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Laura - Eine Frau geht durch die Hölle

Originaltitel: Violenza in un carcere femminile

Herstellungsland:Italien, Frankreich (1982)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Action, Erotik/Sex
Alternativtitel:Laura - Misshandelt im Frauenknast
Laura - Revolte im Frauenzuchthaus
Black Emanuelle - Revolte im Frauenzuchthaus
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,33 (6 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Zusammen mit einigen anderen weiblichen Häftlingen wird die schöne Laura, verurteilt wegen Prostitution und Drogen-Besitz, in das berüchtigte Gefängnis von Santa Caterina gebracht. Sehr schnell merkt Laura, dass sie in eine Hölle der Grausamkeiten und des Sadismus geraten ist: Vergewaltigungen, Schlägereien, Intrigen und Verrat stehen auf der Tagesordnung. Die Vorgänge im Gefängnis werden immer grauenvoller. Als man entdeckt, dass Laura eine Journalistin ist und Informationen nach draußen gibt, will man sie ermorden! Doch kurz vorher gelingt es Laura aus dem Gefängnis zu entfliehen. Doch sie kann den Verfolgern nicht entkommen. Unter strenger Bewachung wird sie zusammen mit ihrem Fluchthelfer Dr. Morin in das Büro des Gefängnisdirektors gebracht. Hier erlebt Laura eine Überraschung... (IMV VHS)

eine kritik von dicker hund:

"Laura - misshandelt im Frauenknast" ist ein Ableger der "Black Emanuelle"-Streifen von Joe D'Amato, für den Bruno Mattei ("Die Hölle der lebenden Toten") die Regie an sich gezogen und zwei übliche Verdächtige aus den Vorbildern, nämlich Laura Gemser und Gabriele Tinti, gleich als Hauptdarsteller übernommen hat. Gemeinsam haben die Beiden die Ehre, eine der wenigen einvernehmlich stattfindenden Bumsnummern abnudeln zu dürfen.

"Ziehen Sie sich aus!"

Der restliche Sex (8/10) setzt erkennbar mehr auf Sleaze denn auf Erotik: Zum Vergnügen der Leitungsebene fallen hier zwei Auserwählte aus der Herrenabteilung über eine ihnen zugeführte Insassin von nebenan her; dort hält die strenge Wärterin Rescaut (Franca Stoppi, "Sado") ein Paar aus der Gruppe der Leidensgenossinnen des Opfers zu einem Lesbenakt an, nur um eine Onaniervorlage zu haben. Derweil strotzen die einfältigen Abläufe geradezu vor unfreiwilliger Komik (Humor 3/10), wenn etwa die Direktorin (Lorraine De Selle, "Die Rache der Kannibalen") es so nötig hat, dass sie einem männlichen Gefangenen Vorteile gewährt, damit er sich mit ihr einlässt. Dieser Part des Unterhaltungswerts wird durch den depperten Score und das angestrengte Overacting der meisten Mimen noch verstärkt.

Erheblich wertiger erscheint die Setgestaltung mit den karg eingerichteten Zellen, dem davor befindlichen dauerfeuchten Flurboden oder diesem trostlosen Steinbruch, über den die professionell geführte Kamera einen ansehnlichen Überblick gibt. Doch der Trash-Faktor prügelt auch hierauf ein, wenn die plump choreografierten Knüppeleinsätze der Aufseherinnenmannschaft auf widerspenstiges Delinquentenvolk niederprasseln. Die Klischeetunte aus dem Y-Chromosom-Trakt bedient obendrein noch homophobe Vorurteile, indem der einzige Schwule als lächerliches Weichei dargestellt wird. 

Gewalt (4/10) und Horror (5/10) kumulieren in einer meschuggenen "Glockenfolter", die man wahrscheinlich gesehen haben muss, um ihre cineastische Existenz zu glauben. Wunden von Rattenbissen im ungepflegten Isolierkeller geben - wenngleich mies getrickst - eine Zugabe. Gar so lange wie andere Vertreter des WiP-Sektors hält Mattei zwar nicht drauf, echte Exploitation ist seine "Laura" aber trotzdem - und als solche OK (6/10 Punkten). Noch immer indiziert, liefert der Streifen wie bestellt, wobei er handwerklich ebenso wie beim Cast einige Boni anzubieten hat. Dass das Gebotene vor allem etwas für einen One-Night-Stand hinter Gittern, dagegen für eine ernsthafte Beziehung ungeeignet ist, dürfte hoffentlich klar geworden sein.

6/10
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Kommentare

01.08.2021 03:15 Uhr - alraune666
1x
Recht unterhaltsam … billig, unfreiwillig komisch und wie alle diese Erotikstreifen null Erotik! Schaue ich immer wieder gerne wie viele Gemser Filme, obwohl sie mich nie wirklich angesprochen hat. Liebe da eher die nostalgische Atmo!

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