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A Dark Song

Herstellungsland:Großbritannien, Irland (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Drama, Fantasy, Mystery
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,67 (9 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Sophia zerbricht an der Trauer um ihren ermordeten Sohn. Ihr einziger Wunsch: noch einmal mit ihm sprechen. Der einzige Weg: das Abramelin-Ritual, eine uralte Beschwörung zur Herbeirufung ihres Schutzengels, der ihr den Wunsch erfüllen kann. Sie mietet dafür ein altes Haus in der Isolation Wales‘ und engagiert den jähzornigen Okkul-tisten Joseph Solomon für die Durchführung dieses monatelangen Rituals, das zu einer Reise voller Grenzüber-schreitungen wird ‒ geradewegs in die Dunkelheit ihrer Seelen. Je tiefer sie in den Ritus eindringen, desto mehr wenden sie sich gegeneinander. Schon bald sind sie nicht mehr allein. Und als Solomon herausfindet, dass Sophia nicht die Wahrheit über ihren Wunsch gesagt hat, eskalieren die Geschehnisse – mit tödlichen Konsequenzen. (Camera Obscura)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von insanity667:

Die Geschichte des Okkultismus, mit all seinen bizarren Ritualen, Lebensweisen und Weltanschauungen und die Prägung des Begriffes geht bis ins frühe 19. Jahrhundert zurück, während die eigentlichen Wurzeln noch viel weiter in der Vergangenheit liegen dürften. Seitdem füllt das Thema Bücher, inspiriert das Theater, Künstler und flimmert über die Leinwände dieser Welt, dabei ist Okkultismus selbst nicht zwingend per se unter religiös geprägten Formen von Magie und abseitigem Lebenswandel einzuordnen, vielmehr handelt es sich um einen Sammelbegriff für die Abkehr von der Vernunft, gesellschaftlicher Unabhängigkeit, Rückbesinnung auf Spiritualität, verschiedensten Praktiken aus Bereichen der Esoterik, des Paranormalen, Übersinnlichen und Mystischen, völlig unabhängig von Rahmenbedingungen wie etwa dem christlichen Glauben und der Polarität zwischen Gott und Teufel, Himmel und Hölle, Gut und Böse. Über die Jahrzehnte hinweg entstanden Kulte, Sekten und ganze Orden mit ihrer völlig eigenen Lebenseinstellung, die häufig kontrovers diskutiert und auch heute noch am Rande der Gesellschaft abgeladen und stigmatisiert werden. Genau das richtige Ausgangsmaterial für "A Dark Song", das Langfilmdebüt des irischen Regisseurs Liam Gavin, der bereits mit seinen philosophischen Kurzfilmen "Sunshower" und "Jericho" im Jahre 2009 die Abgründe der Seele, zwischenmenschliche Beziehungen und die Fragilität von Moral und Vernunft beleuchtet hat.

 

Um mit ihrem toten Sohn im Jenseits Kontakt aufnehmen zu können, mietet die gebrochene und traunerde Sophia ein abgelegenes Haus in Wales und engagiert den Okkultisten Joseph Solomon für die Durchführung eines Rituals aus dem Buch Abramelin, das Buch der wahren göttlichen Magie. Schon bald sind sie nicht mehr allein im Haus und ein harscher Überlebenskampf, konfrontiert mit den eigenen Dämonen und Geistern der Vergangenheit, nimmt seinen Lauf, als sich die beiden Isolierten gegeneinander wenden...

 

Grundlage für das Drehbuch, von Gavin selbst verfasst, bietet ein Ritual aus dem "Buch von Abraham von Worms", ein fester Bestandteil des Okkultismus, auf welches auch Persönlichkeiten wie Aleister Crowley oder Samuel Liddell MacGregor Mathers – Mitbegründer des "Order of the Golden Dawn" – für ihre Lehren zurückgriffen. Dieses soll nun von den Protagonisten über mehrere Monate genutzt werden, um Kontakt zu anderen Ebenen der Existenz aufzunehmen um sich so die Gunst von Dämonen und Engeln für ihre eigenen Zwecke zu sichern. Dabei entspinnt sich ein Netz aus Lügen, Misstrauen und psychischer wie auch physischer Gewalt auf engstem Raum, was von Anfang an zu fesseln vermag und den Zuschauer mit in die dunkelsten Abgründe des menschlichen Seins reißt. Die Grenzen, an die Sophia und Joseph dabei stoßen, die Grenzen, die sie überschreiten und die schweren Konsequenzen ihres Tuns sind somit das zentrale Element der Handlung, stets mit Metaphern und Emotionen aufgeladen, die das Gezeigte recht unbequem machen. Die Beschwörung selbst wird, abseits der folgenschweren Durchführung, von den Figuren auf unterschiedliche Weise interpretiert und reflektiert. Der psychologische Aspekt wird angerissen, Präsenzen, Dämonen und Geister eventuell als Produkt der Psyche, als höhere Form des eigenen Selbst eingeordnet, Rauschmittel als Katalysator oder sexuelle Handlungen als Katharsis zweckentfremdet, aber all das bleibt ziemlich vage, man wird quasi gezwungen, sich der Sogwirkung der Geschichte um Schuld, Einsamkeit und Verzweiflung zu ergeben, um am Ende zu erfahren, was Realität, Wahn oder Täuschung war, nur so funktioniert "A Dark Song" auf jeder Ebene und das sehr spannend wie auch eindrucksvoll. Einzig zu bemängeln wäre das etwas aus dem Ruder geratene, poltrige Ende, welchem etwas bedachtere Töne, passend zum Rest des Werkes, besser zu Gesicht gestanden hätten.

Wie wichtig die Besetzung bei einem Kammerspiel dieser Art ist, muss an dieser Stelle sicher nicht erwähnt werden, denn damit steht und fällt der ganze Film. Zum Glück wartet "A Dark Song" mit zwei Hauptakteuren auf, die mit ihrer Leistung durchgehend überzeugen können und die Motive ihrer Figuren außergewöhnlich intensiv zur Geltung bringen. Steve Oram ("Das Blutrote Kleid", "The Kindred") spielt den zynischen, undurchsichtigen Okkultisten Joseph Solomon, der beinahe über die gesamte Laufzeit Fragen bezüglich seiner Authenzität, seinen wahren Absichten und seinem Glauben aufwirft und sein Gegenüber, sowie den Zuschauer, ständiger Ungewissheit und permanenten Misstrauen überlässt. Catherine Walker ("Cellar Door", "The Deceived - Das geheime Verbrechen") als Sophia Howard hat dem nur wenig entgegenzusetzen. Die Verzweiflung, mit der sie sich diesem unüblichen Ritual stellt, die Täuschung und die Fassade, die sie aufrecht erhält und die Qualen seitens Solomon, die sie über sich ergehen lassen muss, sind unmenschlich und atemberaubend, halten sie in ihrer Entschlossenheit aber nicht davon ab, ihr Ziel  zu erreichen. Diese Art des Zusammenspiels zweier Individuen, die sich vorher nicht kannten und sich trotzdem auf diese Tour de Force einlassen, ihre Dynamik und ihre Verbindung zueinander macht "A Dark Song" letztendlich auch so unglaublich intensiv und greifbar.

Inszenatorisch bietet der Film mit Cathal Watters ("Dark Lies the Island", "VIVA") tollen Aufnahmen der walisischen Landschaft, dem von Verfall gezeichneten Anwesen und der fesselnden Bildsprache ansich einiges für das Auge. Die Symbolik, die detailreiche Ausstattung der einzelnen Räume zum Zwecke der Beschwörung mit einzelnen Zonen für bestimte Riten und auch das tolle Spiel mit Licht und Schatten sowie die Farbkomposition überzeugen auf ganzer Linie. Da stört es auch kaum, dass der eine oder andere CGI-Effekt bei seinem - ohnehin schon späten und spärlichen Einsatz - ziemlich durchschaubar und platt anmutet. Untermalt wird das Ganze von einem wirklich markerschütterden, teils deprimierend dissonanten und minimalistischen Score, für den Komponist Ray Harman ("The Farthest", "Cellar Door") überwiegend auf den pointierten und äußerst effektiven Einsatz von Cello und Kontrabass zurückgriff. Alles in allem also eine schmucke und ansprechende Sache, was die audiovisuellen Reize angeht, die dieses verstörenden und beklemmenden Werkes aussendet.

"A Dark Song" feierte seine Premiere am 08.07.2016 auf dem "Galway Film Fleadh" in Irland und lief über den Sommer auf weiteren Filmfestifals weltweit. Am 28.04.2017 bekam der Streifen dann einen limitierten Release in den USA, Großbritanien und Irland spendiert bevor er auf den VOD Plattformen landete. Erst im Herbst 2021 brachte das Label "Camera Obscura" "A Dark Song" zunächst im limitierten Mediabook auf Blu-Ray für die deutschen Interessenten heraus, etwa zeitgleich lief der Film in ausgewählten deutschen Kinos. Im Dezember folgte dann die reguläre Blu-Ray und DVD-Auswertung sowie die Veröffentlichung auf diversen Streamingplattformen.

 

Fazit:

Herausragendes philosophisches und kammerspielhaftes Horror-Drama mit tollen Darstellern und bestechender technischer Umsetzung, das noch lange nach dem Abspann nachwirkt. Liam Gavin liefert hier ein erstklassiges, beinahe makelloses Debüt ab, das definitiv auf keiner Liste der besten Okkultschocker des letzten Jahrzehnts fehlen sollte! Meisterhaft!

9/10 Punkte!

9/10
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Kommentare

16.06.2022 19:11 Uhr - cecil b
1x
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Mein lieber Schwan!

Dir möchte ich unverhohlen auch weitere zehn Jahre nahelegen. Von mir aus auch mehr. ;)

Der Film war auf meiner Liste. Jetzt muss ich den unterstreichen. :)

Ich habs ja geahnt...

16.06.2022 20:44 Uhr - Ghostfacelooker
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Nein schon der zweite Film bei dem dei Review mich, hätte ich ihn nicht gesehen verführt hätte. Aber der gute Beginn flach von Minute zu Minute mehr ab, obwohl man hofft das jeden Moment die vorausgesagte Hölle los brächte. Aber du verstehst es immerhin etwas schmackhafter als es ist zu schreiben^^^. Aber Geschmäcker ^^^^

16.06.2022 21:43 Uhr - dicker Hund
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Wie schon bei "Last Night in Soho" also ausgerechnet das Ende ein kleiner Wermutstropfen. Das fällt offenbar vielen Drehbuchautoren nicht leicht. Aber solange die Review-Autoren so liefern wie hier, ist ja alles gut. Beide Titel klingen interessant.
:-)

17.06.2022 00:54 Uhr - The Machinist
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''Intensiv'' trifft es ziemlich gut, der hatte mich ebenfalls kalt erwischt und ja, der Film bleibt definitiv hängen.
Ganz toll besprochen, was ich umso mehr zu schätzen weiß, da Filme wie ''A Dark Song'' nach wie vor nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie eigentlich verdienen und das obwohl es sich womöglich (zumindest wenn man mich fragt) um einen der besten Horrorfilme der 2010er Jahre handelt.

17.06.2022 06:20 Uhr - Insanity667
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Vielen Dank für die Blumen! :)

@cecil
Ja, ich arbeite dran, auch die nächsten 10 Jahre am Ball zu bleiben. Es gibt noch genug, Gutes wie Schlechtes, das vorgestellt werden möchte! ;)

@Ghost
Ja, ich bin da ganz bei Dir! "A Dark Song" ist ein echter Slowburner der ungewöhnliche Schwerpunkte setzt, genau wie "Last Night in Soho". Deswegen ist es auch absolut normal und überhaupt nicht schlimm, dass nicht jeder den Zugang dazu findet. ;)

@dicker Hund
Irgendwie ist das Ende immer so ein Ding, ja... Da hast Du wohl recht. Das kann aber auch durchaus mit der Erwartungshaltung zusammenhängen. Nach einem tonal sehr langsamen und bedachten Grusler erwarte ich halt kein Polterfinale und anders herum. Vielleicht ist es ja auch gewollt und gelungen, nur eben einfach nicht mein Geschmack in dem Falle. ;)

@The Machinist
Vielen Dank auch Dir fürs Reinschauen. Wie Du vielleicht siehst, bemühe ich mich stets, hier ausschließlich Filme vorzustellen, die noch keine Liebe und Aufmerksamkeit bekommen haben. Vor allem bei Nischen im Horror- und Mystery-Bereich möchte ich gern so viele Lücken schließen, wie ich kann. :)

17.06.2022 10:25 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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Da hast du mir aber einen sehr schön formuliertem "Einlauf" im Sinne davon, daß der Film einfach mein Verständnis übersteigt gegeben. Leih ich mir mal wenn mein "Fanclub" mal wieder bei meinen Reviews meckert.^^^^^
Jedoch lag der Schwerpunkt für mein dafürhalten zumindest inhaltlich auf der Vorbereitung des Ritus, somit Initiation, dem Ritual, und den daraus folgeschweren Konsequenzen, wenn man sich daran nicht hält. Dieser Prozess wurde langatmig und eigentlich schon mit einer deratigen Spannung vorbereitet, daß man mehr erwarten sollte als die letzten Filmminuten und dazwischen die "Tante" nicht nur rumirren zu sehen. Ein paar ScareJumps wie man so schön sagt und "höllischere Attribute" hatten mir gefehlt, da jede Folge von Supernatural schon mehr Okkultismus zu bieten hat^^^^^
Aber ich finde es gut, meinem Gefühl damals nach der Sichtung, genau wie bei Last Night in Soho nicht gleich nachgegeben und ein Review geschrieben zu haben, da du den Film die Wertschätzung entgegenbringst, die er bei mir genau wie bei Last Night in Soho nicht bekommen würde.

17.06.2022 11:30 Uhr - Insanity667
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17.06.2022 10:25 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Da hast du mir aber einen sehr schön formuliertem "Einlauf" im Sinne davon, daß der Film einfach mein Verständnis übersteigt gegeben.


Das war aber keinesfalls so gemeint! :))) Geschmäcker und vor allem Sehgewohnheiten sind nunmal verschieden und ich glaube nicht, dass irgendwas Dein Verständnis übersteigt. Dafür hab ich zuviel von Dir gelesen und schätze Deine Beiträge immer sehr! :)))

Ich gebe Dir sogar recht, dass der Film Erwartungen schürt, die am Ende nicht ganz schlüssig erfüllt werden. Für mich persönlich bleibt aber noch genug Substanz übrig, Stimmung, Lore, Setting, Dramaturgie, Inszenierung, der von Dir erwähnte klasse Anfang usw. dass ich das Gezeigte großartig genug für eine Weiterempfehlung finde! Wer dann auf die Nase fällt, darf gerne hierher zurückkommen und mit Steinen werfen! :)))))


17.06.2022 12:27 Uhr - Ghostfacelooker
1x
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17.06.2022 11:30 Uhr schrieb Insanity667
17.06.2022 10:25 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Da hast du mir aber einen sehr schön formuliertem "Einlauf" im Sinne davon, daß der Film einfach mein Verständnis übersteigt gegeben.


Das war aber keinesfalls so gemeint! :))) Geschmäcker und vor allem Sehgewohnheiten sind nunmal verschieden und ich glaube nicht, dass irgendwas Dein Verständnis übersteigt. Dafür hab ich zuviel von Dir gelesen und schätze Deine Beiträge immer sehr! :)))

Ich gebe Dir sogar recht, dass der Film Erwartungen schürt, die am Ende nicht ganz schlüssig erfüllt werden. Für mich persönlich bleibt aber noch genug Substanz übrig, Stimmung, Lore, Setting, Dramaturgie, Inszenierung, der von Dir erwähnte klasse Anfang usw. dass ich das Gezeigte großartig genug für eine Weiterempfehlung finde! Wer dann auf die Nase fällt, darf gerne hierher zurückkommen und mit Steinen werfen! :)))))


Denke wir 2 kennen uns gut genug, deshalb schrieb ich es auch ^^^^^
Aber coole Idee wir machen dann eine Life of Brain Rememberparty:-))

17.06.2022 13:02 Uhr - Insanity667
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17.06.2022 12:27 Uhr schrieb Ghostfacelooker
Denke wir 2 kennen uns gut genug, deshalb schrieb ich es auch ^^^^^
Aber coole Idee wir machen dann eine Life of Brain Rememberparty:-))


Auf jeden Fall! :))))

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