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Thor: Tag der Entscheidung

Originaltitel: Thor: Ragnarok

Herstellungsland:USA (2017)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Comicverfilmung,
Fantasy, Science-Fiction
Alternativtitel:Marvel's Thor 3
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,60 (34 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Hammer weg, Haare ab – manchmal kommt selbst für einen Superhelden alles anders als gedacht: Während Asgard und seiner Bevölkerung durch die Tyrannei der skrupellosen Hela (Cate Blanchett) der Untergang droht, wird Thor (Chris Hemsworth) am anderen Ende des Universums ohne seine mächtige Waffe gefangen gehalten. In einem atemlosen Wettlauf gegen die Zeit versucht der Göttersohn seinen Weg zurück in die Heimat zu finden, um ‚Ragnarök‘, die gefürchtete Götterdämmerung, aufzuhalten. Doch vorher muss er sich in einem tödlichen Gladiatorenkampf keinem Geringeren als einem alten Verbündeten und Mitglied der Avengers stellen: dem unglaublichen Hulk (Mark Ruffalo)! (Marvel Deutschland)

eine kritik von phyliinx:

„Thor: Ragnarok“ ist ein 2017 veröffentlichter Comicfilm von Taika Waititi. Die Hauptrolle des Donnergottes Thor spielt Chris Hemsworth, an seiner Seite steht Tom Hiddlestons Loki und beide treten gegen Kate Blanchets Hela an. In weiteren Nebenrollen sehen wir Anthony Hopkins als Odin, Benedict Cumberbatch als Dr. Stephen Strange, Mark Ruffalo als Bruce Banner und Tessa Thompson als Valkyrie sowie Idris Elba als Heimdall. Bei einer Länge von etwa 130 Minuten gab die FSK den Film ab zwölf Jahren frei.

Die mächtige Hexe Hela wird entfesselt und bedroht Asgard. Thor und Loki müssen zusammenhalten, um sie zu bezwingen.

Thor 3 unterscheidet sich im Grundton von seinen Vorgängern und setzt mehr auf komödiantische Elemente als jemals zuvor. Passend dazu wurden die Farbtöne und jegliche Kontraste hochskaliert, sodass ein sehr bunter Film entsteht. Durch eine Begegnung mit Jeff Goldblum als Grandmaster eines eigenen Planeten fühlt sich der Mittelteil erzählerisch etwas getreckt an. Dieser zweite Akt baut jedoch mit Valkyrie und Hulk einige wichtige Figuren für das Finale ein und hat somit einiges zu stemmen, da wir im Falle des grünen Avengers auch noch aufarbeiten müssen, was mit ihm seit Age Of Ultron (2015) geschehen ist. Außerdem kümmert sich Christopher Yosts Skript auch darum, Thors Figur zu entwickeln, um ihm neue Fähigkeiten zu schenken. Für Fans des Marvel Cinematic Universe hat das letzte Drittel auch noch eine maßgebende Veränderung zu bieten, die den Donnergott nun für immer zeichnen wird. Die kurze Abhandlung sehr wichtiger Storyelemente im ersten Akt enttäuscht etwas, der Abstecher zu Doktor Strange ist zwar humorvoll inszeniert, aber recht deplatziert. Der zeitweilig behandelte Nebenplot mit Heimdall kommt interessant und spannend daher. Heimdall versucht nämlich, Asgards Bewohner ins Exil zu führen und dabei müssen wir um sein Leben fürchten. Idris Elba weiß einfach, wie er den flüchtigen Wächter verkörpern muss, damit ihm das kraftzehrende Unterfangen ins Gesicht geschrieben steht.

Chris Hemsworth, Tom Hiddleston und Kate Blanchet spielen allesamt sehr überzeugend, obwohl sie mit der komödiantischen Ausrichtung des Drehbuches umgehen müssen, die eindeutig von James Gunns Guardians Of The Galaxy-Filmen inspiriert wurde, was emotionale Momente etwas abmildert. Effekttechnisch ist Thor 3 nichts vorzuwerfen, schon weil die meisten Computertricks wirklich beeindruckend daherkommen. Waititis Musikauswahl sticht indes heraus und orientiert sich abermals an Gunns Handwerken, womit dem Film, besonders in seinen letzten Minuten, eine 80er-Ästhetik verliehen wird.

Die Kostüme lassen auch keinen Grund zur Kritik übrig. Bei den Kampfszenen lassen sich Verbesserungen erkennen und Marvel-Schnittmassaker ziehen sich zurück. Alles in allem ist „Thor: Ragnarok“, hierzulande „Thor: Tag der Entscheidung“, ein empfehlenswerter Actionfilm für entspannte Abende.

7/10
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