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Masters of the Universe: Revelation

Herstellungsland:USA (2021)
Genre:Abenteuer, Action, Animation, Fantasy,
Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,00 (16 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

In der innovativen und actionreichen Animationsserie „Masters of the Universe: Revelation“, die an der Stelle einsetzt, an der die Geschichte der Kultfiguren vor Jahrzehnten unterbrochen wurde, erreicht der Krieg um Eternia seinen Höhepunkt. Ein verheerender Kampf zwischen He-Man and Skeletor hat Eternia zerschlagen. Auch die Wächter von Grayskull sind überall verstreut. Nachdem Jahrzehnte voller Geheimnisse sie entzweit hatten, liegt es nun an Teela, die Helden wieder zu vereinen. Gemeinsam müssen sie das Rätsel des verschwundenen Schwertes der Macht lösen, um in einem Wettlauf gegen die Zeit Eternia zu retten und den Untergang des Universums zu verhindern. (Netflix)

eine kritik von ghostfacelooker:

Masters of the Universe: Revelation, knüpft zeitlich an die ursprüngliche 1980er-Serie und bietet für die heute erwachsenen Fans, manigfaltige Überrascheungen, denn einseits setzt man weniger auf den Konflikt zwischen Skeletor und He-Man, was einerseits nicht überraschen sollte, denn der Drops war ziemlich ausgelutscht, jedoch blieb er immer Kernaussage und somit roter Faden der Handlung.

Kevin Smith, Hüter der Jersey-Reihe und darin als Silent Bob bei uns bekannt geworden, kappt diesen Faden bereits in der Ersten von insgesamt fünf Folgen, was den anderen Figuren der Reihe die früher nebensächlicher waren nicht nur mehr Raum, sondern für eingefleischte Fans eventuell einen kurzfristigen Schock aber auch neue Sichtweisen eröffnen kann.

Dadurch wird auch der Titel dieser Serie klarer, denn es heißt nicht wie früher He-Man and the Masters of the Universe. Deutlich wird dies auch durch die Tatsache das man den Geheimnissen von Schloß Grayskull wortwörtlich auf den Grund geht, und auch hier den jahrelangen Konflikt zu einem Ende aber gleichzeitig neuen Auftakt für eine im Kern eigentlich tiefgründige Geschichte schafft.

War es in der Serie meist so, daß sich alle nach dem kurzen Scharmützel gegen Skeletor vergnügten und es immer so aussehen ließen als wäre es, naja ein notwendiges Übel, platzt hier einer der eigentlichen „Stammfiguren“ der Serie aufgrund der Wendung die dieser denkwürdige Konflikt nun überraschend nahm, und durch dessen Konsequenzen der Kragen.

Unkenrufer können sich gern wieder auf die üblich schwachsinnige Female Empowerment und Diversity, oder Quotenhautfarbeindiskussion stürzen, aber solche Leser, bleiben wenn es sie überhaupt in meinen Reviews gibt stumm und für jene die diese Sätze lesen und sich in der heutig Gott sei dank multikulturellen Zeit und Freiheit daran stören, müssen symbolisch mit meinem schmunzelnd gestreckten Mittelfinger zurechtkommen.

Andere wiederum, wie ich, könnten nun wirklich nach all dem ersten Schrecken (wohlgemerkt der allerersten Folge) ob der Tatsache überrascht sein, das es niemand geringeres als Teela ist, die sprichwörtlich die Schnauze voll von allen hat und vor allem mit Recht, denn sie fühlt sich verraten und gedemütigt, obwohl sie immer loyal und zu allen geholfen hat.

Im englischen Original wird sie übrigens von Buffy, alias Sarah Michelle Gellar und Skeletor von Luke, alias Mark Hamill gesprochen.

Man muss sich das mal aus „unserer“ Sicht, also jenen Leuten vorstellen, die mit den Figuren aufwuchsen und die Serie, welche es erst schwer auf VHS und später auf Tele5 zu sehen gab, verschlangen, während sie im eigenen Kinderzimmer neue Geschichten und Konflikte zwischen Gut und Böse erdachten.

Teela, die man irgendwie als beste Freundin oder zumindest als niemanden gesehen hatte der sich gegen alle wenden würde wird zur Einzelgängerin!

Naja ganz so schlimm kommt es nicht, aber wie gesagt all daß ist der Auftakt zu einer für mich spannenden Geschichte rund um die Entstehung Eternias und des ganzen Universums darin und zeigt auf, warum man immer von den The Masters of the Universe, also einer Mehrzahl sprach, denn es gibt mehr als nur einen He-Man in der zeitlichen Geschichte dieser Welt.

Bevor ich nun schließe und sage, daß die Story hinter der wahren Natur von Schloß Grayskull mindestens genauso tiefgründig und komplex wie die hinter dem Schwert der Macht ist, möchte ich noch deutlich hervorheben, daß mir der düstere Ton und zeichnerische Stil dieser Serie wesentlich besser gefällt als das Netflix-Pendant She-Ra. Möge die Macht ähm... bei der Macht von Grayskull!

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Kommentare

25.07.2021 15:09 Uhr - TheRealAsh
4x
User-Level von TheRealAsh 10
Erfahrungspunkte von TheRealAsh 1.380
Mir hats bisher auch gut gefallen, Nostalgie pur, vor allem mit den Nebenfiguren. Bin gespannt, wie es weitergeht :-)

25.07.2021 15:42 Uhr - leichenwurm
4x
DB-Helfer
User-Level von leichenwurm 5
Erfahrungspunkte von leichenwurm 420
Holy Shit... eine absolut fantastische Serie bisher... ! Die "Masters" sind erwachsen geworden, versprühen aber immernoch den selben Charme wie früher (der natürlich sämtliche Nostalgie-Knöpfchen drückt ;-)). Aber auch abseits vom Fanservice... das ist ne echt coole, mitreissende Geschichte die hier angefangen wurde und gleich mehrfach für Schnappatmung bei mir sorgte.
ACHTUNG *SPOILER*.... Das "Part one" auch noch mit nem mordsmässigen Cliffhanger endet (ernsthaft, das haut fast so rein wie das Ende von "Infinity War") macht deutlich das hier mal wirklich ALLES auf dem Spiel steht...
*SPOILER ENDE*
Kanns kaum erwarten wie es weiter geht ;-) !

26.07.2021 00:14 Uhr - Norris
4x
Super Serie! Mich hat es abgeholt.

26.07.2021 12:49 Uhr - Thrax
3x
Die ersten 5 Folgen waren absolut fantastisch. Vor allem diese gnadenlose Konsequenz mit der vorgegangen wird gefiel mir äußerst gut.
Auch das man sich von den gewohnten Pfaden entfernte und mal einen anderen Weg als den bekannten eingeschlagen hat und man Nebenfiguren mehr Raum gibt und sich im allgemeinen bemüht das definitiv vorhandene Potential dieses Universums mehr auszuschöpfen.

Am meisten gefiel mir wie Orko gestaltet wurde. War er in der 80er Serie einfach der humoristische Sidekick der durch seine magischen Missgeschicke und seine Tollpatschigkeit für den Humor zuständig war, wird genau auf diesen Umstand in der Serie eingegangen und dadurch aus ihm ein sehr tragischer Charakter der eine ordentliche Tiefe besitzt.

27.07.2021 15:10 Uhr - Necron
User-Level von Necron 5
Erfahrungspunkte von Necron 309
Kann ich so unterschreiben die Review. Frauenpower for the win. Genau mein Fall und dann noch Sarah Michelle Gellar (Buffy Frauenpower) als Teela. Passt :)

Der Fairness halber muss man allerdings sagen das einige sehr aggressive youtuber jetzt erbost drauf hinweisen das die Show irreführend beworben worden ist und im Vorfeld immer wieder verneint wurde das z.B. der Fokus jetzt eher auf Frauenpower / Teela liegt (anstatt auf He-Man). Da fühlt man sich jetzt betrogen.

Das wird jetzt natürlich gnadenlos ausgeschlachtet, siehe rotten tomatoes das Verhältnis der Kritiker zu den User Reviews, und youtube, aber das ist heute natürlich so...

"Let the hate flow through you" ;)

27.07.2021 16:53 Uhr - Ghostfacelooker
1x
User-Level von Ghostfacelooker 19
Erfahrungspunkte von Ghostfacelooker 7.721
Dankeschön und ich wünsche uns allen viel (nostalgischen) Spaß

28.07.2021 19:52 Uhr - SierreHenry82
User-Level von SierreHenry82 2
Erfahrungspunkte von SierreHenry82 33
Ich finde die sequel Serie Klasse <3

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