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Camp des Grauens 3

Originaltitel: Sleepaway Camp III: Teenage Wasteland

Herstellungsland:USA (1989)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror
Alternativtitel:Sleepaway Camp 3: Angela is back
Nightmare Vacation III
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,49 (22 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Maria ist auf dem Weg zum Feriencamp "New Horizons", als sie plötzlich von einem Müllabfuhrwagen überrollt und getötet wird. Angela, die Fahrerin, gibt sich als Maria aus und trifft mit den anderen Besuchern im Camp ein. Niemand weiß, dass Angela "Erzieherin" in einem nahegelegenen Camp war, in dem 13 Besucher auf schreckliche Weise von ihr verstümmelt und ermordet wurden. Niemand ahnt, wieviel Hass sich hinter ihrem lachenden Gesicht verbirgt. Ein abgrundtiefer Hass auf alle Camp-Besucher, die zusammen fröhliche Ferien verleben wollen, aber in Angelas Augen vorlaute und verdorbene Teenager sind, denen man nur mit besonders ausgefallenen "Methoden" den entsprechenden Gehorsam beibringen kann. Und Angela macht sich lächelnd an ihr grausames Werk - bis nur noch zwei Besucher übrigbleiben... (VIC Homevideo)

eine kritik von kreator:

Der zweiten Fortsetzung vom hierzulande bisher noch nicht anständig veröffentlichten Camp des Grauens um Killer*in (seit Teil 2 von niemand geringerem als der Schwester von Bruce Springsteen - Pamela Springsteen - gespielt) Baker geht zugegeben schon ein bisschen die Puste aus. Nach einer reichlich blutigen Fortsetzung des Originals liegt Teil 3 seit 2018 immerhin in einer ungekürzten Unrated-Fassung vor, das wahre blutige Ausmaß wird aufgrund der gravierenden Qualitätsunterschiede im Ausgangsmaterial allerdings nicht wirklich ersichtlich. Die Eindrücke, die die R-Rated hinterlässt, bewegen sich bestenfalls auf leicht überdurchschnittlichem Niveau gegenüber einem der ersten acht Freitag der 13.-Teile.

Apropos: Nachdem man im Camp des Grauens 2 eine tolle Hommage an große Slashervorbilder (Leatherface, Freddy, Jason) einbaute, belässt man es beim Camp #3 beim Datum. "Welchen Tag haben wir heute eigentlich? - Samstag, den 14."....#

Die Handlung kopiert sich wieder in groben Zügen selbst. Angela, die aus Gründen der Anonymität nach dem ein Jahr zurückliegenden Massaker lieber Maria genannt wird, meuchelt sich durch campende Gruppen junger Leute und deren Aufpasser. Etwa dem lüstigen Aufpasser, der doch direkt mit einer sexsüchtigen Camperin im Zelt verschwindet (pfui!). Witzig hier ist übrigens auch, dass das Camp "New Horizons" kein Camp im eigentlichen Sinne ist, sondern einer pädagogischen Absicht dienen soll: So werden reiche Kids zusammen mit ärmeren jungen Leuten zusammengetan, weil Pädagogik und so. Und das funktioniert so super, dass einem reichen Girl nichts besseres einfällt, als einen farbigen Mitcamper als "N....." zu bezeichnen. Wahnsinn! Auch die Aufpasserin aus Camp 2, zu der Angela bzw. Maria wandert, nachdem sie die ersten Leute abgeschlachtet hat, ist nicht viel sympathischer. Sitzt die ganze Zeit herum, delegiert Aufgaben, und isst den Kids das bessere Essen weg... All das wirkt schon sehr ironisch, so dass man nicht davon ausgehen darf, dass es bei der Darstellung dieser Geschichte um ernsthafte pädagogische Absichten gehen könnte.

Aber leider schafft es die dritte Camp des Grauens-Verfilmung nicht, das Spaßlevel des Vorgängers zu halten. Viel mehr wirkt auch die Killerin hier müde: "Es ist wie letztes Jahr".... Selbst den Happy Camper-Song trällert sie absolut unmotiviert und erschöpft. Und ja, das zeigt sich auch in den Kills. Wie vorab schon beschrieben, kommen die bei der von NSM selbst hergestellten "Integral-Fassung" (in Anlehnung an die Unrated) nicht richtig zur Geltung. Viel zu unscharf ist das, was man zu sehen bekommt. Es genügt bestenfalls für eine gewisse Ahnung, was da hätte sein können. Aber keine Sorge: Blutiger als ein gerupfter Freitag der 13. ist Camp des Grauens 3 alle mal.

Andere Rezensenten hier strafen den letzten Auftritt von Angela Baker im Übrigen mit 3-4/10 Punkten ab. Ich würde hier immerhin 6/10 Punkte zücken. Sicher, Camp des Grauens 3 ist keine wahre Augenweide im Schlitzerfilm, bewegt sich aber immer noch in der oberen (besseren) Hälfte dessen, was das Genre so hervorgebracht hat. Und wer mal richtigen Stuss sehen möchte, soll einen Blick auf Final Exam werfen.

Eine abschließende Anekdote aus dem Camp des Grauens 3: So gibt es da eine Rückblende, als Angela aka Maria wieder in der Hütte von Teil 2 zurückkehrt und sich dort daran erinnert, wie sie als Aufpasserin der Woche gefeiert wurde. Irgendwie überkam mich bei der ersten Sichtung eine Brise von Mitleid für ihre Existenz. Bei der Zweitsichtung wirkte die Szene wie ein leichter Fremdkörper, auch wenn ich diese Brise wieder wahrnahm. Trotzdem muss man dieser Reihe eins lassen: Angela als petzende Killerin ist schon sehr unterhaltsam.

6/10

6/10
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