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Highlander II - Die Rückkehr

Originaltitel: Highlander 2: The Quickening

Herstellungsland:USA, Argentinien (1990)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Fantasy, Science-Fiction
Alternativtitel:Highlander II: The Renegade Version
Highlander 2
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,82 (51 Stimmen) Details
inhalt:
Im Jahr 2024 schützt ein künstliches Ozonschild die Erdatmosphäre vor der Ökokatastrophe. Dem natürlichen Ableben des mittlerweile greisen Highlanders MacLeod stehen kriegerische Abgesandte von dessen Heimatplaneten Zeist im Weg. Der Kampf mit den Zeistianern verjüngt MacLeod und er läßt sich von der Öko-Terroristin Louise zu neuem Engagement verpflichten. Denn längst hat sich die Erdatmosphäre regeneriert und ein skrupelloser Konzern macht Geschäfte mit dem Schutzschild. Bei seinem Kampf gegen den Erzfeind Katana und den Konzern erhält MacLeod Hilfe von seinem alten Wegbegleiter Ramirez. Der Lehrmeister stirbt, damit der Highlander seine Widersacher ausschalten und der Erde einen natürlichen Schutzmantel geben kann.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von lars vader:

Highlader II - The Quickening [USA; Argentinien 1990] ...

[...oder auch Highlander II - Die Rückkehr [deutscher Titel] oder eben auch Highlander II - The Renegade Version...]

...ist ein höchst interessantes Beispiel für einen Film, der vor allem unter den Produzenten gelitten hat, aber auch eines für einen Film, der im Bezug zu seinem Vorgängerfilm stilistisch und storytechnisch die Fans gespalten hat wie es nur wenige FIlme können. Vieles hat bei diesem Film gefühlt nicht zusammen gepasst und trotzdem bietet er einen hohen Fun-Faktor. Zumindest nehme ich das so war. Vom Fantasy-Abenteuer zum Sci-Fi-Actioner. Vor allem ist das Fassungswirrwarr hier besonders faszinierend, da mindestens fünf Versionen dieses Films existieren, die sowohl umgeschnitten, als auch teilweise [deutscher Raum] in den Gewaltdarstellungen stark zensiert sind.

Ich selbst konnte es mir nicht verkneifen trotz der miesen Zensur mir sowohl die deutsche Fassung im FSK 16 Format, die deutsche alternative TV-Fassung und auch die UK-Version in der ursprünglichen Kinofassung zu besorgen, die alle unterschiedliches Material zeigen.

Als Grundlage für meine Review dienen hiermit die deutsche Fassung wie sie auf VHS und DVD erschien als auch die Version, die mehrfach in der Vergangenheit im deutschen TV zu sehen war, die ein alternatives Ende [im Folgenden in einer Vergleichsfassung von Eiskaltes Grab sehr schön dokumentiert] zeigt, und auch die US-Kinofassung, welche ich als Import aus dem Vereinigten Königreich Großbrittanien vorliegen habe [Natürlich nur im englischen O-Ton]. Dementsprechend kann ich mich der Renegade-Fassung nur ein Stück weit zuwenden, da ich diese noch nicht gesehen habe. Die Informationen, die mir bekannt sind und auch den dazugehörigen Schnittbericht von Imbor Ed, betreffend des Vergleiches zwischen der deutschen Kinofassung und der Special Edition, ziehe ich hier zu Rate.  Mein Dank gilt den Autoren beider genannten Schnittberichte. Ich dachte, ich erwähne das mal hier, da es wirklich sehr schöne und nützliche Quellen sind, wie auch vieles anderes hier auf Schnittberichte.com.

Darüber hinaus existiert auch noch eine fünfte Fassung, die als Special Edition vermarktet wurde und eine erweiterte Fassung der Renegade-Version darstellt. Somit existieren von Highlander II genauso viele Versionen wie von Ridley Scotts Blade Runner [USA 1982; 1992; 2007], was ich wirklich faszinierend finde.

Einleitung:

Highlander - Es kann nur einen geben schien international durchaus genug Erfolg gehabt zu haben, als dass man auf die Idee kam eine Fortsetzung produzieren zu wollen. Erneut konnte man Russell Mulcahy verpflichten und gewann auch Christopher Lambert wieder als Darsteller für die Hauptrolle. Lambert stellte mit unter die Bedingung auf Sean Connery wieder mit dazu zu holen, womit auch dieser in die Geschichte erneut hineingeschrieben wurde. Leider stand Highlander II schon von Produktionsbeginn an unter einem schlechten Stern, da es aufgrund der finanziellen Mittel zwischen Mulcahy und den Produzenten des Films bereits zu Beginn der Arbeiten am Film zu Spannungen kam. Ein Problem, welches sich durch die gesamte Produktion ziehen sollte, was zu dem schlechten Ruf von Highlander II erheblich beigetragen haben dürfte. Christopher Lambert wollte während des Drehs am liebsten auf dem Vertrag austreten und Regisseur Russell Mulcahy verließ nach rund 15 Minuten bei der Premiere des Films hinterher frustriert den Kinosaal. Gründe gab es hierfür gar viele, auf welche im Folgenden eingegangen werden soll.

Die Produktion:

Die Finanzierung stellte tatsächlich das größte Problem des Filmes dar, da Mulcahy seine Vision des Filmes nicht vollends hatte umsetzen können. Das Drehbuch wurde dann auch mehrfach umgeschrieben und es wurde eine recht fragwürdiger Geschichte mit den Unsterblichen als Außerirdische von einem fernen Planeten names Zeist zurechtgesponnen, die womöglich einer der Hauptgründe sein dürfte, weshalb dieser Film bei den Fans des Originals einen so schlechten Ruf hat.

Ehrlich... Aliens? Ich konnte es als Kid vor dem heimischen TV damals jedenfalls kaum fassen, dass der Highlander ein Mann aus dem Weltraum sein soll.

Nun denn, dies war jedoch gegeben, aber schien selbst Russell gegen den Strich zu gehen, weshalb er 1995 [fünf Jahre nach der Veröffentlichung des Films] seine eigene mehr oder weniger Wunsch-Fassung anfertigte. Den Renegade-Cut, der dann 2004 von den Produzenten des Films in Form der Special Edition erneut überarbeitet wurde. Wohlgemerkt, sind diese erweiterten beziehungsweise veränderten Fassungen nie in deutscher Sprache erschienen. Nur die Renegade-Version schaffte es bis nach Deutschland in Form eine Komplett-Box der Highlander-Filmreihe [2005], nur dass diese Version dennoch nur im englischen Originalton vorlag. 

Die Renegade-Fassung änderte vor allem einen entscheidenden Teil des Films. Die Zeist-Rahmenhandlung und das Thema Aliens from Outer Space wurde entfernt. Dafür ein großes Danke an Russell. Hierdurch ändert sich auch der Ton des Films und es entsteht eine ganz andere Version des Films, auch wenn Russell Mulcahy sicher gerne beim ursprünglichen Dreh mehr getan hätte.

Der Film:

Etliche Jahre sind vergangen, seit wir zuletzt Connor MacLeod und seiner geliebten Brenda begegnet sind. Wir befinden uns in einer nahen Zukunft und die Ozonschicht ist mittlerweile weitestgehend zerstört. Die Folge ist der Strahlentod und die Zahl der Opfer geht in die Millionen. Brenda wird ein Opfer der Verstrahlung durch die unbarmherzige Sonne und bittet Connor mit ihrem letzten Atemzug das Sterben zu beenden. Natürlich können wir froh sein, dass Connor nicht nur ein toller Antiquitäten-Händler und Schwertkämpfer ist, nein, er ist auch ein begnadeter Wissenschaftler und konstruiert mit Hilfe von ebenso brillanten Freunden einen Schutzschild, der die Erde fortan vor den bösartigen Strahlen der Sonne und somit vor der UV-Strahlung bewahren soll. 

Kann man akzeptieren. MacLeod ist nun mal ein paar Hundert Jahre alt und hat bestimmt so manches aufgeschnappt, was über das berüchtigte Halbwissen hinaus gehen dürfte. Womöglich war er ein enger Freund Leonardo Da Vincis. Fans von Highlander III - Die Legende [1994] wissen ja, dass Connor Napoleon Bonaparte kannte, welchem ja auch ein recht hoher Intellekt nachgesagt wurde. Ja, der Highlander hat wahrlich Bildung vorzuweisen, aber ich schweife ab...

Jedenfalls vergeht dann nochmals mächtig viel Zeit und wir finden uns im Jahre 2024 wieder. Connor ist ein alter Mann geworden [Nein, er ist nicht mehr unsterblich. Das hatte sich mit dem Sieg über Kurgan offenbar im Vorgänger-Film erledigt.]. Die Welt ist aber offenbar nur bedingt dankbar für Connors Sieg über die UV-Strahlung und so mancher Mitmensch pöbelt auch gerne mal, wie hier eine ältere Dame in einer nächtlichen Bar.

Toll, ich wollte schon immer mal den Kerl kennenlernen, der die Welt in Scheisse verwandelt hat. Prompt wird Connor auch noch von ihr angegriffen und an der Hand verletzt, was Connor jedoch eher gelassen nimmt. Ach übrigens nebenbei erfahren wir auch, dass Connor sich auch nicht mehr Russell Nash nennt. Diesen Namen hatte er offenbar endgültig im ersten Film abgelegt und nennt sich jetzt wieder Connor MacLeod. Womöglich offiziell ein Urururur-Enkel des 1536 geborenen Mannes.

Zusätzlich hat Connor in einer Oper eine traumähnliche Offenbarung seines alten Weggefährten Ramírez, der ihm berichtet, dass die Unsterblichen eigentlich von dem weit entfernten Planeten Zeist stammen würden und Connor nach wie vor als Führer der Rebellion dafür veranwortlich wäre den Oberschurken General Katana [supercool verkörpert durch Michael Ironside, welcher durch Genereperlen wie Starship Troopers [1997] und auch Die totale Erinnerung - Total Recall [1990unter der Regie von Paul Verhoeven Bekanntheit erlangte] zu entmachten. Katana ist natürlich selbst bewusst, dass Connor noch existiert und schickt ihm ein paar Killer auf die Erde, die ihn ein für alle mal beseitigen sollen.

Durch die Ankunft der Fieslinge des Schurken Katana wird Connor auf Erden wieder unsterblich, eine Handwunde heilt urplötzlich und nach dem ersten enthaupteten Feind [immer noch wie eh und je spektakulär mit verherender Verwüstung eingehend wie auch im Vorgänger] bekommt Connor MacLeod, der Highlander, seine alte Stärke zurück, besiegt den anderen Gegner und ist nun erneut der einstmalige junge Schwertkämpfer aus den Highlands. Verbunden durch einen magischen Bund kann Connor seinen alten Freund Ramírez sogar wieder ins Leben zurückrufen um ihm zu helfen, denn General Katana ist nun selbst auf dem Weg zur Erde, um Connor selbst auszumerzen. 

Natürlich wäre die Geschichte trotz Sean Connery als Ramírez, Christopher Lambert als Connor MacLeod und Michael Ironside als Katana nicht perfekt ohne die Schönheit, für die das Herz des Helden schlägt. In diesem Fall verkörpert durch Virginia Madsen [unter anderem bekannt aus Filmen wie God's Army - Die letzte Schlacht [1995] und Candymans Fluch [1992]], die als bildhübsche und gefährliche "Öko-Terroristin" auftritt, die den, die Menschheit unterjochenden, Schutzschild beseitigen will, da die Ozonschicht der Erde, oh Wunder über Wunder, sich wieder regeneriert hat und daher keine Angst mehr vor der Sonne zu bestehen hat.

Fazit:

An und für sich klingt diese Story im Grunde sogar ziemlich abgefahren und hat auch einiges für den Zuschauer zu bieten, nur dass viele Elemente doch einfach seltsam wirken. Die Außeriridischen-Thematik hätte einfach generell nicht sein müssen und irgendwie steht hier auch die Frage generell im Raum, warum musste eigentlich diese Geschichte fortgesetzt werden? Highlander hatte eine in sich abgeschlossene Story anzubieten, die keiner weiteren Erzählung bedarf. Klar, Sequels sind einfach gutes und sicheres Geld im Filmgeschäft und daher erklärt sich auch dieser Film, welcher auch finanziell tatsächlich Erfolg vorzuweisen hatte, aber das Sci-Fi-Setting schien als eher an den Haaren herbeigezogene Neuauflage vielen Fans ein Dorn im Auge zu sein, weshalb dieser Film bis heute noch unter Freunden des Originals kritisiert wird, bei denen die Fortsetzung Highlander III - Die Legende im übrigen meist sehr viel besser abschneidet. Dies scheint auch vor allem deswegen nachvollziehbar, da Teil III sich offensichtlich bemühte wieder zu den Wurzeln des Erstlings zurückzukehren und die Geschichte wieder in der Gegenwart anzusiedeln. Hierzu wurde Teil II dann natürlich ignoriert. 

So sehr ich hier aber auch selbst etwas mosere, so muss ich aber auch sagen, dass ich Highlander II - Die Rückkehr immer noch so einiges abgewinnen kann. Zum einen gibt es da meinen verehrten Sir Sean Connery, der wieder mit gewohnter Edelmütigkeit den spanisch-ägyptischen Lehrmeister gibt, der wieder mehrere Weisheiten parat hat. 

Die meisten Menschen haben eine ganze Lebensspanne zur Verfügung und die meisten Menschen sehen nur zu, wie sie langsam verrinnt. Aber wenn man einmal seine Kraft bündelt, zu einem Zeitpunkt, an einem Ort, dann kann man etwas wahrhaft Gewaltiges vollbringen.

Christopher Lambert agiert auch erneut stilsicher und ihm zur Seite steht hier die wirklich großartige Virginia Madsen, die mich damals geradezu verzaubert hatte, als ich den Film das erste Mal sah. A Kind of Magic, könnte man sagen. 

Die Fights sind auch gut choreografiert und die Spezialeffekte können sich auch durchaus sehen lassen. Für diejenigen, die aber auch ohne große Probleme Filme gerne im Original schauen, seien hier jedoch die UK-Fassung der Kinoversion und auch der Renegade-Cut beziehungsweise die Special Edition ans Herz gelegt, da hier vor allem keine Gewaltschnitte zu vermerken sind, was man den beiden deutschen Filmfassungen durchaus vorwerfen kann, da hier so manche Enthauptung und auch gewisse andere Details großzügig und auch sehr auffällig zensiert wurden. Somit ist dies ein sehr großer Minuspunkt für die deutsch synchronisierte Fassung. Ich für meinen Teil führe mir jedoch auch mit Vergnügen immer mal die synchronierte Version zu Gemüte. Manchmal bin ich für O-Ton einfach dann doch zu faul.

Ob es jemals eine ordentlich neu abgemischte und vollständige Veröffentlichung in der bestmöglichen Fassung von Highlander II in Deutschland auf Blu-Ray gibt, wird wohl noch eine Weile ein Traum von mir bleiben müssen, was womöglich auch der zu geringen Fanbase dieses Sequels zugeschrieben werden kann. Dafür ist dieser Film einfach nicht relevant genug für den großen Markt, aber man kann ja importieren, dank den brittischen Auflagen. 

Zum Abschluss sei von meiner Seite nur noch Folgendes gesagt: Ja, dieser Film hat Schwächen und auch Logiklöcher, so groß wie Ozonlöcher, aber er hat auch einen großen Spaßfaktor anzubieten, was Action, Settaufbauten und Stars betrifft. Das mag für mich selbst jetzt zwar nicht für eine 8 oder 9 von 10 Sternen genügen, aber eine 7 gebe ich diesem Filmchen für seine gute Unterhaltung dennoch. Vielleicht auch einfach deswegen, weil Virginia  so schön mit Christopher zusammen aussieht. 

7/10
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Kommentare

21.04.2021 09:23 Uhr - McGuinness
2x
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Ein Film, der bei mir mit Pauken und Trompeten durchgefallen ist und der nicht außerirdisch gut, sondern unterirdisch schlecht ist 👎🏻 denn nach dem famosen Erstling hatte dieses Werk hier für mich mit " Highlander " eigentlich nicht mehr viel zu tun, was allerdings nur meine persönliche Sichtweise darstellt und ich dies keinesfalls von der erneut toll verfassten Review nebst dessen fleißigen Autor behaupten kann, welcher seine Meinung hier gut begründet und zudem seine Arbeit mit allerlei erwähnenswerten Fakten abzurunden weiß 😉

Eine tolle Vorstellung jedenfalls und ich bin gespannt, wie deine Review zum dritten Teil aussehen wird, da hier wieder, wie bereits von dir erwähnt, zu den Wurzeln zurückgefunden wurde 😊

21.04.2021 12:03 Uhr - Egill-Skallagrímsson
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Barsches Urteil McGuinness, aber ich bin da gnädig wie Lards Vader und würde auch 7/10-Unterhaltungspunkte geben. Wenn man ihn komplett losgelöst von dem nicht außer- sondern überirdischen ersten Teil (das limitierte Steelbook hüte ich wie den heiligen Gral, obwohl gerade 99% aller DVDs endgültig aus meiner Sammlung fliegen) und zudem noch als reine Trashunterhaltung betrachtet, ist der Film eigentlich eine ulkige Unterhaltung im 80er-Jahre-Stil. Allein die fliegenden Verfolger. :D Schade, dass er im letzten Drittel dann doch recht langweilig wird.
Wenn man ihn nicht als Trashunterhaltung betrachtet und das Hirn anmacht, ist Highlander II natürlich eine unfassbare Katastrophe. Aber ich kann mit einer Sichtung hin und wieder leben. Ab Teil 3 geht es aber wirklich ins Bodenlose...

Tolle Review, Lars von der dunklen Seite der Macht, weiter so!

21.04.2021 13:01 Uhr - Lars Vader
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Danke euch beiden :) Eine Review zu Teil III wäre tatsächlich auch eine gute Idee, nur hab ich den momentan gar nicht mehr in der Sammlung.
Hatte den nur mal ganz früher auf VHS. Den müsste ich mir nochmal besorgen. Besonders,
da mich der Directors Cut interessiert, selbst wenn dieser nicht wirklich bombastisch sein solle. Spannend fand ich den damals jedenfalls auch. Nur Teil IV und vor allem Teil V haben bei mir einen ganz schlechten Stand. Furchtbare Filme.

21.04.2021 13:05 Uhr - McGuinness
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@Egill-Skallagrimsson

Es stimmt, mein Urteilsspruch wirkt hier ziemlich gnadenlos und einfach so abgehakt, aber mich konnte der Film einfach in keinem Punkt erreichen, zumal ich mich nach dem grandiosen Erstling auf ein komplett anderes Werk eingestimmt hatte und dementsprechend ziemlich enttäuscht von dem gewesen bin, was mir mit dieser Fortsetzung hier geboten wurde.
Dies beruht wie gesagt nur auf meiner eigenen Sichtweise und wenn andere durchaus Gefallen an diesem finden, dann ist das auch vollkommen in Ordnung so 😉

Teil 3 hingegen gefiel mir dann wieder gut 😊

Teil 4 und 5 kenne ich hingegen gar nicht und eurer Meinung nach, kann ich auf eine Sichtung dann auch getrost verzichten 😁

21.04.2021 13:14 Uhr - Lars Vader
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21.04.2021 13:05 Uhr schrieb McGuinness
Teil 4 und 5 kenne ich hingegen gar nicht und eurer Meinung nach, kann ich auf eine Sichtung dann auch getrost verzichten 😁


Teil IV versucht die Filme mit der TV-Serie zu verbinden und wirft dabei dann so manches nochmal über den Haufen. Es wirkte auf mich so, als habe man hier ein Highlander-Parallel-Universum, dass die Serie etabliert hatte, auszubauen versucht. Es funktioniert mit Highlander IV relativ ok, aber die Schwächen haben für mich tatsächlich die Stärken des Films komplett überwogen. Er ist ok, aber mehr eigentlich auch nicht. Bei Teil V kam ich mir vom Stil und Aufbau leider nur noch veräppelt vor und leider kam dann Christopher Lambert in Teil V (aus bestimmten Gründen, die Teil IV erklärt) nicht mehr vor. Somit hatte sich die Reihe für mich dann komplett abgenutzt. Deshalb bevorzuge ich auch nur Teil I bis III.

21.04.2021 16:58 Uhr - beebop251
1x
Schöne ausführliche Review. Mir gefällt der Film auch ganz gut. Da mir Teil 1 eher nur so lala gefallen hat, bin ich an diesen hier recht unvoreingenommen rangegangen. Ich finde den visuell sehr ansprechend, auch wenn einige Special Effects nicht gut aussehen. Aber dieser düstere Zukunfts Look ist äußerst atmosphärisch. Dazu dann noch ein gelungener Score von Stewart Copeland. Storymäßig hab ich das Präsentierte einfach mal so hingenommen, von daher störte mich die abhanden gekommene Logik nicht. Die Darsteller sind solide, das Setting einsame Spitze und die Action auch durchaus sehr ordentlich. Ich wurde gut unterhalten. Dennoch landen hauptsächlich die Teile 4 und 5 bei mir Player, gefolgt von Teil 3. Adrian Paul hat für mich einfach mehr Charisma und den Look in Teil 5 find ich richtig cool.

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