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Mortal Kombat Legends: Snow Blind

Herstellungsland:USA (2022)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Animation
Bewertung unserer Besucher:
Note: - (0 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Der grausame, machtbesessene Kano ist fest entschlossen, Earthrealm in seine Gewalt zu bringen - eine Seele nach der anderen. Unterstützt von einem Trio kaltblütiger Söldner aus dem Black-Dragon-Clan beginnt Kano damit, immer mehr wehrlose Städte mit brutaler Gewalt anzugreifen. Die Wahl ist einfach: Niederknien - oder ausgelöscht werden.Der Rebellenkrieger Kenshi wendet sich hilfesuchend an Kuai Liang, denn er ist der Einzige, der mächtig genug ist, um es mit dem heimtückischen Kano aufzunehmen. Doch Kuai Lang hat geschworen, den Weg des Kriegers nie wieder zu beschreiten. Kenshi wiederum ist zu undiszipliniert, um Kano selbst zu besiegen. Sollte es Kuai Liang also nicht gelingen, seine Zweifel zu überwinden, dann wird Earthrealm fallen - und das würde grauenvolle Konsequenzen nach sich ziehen. (Warner Home Entertainment Germany)

eine kritik von ghostfacelooker:

Mein Wunsch, nach einer guten Story mit blutigen Einlagen wurde nach Mortal Kombat Legends: Battle of the Realms, zum nun schon dreißig jährigen Jubiläum des ersten Videospiels des Franchise, mit dem neuesten Teil der Reihe namens Mortal Kombat Legends: Snow Blind erhört.

Zeitlich, befinden wir uns scheinbar ein paar Jahre nach dem Showdown der Vorgängergeschichte im einer dystopischen Weite namens Wasteland, welches eine krude aber doch für Zuschauer in meinem Alter nostalgisch anmutende Version der Anime-Reihe Fist of the North Star und Mad Max vereint und bereits in der ersten Sequenz mit dem Eintreffen der Antagonisten keine Zweifel daran lässt, daß man ein in sich abgerundet, blutiges Spektakel zu erwarten hat.

Regisseur Rick Morales inszeniert hier nach einem Drehbuch von Jeremy Adams eine in sich geschlossene Geschichte, deren Figuren Gamern der Spiele Mortal Kombat X und 11 bekannt sein dürften und legt den Fokus dabei auf Kenshi, einem hitzköpfigen Aufschneider, der der größte Kämpfer aller Zeiten werden will (Johnny Cage Allüren lassen anfangs grüßen) und Kuai Liang, der geschichtlich gesehen Sub Zero´s jüngerer Bruder ist, aber auch je nach Zeitline der Mortal Kombat Comics Sub Zero selbst wird oder dessen Erbe weiterführt.

Im Film wird auch sein ambivalentes Verhältnis zu Scorpion und den Lin Kuei thematisiert, was neben der moralischen Komponente der Auffassung beider Figuren Kuai Liangs als auch Kenshis, für Recht und Unrecht, respektive dem jeweiligen Ehrgefühl, der Erzählung enorm zu Gute kommt, denn dadurch verpassen die Macher Handlung als auch Figuren, sowie deren Antagonisten mit dadurch einhergehend konträren Vorstellungen eine deutlich bessere Tiefe.

Die Antagonisten verblassen ein wenig, auch wenn Keno und Shang Tsung, kaum wiederzuerkennen sind, was aber der in sich geschlossenen Geschichte wiederum wie schon angedeutet, keinen Abbruch tut, denn sie sind anders als sonst mehr Nebenfiguren und forcieren somit Kenshis Entwicklung.

Beide, anfangs Lehrmeister wider Willen, als auch anfänglicher Heißsporn durchlaufen eine äußerst tiefsinnige Charakterentwicklung und, als alter Eastern, respektive Martial Arts-Film Fan, kann man nicht anders als sie schmunzelnd ins Herz zu schließen.

Vor allem aber Kenshis mentale Metamorphose durch seine Blindheit und das spätere Lehren durch Kuai im Umgang mit seiner Enttäuschung darüber aber auch seinen Fähigkeiten erinnern im Kern an so manchen Martial Arts Streifen von Daredevil,  da er durch sein Schwert ähnliche Schallwellen als Sichtfelder erzeugt, bis zu Kickboxer oder jedem Kung Fu Streifen, in welchen ein weiserer Meister den Schüler lehrt, was also Kenshis  Fähigkeiten und Schärfung eben jenner, die er quasi neu erlernt, betrifft.

Somit widerspreche ich erneut anderen Kritiken im Netz über diesen Film und vertrete die Meinung, daß gerade diese Art des althergebrachten Konzepts von Meister und Schüler, welches schon zahlreiche gute Eastern-Klassiker auszeichnete, gepaart mit den blutgetränkten Fights, gerade zu perfekt für das Mortal Kombat Universum ist, denn das Game, worauf sich alles weitere stützt, basiert vordergründig auf der eindrucksvollen und, wenn möglich rabiatesten Vernichtung des Gegners und somit funktioniert die Story auch mal ohne das Turnier als solches.

Sollte man in diesem Stil weitere Filme drehen, bin ich schon jetzt sehr gespannt auf den bereits geplanten Mortal Kombat Legends: Cage Match, bei dem es voraussichtlich um einen von mir weniger geschätzten Charakter Johnny Cage gehen wird, und ob man diesen zeitlich vor Snow Blind ansiedelt und direkt an den zweiten Film anknüpft.

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