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London Has Fallen

Herstellungsland:USA (2016)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Thriller
Alternativtitel:Has Fallen 2
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,85 (29 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Staatstrauer in England: Nach dem plötzlichen, rätselhaften Tod des Premierministers ist seine Beerdigung ein Pflichttermin für die Staatsoberhäupter der westlichen Welt. Selbstverständlich nimmt auch US-Präsident Benjamin Asher (Aaron Eckhart) teil, begleitet von seinem Leibwächter Mike Banning (Gerard Butler). Doch was als die bestgeschützte Veranstaltung auf dem Planeten beginnt, entwickelt sich schnell zu einem tödlichen Spießrutenlauf: In einer gigantischen Verschwörung werden die mächtigsten Führer der Erde einer nach dem anderen Opfer brutaler Anschläge. Nur mit knapper Not kann Mike Banning das Leben des US-Präsidenten schützen und mit ihm in den Untergrund fliehen. Doch die Terroristen verlangen seine Auslieferung und überziehen die britische Hauptstadt mit einer Welle der Zerstörung. Während Vizepräsident Trumbull (Morgan Freeman) versucht, das gnadenlose Ultimatum hinauszuzögern, nimmt Banning den Kampf auf... (Universum Film)

eine kritik von phyliinx:

"London has fallen" ist ein Film von Bajak Najafi, der 2016 mit einer FSK 16 im Kino veröffentlicht wurde. Gerard Butler ist zurück als Mike Banning und er beschützt abermals Aaron Eckharts US -Präsidenten vor einer Terroristengruppe unter Alon Abutbuls Aamir Barkawi.

Das Staatsbegräbnis des Premier von England wird Opfer eines terroristischen Aktes. Mike Banning schreitet ein, um seinen Präsidenten zu schützen.

"London has" fallen übertrifft in vielen Belangen seinen bereits starken, unterhaltsamen Vorgänger. Schon die Leichen, mit denen das Schlachtfeld im Gemetzel zu Beginn dekoriert wird, sind teils denkwürdiger Natur, doch auch der Niedergang bekannter Wahrzeichen sorgt wieder für Entsetzen. Brennt die Luft erst einmal, ist Najafi nicht bereit, vom Gaspedal zu gehen. Er zieht durch und scheucht Butler nebst dem Präsidenten in einem Buddy -Movie -Format von einer derben Actionszene in die nächste. Dabei wird die Abstinenz von Fuquas störendem Bildfilter mit einer deutlich besseren Kameraführung entschuldigt und Plansequenzen bestimmen neben kompromisslosen Gewaltspitzen das Feld, auf welchem Banning mit Messern, Feuerwaffen und PKWs den Bodycount frivol in die Höhe treibt. Nicht um einen kessen Spruch verlegen, gibt der Hauptdarsteller den Protagonisten als coole Sau, die zwar auch mal ordentlich auf die Fresse bekommt, dafür jedoch gnadenlos auszuteilen weiß.

Das verdrängt die Story. Grundlegend wird London zum neuen Weißen Haus, zu einem großen Nakatomi Plaza, randvoll besetzt mit Halunken, die alle auf ihr meist recht bluttriefendes Ende warten, allerdings fällt dem Antagonisten des Plots nun noch deutlich weniger Zeit auf dem Bildschirm zu, bevor man sich schließlich nur recht trivial mit ihm befasst. Dafür spielen tatsächlich einige seiner Untergebenen eine größere Rolle, die aber gerade deswegen unbedeutend bleiben, weil sie eben nur normales Fußvolk sind, das immerhin recht ansehnlich dezimiert wird. Besonders die kurze Nachtsicht -Sequenz mit vereinzelten First Person -Anleihen und ruppigen Messerkills im dritten Akt sticht hier heraus, hätte ruhig noch deutlich länger sein können.

Neben den zerbröckelnden Wahrzeichen, beschossenen Politikern und Mike Banning kehrt jedoch auch ein weiteres Merkmal der Has Fallen -Reihe zurück: das fragwürdig platzierte CGI. Leider wirken viele Explosionen auch in der hiesigen Produktion wieder arg digital. Ihre Herkunft aus dem oberen B-Film-Sektor kann sie nicht verbergen. Da ich aber mit dem Rest sehr zufrieden bin, hat mich das am Ende des Tages und dieser Kritik nicht sonderlich gestört, waren doch die meisten Effekte in den relevanten Konfrontationen handgemacht. London has fallen hat zehn Millionen Dollar weniger als sein Vorgänger gekostet, sieht dafür aber doppelt so gut aus, ohne alle Kinderkrankheiten des Olympus -Films hinter sich zu lassen. Dennoch spreche ich eine Empfehlung aus.

8/10
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Kommentare

04.12.2022 14:09 Uhr - cecil b
2x
Moderator
User-Level von cecil b 19
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Auch in diesem Fall: Echt gut geschrieben, und einen recht guten Eindruck vom Film gegeben!

Auch in diesem Fall: Konnten die Akteure ihre Sache gut? Ich habe kaum einen Eindruck von den Figuren. Oder der Mucke.

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