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Let's Stop at the Morgue

Herstellungsland:USA (2021)
Genre:Horror, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,00 (1 Stimme) Details
eine kritik von dr. kinski:

Nachdem meine erste Bestellung irgendwo zwischen Amerika und Deutschland verloren gegangen war und man mir nach einem netten Gespräch freundlicherweise einen Ersatz hat zukommen lassen, vermag ich nun, wenn auch etwas verspätet, über Let's Stop at the Morgue zu berichten. Dies ist ein weiterer Kurzfilm des Amerikaners SamHel. Dem Großteil der werten Leserschaft wird dieser Name wohl nichts sagen, was auch absolut keine Schande ist, denn außerhalb von Amerika gibt und wird es auch vermutlich niemals eine Veröffentlichung seiner Filme geben. Im amerikanischen Untergrund gehören die Titel von SamHel aber zu den Filmen, mit denen man seit einiger Zeit fest rechnen muss. Das Pseudonym SamHel wurde ab 2017 genutzt, um Bilder, Artworks und Low-Budget Gore-Filme zu vermarkten. Später sollte damit einigen Personen ermöglicht werden, Horror- und Gore-Filme mit äußerst grafischen und auch sexuellen Inhalten zu filmen und dabei die Anonymität zu wahren. Der Hauptanteil geht aber auf eine Person zurück, die nun auch im Wesentlichen allein hinter dem Namen SamHel steht.

Seine relative Bekanntheit ergibt sich auch allein schon aus dem Umstand, dass er auch recht fleißig ist und in den letzten Jahren regelmäßig etwas entstanden ist. Angefangen mit Kurzfilmen, wie dem Home-Invasion Thriller Green Hell, der Folter-Orgie Sadistic Pleasures oder dem Nekro-Schocker Love Dump arbeitete man sich sogar durch Dokumentationen und schreckte auch nicht davor zurück, die Darsteller sich in Fluid Fields mal so richtig auskotzen zu lassen. Was in diesem Fall auch absolut wörtlich gemeint ist und bei Lucifer Valentine sicher für Freude gesorgt hat.

Der Bereich des Fetisch-Films klingt hier bereits an. Hinzu kommt noch eine erotische Komponente und so sind SamHel Filme im Grunde gekennzeichnet durch krasse Gore-Effekte und einige sexuelle Ausschweifungen, die sich schon näher am Bereich der Pornografie als der Erotik bewegen. Verwunderlich ist das im amerikanischen Extrem-Sektor neuerdings nicht mehr, zumal einige Filme von Putrid Productions oder die Filme aus der „Too extreme for Mainstream“ Reihe von Unearthed Films in eine ähnliche Richtung gehen. Die Idee, Sex und Gewalt in einem Film zu mischen, ist nun freilich nicht neu und die Japaner machen das schon seit Jahrzehnten auf einem äußerst harten Niveau. Seit ein paar Jahren ist es aber im amerikanischen Untergrund und in den Filmen bei denen Domiziano Christopharo seine Finger mit im Spiel hat, zum Trend geworden, dass häufig auf Dialoge verzichtet oder sie zumindest auf ein Minimum reduziert werden. Meinen persönlichen Geschmack trifft diese Entwicklung zumeist nicht, da aus der ohnehin kaum vorhandenen Story auf diese Weise noch mehr Charakter genommen wird und sich diese Art von Film dann auch schon einmal schnell zu einer langweiligen Schlaftablette entwickelt. Im direkten Vergleich mit der „Too extreme for Mainstream“ Reihe legen die SamHel Filme aber durchaus in Bezug auf Sex und Gewalt eine Schippe drauf und lassen solche Regieversuche wie Torment in jeglichem Bereich ganz klar links liegen.

Sein erster Langfilm, der 2021 erschienene Flesh Eater X thematisiert die Geschichte einer Trans-Frau mit kannibalistischen und nekrophilen Bedürfnissen, die sich mit jungen Frauen in Hotelzimmern zum Sex trifft und diese dabei auf grausamste Art und Weise umbringt, um danach ihren noch dunkleren Bedürfnissen nachzugehen. Diese kurze Inhaltsangabe lässt schon vermuten, dass dieser Film einen asozialen Härtegrad an den Tag legt und außerdem einige bizarre Szenen zu bieten hat, die dem normalen Zuschauer schnell zum Ausschalten bewegen dürften. Ob das Langfilmformat für diese Geschichte wirklich notwendig gewesen wäre, sei einmal dahingestellt, zumal man hier auch wieder auf Dialoge verzichtet hat und sich alles jedenfalls für meinen Geschmack etwas zu sehr in die Länge zieht. Gewalt und Perversion überzeugen in diesem Fall aber immerhin problemlos. Ich kann außerdem nicht leugnen, dass SamHel neben all den provokativen Inhalten durchaus einen eigenen erkennbaren Stil hat und die Gore-Effekte teilweise wirklich gut gelungen sind, womit sich seine Werke auch von dem Einheitsbrei abheben und durchaus einen Wiedererkennungswert besitzen.

Mit Let's Stop at the Morgue verlässt SamHel aber die gewohnten Pfade, was sich allein schon aus der Vermarktung ableiten lässt. Dieses Mal konzentrierte er sich auf eine Horror-Thriller Story, ohne die ausufernden sexuellen Gewaltfantasien, die sonst jeder Film zu bieten hatte. Außerdem sollte aber auch kein ausschließlicher Gore- oder Splatter-Film entstehen. Deshalb ist Let's Stop at the Morgue auch komplett in schwarz-weiß gedreht worden. Was das für die Gore-Effekte zu bedeuten hat, kann sich ja jeder selbst ausrechnen.

Nun aber mal zur Story dieses Streifens: in Let's Stop at the Morgue geht es um einen Typen, der in einem Leichenschauhaus arbeitet und gelegentlich auch selbst für ein paar Leichen sorgt. Lange kann man so einem Hobby natürlich nicht nachgehen, bevor die Polizei darauf aufmerksam wird und so fängt auch bald ein Ermittler an unangenehme Fragen zu stellen.

Eine Geschichte, die man aus unzähligen Filmen eben kennt und die mittlerweile auch nur noch für ein müdes Lächeln sorgen kann. Die Umsetzung des Ganzen ist aber nicht mehr ganz so typisch, jedenfalls nicht in Bezug auf die üblichen Sehgewohnheiten. Wir werden eingeführt in den Arbeitsalltag des Mörders und sehen ihn bei seinen Taten zu. Häufig ist ein innerer Monolog zu hören und der Mörder erklärt seine Beweggründe und was ihn sonst so beschäftigt. Eine tiefgehende Charakterstudie vermag der Film aber leider nicht zu liefern, was wohl auch an der kurzen Laufzeit von nicht einmal 50 Minuten und dem geringen Budget liegen mag. Dennoch kann teilweise Interesse geweckt werden. Die Inszenierung ist ruhig und selbst in den Gewaltszenen wird die Kamera nur manchmal etwas hektischer. Unterstützt werden die einzelnen Szenen durch ruhige elektronische Sounds, die im Zusammenhang mit den grauen Bildern in der Lage sind, ein bedrückendes Bild zu zeichnen und dem Zuschauer jedenfalls im Ansatz an der Gefühlswelt des Mörders teilnehmen lassen. Für ein tiefer gehendes Verständnis wären noch mehr Informationen, beispielsweise aus der Kindheit des Täters wünschenswert gewesen, aber wir haben es wie gesagt mit einem Kurzfilm zu tun und da möchte ich auch nicht zu viel verlangen, da mehr Inhalt vermutlich auch den Zeitrahmen gesprengt hätte. Es sollen ja schließlich auch noch ein paar Morde gezeigt werden.

Effekte sind in allen SamHel Filmen sowie in dem hier vorliegenden ganz gut gelungen. SamHel ist zwar für das Drehbuch, die Regie und Kamera zuständig, die Gore-Effekte stammen aber zum größten Teil von James Bell. Dieser hat auch schon eigene Kurzfilme wie Tantrum auf die Beine gestellt, arbeitet aber vorzugsweise im Bereich des Make-Ups und der Spezialeffekte. Wenn ich an die Amateur-Underground Anthology Symbolicus Vol. 1 denke, sind die Effekte und Attrappen von James Bell manchmal schnell als solche zu erkennen. In diesem Fall mag das aber auch daran liegen, dass außer Kasper Juhl sich bei Symbolicus Vol. 1 niemand besonders viel Mühe gegeben hat. So ist wenigstens mein Eindruck gewesen. Die Effektarbeit, die James Bell bei den Filmen von SamHel abgeliefert hat, kann sich aber durchaus sehen lassen, wohl auch weil hier größerer Wert auf glaubwürdige Effektarbeit gelegt worden ist. Andernfalls hat es ein Gore- oder Sicko-Film schließlich auch sehr schwer, in irgendeiner Form zu schockieren. Ein abgeschlagener Kopf ist zwar nicht perfekt gelungen, aber doch deutlich besser als der durchschnittliche Film es bei einem Budget von 5.000 Dollar zu zeigen vermag. Das schwarz-weiße Bild kommt den Effekten teilweise zugute und verdeckt vielleicht den einen oder anderen Effekt, der nicht so gut gelungen ist, aber insgesamt war das dennoch eine ordentliche handwerkliche Leistung.

Schauspielerisch sind die Leistungen soweit ebenfalls zufriedenstellend. Es muss aber dazu gesagt werden, dass Interaktionen, die wirkliches Talent erfordern würden, eher rar gesät sind und deshalb die Herausforderungen an die Schauspieler auch nicht übermäßig hoch sind. Die Bekanntheit der Darsteller ist mal wieder zu vernachlässigen und da muss ich auch nicht viele Worte drüber verlieren, weil die sowieso niemand kennt. Wolvie Ironbear, die man schon in anderen SamHel Filmen sehen konnte, bekommt mit einem Hammer den Schädel eingeschlagen und Stephen Biro von Unearthed Films hat einen Kurzauftritt als Barkeeper. Daneben hat er aber auch noch beim Sounddesign mitgeholfen.

Entsprechend der ruhigen Inszenierung kann der Film anfänglich nur schwer Spannung erzeugen, was aber auch nicht das primäre Ziel war, schließlich geht es mehr darum, die Gefühlswelt des Mörders zu ergründen und einer Art von melancholischer Stimmung zu vermitteln. Dies funktioniert hier auch soweit ganz gut und so etwas wurde an andere Stelle auch bereits schlechter umgesetzt. Gegen Ende spitzt sich die Situation aber weiter zu, denn der Polizist war auch nicht völlig untätig und bringt den Protagonisten in Bedrängnis, wodurch die Geschichte etwas mehr Fahrt aufnimmt und etwas Spannung erzeugt werden kann. Ein überraschendes Ende und ein kleiner Twist runden den Streifen ab, bevor während der End-Credits ein heftiger Death-Metal Sound aus den Boxen ballert. Auf diese Weise wird auch noch ein netten Kontrast zu den ruhigen elektronischen Sounds, die den Film dominiert haben, geschaffen.

Abschließend kann ich von einem Film berichten, der mal etwas anders und grafisch harmloser als das war, was SamHel sonst so abliefert und der ganz erfrischend auch mal auf sexuelle Gewalt verzichtet. Es wurde versucht, eine vielschichtigere Geschichte zu erzählen, als man es gewohnt ist und das honoriere ich. Durch die ruhige Inszenierung wurde die Gefühlswelt des Killers teilweise gut vermittelt, obgleich auf alle Fälle noch mehr möglich gewesen wäre. Die Gore-Effekte wirken durch das schwarz-weiße Bild natürlich etwas blass, aber da Splatter hier nicht im Vordergrund steht und durch die Bildfarbe die trostlose Gefühlswelt und Atmosphäre besser zur Geltung kommt, kann ich in diesem Fall gut damit leben. In einigen Bereichen ist noch Luft nach oben, aber die 50 Minuten haben mir trotzdem ganz gut gefallen. 6 Punkte.

6/10
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Kommentare

24.04.2022 12:43 Uhr - Jichi
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Von "SamHel" habe ich ehrlich gesagt noch nie das Geringste gehört, von seinen Filmen kenne ich folglich auch keinen. Der hier hervorragend vorgestellte Titel kling für mich ein wenig nach "Aftermath", nur, dass er gegen Ende noch wegen der Ermittlungen der Polizei spannender und weniger poetisch ist. Kommt das so etwas hin ?
Auf jeden Fall schön, dass man immer wieder neue Titel des schlechten Geschmacks kennen lernt ;-)

PS: Wegen der Einleitung: Hast du Erfahrungen mit dem Bestellen außerhalb der EU und eventuellen Problemen mit dem Zoll ? Was wäre denn da das "worst case" Szenario ? Kannst auch gerne privat antworten, gehört ja nicht wirklich zum Review.

24.04.2022 14:48 Uhr - Dr. Kinski
2x
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Danke Dir fürs lesen und dein stetes Interesse :)

Also mit Aftermath ist der eigentlich nicht vergleichbar. Nekrophilie kommt auch nicht vor und eigentlich ist die einzige Gemeinsamkeit, dass beide Personen im Leichenschauhaus arbeiten. Das war es aber auch schon :)

Na das schlimmste, was passieren kann, ist, dass das Paket irgendwo verloren geht aber das kann ja immer passieren und ist auch eigentlich sehr selten.
Es kann aber nicht passieren, dass der Zoll dein Paket einbehält und du das nicht mehr bekommst.
Im schlimmsten Fall wird das Paket halt nicht zugestellt und dann bekommst du einen Brief und musst das beim Hauptzollamt abholen und das da verzollen lassen. Die wissen ja auch überhaupt nicht, was du bestellt hast und dürfen auch nur mit deinem Einverständnis überhaupt rein gucken. Da muss man auch keine Angst haben wegen beschlagnahmten Titeln oder so. Ist schon ewig her, dass ich mal dahin musste, aber damals habe ich den Herrn vom Zoll auch rein gucken lassen.
War dann August Underground und noch anderer Kram drin und da meinte der nur: "ohh sieht ja ganz schön krass aus" aber so lange du volljährig bist, müssen die dein Paket dann auch raus geben und dann zahlst du halt 10€ Zoll und Bearbeitungsgebühr und dann hat sich die Sache auch erledigt :)

Wenn du aber direkt etwas mehr Versand zahlst, ist da meistens der Zoll schon mit inbegriffen. Shops und Labels machen das ja auch meistens so, weshalb die auch immer 15 Dollar Versand oder so haben wollen. Ist für dich auch einfacher und dann läuft auch eigentlich jede Bestellung durch. Nur wenn du für kleines Geld bei Privatleuten kaufst, wird es halt im Nachhinein teurer, weil der Zoll dann die Gebühren von dir haben will, aber lange Rede kurzer Sinn. Der Zoll macht den Versand zwar etwas teuerer, aber letztlich bekommst du auch alles, was du gekauft hast :)

24.04.2022 20:10 Uhr - cecil b
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Die Review macht mich neugierig, aber ich weiß nicht, ob ich den Film mögen kann. Vermutlich macht er mich deswegen neugierig. ;)

Deine Vorstellung ist jedenfalls hochinteressant und wieder äußert gut geschrieben, danke dafür! :)

Ansonsten: Wäre gut, wenn ihr euch auf dem PM-Wege bezüglich mancher Dinge entgegenkommen könnt, und an dieser Stelle dann bitte eher bei den Filmen und eurer Begeisterung bleibt. :)

24.04.2022 22:44 Uhr - hudeley
2x
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Überragende Kritik mein Lieber! Dürfte auch die erste zu einem Sam Hel (oder Adrian Baez, wie er sich früher nannte) Film auf dieser Seite sein!

Ich stimme Dir in praktisch allen Punkten zu. Gerade seine Abkehr mit diesem Film von den stark Fetisch-belasteten Vorgängerwerken, macht Lets Stop At The Morgue interessant. Nur, hier das leider große Aber: Sam Hel hat trotzdem lediglich Mist gedreht. Ich saß so oft schon an einer Kritik zu einem seiner Machwerke und habe es letzten Endes immer wieder sein lassen. Denn es bringt mich lediglich dazu, aufzuzählen, wie sehr ich den aktuellen Underground, mit all seinen Auswüchsen die wie ein Circle-Jerk daherkommen, verabscheue:

Es toben sich Filmemacher aus, deren größtes Hobby es ist, psychisch einen an der Waffel zu haben. Hauptsache mit Anfang 20, arbeitslos einen Burnout haben. Als Kompensation werden auf Biegen und Brechen die immer selben Filme gedreht, die weder an deren obskure Vorlagen herankommen (Sam Hell ist sichtbar Fan von asiatischen Labels wie Dragon Image, Aroma Planning, etc.), noch für sich genommen interessant sind. Diese werden dann von befreundeten Labels - meist ebenfalls von ähnlichen "Regisseuren" geführt - veröffentlicht und fleißig gegenseitig in den Facebookgruppen als den wahren Shit angepriesen. Gespickt mit billigstem Shock-Value, der konsequent aus besseren Filmen halbarschig zusammengeklaut wurde und limitiert auf 100 Stück. Mit etwas Glück findet sich noch ein weiteres, noch unbekannteres Sub-Label, das eine auf 10 limitierte VHS im Retro Stil bringt, die ein begeisterter Fan, der ausschließlich diese eine Sorte von Filmen schaut und den Regisseur für Stanley Kubrick hält, dann vor die Kamera zieht und glaubt, er habe den Heiligen Gral gefunden. Eventuell lacht er im selben Post noch über Leute, die Saw für hart halten und frägt, wo man Murder Set Pieces uncut herbekommt.

Dabei gehen diesen Filmen nicht nur inhaltliche Qualität, sondern auch jedweder Kultfaktor ab, der in der Vergangenheit schon den ein oder anderen Stinker vor der Vergessenheit bewahrt hat. Diese Leute köcheln so selbstverliebt wie gleichermaßen verzweifelt in ihrer eigenen Suppe und werden das Genre so schnell wieder verlassen, wie sie gekommen sind.
Sobald der Zeitgeist der Unverstandenen seinen Blick auf eine andere Kunstform richtet, sind sie fort. Vielleicht programmieren sie dann Dungeon-Synth oder gründen ihre eigene War-Metal Band. Wer weiß das schon.

Du siehst, ich quassle mich in Rage. Ein Glück ist Deine Review differenzierter, kohärenter und nachvollziehbarer :D Wie immer gilt: gerne mehr davon! Weiter so und liebe Grüße ;)

25.04.2022 11:36 Uhr - cecil b
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Moderator
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hudeley: Auch erfrischend, dein zusätzlicher Kommentar zur 'Szene'. :)

Wie du schon erwähnst, ein differenzierter Blick ist hilfreich.

Einen an der Waffel: Nicht unbedingt die schlechteste Voraussetzung, um dies mit Kunst zu kompensieren. ;)

Ich denke, wenn es darauf hinausläuft: " billigstem Shock-Value, ", geht schnell Kreativität flöten, wobei eine Hommage auch zuträglich sein KANN.

Einfallslosigkeit geht ja aber oft damit einher, und eine elitäre Einstellung, die sich vielleicht nur im Kreis dreht.

Und wenn sich dieses ausgelutschte Prinzip 'weit' verbreitet, und Exploitation im ungünstigen Sinne geschieht, liegt es nahe, dass Vorbilder und andere besonders kreativ geartete Künstler aus dem Underground eher in einen Topf geworfen werden, in den sie gar nicht gehören.

Ich denke, dass Reviews von dir, Kinski und Jichi zu den Wegen gehören, mit denen man einen differenzierten und kommunikativen Blick ermöglichen kann, der Unterschiede aufzeigt. Sinnvoll ist es aus meiner Sicht auch, nicht mit Scheuklappen vorzugehen, egal von welcher Seite.

Kunst ist auch Kommunikation. Buttgereit zeigt sich beispielsweise mal recht offen, vielseitig und humorvoll, MONSTERS OF ARTHOUSE (Review vorhanden), sein TODESKING bekommt dadurch bestimmt mehr Anklang. Bei den FLOWERS-Filmen von Phil Stevens habe ich mir gedacht, dass man die auf ARTE besprechen könnte, während die Szene, die du beschrieben hast, die vermutlich automatisch langweilig findet, weil sie eben eher keine Schemata gebrauchen. Geschmackssache ist aber natürlich nicht zu vergessen, und nicht zwangsweise mit Engstirnigkeit gleichzusetzen. Als ich die Reihe besprach, (und teilweise in Amerika bestellt hatte ;) ), FLOWERS, FLOWERS 02 und LUNG II, fiel mir auf, dass es teilweise keine deutschsprachigen Reviews gab. Kommunikation: Schnell was auf deutsch schreiben. Stevens ist für mich ein gutes Beispiel für psychische Hintergründe, die zu viel Kreativität führen, und sich nicht an Effekthascherei festhalten. :)

An alle: Stay sick, bleib gesund. :)


25.04.2022 15:22 Uhr - Dr. Kinski
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@cecil b & hudeley
Bei Dir (Cecil) sehe ich immerhin keine Probleme, dass du dich nicht auf den Film einlassen könntest. Das Werk ist auch nicht der große Wurf und du solltest auch nicht erwarten, dass der Film besonders viel Raum zu Interpretation gibt, aber interessant könnte er für dich trotzdem sein :)

Buttgereit oder Stevens sind auch Beispiele für tolle Filmemacher, wo man merkt, dass sie sich etwas dabei gedacht haben und da ein "mehr" hintersteckt.
Man braucht aber nicht einmal so weit zu gehen. Den Anspruch wie an einen Buttgereits habe ich ja nicht einmal bei diesen Underground Produktionen. Ich kann mich auch bestens an einer stumpfen Ittenbach Schlachtplatte erfreuen aber das Problem, was diese neuen Werke haben, ist einfach, dass sie wie hudeley das ja auch schon gesagt hat, nach Schema F abgedreht sind. Es spielt eigentlich keine große Rolle, welchen SamHel Film man sich anguckt (von Lets Stop at the Morgue abgesehen) Flesh Eater X ist praktisch nur die Langfilmfassung von Love Dump und so wird aus einer unterschiedlichen Ausgangslage heraus immer der gleiche Film erzählt und das wird auf die Dauer dann einfach sehr ermüdent. Zumal es nicht nur SamHel Filme betrifft sondern generell einige Underground-Filmemacher

Womit ich zu hudeley überleite:
Zunächst beurteilen wir die Lage offenbar ähnlich, wobei ich bei SamHel noch nicht die Hoffnung aufgegeben habe, dass da noch was ordentliches kommen könnte und ich empfand seine Werke auch als handwerklich besser als zB die letzten Filme von Christopharo. Bei Kurzfilmen funktioniert dieser Stil aus meiner Sicht auch einigermaßen. Jedenfalls war ein Love Dump interessanter als z.B eROTik oder Flesh Eater X
Inhaltlich tut sich da zwar nicht viel, aber bei einem Kurzfilm hat die "Story" nicht so viel Zeit, sich im Kreis zu drehen :)

Danke euch beiden und macht's gut :)

25.04.2022 16:00 Uhr - cecil b
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Moderator
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Ein sehr erfreulicher Austausch. Open Minded.

Dr. Kinski: Freut mich, dass du meine Perspektive so einschätzt. :)

Das, was du als Schema F bezeichnest, ist das, was ich diese Einfallslosigkeit nenne. Ich stimme dir also theoretisch zu, auch wenn ihr mehr in der Materie steckt, drückst ihr euch ja so aus, dass es für mich nicht schwer ist zu erkennen, was in etwa gemeint ist. Ähnliche Prinzipien finden ja auch immer wieder statt. Und so sehr ich eine stumpfe Schlachtplatte mögen kann, wenn sie mich in keinem Moment überrascht, wird das dem Gemetzel manchmal nicht gerecht, wie ich finde. ;)

So oder so, ist das Kategorisieren ein zweischneidiges Schwert. ;)

25.04.2022 18:31 Uhr - Jichi
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Sehr interessante Diskussion hier, bei der ich mich auch gleich noch einklinke. Ich hoffe, es ist nicht zu abschweifend. Hudeleys Aussagen muss auch ich leider zustimmen. Besonders dieses "ich schaue krasse Filme und bin deswegen selbst krass" geht mir sehr auf die Nerven. Und dann immer dieses Angeben dass man noch viel härtere Filme kenne. Vor allem da viele gar nicht hinter die Facette schauen, und wirklich NUR die Gewalt betrachten, was ich, auch bei einem Undergroundfilm, daneben finde.
Auch dass viele Filmemacher dieses Verhalten mit entsprechenden Covern, Titeln etc. fördern, stimmt oft, inwieweit dass bei "SamHel" der Fall ist, kann ich aber nicht beurteilen, da ich ja keinen seiner Filme kenne.

"Einen an der Waffel haben." *schmunzel*
Haben wir das nicht alle auf die eine oder andere Weise ;) ?
Nur dass es manche Leute eben schaffen, es nur in ihre Filme zu transportieren (was, wie Cecil erwähnt hat, eine gute "Therapie" sein kann), andere leben dunkle Seiten jedoch auch im realen Leben aus.
Mein liebstes Beispiel ist da immer Fred Vogel. Auch wenn ich kein großer Fan seiner "August Underground" Reihe bin, er selbst ist ein super freundlicher und liebenswürdiger Typ, ein Fan wie du und ich, der etwas Neues schaffen wollte (und es im Gegensatz zu vielen "Nachahmern" auch geschafft hat). Auf jeden Fall hat er sich aber etwas dabei gedacht, und wollte nicht nur stumpf Tabus brechen, und hat trotz der teils sehr krassen Inhalte auf das Wohl der Darsteller geachtet.
Ja, und ein Negativ-Beispiel sieht man ja zur Zeit bei einem gewissen Herrn mit teuflischem Namen.


25.04.2022 19:50 Uhr - cecil b
2x
Moderator
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Wenn Kinski das an dieser Stelle zu viel wird, bitte melden, es ist deine Review. :)

Aus meiner Sicht ist dieser Austausch gut und nicht unwichtig, wenn das aber zu viel wird, hätte ich dafür vollstes Verständnis! :)

Vogel: Habe ich keine Ahnung von, aber Jichis Aussagen stehen für sich, denke ich.

Wie schaffte es Marina Abramović, die ich mal kennen lernen durfte, https://www.schnittberichte.com/review.php?ID=15198 dass auf dem Broadway öffentlich gezeigt wird, wie sie sich selbst auspeitscht?

Marina thematisierte schon oft Extreme künstlerisch, auch mit selbstbestimmter Gewalt, und der Mensch, dem ich da die Hand schüttelte, war auffällig freundlich und herzlich, anders kann man das nicht sagen. Für sie ein Ausgleich?

Es bleibt aber wohl nicht aus, dass die 'Mutprobe' für manche wie ein Abzeichen vorgehalten wird, von wegen was man sich für einen harten 'Stoff' rein gezogen hat. Es ist 'normal', denke ich. :(

Leider kann das natürlich einen falschen Eindruck vermitteln, auch was gute, sehr harte Filme/Kunst angeht.

Negativ-Beispiel: Wer dann zum Beispiel in Richtung Satanismus geht, wie es wohl schon mal formuliert worden ist (?), und dann harte Filme drehte, sollte bloß nicht falsch zugeordnet werden. Der Underground kann nichts dafür. Mike Tyson saß wegen Vergewaltigung im Knast, nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der einen richtig harten Film gedreht hätte.

26.04.2022 08:30 Uhr - Dr. Kinski
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Auch ich finde dieses Gespräch interessant und habe im Übrigen auch keine Probleme damit, wenn es nicht mehr primär um meine Review geht :)

Ich denke das Verhalten, was man nicht alles für harten Sch* kennt, ist im Grunde ja auch normal. Da ist vielleicht noch ein bisschen was vom Schulhof hängen geblieben, als man die anderen Kids beeindrucken musste. Ich lese mir das dann immer durch, schmunzel ein wenig und gut ist. Wahrscheinlich ist es auch normal, dass viele sich "nur" die Gewalt ansehen, wie Jichi schon gesagt hat.
Wir leben eben in einer oberflächlichen Welt und nur wenige gucken Filme vielleicht so wie wir es machen um wohlmöglich am Ende noch eine Review zu schreiben. Sich "nur" die Gewalt anzusehen ist aber aus meiner Sicht auch nicht grundverkehrt. Warum schaut man sonst einen American Guinea Pig: BoGaG? Problematisch wird es nur für die Filmwelt wenn daraus ein blindes abfeiern von jedem Mist in großer Zahl wird und sich Filmemacher ermuntert sehen nur noch einfallslosen und billig gemachten Kram zu drehen. So, wie es eben aktuell bei manchen Underground-Filmemachern passiert.

Wenn jemand mit so einem Film seine Psychosen verarbeiten will, soll er das gerne tun. Da kommt wieder das berühmte "ist ja nur ein Film" ins Spiel. So lange da niemand zu irgendwas gezwungen wird oder da was illegales abgeht ist mir das herzlich egal. Besonders bei solchen Filmen, kann das vielleicht auch förderlich für die Kreativität sein wenn der Filmemacher einen an der Waffel hat :)

Das Beispiel von Marina Abramovic ist interessant um vielleicht zu sehen, wie weit Kunst eigentlich gehen darf und ob sowas noch Kunst ist, bzw. dies unterstützt werden sollte. Letztlich muss das jeder für sich selbst einordnen, ich persönlich habe damit aber keine Probleme. Das Film-Äquivalent dazu wäre vielleicht White Gardenia der sich in seinen Filmen ritzt und ein Stück vom Finger abschneidet. Nun, da bin ich auch kein Fan von, aber sowas gibt es eben und so lange der gute Mann meint, dass das sein Ding ist soll er das von mir aus machen. Ich denke auch, dass es in beiden Fällen eine Art Ausgleich für diese Menschen darstellt. Man könnte jetzt vielleicht argumentieren, dass die psychisch krank sind und vielleicht nicht wissen, was die sich antun, aber das kann ich letztlich nicht beurteilen und im Prinzip muss das jeder für sich selbst wissen. Ich glaube aber nicht, dass diese Menschen sich nur für die Show verletzten. Die würden das auch in ihren eigenen vier Wänden tun.

Es kommt auf den Filmemacher an, natürlich gibt es manchmal einen schlechten Nachgeschmack, aber prinzipiell ist es mir egal, was z.B ein Lucifer Valentine in seiner Freizeit macht oder nicht macht. Zumal da auch glaube ich auch vieles frei erfunden ist. Aber wo du von Aktualität sprichst, hat der kürzlich irgendein Verbrechen begangen und ist verurteilt worden oder so? Habe in letzter Zeit nämlich nicht besonders viel von dem gehört.

26.04.2022 18:15 Uhr - cecil b
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Man versteht sich! Ich kann deinen Kommentar nur unterstreichen, und mich damit identifizieren!

Das Beispiel von dir geht mir zu weit, aber auch ich kann das nicht wirklich beurteilen. Juliette Lewis brach Tom Sizemore in Natural Born Killers wirklich die Nase. Wer hätte das gedacht?

Lucifer: Ich weiß nichts Näheres. Er äußerte sich mal so, dass er Satanist sei, und was er darunter versteht. Natürlich kann das auch nur eine Strategie sein, die man auch der Kunst zuordnen kann.

Ich habe einfach ein Problem mit dem Satanismus, der mehr als Show, Rebellion und sonst was ist.
Es ist ziemlich sicher so, dass der Regisseur nichts mit dem Satanismus zu tun hat, den man seeeeehr ernst nehmen muss. Wissen tue ich es aber nicht. Er würde das eigentlich nicht öffentlich sagen, wenn er mit dem zu tun hätte, was ich meine.

Ich habe mich damit beschäftigt, mit Büchern und seriösen Reportagen. Das gehört zum schlimmsten, was es gibt.



26.04.2022 18:39 Uhr - Jichi
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Bei Valentine (dessen echter Name ja inzwischen geleaked wurde und mir auch bekannt ist, aber zur Sicherheit nenne ich ihn hier nicht) ist sehr viel Show, stimmt. Er ist eine Person, von der es auch öffentliche Aufnahmen gibt, wenn auch nicht als "Lucifer Valentine", da wirkt er ganz "normal". Seine angeblich autistische Schwester Cinderella, welche angeblich immer in Brabbelsprache mit ihm sprach und er diese Sprache in den "Vomit Gore" Filmen nachahmen ließ, ist erfunden. Ob wer wirklich Satanist (in dem Sinne, wie es wirklich gemeint ist) ist, weiß wohl nur er selbst. In seinen Filmen gibt es einige Szenen zu sehen, welche verdammt gut in das Weltbild eines Satanisten passen würden, aber auch das kann nur Show sein.

Zu den Vorwürfen: Mehrere Frauen (und auch Jungen) hatten sich bei einer Dame auf Twitter (darf ich den Thread hier verlinken ?) gemeldet, welche Skandale um Valentine zusammen trägt. Er hat mit diesen Leuten, auch wenn sie noch minderjährig waren (und man dies an ihrem Profil klar erkennen konnte) auf "unanständige" Weise geschrieben, hat sie in Chatgruppen mit Männern eingeladen, welche dort über ihre Fantasien redeten, und gezielt nach an Bulimie leidenden Frauen gesucht, um sie für seine Filme anzuheuern. Außerdem Missbrauch hinter den Kulissen, eine Darstellerin berichtete von einem Video vom live gestreamten Selbstmord eines 12-Jährigen Mädchens, von dem er besessen war. Er wollte, dass die Darstellerin die "kindliche Art" genau in seinem Film so rüber bringt. Zwar ist noch nichts endgültig bewiesen, aber die Rückmeldungen von den verschiedensten, von einander unabhängigen Leuten sprechen für sich. Und noch Grooming bei Minderjährigen, also nach dem Motto: " Wenn du kein Problem hast dich vor einer Kamera zu erbrechen, kriegst du die Hauptrolle in meinem Film wenn du 18 bist. Finde ich, angesichts dem Inhalt seiner Filme, echt ziemlich krass.

Marina Abramović: Ich finde es immer wieder beeindruckend. Ihre Bühnenauftritte, aber auch ihren Charakter. Diese Frau lebt ihre extreme Kunst, man spürt es immer wieder. Und trotzdem so freundlich und irgendwie...sanft. Erwartet man, wenn man nur ihre Auftritte kennt, auch nicht unbedingt. Mehr Sein als Schein.

26.04.2022 21:02 Uhr - Dr. Kinski
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Mit Satanismus ist das so eine Sache. Wie bei vielen Bands kann das bei ihm auch Show und Image sein. Kann ich aber wirklich nicht beurteilen.

Ohh okay klingt ja heftig. Kannst mir den Link sonst gerne mal per PM schicken, würde mich auch interessieren.

26.04.2022 21:14 Uhr - cecil b
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Moderator
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Danke für die info!

Das, was ihm da vorgeworfen wurde, würde absolut zu einer bestimmten Sorte Satanismus passen. Bei dem werden Menschen dahin manipuliert, dass sie 'besser' werden, um so mehr Schmerz und Qual sie aushalten. Kindesmissbrauch gehört dazu. Die Menschen werden gebrochen, die Persönlichkeit spaltet sich meist irreparabel. Das wäre dann der nächste Schritt, geht also viel weiter.
Das wurde sogar im deutschen Fernsehen thematisiert. Es ist kaum auszuhalten, was ich da an Infos bekommen habe.

Es ist allerdings wichtig, dass da wohl nichts bewiesen wurde!

Ich halte es nicht für unmöglich, dass selbst das zur Show gehört.

Und das fände ich auch zum kotzen!!!!

Am besten sollten keine Links dazu veröffentlicht werden, ich vertraue dir, und vielleicht bekommt die Thematik eine Aufmerksamkeit, die sie nicht verdient hat. Wenn an den Vorwürfen etwas dran ist, können wir nichts daran ändern. Wir sollten dem kein Raum geben. Die Filme sind aber weltweit eingetragen, und man sollte niemanden angreifen, der die bespricht.

Wir haben ja echt interessante Reviews zur manchen davon. Und da geht es um die Filme, wir wissen nichts über die Wahrheit hinter den Kulissen.

Marina: Ja. :)

Bleibt gesund, stay sick! :)

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