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Martyrs

Herstellungsland:Frankreich, Kanada (2008)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: strafrechtlich unbedenklich
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,30 (183 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Frankreich, Anfang der 70er-Jahre, ein verlassenes Industriegelände. Keine Menschenseele ist zu sehen, als sich die zehnjährige Julie schreiend und blutend durch die staubigen Straßen schleppt, dem Wahnsinn nahe, auf der Flucht vor unbekannten Peinigern.

Als sie endlich aufgefunden wird, weist ihr geschundener Körper die Merkmale monatelanger Entbehrungen auf, aber keinerlei Anzeichen sexueller Gewalt. Das Mädchen wird in ein Krankenhaus eingewiesen. Täter und Motiv bleiben im Dunkeln. 15 Jahre später klingelt es an der Tür einer vierköpfigen Familie. Als der Herr des Hauses öffnet, sieht er sich Julie gegenüber - und dem todbringenden Lauf eines Jagdgewehrs. (NSM Records)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von jichi:

„Wissen sie was nach dem Tod kommt ? Zweifeln sie !"

 

„Martyrs“ aus dem Jahr 2008 von Pascal Laugier ist wie „High Tension“, „Frontiers“ und „Inside“ ein weiterer Film der französischen Terrorwelle, und wird oft als deren Höhepunkt angesehen, was ich durchaus bestätigen kann, denn dieser Film ist sozusagen die Destillation dieser Zeit: knochenhart, nihilistisch und geht durch Mark und Bein.

Im Jahr 1971 gabelt die Polizei ein junges Mädchens namens Lucie auf, welche blutig und geschunden wahllos durch ein Industriegebiet irrt. Sie scheint über Jahre in einem Raum gefangen gehalten und gefoltert worden sein, kann jedoch wegen ihres labilen Zustands keine genaueren Angaben machen und wird von schrecklichen Visionen gequält, wobei sie sich nur ihrer Freundin Anna aus dem Waisenhaus anvertraut. 15 Jahre später glaubt Lucie ihre Peiniger endlich aufgespürt zu haben, und bricht zu einem gnadenlosen und blutigen Rachefeldzug auf, wobei Anna sie unterstützt. Was Anna nicht ahnt: Bald wird auch über sie ein Martyrium anbrechen….

Laugier überträgt diese umwerfende Handlung sozusagen auf den Zuschauer, denn der Film bedient sich einer Eigenschaft, die bei Horrorfilmen leider eher selten gekonnt zu finden ist: Der gelungene Überraschungseffekt. Denn der Film fängt wie ein klassischer Horrorfilm an, arbeitet mit Grusel, einer unheimlichen Figur und gelungenen Jumpscares, und bedient sich anfangs einer klassischen Rachegeschichte. Doch dann vollzieht „Martyrs“ eine unerwartete 180 Grad Wendung und raubt dem Zuschauer den Atem, denn wir verlieren unsere (gedachte) Hauptfigur, und auf einmal rückt Anna als eine Nebenfigur ins Interesse des Films und somit des Zuschauers, des Weiteren liefert Laugier mit der Sekte auf der Suche nach dem ewigen Leben einen Twist, den ich so nun wirklich noch nie gesehen habe, auf den ich später aber noch genauer eingehen werde.

Die schauspielerische Leistung ist hierbei wirklich umwerfend, was entscheidend zu der eiskalten Atmosphäre beiträgt. Morjana Alaoui (Anna) und Mylène Jampanoï (Lucie) spielen sich die Seele aus dem Leib, bringen die Emotionen ihrer Figuren unglaublich überzeugend herüber, und lassen den Zuschauer somit mit durch ihr Martyrium gehen, was wahrscheinlich einen großen Anteil daran hat, warum „Martyrs“ so krass ist.

Denn wer hier ein blutiges Gore-Fest erwartet, wird enttäuscht werden. Ja, „Martyrs“ hat einige blutige Szenen, aber das Schlimmste findet Off-Screen statt. Trotzdem hat mich „Martyrs“ um einiges mehr geschockt als andere Genre-Vetreter, welche deutlich expliziter ausfallen. Warum ist das so ?

Nun, neben der schon angesprochenen überraschenden Handlung und der hervorragenden schauspielerischen Leistung empfindet man sehr viel für die zwei Hauptfiguren, da die beiden der Sekte und ihrer Gewalt hilflos ausgesetzt sind, und so wird jeder noch so kleine Hoffnungsschimmer im Keim erstickt, hier gibt es kein Licht am Ende des Tunnels. Lucie geht letztendlich ihr ganzes Leben durch die Hölle, leidet an quälenden Visionen, und begeht schließlich Selbstmord. Jedoch greift alles dann auch auf Anna über, und so wird eine weitere Filmfigur zu Grunde gerichtet, psychisch und physisch gebrochen, und der Zuschauer mit ihr. Eine Technik, welche danach (der meiner Meinung nach harmlosere) „A Serbian Film“ anwendete: Der Zuschauer stolpert den halben Film blind durch die Handlung, wird mit schrecklichen Szenen konfrontiert, und wenn man denkt, es kann nicht mehr schlimmer werden, wird es eben jenes. Unterlegt wird das Ganze mal von einer einem pochenden Herzschlag gleichenden nervenzerreißenden Musik, mal von melancholischen und eher ruhigen Klaviermelodien.

Kommen wir nun zur Interpretation des Films, den „Martyrs“ bietet hier wirklich viel Stoff. Die meiner Meinung nach plausibelste Möglichkeit ist, dass Laugier auf die Märtyrer in der christlichen Mythologie anspielt. Denn diese erwartet nach dem endlosen Leiden das Paradies, und Eindrücke vom Paradies hat Lucie gesehen, es der Anführerin der Sekte mitgeteilt, und diese will nun auch dorthin, was auch ihren Suizid am Ende erklärt. Ob sie jedoch auch dorthin kommen wird, bleibt offen. Wahrscheinlich sind jedoch Zweifel angebracht, was auch den letzten Satz erklären könnte. " Wissen sie, was nach dem Tod kommt ? Zweifeln sie !"

Jedoch kommt auch eine gewisse Kapitalismus- Kritik zum Vorschein. So besteht die gesamte Sekte aus reichen Menschen, welche nur noch eines zu fürchten haben: Den Tod. Denn davor kann sie auch noch so viel Geld nicht bewahren. Also nutzen sie ihre finanziellen Mittel, um auf Kosten anderer heraus zu finden, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und wie es aussehen könnte. Wie es den Opfern ihrer kranken Experimente geht, interessiert sie nicht. In einem glänzenden, weißen (könnte auf geheuchelte Unschuld hindeuten) Haus treffen sich die feinen Herrschaften in ihren sündhaft teuren Anzügen und Champanger, um ihre letzte Furcht zu verlieren. Ein krasser Kontrast zum düsteren, dreckigen und blutbefleckten Kellerkomplex, in dem Menschen jahrelang furchtbare Qualen leiden, und der sich wahrscheinlich nicht zufällig unter der Erde wie die Hölle befindet. Wie der Schein doch trügen kann, und wenn man hinter die Kulissen schaut, tun sich schnell Abgünde auf. Mich erinnert das Ganze auch etwas an die Ablassbriefe der katholischen Kirche, mit denen man sich gegen entsprechende Bezahlung von allen Sünden freikaufen konnte. Viele Leute taten das, da sie furchtbare Angst vor dem Fegefeuer in der Hölle hatten. Ebenso äußerst fragwürdig, aber hier finden sich ganz deutlich Parallelen.

Jetzt möchte ich noch auf häufige Kritik an „Martyrs“ eingehen. Am stärksten wird Laugier dafür kritisiert, dass er in seinen Filmen angeblich nur Frauen leiden lassen würde. Laugier selbst sagt dazu in einem Interview, dass in seinen Filmen immer Frauen die Hauptrolle spielen, da sie alles sind, was er nicht sein kann, sie sind sein „Gegenpol“, und faszinieren ihn, was ich persönlich einen interessanten Gedankengang finde. Gerade in Bezug auf „Matryrs“. Denn somit tastet Laugier sozusagen in seinem Film alles ab, was er nicht herausfinden kann, was ihn wohl aber sehr interessiert. Eine Frau dient als Kanalisation, um das Leben nach dem Tod zu erkunden. Laugier weiß weder, wie es ist eine Frau zu sein, noch wie das Leben nach dem Tod aussieht. Aber er versucht es in „Martyrs“ auf filmische Weise zu erkunden, eine Art extreme Selbstfindung in fremden Bereichen. Es ist etwas schwer zu erklären, aber ich hoffe es ist klar, was ich damit meine. Laugier bezeichnet das Ganze übrigens als „Enigma“. Aber auch hier hängt viel von der Interpretation ab.

Abschließend bleibt zu sagen, dass „Martyrs“ wirklich eine sehr krasse Erfahrung ist, und was dieses transzedente Meisterwerk in mir auslöst, kann ich fast kaum in Worte fassen. Nur „Melancholie der Engel“ erzielte bisher eine ähnliche Wirkung, wahrscheinlich, da beide Filme eine Selbstfindung der extremen Art sind. Und ein Martyrium für den Zuschauer. Der Zuschauer wird selbst zum Märtyrer. Dieses Wort. „Zeuge“ im Altgriechischen. Zeuge von etwas, was wohl bei jedem Eindruck hinterlassen wird, denn „Martyrs“ hat auch nach meiner Zweitsichtung nichts von seiner Intensität verloren und mich erneut maßlos begeistert.

 

 

10/10
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Kommentare

19.06.2021 17:57 Uhr - McGuinness
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Wahrlich ein Meisterwerk, dass du hier konsequent vorgestellt hast 👍🏻 doch muss ich hinsichtlich der Gewaltmomente (Gore - Fest) widersprechen, da meines Erachtens nach nur eine explizite Darstellung im Off stattfindet und der Phantasie des Zuschauers überlassen wird, alle anderen Gewaltspitzen sind doch mehr als deutlich und intensiv in Szene gesetzt worden ?!

Ein " Inside " (2007) beispielsweise finde aber auch ich weniger schockierend und ergreifend als diesen Titel hier, zumal " Martyrs " ab der Hälfte eine für mich ebenfalls völlig unerwartete Wendung genommen hat und ich den Blick bis zum bitteren Ende nicht mehr abwenden konnte.

Auch heutzutage empfehle ich diesen Film gerne noch Leuten, vor allem auch der etwas jüngeren Generation, die glauben schon alles gesehen zu haben, stets mit dem Hinweis, dass dies alles andere als ein schöner Film ist und nach dem Abspann noch lange im Gedächtnis haften bleibt.

19.06.2021 18:53 Uhr - Jichi
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Erstmal: Vielen Dank, so ein Meisterwerk wie "Martyrs" verdient es aber auch entsprechend vorgestellt zu werden ;).
Zur Gewalt: Für mich sind "Gewaltspitzen" sehr kurze, aber sehr intensive Gewaltszenen.
"Martyrs" aber arbeitet meiner Meinung nach eher mit "normalerer" Gewalt, wie Schläge und Schüsse, zieht dies dann aber stark in die Länge. Das sind eher "Gewaltlängen", was es dann aber umso schlimmer ist. Somit ist die Häutungsszene die einzige Gewaltspitze, diese findet aber Off-Screen statt. Und im gesamten finde ich hält sich "Martyrs" mit Splatter z.B. im Vergleich wie "Inside" oder "High Tension" dann doch zurück, wirkt aber wie gesagt trotzdem heftiger.

19.06.2021 19:26 Uhr - cecil b
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Eine interessante, sehr schöne Review, zu einem großartigen Film!

Gewalt: Ich weiß, was du meinst.

Deine Interpretationen habe ich ähnlich auch. Ich hatte vor vielen Jahren eine Review geschrieben, die ich aber gesperrt habe, weil ich nicht damit zufrieden war. Irgendwann gibt es eine neue Fassung, dann gehe ich auf meine Interpretationen ein. Martyrs hat interpretatorisch einiges in petto.

Aber so oder so, der ist eine Wucht! Egal, was man darin sieht.

19.06.2021 21:24 Uhr - Jichi
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Danke lieber Cecil, freut mich sehr dass mein Review gut ankommt, bedeutet mir sehr viel. Bin gespannt auf deine Review, zu "Martyrs" sind die Interpretationsmöglichkeiten ja wirklich fast endlos.

20.06.2021 01:27 Uhr - The Machinist
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Tatsächlich vor einem Monat erst wieder gesehen... zum Eine Millionsten Mal. ;-)
Astreine, facettenreiche Besprechung, die dem Film absolut würdig ist, auch den Vergleich mit ''Melancholie der Engel'' am Ende finde ich gar nicht mal so weit hergeholt.

''Martyrs'' gehört wirklich zu den wenigen Filmen, die mich nachhaltig geschockt haben bzw. das einzige andere Medium was mich auf identische Art und Weise mitgenommen und ''traumatisiert'' hat war ''Evil/The Girl Next Door'' von Jack Ketchum (Also das Buch, nicht der Film, wobei der auch sehenswert ist). Weiß nicht ob du das kennst. Musste jedenfalls tage- und wochenlang darüber nachdenken. Gelegentlich auch heute noch...

Allein der Abspann von ''Martyrs'' mit Lucie und Anna, die im Garten spielen und dazu der Song von Seppuku Paradigm brennt sich im Nachhinein noch so dermaßen in die Hirnwindungen. Aber was soll ich sagen, ich liebe den Film ebenfalls, und meiner Meinung nach ist Kino für genau solche Erlebnisse da.

20.06.2021 07:45 Uhr - McGuinness
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@The Machinist

" Evil " (2007) von Jack Ketchum ist wirklich ein ziemlich böser, krasser und schockierender Film, der auf explizite Gewaltdarstellungen zwar verzichtet, dennoch furchtbar intensiv und verstörend ist... " Diese kleine Perle " 😖

Meine Frau las das Buch und wollte demnach den Film sehen, doch wusste ich nicht mal ansatzweise, worauf ich mich da einlasse und habe es bis heute bei dieser einzigen Sichtung auch belassen.

20.06.2021 08:42 Uhr - Jichi
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@The Maschinist: Auch vielen Dank an dich, und ja, "Martyrs" ist definitiv ein Höhepunkt des Kinos, den Kino soll mich berühren, aufrütteln, mit Emotionen überschütten und mich sprachlos zurück lassen. Das alles schafft "Martyrs" ja grandios. Das ist Kino, wie es das MCU nie erreichen kann, denn Kino sollte nie formelhaft sein.

"Jack Ketchums Evil" sagt mir der Titel was und ich kenne den Hintergrund, also diesen schrecklichen Fall. Muss ihn aber noch sichten.
Mich auch noch sehr schockiert haben "August Underground's Penance", der war mir einfach zu pervers und menschenverachtend, dass es noch sehr lange nachgewirkt hat. "Mordum" fehlt mir noch als Einziger der Reihe, dann werde ich die Trilogie hier besprechen.
Auch echt übel waren ebenso "Men behind the Sun" und "Philosophy of a Knife", da allein der historische Hintergrund so furchtbar ist.

20.06.2021 10:54 Uhr - The Machinist
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@McGuiness: Das Buch ist noch sehr viel schlimmer und wirkt besonders, da es aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, noch deutlich nahbarer und intensiver. Ist ab der zweiten Hälfte nur noch sehr schwer zu ertragen. Den Film fand ich entgegen seine eher mäßigen Reputation bei Fans und Kritikern auch in Anbetracht des kleinen Budgets eigentlich echt gut umgesetzt, nur das pessimistische Ende passt nicht so wirklich rein.
Jack Ketchum ist sowieso einer der besten wenn es um extremen, realistischen Horror geht. ''Beutezeit'' und ''Wahnsinn'' sind da ganz ähnliche Kaliber.

@Jichi: ''Evil'' dürfte dir bestimmt, naja, ''gefallen'' ist wahrscheinlich das falsche Wort, aber er fällt ganz bestimmt in das Raster an extremen Genrefilmen, für die du ja was übrig hast, auch wenn es mitunter eher ein Drama als Horrorfilm ist.
Von ''August Underground'' kenne ich bislang nur den ersten, hat mir aber absolut null getaugt, die Fortsetzungen will ich dennoch eines Tages sehen. Mit ''Men behind the Sun'' konnte ich auch nie was anfangen, war mir in Anbetracht des Kontextes immer zu trashig (die Spezialeffekte, uff!). ''Philosophy of a Knife'' hingegen schätze ich gerade aufgrund seines speziellen Charakters, der hinterließ da vergleichsweise sehr viel mehr üblen Beigeschmack bei mir, was aber positiv gemeint ist.

20.06.2021 19:47 Uhr - Roadie
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Interessant dass man hier sowas liest wie "zum Millionsten mal gesehen".
Finde ich schon strange wenn das jemand kann.

Bei der Bewertung bin ich auch bei 10.
Allerdings ist es kein Film den ich mit alle paar Wochen rein ziehen kann.

Das amerikanische Remake habe ich bis heute nicht gesehen.

20.06.2021 23:38 Uhr - Lukas
Stilistisch einwandfreie Review, sehr angenehm zu lesen! :)
Was den Film angeht: Joa, bzgl. der ersten Hälfte kann ich in den Lobgesang überwiegend einstimmen, da diese wirklich in allen Belangen überaus gelungen ist. Nach dem "großen Twist" allerdings bleibt leider nur noch eine teils hanebüchene und ermüdende Folterorgie, was angesichts der tollen Momente davor umso mehr enttäuscht. Somit bei mir leider nur 5,5/10. :(

21.06.2021 13:52 Uhr - Jichi
User-Level von Jichi 2
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@The Machinist: Na dann schaue ich mal ob ich "Evil" irgendwo auftreiben kann :)
August Underground ist auch gar nicht mein Fall. Mag aber generell kein Found Footage. Aber mal gucken, vielleicht wird "Mordum" ja besser. Gilt ja als härtester Teil, und Härte ist nie schlecht ;)

@Lukas: Auch dir vielen Dank ! Die Twists in den französischen Filmen sind immer ein zweischneidiges Schwert: Man liebt sie oder eben nicht. Ist mit "High Tension" ja z.B. auch so.

21.06.2021 20:56 Uhr - VelvetK
User-Level von VelvetK 7
Erfahrungspunkte von VelvetK 624
Aber so oder so, der ist eine Wucht! Egal, was man darin sieht.



cecil, darauf freue ich mich jetzt schon. Egal, was man darin sieht...

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