SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Dying Light 2 [uncut] · Stay Human · ab 54,99 € bei gameware Evil Dead - The Game · ULTIMATE MULTIPLAYER-ERLEBNIS... UND ES GROOVT! · ab 44,99 € bei gameware

The Last Journey - Die letzte Reise der Menschheit

Originaltitel: Le dernier voyage

Herstellungsland:Frankreich (2020)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Drama, Science-Fiction
Alternativtitel:Le dernier voyage de l'énigmatique Paul W.R.
The Last Journey of Paul W. R.
Bewertung unserer Besucher:
Note: 2,33 (3 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Der Mars, der rote Planet bedroht die Existenz der Menschheit auf der Erde. Die einzige Hoffnung scheint der rätselhafte Paul W.R. der talentierteste Astronaut seiner Generation zu sein. Doch wenige Stunden vor Beginn der Großen Mission verschwindet Paul spurlos... ()

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von phyliinx:

Stilistisch total interessant, ist Romain Quirots Science -Fiction Werk "The Last Journey" aus dem Jahr 2020 eine neunzigminütige Schlaftablette, der ich über die komplette Laufzeit keinerlei Emotionen entgegenbringen konnte. Dieser Film hat Langeweile im Unterhaltungssektor für mich völlig neu definiert. Ich habe noch nie etwas erlebt, das mich so wenig anspricht oder angeht. Dabei ist die Thematik interessant. Ein roter Mond droht die Erde zu vernichten und nur unser Protagonist kann das verhindern. Währenddessen hat die Welt schon akzeptiert, dass bald Schluss ist. Im Radio zählt man sogar fröhlich die Tage runter, denn alle Hoffnung auf ein Auftauchen des Abgetauchten ist verflogen.

Aber trotzdem bleibt von diesem Kern nichts als Staub übrig. Wortwörtlich. Wir düsen durch endlose Wüsten, hören Retro -Soundtrack und verfolgen das ziellose Abenteuer in stakkativ aneinander gereihten Einzelszenen, die durch eine fehlende, emotionale Kontinuität absolut nix miteinander zu tun haben. Denn wenn sich der Vater von Lya Lessert an einem Punkt gepflegt selbst terminiert, geht sie das nach fünf Minuten schon nichts mehr an. Allgemein ist Lessert hier kontrovers aufgefallen. Ich habe in eineinhalb Stunden noch nie eine Figur so oft heulen sehen. So ein zentraler Punkt, an dem es gepasst hätte, wäre der Tod von Elmas Vater gewesen, aber wenn davor und danach ein guter Prozentsatz der Rolle in Flennen investiert wird, verdreht man beim gefühlt zehnten Mal schon die Augen. Einmal fängt sie einfach in einem normalen Dialog an. Der Grund, wieso Daddy sich den Schädel wegbratzt, ist übrigens Paul Hamys Eliott. Eliott versucht sich an der Zerstörung des Roten Mondes, scheitert und kommt mit der Spezialfähigkeit wieder, Leute in den Selbstmord zu starren. Ja, wirklich. Er schaut seine Gegner an und sie stechen sich das nächstmögliche Utensil in den Körper. Mehr kann er als Antagonist allerdings dann auch wieder nicht. Nicht einmal charakterlich. Eliott ist eine Figur zum Gähnen, wie alles in The Last Journey. Ich habe mir hier den Twist erwartet, dass der echte Eliott auf dem Mond gegen ein Alien getauscht wurde, aber nein, nicht einmal diese Theorie wurde bestätigt. Uff. Seinen Bruder Paul, gespielt von Darius Garrivier, begleiten wir zwar, der tut aber auch weniger zur Sache, weil er den ganzen Streifen nur von Ort zu Ort zieht, ein oder zweimal etwas anpackt und ansonsten zu leise abgemischte Dialoge mit Elma führt. Der größte Witz ist aber Jean Reno. Der Mann steht die ganze Zeit nur in einem einzigen Stetting und quasselt mit seinen Söhnen. Das ist sein Teil hieran.

Letztendlich verteile ich vier Punkte für die Aufmachung des Streifens. Der futuristische Neonlook und die CGI Effekte sind grundsolide. Die Musik macht auch richtig Spaß, das zeugt von einem schicken Soundtrack. Der eine, kurze Nahkampf in der Mitte des Filmes fällt kameratechnisch sauber aus, das wenige Blut wirkt handgemacht. Weiter bekommt ihr hieraus nichts. Nichts ist hieran in irgendeiner Weise zu empfehlen. Dieser Film ist leer. Eine schicke Truhe ohne jeglichen Inhalt. Am Besten war die Frau, die eine Gabel in ihren Toaster versenkte. Die hat's begriffen. Der ganze Film ist derart belanglos, dass vulgäre Beleidigungen schon zu viele Emotionen gegen ihn ausdrücken, er ist die perfekte Interpretation von "Einfach da".

4/10
Weiter:
mehr reviews vom gleichen autor
Fast
Phyliinx
8/10
Top
Phyliinx
10/10
die neuesten reviews
Coming
Ghostfacelooker
House
cecil b
7/10
neun
Kaiser Soze
8/10
Stylist,
Ghostfacelooker
Quarry,
Insanity667
9/10
Fast
Phyliinx
8/10
kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)