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Prey

Herstellungsland:USA (2022)
Genre:Action, Horror, Drama, Science-Fiction,
Thriller
Alternativtitel:Predator 5
Skulls
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,14 (49 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

„Prey” spielt vor 300 Jahren im Volk der Comanchen und erzählt die Geschichte einer jungen Frau, Naru, einer wilden und talentierten Kriegerin. Sie wuchs im Schatten einiger der legendärsten Jäger der Great Plains auf. Als ihr Lager bedroht wird, macht sie sich auf den Weg, um ihr Volk zu schützen. Die Bedrohung, mit der Naru konfrontiert wird, entpuppt sich als ein hochentwickeltes außerirdisches Raubtier mit einem technischen Arsenal neuen Ausmaßes, was zu einem dramatischen Showdown zwischen Naru und dem unbekannten Wesen führt. (Disney+)

eine kritik von ghostfacelooker:

Vorweg genommen, konnte ich bisher mit jedem Predator und AVP Film etwas anfangen und alle haben mich bisher gut unterhalten, denn ich habe eine Art Entdeckergeist bei solchen Filmen und finde die Hintergründe, welche man um solche „mythologischen Krieger“ ( wenn man sich die ein oder andere Maya und Inka Glyphe mit ein bisschen Phantasie ansieht kann man schon einen Predator erkennen wollen) handlungstechnisch strickt, immer spannend.

Gut, ähnlich geht es mir bei Vampiren und Werwölfen wenn man diese mit Ihrer Erzählung wie einst Wes Craven, Carpenter oder Len Wiseman auf ein neues Level zu heben versteht und in die Legende mehr Tiefgang bringt.

Diesen Tiefgang findet man ebenso in Prey, denn aus einer kurzen Szene im zweiten Predator, ahnt man schon, was später immer wieder bestätigt wurde, dass die Erde eben über Jahrhunderte hinweg, deren liebstes Jagdrevier zu sein scheint, und greift diese Epoche, mit der französischen Kavalleriepistole aus der Zeit Napoleons aus Holz, Metall,Goldintarsien und natürlich Steinschloss-Mechanismus, als Rahmenhandlung auf.

Es ist 1719 und es war in Wien...ähm nein, falscher Song, richtige Epoche. Amerika. Nun, den Ureinwohnern mal einen seltenen Tribut zu zollen, wenn man sie schon bis auf vereinzelte Stammesangehörige ausgerottet hat, ist ein gutes Ansinnen und wird hier teilweise mit schönen Naturaufnahmen und dem Verständnis der Protagonistin Naru,(Ihrer Abstammung nach Indianerin, des Stammes der Fort Peck Sioux) für Tiere und Natur zelebriert.

Sie ist mit dem treuen und ebenso klugen Hund an ihrer Seite, ein aufkeimendes Beispiel für einen rebellischen Teenager, aber auch sich ihrer Emanzipation bewussten Frau, zumal man sich gut vorstellen kann, dass es zur damaligen Zeit egal in welcher Kultur, mit der Selbstbestimmung der Frau nicht weit her war. Sie war für das Essen und Vergnügen zuständig. Punkt. Im Falle der Ureinwohner noch für Medizin, respektive die Beschaffung der Utensilien.

Naru, dargestellt von Amber Midthunter, wirkt aufgrund ihrer Aufmüpfigkeit gegenüber Tradition und Ritus aber vor allem durch ihre Klugheit und dem Umgang mit dem Hund (der für mich heimliche Star des Films, und besonders putzig in der Szene mit dem Nagetier im Maul, nachdem er angewiesen wurde, das nächste Mal fürs Essen zu sorgen.) von Anfang an sympathisch.

In Teilen sympathisch, aber überwiegend belehrend, ist der vermeintlich beste Krieger des Stammes, Naru´s Bruder Taabe, der von Dakota Beavers, als Filmdebüt gegeben wird und von dem man vielleicht noch mehr sehen könnte. Er spielt den typisch großen Bruder, mit belehrend aber auch verständlichen Zügen, wenngleich die Emotionen zu seiner Schwester bis zu einem gewissen Punkt auch arrogant und nachsichtig sind.

Der Charakteraufbau ist entbehrt nicht einer gewissen Langatmigkeit, wird aber durch die phantastischen Naturaufnahmen und der kurzen Episode von Naru´s Drang sich zu beweisen, einer damit verbundenen Jagd nach einem Berglöwen, und dem zeitgleichen Auftreten des Antagonisten und neben Aliens der außerirdischen Ikone der 80er, dem Predator ausbalanciert.

Was dem Film entscheidend zu gute kommt, ist das man im Kontext der anderen Filme, ein evolutionäres Verständnis aus Sicht der Jäger thematisiert und dem Zuschauer einen chronologischen Lerneffekt der universellen Jäger näherbringt.

Dieser Predator, ist noch kein mit Hightech-Laserkanone ausgestatteter Schlächter, obwohl seine Waffen natürlich der Beute weitaus überlegen sind. So versteht man auch, das die Predatoren über die Jahre hinweg auch ihre Waffen und Ausrüstungen den Entwicklungsstadien des technischen Fortschritts ihrer Beute angepasst haben und man auch aus Erfahrungen, respektive Verletzungen und Verlusten mit einem indirekten kollektiv verbundenen Gedächtnis, also einer Sachwarmintelligenz gleich, sich weiterentwickelt hat, womit mir dies Verletzungen, welche man dem Predator zufügt, wiederum im Hinblick auf die fast schon Unverwundbarkeit im Originalteil, logisch erscheinen.

Regisseur, Dan Trachtenberg, äußerte sich im Kontext zu den Vorgänger-Predatoren so, als wäre es wie wenn man einem professionellen Wrestler beim herumstolpern zusieht und er wollte seine Version des Predator wirklicher, wilder und und animalischer machen.

Nun, was den Gewaltgrad angeht, so mordet der gnadenlose Jäger gewohnt unbarmherzig und mit zufriedenstellendem Blutzoll.

Ob dessen Bewegungen, oder seine Art sich jedoch derart von den vorhergehenden Predatoren-Clanmitgliedern unterscheidet oder einzigartiger ist, mag ich nicht beurteilen, da es für mich wichtig ist, eine Predator in Action zu sehen und dabei nicht das Gefühl zu haben Viktor Crowley mit Dreadlocks zu betrachten.

Für mich ist Prey ein gelungener Teil des Franchise und macht, im Hinblick auf die Möglichkeiten des Predator Universums Lust auf mehr.

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Kommentare

15.08.2022 09:12 Uhr - Draven273
2x
User-Level von Draven273 5
Erfahrungspunkte von Draven273 325
Schön zu lesen wie dein Eindruck von dem Film ist. Da war ich ehrlich gesagt schon ganz gespant drauf. Und auch mal gut zu hören das der bei jemanden gut wegkommt. Mir sagt der Trailer durchaus zu und die Szenen die ich nun leider schon auf Youtube vorab sehen konnte auch. Somit denke ich, dass dieser Film eine Chance bekommt und das er mir auch gut gefallen könnte. Einzig und allein der letzte Predator war mir etwas drüber, ansonsten mochte ich bisher alle Teile, zumindest waren alle für mich unterhaltsam.

15.08.2022 17:48 Uhr - jrtripper
1x
15.08.2022 09:12 Uhr schrieb Draven273
Schön zu lesen wie dein Eindruck von dem Film ist. Da war ich ehrlich gesagt schon ganz gespant drauf. Und auch mal gut zu hören das der bei jemanden gut wegkommt. Mir sagt der Trailer durchaus zu und die Szenen die ich nun leider schon auf Youtube vorab sehen konnte auch. Somit denke ich, dass dieser Film eine Chance bekommt und das er mir auch gut gefallen könnte. Einzig und allein der letzte Predator war mir etwas drüber, ansonsten mochte ich bisher alle Teile, zumindest waren alle für mich unterhaltsam.


bei mir kommen auch alle predator filme gut wech, jeder hat seine schwächen und stärken.
man hätte bestimmt das eine oder andere besser machen können aber, könnte man das nicht bei jedem film so machen.
würde zu gerne mal die ergebnisse von den leuten sehen, die am lautesten meckern, das wäre ein spaß.
einfach mal keine erwartungen haben und einfach genießen, scheint aber nicht mehr populär zu sein.
bin absolut mit der aussage von ghost auf einer wellenlänge.

18.08.2022 10:02 Uhr - TheMovieStar
User-Level von TheMovieStar 12
Erfahrungspunkte von TheMovieStar 2.486
15.08.2022 09:12 Uhr schrieb Draven273
Schön zu lesen wie dein Eindruck von dem Film ist. Da war ich ehrlich gesagt schon ganz gespant drauf. Und auch mal gut zu hören das der bei jemanden gut wegkommt. Mir sagt der Trailer durchaus zu und die Szenen die ich nun leider schon auf Youtube vorab sehen konnte auch. Somit denke ich, dass dieser Film eine Chance bekommt und das er mir auch gut gefallen könnte. Einzig und allein der letzte Predator war mir etwas drüber, ansonsten mochte ich bisher alle Teile, zumindest waren alle für mich unterhaltsam.


Sehe es genauso wie Draven. Fand ebenfalls alle Predator Filme mindestens ansehbar wobei der letzte Teil Predator Upgrade auch aus meiner Sicht der schwächste Teil der Reihe ist.

Dein lesenswert übermittelter Eindruck vom Film ghost deckt sich in ungefähr auch mit meiner Wahrnehmung. Mir hat prey auch überraschend gut gefallen, auch wenn ich aus technischer Sicht was die Kameraarbeit in den actionsszenen und die CGI Effekte betrifft nicht ganz 100% zufrieden bin. Mein Review ist bis auf ein paar Kleinigkeiten bereits fertig und wird in den nächsten Tagen bzw. Wochen online gestellt.

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