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Prey

Herstellungsland:USA (2022)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Horror, Drama, Science-Fiction,
Thriller
Alternativtitel:Predator 5
Skulls
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,26 (36 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

„Prey” spielt vor 300 Jahren im Volk der Comanchen und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, Naru, einer wilden und talentierten Kriegerin. Sie wuchs im Schatten einiger der legendärsten Jäger der Great Plains auf. Als ihr Lager bedroht wird, macht sie sich auf den Weg, um ihr Volk zu schützen. Die Bedrohung, mit der Naru konfrontiert wird, entpuppt sich als ein hochentwickeltes außerirdisches Raubtier mit einem technischen Arsenal neuen Ausmaßes, was zu einem dramatischen Showdown zwischen Naru und dem unbekannten Wesen führt. (Disney+)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von jason:

The same procedure as ...



Franchise-Milking, nächster Versuch - jetzt bei Disney+, nach dem Schlucken von 20th Century Fox schon alleine mit dem unendlichen Aufblähen des Star Wars-Universums mehr als schwer beschäftigt.
In Predator-Gefilden konnte man da grundsätzlich erst einmal - vermeintlich - nicht viel falsch machen; wirklich originelle Variationen oder gar Innovationen seit dem vor 35 Jahren von John McTiernan auf die Leinwand gebrachten Arnie-Vehikel gab es nicht wirklich, und den netten (= kleine Schwester von Scheiße) Ambitionen von Ur-Autor Shane Black zum Trotz musste man mit dem letzten Aufbäumen namens The Predator - hierzulande Upgrade hinterhergetitelt - obendrein noch schmerzhaft feststellen, dass sich das 80er Jahre-Wohlfühlretro nicht einfach beliebig im Reagenzglas noch einmal neu anrühren lässt. Und das Produzenten, Drehbuchautoren und Regisseur hier dann evtl. doch etwas einmaliges geschaffen haben, dessen Erbe eben schwer anzutreten ist.

Wenn einem so recht nichts mehr einfällt, geht man gerne back to the roots, nennt es Prequel, "Requel", Reboot, Reborn, Repack oder so ähnlich eben, macht nochmal dasselbe, nur so viel anders, dass es dann vielleicht doch schon wie etwas eigenes wirkt, packt Referenzen für die Fans rein, um Kenner und Liebhaber des Originals nochmal abzuholen und sorgt dafür, dass die Schauwerte stimmen. Es soll sich ja schliesslich niemand unnötig langweilen.
Und warum auch nicht: Wenn man bspw. das Setting etwa 300 Jahre in die Vergangenheit legt, sich der unvermeidliche Zweikampf im Finale somit als noch einmal deutlich unausgeglichener darstellen muss und dann möglicherweise sogar die Chance nutzt, eine erkennbare Entwicklung der interplanetarischen Jagdgesellschaft näher zu beleuchten - da wäre doch Potential drin, Storytelling statt Effekterennen, Spannungschraube statt Knüppelkeule, tödlicher Tanz zu Zweit statt Massenkarambolage.

Herausgekommen ist so ein bisschen etwas und doch irgendwie nix so richtig von alldem.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Überraschungen gibt es hier keine (und originelle Variationen oder gar Innovationen schon zweimal nicht). Der jagdtechnisch noch vergleichsweise unerfahrene "Titelheld", der hier jetzt keiner mehr ist, weil man sich dahingehend auf die Beute (Prey) konzentriert, wird um 1715 n. Chr. im Norden Amerikas abgesetzt, arbeitet sich bei der Erlegung kleinerer Predatoren aus dem (semi-gut getricksten) Tierreich die Nahrungskette entlang, um schliesslich auf - oftmals bewaffnete - Menschen zu treffen. Nachdem kampflustige Comanchen-Krieger und kurzzeitig mit ihnen in Konflikt geratene, französische Siedler durchaus schauwertlastig dahingeschnetzelt wurden muss es am Ende die dieser Tage gerne genommene Heroine im finalen Zweikampf richten, was dann selbstredend auch gelingt.
Die Guteste war aber auch die einzige, die von Beginn an wusste, dass da etwas im Busch ist (Wortspiel intended), während Bruder und Stammesbrüder noch an einen Löwen bzw. Bären glaubten, wähnte sich darüber hinaus ohnehin als größere Kriegerin / Anführerin als ihre männlichen Mitstreiter - und behält damit finalmente natürlich auch recht.

Regisseur Dan Trachtenberg (hat mit 10 Cloverfield Lane zumindest ein recht achtbar inszeniertes Spielfilm- wie Sequeldebüt hingelegt) inszeniert durchaus stimmungsvolle, durchweg schön anzuschauende Bilder, in ruhigen wie effektgeladenen Szenen gleichermaßen - die Action wird nur selten kurz hektisch und/oder unübersichtlich; grundsätzlich ist all das wirklich solide in Szene gesetzt. Der Score ist der Szenerie durchaus zweckdienlich, wird allerdings in weitwinkligen Szenen, wenn die Hauptdarstellerin über einen Bergkamm wandert etwa, gerne noch einmal derart episch aufgedreht, dass diese Einstellungen eher ein Herr der Ringe- denn ein Predator-Feeling versprühen (kann sperrig wirken; der geniale Ur-Score von Alan Silvestri bleibt leider Gottes gänzlich außen vor).
Während der Rest vom Cast eher zu vernachlässigen ist - Dakota Beavers als ihr Bruder Taabe bringt die Ambivalenz seiner Rolle leider weder drehbuch- noch präsenztechnisch tragend genug rüber - liegt das Augenmerk logischerweise auf Amber Midthunder; ein guter Castinggriff wie sich herausstellt. Die fühlt sich zu Höherem berufen denn Blumen stechen, Feuerholz sammeln und Kochen, muss sich dahingehend aber eine ganze Weile ihren eigenen Unzulänglichkeiten geschlagen geben (beim Versuch der Erlegung eines Amerikanischen Löwen etwa) und findet erst zum Schluss zu der - gewünschten - Form, die nötig ist, dem übermächtigen Feind gegenüberzutreten.
Der zu Zeiten der ersten Trailer bereits laut durchs Internet hallende Woke!-Aufschrei ist dabei eher unbegründet: Zwar muss man(n) natürlich da durch, wenn Midthunder in gut ausgewalzten Bildern entgegengesetzt der in Richtung Felder und Wälder wandernden Frauen zur entscheidenden Jagd schreitet bspw., immer wieder wird storytechnisch aber auch Wert auf den Sachverhalt gelegt, dass sie dabei ebenso sehr ihren Bruder braucht und von ihm lernt wie es umgekehrt der Fall ist. Zumindest über die ersten beiden Drittel der Laufzeit.

Denn spätestens im letzten Drittel von Prey, welcher sich paradoxerweise anfühlt als wäre er in Summe gleichermaßen zwanzig Minuten zu kurz als auch zu lang,  stolpert der geneigte Zuschauer zwangsläufig über die Unzulänglichkeiten des Drehbuchs und der Ausarbeitung bzw. Entwicklung der Charaktere. Während Midthunder sich lange Zeit ihre (Jagd- und Kampf-) Techniken mühsam erarbeiten und auch Rückschläge einstecken muss, hat sie ab dem Zeitpunkt der Auseinandersetzung mit den sehr archaisch anmutenden Siedlern plötzlich wie von Zauberhand derartrige Geberqualitäten, dass selbst Projekt Alice aus den von Paule Anderson inszenierten Resident Evil-Filmen noch ehrfurchtsvoll Beifall klatschen wollen würde.
Das macht sich um so schmerzvoller im gefühlt nur zweieinhalb Minuten (an-) dauernden Finale bemerkbar, wenn die Protagonistin ihr außerirdisches Gegenüber nach kurz ersonnenem Fallendreieck nahezu ohne einen Kratzer nach allen Regeln der Kunst zerlegt (literally). Da fragt man sich, was Muskelberg Schwarzenegger da einstmals um 1987 eigentlich so lange getrieben hat. Zumal der mit noch nicht ganz so technisch ausgereiften Waffen wie seine "Nachfahren" ausgerüstete Predator hier zum einen auch durchaus noch in der Entwicklungsphase seiner Jagdtechniken dargestellt / inszeniert wird, um spätestens ebenfalls im Kampf gegen die französischen Siedler dann aber ebenso plötzlich in den übermächtigen Zerteilmodus zu wechseln - und im finalen Zweikampf gegen Midthunder wiederum kaum mehr einen Stich (höhö) zu machen und zappzerapp übertölpelt zu werden. Zumal nicht zuletzt von seiner eigenen Technik (!) - und ohne sinnstiftende, technische Erklärung wie die Protagonistin diese entsprechend einzusetzen respektive im entscheidenden Moment "in Gang zu bringen" wusste.

Die Chance, den Jäger vom anderenden Stern per Steigerungsprinzip beim Erlernen seiner Tötungstechniken näher zu beleuchten oder generell eine größere Entwicklung oder gar Tiefe zuzugestehen wird dabei ebenso sträflich am Wegesrand liegen gelassen wie einen spannungsgeladenen (Zwei-) Kampf mit einem lautlosen, weitestgehend unsichtbaren und damit umso lethaleren Gegner in Szene zu setzen. Denn während dem Zusammenleben der Commanchen und dem Konflikt von Midthunder reichlich inszenatorischer Raum gegeben wird, was zwar durchweg recht charmant und mit dem einen oder anderen, spitzfindigen Dialog dargestellt wird, den Streifen aber inhaltlich kaum bis gar nicht voranbringt und generell nur Schablonencharaktere erzeugt, legt der Predator nach anfänglich tatsächlich noch teils spannungsvoll eingefangenen (Jagd-) Szenen seine Tarnung etwa bereitwillig ab und die größeren Auseinandersetzungen verkommen zu einem handwerklich ordentlichen, aber im Themenzusammenhang fremdkörperartig wirkenden Hack and Slay, der eher an tumbere Installments von Freitag der 13. oder Halloween erinnern denn an das vorliegende Franchise.

Es werden also die sattsam bekannten, inhaltlichen Versatzstücke der Reihe ebenso brav wie weitestgehend inspirationslos abgearbeitet, mal durchaus leicht ironisch-brechend (die Schlammtarnung als szenentechnischer Wiedererkennungswert, welcher dann einfach "liegen gelassen" wird), mal solide (die Integrierung eines entscheidenen Requisits aus Predator 2), mal eher plump (Arnies kultgewordene Einschätzung der "Tötbarkeit" seines Gegenüber aus Teil 1), um diesselbe Schose noch einmal zu erzählen - handwerklich durchaus ordentlich (und leinwandtauglich), mit gut aufgelegter Hauptdarstellerin, hübsch eingefangenen Bildkompositionen, ordentlichem Blutzoll und anfangs sogar der einen oder anderen, Spannung erzeugenden Szenerie. Aber auch ohne jede erwähnenswerte, eigene Idee oder gar dem Versuch, aus der dafür im Grunde genommen wie geschaffenen Grundprämisse wirklich mal etwas ganz anderes herauszuholen, letztlich falsch gewählten Präferenzen in Sachen Charakterdarstellung und Drehbuchgestaltung sowie auch und gerade nach hinten raus dem großen Vorbild in jedem Belang minimum eine Kopfgröße unterlegen.

Da helfen auch Blumen, welche die Körpertemperatur derart absenken (sollen?), dass ein menschlicher Körper bei Infrarotsicht visuell keine erkennbare Wärme mehr besitzt, nicht mehr wirklich weiter. Eher das Gegenteil scheint der Fall. Schade, mit mehr Mut und Finesse wäre hier so viel mehr möglich - und mittlerweile auch nötig - gewesen. So zeichnet sich überall wo man hinblickt nur bestenfalls leicht gehobener Durchschnitt ab - und zwar zugegebenermaßen aus Fansicht.
Ergo ab zurück ans Zeichenbrett. Da geht noch was (5,5/10; großzügig aufgerundet).

6/10
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Kommentare

05.08.2022 14:15 Uhr - Insanity667
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Habe den Film auch gerade gesehen und bin bei starken 8/10 Punkten, fand den wirklich absolut gelungen! Deine Kritik ist wie immer schön geschrieben und auch nachvollziehbar, auch wenn unsere Meinungen 2 Pünktchen auseinander liegen! :)

Aber trotzdem muss ich hier mal eine allgemeine Frage stellen... Nicht böse sein... :) "Predators" hat etwas neues versucht und wurde dafür abgewatscht, "Predator: Upgrade" hat etwas neues versucht und wurde dafür abgewatscht... "Prey" besinnt sich nun nicht nur auf die Wurzeln des Franchises zurück, sondern ist qualitativ den beiden Vorgängern auch noch haushoch überlegen, verfeinert das Konzept mit indianischer Folklore, atemberaubenden Bildern, soliden Charakteren und dem fiesesten Predator seit Teil 1... und wird dafür abgewatscht, weil er nichts neues versucht? Was ist da los? :))))

05.08.2022 15:22 Uhr - Jason
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Was "etwas Neues versucht" angeht: Predators hat lediglich den Schauplatz gewechselt (bzw. eigentlich auch wieder nicht ... ;-) und dann noch das Quentchen hinzugefügt, dass man sich auf Seiten der Jäger auch untereinander jagt - da war es mit "Neuem" eher Essig. Was nicht heißt dass es kein guter Film war.
Und das Storydebakel aus Upgrade bekomme ich ehrlich gesagt gar nicht mehr zusammen, ebenso wie ich noch einen der Charaktere irgendwie im Kopf hätte. Hunde hatten die Predator plötzlich, die wie ihre Herrchen aussahen, dass muss wohl etwas gewesen sein, dass man als Innovation hätte wahrnehmen können.

Wenn ich von etwas "Neuem" spreche, denke ich da bleistiftsweise - gerade auch hier im vorliegenden Fall - etwa an einen Film (Mensch, wenn er schon Prey heißt...), der komplett aus Sicht des/eines Predator gedreht wurde. In dem er meinetwegen "der Held" ist, dem man durch die Geschichte folgt; der schweigsam aus seiner Heimat entsandt wird um die Erfahrungen seiner Zunft zu sammeln und sich dann selbst mit dem indigenen Volk des damaligen Nordamerika bereits einem würdigen Gegner gegenüber stehen sieht ... an welchem er aber eben auch wächst.
Zwischendurch mal mit dem Kniff, so für fünfzehn Minuten bspw. in die Sicht der Menschen umzuschalten. Nur jetzt mal als Drehbuchidee aus dem Ärmel geschüttelt.

DAS wäre mal eine Innovation. Stattdessen setzt man weitestgehend auf die üblichen Pappcharaktere und eine in ihrer Simplizitat mehr als bekannte Geschichte.

05.08.2022 16:19 Uhr - Insanity667
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05.08.2022 15:22 Uhr schrieb Jason
Wenn ich von etwas "Neuem" spreche, denke ich da bleistiftsweise - gerade auch hier im vorliegenden Fall - etwa an einen Film (Mensch, wenn er schon Prey heißt...), der komplett aus Sicht des/eines Predator gedreht wurde. In dem er meinetwegen "der Held" ist, dem man durch die Geschichte folgt; der schweigsam aus seiner Heimat entsandt wird um die Erfahrungen seiner Zunft zu sammeln und sich dann selbst mit dem indigenen Volk des damaligen Nordamerika bereits einem würdigen Gegner gegenüber stehen sieht ... an welchem er aber eben auch wächst.
Zwischendurch mal mit dem Kniff, so für fünfzehn Minuten bspw. in die Sicht der Menschen umzuschalten. Nur jetzt mal als Drehbuchidee aus dem Ärmel geschüttelt.


Ja, da stimme ich Dir vollkommen zu, das wäre wirklich mal etwas interessantes, was man versuchen könnte. Allerdings wird das wohl leider nicht passieren, da Filmemacher nunmal in den festgefahrenen Konventionen sich eher nach Zielgruppen richten... "Mensch vs Monster" ist nunmal das etablierte Konzept... Und daran will sich halt keiner die Finger verbrennen. ;) Ich will damit nicht sagen, dass wir bedingungslos zufrieden sein sollten, keinen weiteren "Upgrade" bekommen zu haben. Luft nach oben sehe ich auch bei "Prey", auch die Kritikpunkte sind gut angebracht. Dennoch hat das Setting, die Folklore und Atmosphäre mich persönlich überzeugt. Einige der genannten Schwächen hatte auch das Original, trotzdem feiern wir es! :)))

05.08.2022 18:13 Uhr - leichenwurm
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Hab mir "Prey" ebenfalls grad angesehen... und... bin wirklich angenehm überrascht. Für mich ein grundsolider "Predator"-Film. Tolle Optik, sehr angenehme Kameraarbeit, dem Anschein nach überwiegend "on location" gedreht, tolle, rauhe Naturkulisse, das Match-Up "Ureinwohner vs. Predator" passt erstaunlich gut, die Heldin ist ein sympathischer "Underdog", mit einer (im Rahmen eines Genrefilms) glaubwürdigen Entwicklung, Action, Spannung und Atmosphäre passen und dann... ja dann ist da ja noch der Predator... meine Güte, was für ein Wüterich in dem Film... 😉 ! Mir hat der Film echt Spass gemacht... würd den auch bei ner 8/10 sehen !

Edit:

@Jason... najaaa... es wurde in der Vergangenheit ja schon mehrfach versucht dem Franchise neue Facetten abzugewinnen, bzw es zumindest inhaltlich zu erweitern, da seh ich das ähnlich wie Insanity. Und auch die Idee den Predator selbst mehr ins Zentrum der Zuschaueraufmerksamkeit zu rücken gabs schon in den "AvP"- Dingern. Im ersten "AvP" zb. wird ja einer der Predatoren zum "Helden" stilisiert... ! Und auch in "AvP 2" hatte der Predator seinen eigenen Handlungsbogen, der mehr oder weniger aus seiner Perspektive erzählt wurde. Das Ding war halt das diese Szenarien (bzw. die Filme in denen sie auftauchten 😉) wenig Anklang fanden... !

06.08.2022 00:37 Uhr - Norris
2x
Die Gewalt gegen die Ureinwohner und Tiere war kaum zu erkennen. Aber der weiße Mann wird deftig weggemetzelt. Ich achte sonst auf sowas nicht, aber hier viel mir das auf. Ich mag die Predator Reihe sehr, sogar den Upgrade. Aber das war nix. Der war einfach zu vorhersehbar und zäh. 5/10

06.08.2022 11:35 Uhr - leichenwurm
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Häh... das ist doch jetzt echt Quatsch. Also ich konnte da keinen Unterschied in der Drastik der Gewalt erkennen... ! Man könnte zwar anmerken, daß doch des öfteren mal im entscheidenden Moment weggeblendet wurde, aber das passiert doch unabhängig von der jeweilig beteiligten Partei. Ausserdem könnte man das dann auch dem ersten "Predator" vorwerfen... da wird Billys Ableben ebenfalls in den Offscreen verbannt während "der weisse Mann" Blaine farbenfroh abgemurkst wird... ;-) !

06.08.2022 13:05 Uhr - Jason
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In Teil 1 sterben im Grunde die farbigen (sagt man das heute noch so / "darf" man das heute noch so sagen? Man übe bitte Nachsicht mit einem konservativen Dinosaurier...) Darsteller (Weathers; Duke) sogar deutlich graphischer als ihre weniger pigmentierten Kollegen (Black; Chaves).
Ansonsten sehe ich da im aktuellen Streifen auch keine Unterschiede. Der erste Comanchentrupp, bei dem Midthunder und ihr Bruder in das Feld fliehen, wurde bspw. doch ziemlich übel auseinander genommen. Und meiner persönlichen Meinung nach auch rein inszenatorisch schon härter, unabhängig vom Blutzoll. Dagegen war die Schnetzelei durch die Siedlermannschaft teils comichaft überzogen (Bärenfalle ins Gesicht; auf Beinstumpf latschen usw.). Da wurde in der Kino-Preview eher gut gelacht - was diese Szenen automatisch etwas entkräftet hat (und sich in einem Predator-Streifen auch fehl am Platz anfühlte, imho).

07.08.2022 10:09 Uhr - Präsident Clinton
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Ich mochte den auch sehr und unterschreibe leichenwurms kommentar komplett.
Für mich der beste Predator-Film seit Predator 2.

07.08.2022 17:53 Uhr - Midnight Meat Man
1x
Ich fande den Film grandios !
Der beste seit Teil 1 auch wenn ich Predator 2 saugut finde
Das einzige was ich mich gefragt habe wie kommt die Pistole in das Predator Raumschiff obwohl es den Burschen erwischt hat

08.08.2022 18:23 Uhr - Sully87
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Gute Review, auch wenn ich nicht ganz so kritisch dem Film ggüber stehe. Würde ihm 8/10 Punkte geben.

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