seine Liebsten zeigt, das hat nicht viel mit Stephen King zu tun. 

ZIMMER 1408 ist keinesfalls ein schlechter Film. Zudem gelingt es, den Kern von Stephen Kings Kurzgeschichte zu übersetzen, und zum Teil gut zu erweitern. Die interessante Story, das abwechslungsreiche Drehbuch, das Können der Darsteller, die überwiegend guten Effekte und die fachgerechte Inszenierung bieten den hohen Standard. Schade nur, dass sich das Drehbuch und die Regie zu sehr am Archetypen orientiert haben, wodurch der Film an Wirkung verliert.  

 

 

6/10
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Kommentare

08.04.2021 12:02 Uhr - Kaiser Soze
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Mahlzeit! Mh, also Du siehst ausgerechnet hier eine Inszenierung nach Schema F?! Okay, so unterschiedlich können Bewertungen sein ;-) Ich mag diesen Film wirklich sehr gerne, lese aber auch keine King-Romane / -Kurzgeschichten und Co und sehe den Film als eigenständiges Werk. Die genannten Unterschiede sind mir somit unbekannt.

Dennoch (also trotz abweichender Meinung^^) hast Du es interessant erläutert, was und warum hier nun für Dich nicht passen will. Gespickt mit gaaaanz vielen Zusatzinfos, Angaben und weiteren Ausführungen weiß Dein Text zu überzeugen.

Ich sah Zimmer 1408 eigl immer als einen dieser Filme an, die man quasi immer empfehlen kann, der wird schon gefallen... nun offensichtlich nicht immer. Aber immerhin ließt es sich nach "okay" :)

08.04.2021 12:27 Uhr - cecil b
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Hallo Kaiser Soze!

Ich freue mich sehr über deinen ehrlichen konstruktiven Kommentar!

Dieser Film polarisiert, viele lieben den, und ich rechne damit, noch für meine Review in die Kritik zu geraten. ;) 'Kollege' Moonshade der OFDB hat 5 Punkte vergeben. Das finde ich schon etwas hart. Aber, schlüssig und famos erklärt.

Von mir gibt es ein gutes O.K. Mit 6 Punkten meine ich ja: Überdurchschnittlich gut. Wie geschrieben, ZIMMER 1408 ist ein Film aus der ersten Liga. Aber aus meiner Sicht ist er dort auf den mittleren Plätzen. Die kürzlich besprochenen Spukhausfilme SCHLOSS DES SCHRECKENS und TANZ DER TOTENKÖPFE fand ich spannender.

Schema F: Nicht komplett. Ich gehe ja darauf ein, was ich meine. Vorhersehbare Entwicklungen von Szenen und die typischen schauspielerischen Aktionen, und zum Teil unnötige Effekthascherei.Gut inszeniert, aber nicht besonders einfallsreich. Zudem werden mehrere Szenen aus anderen Filmen kopiert! Das habe ich nur zusammengefasst ausgedrückt, von wegen kennt man schon.

Als ich 1408 das erste Mal sah, fluppte der bei mir sehr gut, der zweite Blick wurde kritischer.

Dennoch, interessanter als der übliche Slasher oder so ist der allemal.

Zusatzinfos: Neben den üblichen Hintergründen habe ich die Thematik noch erweitert einbezogen, und das Thema Glaube, Bewusstsein und Unterbewusstsein findet sich auch in der Einleitung. Mein Gedanke war, die Wahrnehmung der Dinge zu fokussieren, was ja auch im Film ein Thema ist, und das so zu kombinieren, dass ich meine Perspektive mit einbeziehe, und nicht nur schreibe, dass ich die Kurzgeschichte kürzlich gelesen habe. :)

Zudem kann man den ersten Satz eines Absatzes meist entnehmen, was dieser enthält, und unter der 1408 kann man auch den Text lesen, der sich nur auf den Film direkt bezieht. :)

Das ist dem Leser überlassen. :)

08.04.2021 13:28 Uhr - Kaiser Soze
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Na, dann freut es mich, dass es Dich gefreut hat und somit sind wir beide erfreut ;-D

Der (Miss-)Erfolg des Films liegt meiner Meinung nach fast ausschließlich auf Cusacks Schulter, da er nicht nur eine Hauptrolle übernommen hat, sondern quasi die einzige Person, der Gegen (oder das neue Opfer) des Raums ist. Quasi ein Ein-Mann-Kammerspiel. Das ist nun nichts, was man alltäglich geboten bekommt und daher wunderte mich das Schema F^^ Effekte und Co, die Blicke in die Vergangenheit usw... Du merkst, ich sehe das vordergründig handlungstechnisch, nicht Effekt X kenne ich von.

Als ich 1408 das erste Mal sah, fluppte der bei mir sehr gut


Na, dann weißte ja, was ich meine :D

Mit Zusatzinfos meinte ich übrigens nicht nur King, sondern auch die Erwähnung anderer Werke (etwa von Håfström usw.). Ich mag sowas, aber das kennst Du ja aus meinen Reviews.


08.04.2021 15:29 Uhr - sonyericssohn
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Der Film ist mir bisher...durchgefluppt. Zwar immer wieder davon gelesen aber das wars auch schon. Ich mag auch Cusack nicht besonders... Vielleicht irgendwann erhält der Film ne Chance, aber das dauert noch. Angenehme Kritik natürlich !😁

08.04.2021 20:16 Uhr - cecil b
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Kaiser Soze: Ich halte die unterschiedlichen Perspektiven für schlüssig, und eine falsche oder richtige gibt es da ja nicht. Und ja, deine Reviews sind mit Zusatzinfos gefüllt. Die sind nur manchmal direkter als bei mir. :)

Sony: Danke, freut mich sehr, dass du das so siehst! :) Es lohnt sich, sich ein eigenes Bild zu machen. Ich kann jeden verstehen, der diesen Film deutlich besser findet als ich.

09.04.2021 10:32 Uhr - Nubret
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Gewohnt gelungene Kritik zu einem Film, der nur noch ganz blass in meiner Erinnerung existent ist.

Glaube, der war mir damals etwas zu lahm, bzw. vorhersehbar. Vielleicht bekommt er aber doch irgendwann noch eine Chance. Irgendwie sieht man ja im "gereifteren" Alter so manchen Film doch mit anderen Augen.

09.04.2021 20:07 Uhr - cecil b
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Freut mich, dass du das so siehst, Nubret. Danke! :)

Ja, nach 10 Jahren war der für mich recht lahm und vorhersehbar. Ich denke nicht, dass du das jetzt anders sehen wirst. Aber, wer weiß´. Falls du den noch mal siehst, könnte man sich natürlich darüber freuen, wenn du uns das per Review mitteilst. ;)

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