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Katzenmenschen

Originaltitel: Cat People

Herstellungsland:USA (1982)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Fantasy, Thriller
Alternativtitel:Katzen Menschen
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,46 (13 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Aufgewachsen ohne ihre leibliche Familie besucht die hübsche Irena Gallier (Nastassja Kinski) ihren Bruder Paul (Malcolm McDowell) in New Orleans. Von der Haushälterin freundlich aufgenommen und glücklich, ein Stück Familie gefunden zu haben, findet sie alsbald einen Job im Souvenirladen des lokalen Zoos und freundet sich mit dem Direktor Oliver Yates (John Heard) an. Doch bald ereignen sich seltsame Dinge: Paul verschwindet für kurze Zeit, es gibt mysteriöse Todesfälle und einen aggressiven Neuzugang im Raubtiergehege. Als Paul endlich wieder auftaucht, eröffnet er seiner Schwester ein unfassbares Familiengeheimnis... ()

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von insanity667:

Der mitunter steinige Weg des amerikanischen Filmkritikers, Drehbuchautors und Regisseurs Paul Schrader führte von einem abgebrochenen Filmwissenschaftsstudium über die Herausgabe des Magazins "Cinema" bis hin zu seinem ersten großen Drehbuchauftrag zu Sydney Pollacks "Yakuza". Von Mitte der 70er bis Anfang der 80er Jahre wurde sein Talent als Autor dann von Martin Scorsese für "Taxi Driver" und "Wie ein wilder Stier", sowie von Brian De Palma für "Schwarzer Engel" in Anspruch genommen. Eine Zusammenarbeit mit Steven Spielberg an "Unheimliche Begegnung der dritten Art" verlief unglücklich, dafür konnte Schrader 1978 mit seiner ersten eigenen Regiearbeit "Blue Collar" und 1980 mit "Ein Mann für gewisse Stunden" überzeugen. Darauf folgte eine seiner wohl persönlichsten Arbeiten, ein Remake des 1942er Klassikers "Katzenmenschen" von  Jacques Tourneur, dem Schrader zunächst als Film-Noir Experte alles andere als positiv gegenüber stand.

 

Nachdem sie ihr ganzes bisheriges Leben getrennt von ihrer Familie verbracht hat, macht sich die junge Irena auf nach New Orleans, um ihren letzten lebenden Verwandten, ihren Bruder Paul zu treffen. Alles läuft gut, doch plötzlich verliert sich Irena zunehmend in Wahnvorstellungen von mörderischen Katzen, von denen ihr Bruder Paul ebenfalls zu wissen scheint. Nach einigen  mysteriösen Morden kommt Irena einem blutigen Geheimnis auf die Spur...

 

Alan Ormsbys ("Dead of Night", "Skinner", "Children shouldn’t play") Drehbuch bleibt DeWitt Bodeens und Tourneurs "Katzenmenschen" im Kern treu, unterscheidet sich in einigen Einzelheiten aber doch von der zugrunde liegenden ursprünglichen Geschichte. Während in Tourneurs Werk noch ein komplexes Beziehungsgeflecht unter den Figuren die Handlung vorntrieb - unterlegt mit subtilen Grusel - legten Schrader und Ormsby den Fokus mehr auf spezifische Themen wie Grundbedürfnisse nach familiärer Geborgenheit, sexuelle Begierde und die Psychologie des Individuums und woben eine große Portion offensichtlicheren, zeigefreudigeren Horror sowie beinahe schon exploitative Erotik in ihre Interpretation mit ein. Die komplizierten Handlungsstränge des Originals wurden entwirrt und kommen nun geradliniger daher, Figuren, die damals noch für die Darstellung der Dreiecksbeziehung unter den Figuren nötig waren, werden ganz fallen gelassen oder spielen nun eine kleinere Rolle. Im Zentrum steht, wie schon erwähnt, Irena als Individuum, stellvertretend für die Weiblichkeit im Allgemeinen, die sich in einer fremden Welt mit neuen Liebschaften, inzestuösen Avancen, ungezügeltem Verlangen und ihrer eigenen Psyche auseinandersetzen muss. Typisch für Schrader geht die oft unschuldig und schwach angelegte Hauptfigur dabei stets durch emotionale und körperliche Extreme, spürt die Konsequenzen für scheinbar unmoralisches Handeln, erfährt am Ende jedoch Läuterung. Prinzipiell ist die Handlung sehr intelligent und taktvoll konstruiert, wechselt bedacht Schauwerte mit Charakterentwicklung ab, hat im Mittelteil aber auch mit einigen Längen zu kämpfen. Die Rückblenden zu den gestaltwandelnden Urahnen wirken ein wenig deplatziert. Diese Form von Kontext hätte es nicht gebraucht. Der große Showdown entschädigt dafür ausreichend, das Ende ist philosophisch und metaphorisch bedenklich aufgeladen, die gefährliche Sexualität, der emotionale Kontrollverlust der Frau wird entschärft, unschädlich gemacht, gezügelt und eingesperrt. Damit wird der Zuschauer nachdenklich zurückgelassen.

Hauptdarstellerin Nastassja Kinski ("Paris, Texas", "Tess", "Die Braut des Satans") kann als verunsicherte und von ihren eigenen Gefühlen, Begehren und Trieben eingeschüchterte Irena auf ganzer Linie überzeugen. Als Tochter des Enfant Terribles Klaus Kinski war sie bereits früh in ihrer Karriere dazu fähig, ein schauspielerisches Spektrum abzurufen, das ihr hier mühelos durch die facettenreiche Rolle hilft. Auch Malcolm McDowell ("Uhrwerk Orange", "If...", "Caligula") als Irenas zwielichtiger Bruder Paul glänzt in seiner ambivalent angelegten Position und lässt seinem durchtriebenen Charakter freien Lauf. Auf der Seite der Sympathieträger tut sich ein junger John Heard ("Cutter's Way - Keine Gnade", "Kevin allein Zuhaus", "Big") als Tierpfleger Oliver hervor, der zwar sichtlich Mühe hat, sich an der Seite Kinskis durchzusetzen, aber insgesamt gut spielt. Dasselbe gilt für Anette O’Toole ("Nur 48 Stunden", "Superman III") als Alice, welche ihren ganz eigenen Handlungsstrang um die unheimliche Begegnung mit einem Panther spendiert bekommt und auch sonst eine tolle Figur macht, bzw. hat und auch zeigt… Den Reigen schließt dann Ruby Dee ("Ein Fleck in der Sonne") als Irenas Vermieterin Female. Insgesamt gibt es an den Leistungen der Schauspielerinnen und Schauspielern unter der Regie von Schrader hier rein gar nichts auszusetzen.

Auch ein gewisses Maß an Talent und Finesse heben das Niveau von "Katzenmenschen", mitunter durch die tolle Kameraarbeit von John Bailey ("Die Katze kennt den Mörder", "In der Glut des Südens"), visuell merklich an. Zu den ruhigen, intensiven und subtilen Kamerafahrten durch das nächtliche New Orleans und den gelungenen Tieraufnahmen gesellen sich tolle Farben und teilweise recht zeigefreudige Trickeinstellungen und Effekte, die das eher langsame Tempo des Films mit pointierten Einsätzen anziehen. Gleichzeitig muss man aber auch feststellen, dass die ebenso zeigefreudigen Sexszenen, so schön sie auch fotografiert sind, das Ganze dann wieder entschleunigen. Weniger ausgedehnte schweißtreibende Körperlichkeiten wären hier, zugunsten einer etwas strafferen Inszenierung, tatsächlich mehr gewesen. Die Ambition, durch den Einsatz von mehr Horror und Sex, ein breiteres Publikum anzusprechen und in die Kinos zu locken, ging damit ein wenig nach hinten los, auch wenn es ohne Frage toll aussieht und aus heutiger Sicht kein Problem mehr darstellt, da Horror, psychologisches Drama, metaphorisch aufgeladenes Arthouse und ausgiebiger Sex mittlerweile als etablierter Genremix abseits des Bahnhofskinos durchgeht. Musikalisch kann der Film dann aber wieder gänzlich überzeugen, nicht nur durch den Titelsong "Cat People" von David Bowie, auch durch den Original-Score von Oscarpreisträger und Starproduzent Giorgio Moroder ("Ein Mann für gewisse Stunden", "Flashdance", "Top Gun") der mit einer Mischung aus melancholisch jazzigen und elektronischen Klängen die Bilder begleitet.

"Katzenmenschen" startete in den US-Kinos am 02.04.1982 und floppte dort gnadenlos. Bei einem Budget von 18 Mio USD konnte der Film nur knapp 7 Mio USD wieder einspielen und verschwand in der Versenkung. In der BRD lief er dann im August 1982 an, allerdings blieb ihm auh hier kein allzu großer Erfolg beschieden. Erst über Jahre konnte sich "Katzenmenschen" einen gewissen Kultstatus erspielen. Mit einer Freigabe ab 16 Jahren erschien der Film sowohl im Kino als auch auf VHS ungeschnitten. Seit 2003 gibt es eine DVD von Universal, 2013 folgte die Blu-Ray von Koch Media. Im amerikanischen Free-TV lief eine kuriose 93 Minuten Fassung, die zwar in Sachen Gewalt, Sex und Schimpfwörtern völlig verstümmelt wurde, aber einige interessante alternative bzw. zusätzliche Szenen zeigte. Den Schnittbericht dazu findet man hier.

 

Fazit:

Ein sehenswertes Remake, welches aus dem Grundmaterial viele neue Facetten herausholen kann, ohne dessen Essenz komplett zu verwässern. Für Horrorfans dürfte die angezogene Schraube in Sachen Schauwerte angenehm sein, Freunde des psychologischen Dramas locken die Charakterentwicklungen, die Schauspielerleistungen und die kontroverse metaphorische Tiefe. Aufgrund einiger Längen und des doch recht sprunghaften Tempos kam hier aber leider kein ganz makelloses Meisterwerk zustande.

8/10 Punkte

8/10
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Kommentare

29.06.2022 14:30 Uhr - sonyericssohn
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Ja, Scheisendreck. Den hab ich mir kürzlich von ARTE aufgenommen. Doch mittendrin is mir die Aufnahme abgeraucht ! Also hab ich nur einen halben Eindruck gewinnen können sozusagen. 😁
Jedenfalls danke fürs erinnern den nochmal anzusehen.... irgendwie.

29.06.2022 16:18 Uhr - leichenwurm
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Uff... den hab ich echt ewig nicht mehr gesehen... ich glaub das letzte mal auf VHS, irgendeine Aufnahme einer damaligen Ausstrahlung auf 3sat oder so :-) ! Einige Erinnerungen schossen mir beim Lesen deines Textes zwar durch den Kopf, aber wie ich den nun final bewerten würde müsste ich mit ner Neusichtung klären. Toll besprochen, Insanity... danke für die Erinnerung, ich glaub da ist mal nen update auf "moderne" Trägermedien fällig ;-) !

29.06.2022 19:54 Uhr - TheMovieStar
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Eine wirklich lesenswerte, gut geschriebene und vor allem informative Kritik, die keine Wünsche übrig lässt, Insanity667. Den Film selbst habe ich wie Leichenwurm schon ewig nicht mehr gesehen, ich glaube, der hat mir ganz gut gefallen. Aber um das richtig beurteilen zu können, müsste eine Neusichtung her, die Du mir mit dem Text hier auch schön schmackhaft gemacht hast :-)

LG MovieStar

29.06.2022 20:06 Uhr - Cinema(rkus)
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Meine erste Liebe.
Es war irgendwann in den Spät-70`ern, mir war noch gar nicht soooo genau bewusst, warum eigentlich überhaupt Mädels erschaffen wurden.......da verliebte ich mich in "Sina". Ein wunderhübsches Mädel, mit sinnlicher Ausstrahlung, einfach ganz besonders anzusehen. Woooooooowwwwwwwwwwwwwww. Nastassja Kinski,für mich eine der schönsten Frauen, die in der Filmwelt unterwegs sind/waren. Als Hommage heißt übrigens das rechte Dackel-Mädel meines Profil-Bildes genau so, wie dieses zart-süße Mädel aus dem Tatort Reifezeugnis. Übrigens bitte mal nach Kenya Kinski-Jones googeln (ist die Tochter von Nastassja und Quincy Jones ------> Wie schön kann eigentlich ein Gesicht sein ?) und einfach dahin schmelzen.

Aber typisch Deutsch, bzw. wie geht man in Deutschland mit seinen internationalen Stars um ? Ich sammle das Magazin "Cinema" seit der ersten Ausgabe und konnte wundervoll mit verfolgen, wie Nastassja zunächst hochgejubelt wurde und später plötzlich ALLE Filme mit ihr verrissen wurden. Für mich völlig ungerechtfertigt, sie spielte z.Bsp. in einem wahren Western-Meisterwerk noch mit, was ich hier wärmstens empfehlen möchte.
"Das Reich und die Herrlichkeit".

Insgesamt, Insanity, hast mit dieser Kritik natürlich bei mir sämtliche Türen aufgestossen, denn ich liebe Filme mit Nastassja. Das Girl hatte eine sagenhafte Präsenz, konnte für mich jeden Film retten, alleine durch ihr Erscheinen.

Wieder mal eine cool geschriebene Review von Dir. Du hast einen eigenen Stil, eine lockere Schreibe, packst dabei aber alle relevanten Sachen mit ein, die einem als Leser einen superguten Eindruck vom besprochenen Film vermitteln. Du bist auch einer dieser Autoren, deren Output ich auch lese, selbst wenn ich mit dem Werk selbst überhaupt nichts anfangen kann.
Für "Katzenmenschen" gilt das natürlich nicht, unbegreiflich, wie dieser Film so floppen konnte. Schrader halte ich für einen der intelligentesten Filme-Macher, die Bilder sind erlesen, die Schauspieler top, die Story außergewöhnlich, Nastassja eine Wucht......und trotzdem war kein Erfolg beschienen. Leider, leider.

Umso wichtiger, dass Du dieses Werk hier so eloquent und interessant und witzig und spannend und und und vorstellst; vielleicht entdeckt der eine oder andere ja diese Filmperle nochmals neu ?
Danke jedenfalls, dass Du mich mit Deinen Zeilen an viele süße Träume erinnern lässt, in denen ich irgendwie Nasti an meiner Seite hatte.......

29.06.2022 20:40 Uhr - cecil b
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Moderator
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INSANE!!!

Seit Jahren hadere ich damit, mich wieder an den ranzuwagen, mit reiferen Augen als das Kunstwerk zu erkennen, das er ist!

Jetzt habe ich den schon als solches erkannt, wegen deiner Review!

Ich wusste es doch, dass der was für mich ist.

Deine Reviews sind immer was für mich...und die meisten anderen. :)

29.06.2022 20:51 Uhr - Insanity667
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Hallöchen! :)

@sony
Das ist ein unschöner und unrühmlicher Zufall, Dir mit einem halben Film den Mund wässrig gemacht zu haben! Findet sich bestimmt 'ne Lösung! :)

@leichenwurm
Danke auch Dir mein Lieber! ;)
Spricht ja für den Film, wenn mein geschriebenes Wort in den Synapsen noch Restfunken erzeugen kann! Tolle Sache, ich kann Dir das Update nur empfehlen, der Film sieht in HD traumhaft schön aus! :)))

@Movie Star
Vielen Dank für das Lob und die Blumen, oder Sternchen?! Immer eine große Freude, wenn ich jemanden zu Neusichtungen oder überhaupt Sichtungen anstiften kann! :)) Für Dich gilt, im Falle einer solchen, natürlich auch die klare HD-Empfehlung!

@Cinema(rkus)
Auch vielen Dank für Deinen leidenschaftlichen Kommentar! Und ich stimme Dir bezüglich Nastassja in allen Punkten zu, auch wenn ich den medial verursachten Veriss nicht live miterlebt habe, stößt das auch bei mir rückblickend auf Unverständnis. Deinen Tipp nehme ich gerne an, der Western ist ein weites Feld, das mich zwar selten interessiert, mir aber dennoch einige Perlen ins Regal gebracht hat.

Zum mäßigen Erfolg des Films... Ich kann es mir tatsächlich nur so erklären, dass Schrader hier seiner Zeit voraus war. Wäre Katzenmenschen Anfang der 2000er Seite an Seite mit Filmen wie "Irreversible" oder ähnlichen - insbesondere französischen - Arthouse-Werken erschienen, wäre er wohl mit Preisen überschüttet worden...

@cecil
Würde mich schwer wundern, wenn Du damit nichts anfangen könntest! :)))))
Vielen Dank auch an Dich, für die treue Leserschaft und das Kompliment, ich weiß das auch sehr zu schätzen! :)

30.06.2022 08:12 Uhr - leichenwurm
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@Insanity: Jau... und die Koch-Media Scheiben finden sich eigentlich auch oft in meinem Beuteschema wieder ;-))) ! Die Veröffentlichungen aus der Ecke sind eig immer nen sicheres Ding. Nur ist der Titel bei mir halt etwas unterm Radar geflogen... der ist demnächst also dran ;-) !

30.06.2022 16:39 Uhr - TheRealAsh
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Tolle Review, lieber Insi, zu einem ganz grandiosen Film, wie ich finde. Ich stimme dir halb zu, mit dem Tempo und gewissen Längen, der wächst aber bei mir, wie das ganze Werk von Schrader, nach Jahren immer weiter. Den hier fand ich aber schon immer toll:-)

Und erst das Remake, absolut!

04.07.2022 22:33 Uhr - Dissection78
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Den habe ich früher sehr oft gesehen, jetzt allerdings schon seit einigen Jahren nicht mehr. Könnte ich eigentlich mal wieder rauskramen. Schraders "Katzenmenschen" verbindet kühle 80er-Ästhetik mit schwülem New-Orleans-Flair und etwas Südstaaten-Gothic-Atmosphäre. So erklärte ich mir jedenfalls immer meine Faszination für diesen Streifen. Sehr schön vorgestellt, Insanity. Bei der Punktevergabe gehe ich mit. Tourneurs "Katzenmenschen"-Original hat's mir jedoch 'nen Tick mehr angetan :)

04.07.2022 23:59 Uhr - Insanity667
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Dankeschön auch an Euch beide! :)))

@Ash
Ja, Schrader ist schon ein besonderer Autor und Regisseur. Die Arbeit mit De Palma und Scorsese, wie auch seine eigenen Werke sind eigentlich immer überdurchschnittlich und interessant gewesen.

@Dissection
Ja, das Original ist mir auch ein bisschen sympathischer mit seiner doch eher ruhigen, subtilen und kühlen Art und den vereinzelten, klugen Schockmomenten. :) Sehr schöner, intelligenter und zeitloser Noir-Grusler, der viele folgende Werke inspiriert hat. Vielleicht stell ich den auch mal vor, sofern sich daran bisher noch niemand betätigt hat. :)

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