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Born Hero

Originaltitel: Lung Zoi Gong Wu

Herstellungsland:Hongkong (1986)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Action, Drama, Krimi
Alternativtitel:Legacy of Rage
Long Zai Jiang Hu
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,40 (10 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Brandon und Micheal waren schon immer die besten Freunde. Doch Micheal Vater macht krumme Geschäfte in der Unterwelt und als es einen Mordanschlag gibt wird Brandon als Täter präsentiert und landet unschuldig im Gefängnis. Nach acht Jahren kommt Brandon wieder frei und sein damaliger bester Freund Micheal hat nicht nur ein Imperium geschaffen sondern hat sich dazu Brandons Mädchen unter den Nagel gerissen. Brandon will blutige Rache und so wird er zum geborenen Helden. ()

eine kritik von ifoundfootage:

 

 

Legacy of Rage - born hero

- eine Kurzkritik - 


  • Hinter den Kulissen

Der chinesische Regisseur Ronny Yu ist einem breiteren Publikum bekannt für Produktionen wie „Chucky & seine Braut“ und „Freddy vs. Jason“. Doch wüsste manch einer, der einen der beiden Filme kennt, dass Herr Yu zuvor in Hong Kong einige Actionfilme inszenierte? 

Mit Größen des Hong Kong-Kinos (ich spreche bewusst nicht vom chinesischen Kino) wie Jet Li oder Chow Yun Fat?

 

Darunter fällt auch eine Produktion, die ich zuvor nicht kannte. 

Ging ich zuvor davon aus dass Brandon Lee, Sohn des großartigen Bruce Lee, nur vier Filme in seinem Leben drehte statt wie sein Vater Fünf, überraschte es und erfreute es mich sehr, doch noch eine Produktion vor „Laser Mission“ kennengelernt zu haben. 

Mir ist bekannt dass Lee auch in einer Fernseh-Verfilmung der Serie „Kung Fu“ mit David Carradine eine tragende Rolle hatte, reden wir hier doch nur über seine Kinoauswertungen.

  • Brandon Lee‘s erste Hauptrolle in einem Kinofilm

„Born Hero“ aka „Legacy of Rage“ - im Original „Lung Zoi Gong Wu“ ist also ein Actioner von Ronny Yu. Mit Brandon Lee in seiner ersten Rolle. Die Handlung des Films ist garnicht mal so dünn, wie man es vermutet. Brandon ist Kellner in einem Nachtclub. Nachdem er einfach mal so aus dem Nichts Bolo Yeung verdroschen hat, wird es danach immer schwieriger für ihn. 

Ihm wird der Mord an einem Polizisten angehangen und Brandon fristet seine Zeit im Gefängnis. Dort lernt er einen Mitinsassen (gespielt von Mang Hoi) kennen, welche die Flucht ergreifen und Brandon rächt sich an Jene, die ihm den Mord anhängten. 

 

Klingt zunächst wie ein typischer Videotheken-Klopper, erweist sich am Ende aber als eine relativ kluge und verstrickte Geschichte. 

Anzeichen von John Woo‘s Touch, also Themen wie Verrat, Loyalität und Ehre sind hier mit klassischer Hong Kong Action vermischt. Im gleichen Jahr war auch das Produktionsjahr für „A better tomorrow“.

 

Gerade am Ende zum Showdown geht es nochmal ordentlich ab, weshalb der Film seine FSK 18-Freigabe zurecht trägt. Seit 2015 ist der 1990 indizierte Film wieder frei in seiner ungekürzten Fassung zu erwerben. Die Kampf-Choreografien sind 1A und erinnern stark an Bruce Lee‘s Blütezeiten. Beispielsweise erinnerte der Kampf gegen Bolo Yeung und seine Handlanger zu Beginn des Films an die Gassenszene aus „die Todeskralle schlägt wieder zu“ und ansonsten mochte man sich zurückerinnern an den Kult-Film „die Todesfaust des Cheng Li“. Ähnlich wie auch Born Hero, Bruce Lee‘s Erstlingswerk, welcher genau so überzeugen konnte wie auch Brandon Lee‘s erste Hauptrolle. 

  • Der Weg des Drachen…

Dabei macht Brandon Lee von Minute 1 klar, dass er zwar wie sein Vater agiert, aber nicht in seine Fußstapfen, sondern eigene Wege gehen will. 

Im direkten Vergleich wirkt Brandon Lee in seiner Rolle gebrechlicher und charakterlich stärker als es sein Vater Bruce Lee in seinen Filmen war. Sein Schauspiel ist greifbarer und so legte Brandon Lee den Grundstein für seine späteren Arbeiten. 

Gerade im Hinblick auf „the Crow“ merkt man deutlich, dass Lee‘s Figuren immer dramatischer wurden. Wobei man natürlich sagen muss, dass Werke wie „Laser Mission“ und „Showdown in little Tokyo“ da dann doch rausnehmen sollte. 

Dennoch… Lee ist sympathischer und einfach realistischer in „Born Hero - Legacy of Rage“ als es Bruce Lee in all seinen Filmen war. 

 

Die Geschichte von Ronny Yu‘s Actioner ist gespickt mit heroischer Dramaturgie. 

Wenn Brandon Lee um seine Freundin kämpft und das einstige Leben mit ihr zurück will. Der Kampf und der Zwiespalt mit seinem besten Freund Michael sowie das brettharte und überraschende Finale zeigen auf, wieviel mehr doch in diesem kleinen Film steckt!

 

Und das macht, neben all den großartigen Actionszenen des Hong Kong-Kinos, „Born Hero“ zu einem echt starken Einstand für Brandon Lee als Hauptdarsteller. 

 

7/10
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