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Black Panther

Herstellungsland:USA (2018)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Comicverfilmung,
Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,61 (42 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Nach den Ereignissen in „The First Avenger: Civil War“ kehrt T’Challa alias BLACK PANTHER in sein Heimatland Wakanda zurück. Nach dem Tod seines Vaters muss der Thronfolger nun seinen rechtmäßigen Platz als König des isolierten, aber technisch weit fortgeschrittenen afrikanischen Staates einnehmen. Doch als ein alter Feind des Landes wieder auftaucht, muss T‘Challa sowohl als BLACK PANTHER, als auch als König, sein Volk durch diese Krise führen, sonst steht das Schicksal Wakandas und der ganzen Welt auf dem Spiel. (Marvel Deutschland)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von phyliinx:

Das erste, was mir bei Ryan Cooglers Black Panther von 2018 aufgefallen ist, sind die kompetent inszenierten Actionsequenzen, bei denen man tatsächlich mal sieht, was abgeht, denn da gab's im MCU öfters mal Probleme, wenn ich nur an einige Black Widow -Auftritte denke, die mehr Stunts als Effekte erfordern. Kurz darauf folgte die Realisierung, dass man hier mehr als nur eine Geschichte zwischen obligatorischen Kämpfen erzählen will und dafür die Figuren etwas herausstechen lässt.

Ja, Black Panther hat einige Dialoge und langsame Passagen, welche die Kultur des afrikanischen Wakanda einführen und einen schwarzen Cast beanspruchen, den Chadwick Boseman neben Danai Gurira und Letitia Wright charismatisch anführt, wobei weiße Darsteller nicht zu kurz kommen, wie man beispielsweise durch den exzellenten Martin Freeman erfährt. Der Hintergrund von Michael Jordans Killmonger und seine darauffolgenden Aktionen sind verständlich. Killmonger hat einfach keinen Bock auf das Leid der Menschen und sieht in Wakanda die Ressourcen der Hilfe, obendrein wurde ihm übel mitgespielt, da kann sein Aufstieg zum King beinahe eine Heldengeschichte sein, was T'Challah am Ende ja sogar selber begreift, wodurch er überhaupt erst den klaren Pfad seiner Regentschaft ebnet, welche zuvor noch arg zwischen Gewissen und Tradition schwankt.

Ebenso aufgefallen, dieses Mal schlecht, sind die Effekte. Nope, Greenscreens und CGI sitzen in Black Panther nicht wirklich. Fast alle Belichtungen wirken enorm künstlich und die Figuren plastisch vor Hintergründen, die wirken, als hätte man sie ab einer bestimmten Stelle einfach abgeschnitten und den Rest per "Kopieren & Einfügen '-Verfahren ersetzt. Furchtbar ist auch das finale Duell, das wirkt schon wie eine matschige Videospiel-Zwischensequenz ohne Gewicht. Ich konnte dazu im Netz nur finden, dass wohl Infinity War fertig werden musste und man, das ist viel zu erkennbar.

Die Musik hebt sich hingegen wieder ab. Rituelle Tunes zur hübschen Atmosphäre, einer Paarung aus Vergangenheit und Zukunft. Beispielsweise tragen alle Leute Trachten und Rüstungen, während moderne Vibranium-Technologie schwere Verletzungen heilt. Netter Stil. Auch die emotionale Komponente hat mir gut gefallen, wie aus Freunden Feinde werden oder Liebhaber sich hintergehen ist erzählerisch passend und flüssig umgesetzt. Overall hätte ich die Schlacht am Ende gar nicht gebraucht und sie eskaliert so plötzlich, dass man merkt, wie sehr Marvel doch auf seine CGI -Showdowns plädiert. Mir hat's als Unterhaltung mit etwas Würze wieder gefallen, deswegen empfehle ich Black Panther weiter, auch weil Andy Serkis wie ein absolutes Tier arbeitet. Außerdem begrüße ich natürlich diverse Casts, wie zum Beispiel Jordan Peele sie führt, dem ich dankbar für diese Entscheidung bin, denn das bringt Abwechslung in die Gesichter auf den Kinoplakaten und lässt auch mal andere Talente hervorscheinen.

In China besitzt "Black Panther" übrigens eine Mini-Zensurhistorie: dort wurden auf einigen Plakaten die Gesichter der Hauptdarsteller verdeckt.

8/10
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