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Bullet Train

Herstellungsland:Japan, USA (2022)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Komödie, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,36 (14 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Der vom Pech verfolgte Auftragskiller Ladybug ist entschlossen, seinen Job in Ruhe und Frieden zu erledigen, nachdem in letzter Zeit zu viele Dinge aus dem Ruder gelaufen sind. Das Schicksal hat jedoch andere Pläne, denn Ladybugs neueste Mission setzt ihn auf einen direkten Kollisionskurs mit tödlichen Gegnern aus der ganzen Welt – die alle irgendwie miteinander verbunden sind, dabei aber gegensätzliche Ziele verfolgen. Das alles passiert an Bord des schnellsten Zuges, den es gibt – und Ladybug muss einen Weg finden, wie er ihn verlassen kann. (Sony Pictures)

eine kritik von phyliinx:

Ihr kennt mich als Fan von John Wick und ich plane da auch den Kinobesuch zum nächsten Teil aber nun kam erst einmal Bullet Train, 2022 veröffentlicht, von David Leitch, mit Darstellern wie Brad Pitt oder Aaron Taylor Johnson um die Ecke und der präsentierte mir ein Schmuckstück des Actiongenres, das auch wirklich auf die große Leinwand gehört und besonders im letzten Drittel absolut vom größtmöglichen Bildschirm profitiert, wenn Leitch einen knallenden Showdown zündet, über den man aber binnen dieser Kritik gar nicht groß zu reden braucht, weil eben zwischen Anfang und Ende schon so ewig viel Anderes funktioniert, zum Beispiel das talentiert ausgearbeitete Skript, wo allerdings im Hinterkopf behalten sein sollte, dass die ganze Nummer selbstverständlich auf einem japanischen Buch basiert.

Dementsprechend, das hat mich überrascht, atmet die Produktion als US-Abstammung auch überraschend viel Japan, von den Umgebungen her, über die Atmosphäre bis hin zu diversen, wahnwitzigen, inszenatorischen Kniffen, die dann brillant mit dem enorm schwarzen Humor der Dialoge einhergehen, der eigentlich nur bei einer einzigen Figurenkombination Halt macht, an der dann binnen unzähliger, genialer, nicht vorhersehbarer Twists die Story um fünf Attentäter in einem Zug auch wundervoll abgefahren zusammenläuft. Das erwähnt, können auch schon die schick getexteten Figuren besprochen werden, welche alle eigene Hintergründe, Motivationen und, ganz wichtig, drastisch unterschiedliche Charaktere besitzen, die in Lagen geraten, mit denen niemand rechnet und manchmal dabei sogar ziemlich zügig draufgehen, sodass einem schon mehr als einmal die Kinnlade runterklappt, sollten lang anhaltende Flashbacks nur einen Grund haben: das abrupte Ableben des Betreffenden.

Flashbacks sind für Bullet Train auch enorm wichtig, zusammen mit dem Zug nehmen sie im Laufe der 127 Minuten praktisch an Fahrt auf und bieten mit ihrer flotten Präsentation einen netten Blick hinter die Kulissen, der erst einmal hervorstechen lässt, wie genial Bullet Train an unzähligen Stellen verwurzelt ist, was andernfalls natürlich völlig offenbleibt und Aha-Momente im Marathon-Format hervorbringt. Zu grellen Neon -Bildern und einer regelrecht fetten, fetzigen Auswahl an Musik gesellt sich die saftige Action, welche besonders im Bereich der Klingengewalt so richtig abgeht und ordentlich CGI -Blut versprüht, das zusammen mit einigen Einlagen zum Abspann hin leider nicht immer ordentlich platziert wirkt, doch binnen der intelligent getakteten Kämpfe schon einen authentischen Job übernimmt und auch an einigen Stellen mal handgemachter Suppe weichen darf. Wichtig ist auch die Physis der Kämpfe zu erwähnen. Da wird genommen, was man gerade greift und dem anderen damit eine übergehauen, so einfach ist das. Ob Messer oder Teddybär, das spielt nur noch eine untergeordnete Rolle, auf die Verwendung kommt's am Ende an. Und lasset euch eines gesagt sein: trotz der fünf zentralen Figuren fällt der Bodycount letztendlich deutlich höher aus, denn auf allen Zeitebenen wird mindestens einmal ordentlich gemetzelt.

Bullet Train ist also letztendlich ein rundum empfehlbares Actionpaket mit einem guten Cast, viel Blut, tollen Witzen und einer prächtigen Optik. Hat mir genauso gut gefallen, wie Bad Times at the El Royale, kriegt auch die selbe Punktzahl, nämlich 8/10 Punkte.

Ryan Reynolds-Cameo ist übrigens im Gesamtpaket gleich mit dabei, man hat also alles, was man braucht, um glücklich zu sein.

8/10
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Kommentare

06.09.2022 09:13 Uhr - Draven273
1x
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Jepp, der hat mir ja auch sehr gut gefallen. Ich fand das war mal eine gelungene Abwechslung zum derzeitigen Einheitsbrei der so zum Großteil im Kino läuft. Und Brad ist auch einfach ne coole Socke :) Der Rest vom Cast gefällt mir aber auch ganz gut und ich finde die Charaktere sind passend besetzt. Eine gute Review von Dir, die wieder angenehm zu lesen war und der ich nur zustimmen kann. :)

15.09.2022 22:46 Uhr - deNiro
User-Level von deNiro 5
Erfahrungspunkte von deNiro 337
Unfassbar unterhaltsames Filmchen. Hat mir ebenfalls sehr viel Freude bereitet!

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