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Slither - Voll auf den Schleim gegangen

Originaltitel: Slither

Herstellungsland:Kanada, USA (2006)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Komödie, Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,51 (25 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Als widerliche Weltraumwesen die verschlafene Kleinstadt Wheesley verseuchen, hilft nur noch schonungslose Schädlingsbekämpfung. Während um sie herum Chaos ausbricht, müssen Sheriff Bill Pardy (Nathan Fillion aus "Serenity"), sein Team und Starla Grant (Elizabeth Banks aus "Jungfrau (40), männlich, sucht ...") die mörderischen Mutantenzombies daran hindern, ihre Heimatstadt und den gesamten Globus zu erobern ... (Universal Homepage)

eine kritik von john_creasy:
Slither ist nicht nur eine Horrorkomödie sondern auch eine Hommage an den schleimigen, ekeligem Horror ala Night of the Creeps, der Blob, Das Ding oder Shivers. Dies äußert sich in dem manchmal Szenen fast 1:1 kopiert werden (Badewannenszene) oder einfach Anspielungen in alle Richtungen gestreut werden, so trägt der Bürgermeister den Namen den Kurt Russel auch bei Das Ding aus einer anderen Welt sein Eigen nennen kann. Kommen wir aber erst mal zu Handlung.

Der Sheriff Bill Pardy (Nathan Fillion, wie immer charismatisch) und sein Deputy sitzen eines Abends im Streifenwagen. Während der Deputy den Sheriff voll quasselt, will dieser einfach nur schlafen. Zur selben Zeit fällt ein Meteorit vom Himmel in den nahe gelegen Wald. Dann gibt es da noch das Ehepaar Grant. Starla Grant (Elizabeth Banks) und ihr Mann Grant Grant (Michael Rooker, mal lustig aufgelegt) sind schon lange verheiratet, aber der Zauber ist für Starla schon längst verflogen. Als Grant dann bei ihr abblitzt geht er sich später besaufen und trifft dabei auf seine ehemalige Schulkameradin Brenda Guiterrez (Brenda James) die ihn unbedingt vernaschen will. Beide laufen in den naheliegenden Wald, wo Grant sein Gewissen entdeckt und Brenda erzählt das er nicht fremd gehen kann. Doch bevor sie ihr Gespräch vertiefen können finden sie den Meteoriten und ein Wurm nistet sich in Grants Körper ein. Die nächsten Tage macht Grant dann einige Veränderungen durch. Er hat unbändige Lust auf Fleisch, sein Körper verändert sich (später wird er beschreiben als Tintenfisch) und nutzt Brenda als Brutmaschine für die außerirdischen Würmer. Nachdem der Großteil der Dorfbewohner infiziert wurden, stellt sich eine Truppe bestehend aus dem Sheriff, dem Bürgermeister Jack Macready (Gregg Henry, klasse!), Starla und Kylie (Tania Saulner) ihre Heimat wieder zurück zu erobern und den Invasoren zu zeigen wo der Hammer hängt.

Auch wenn die Story nicht sehr innovativ ist, so macht sie doch sehr viel Spaß und hat absolut keine Durchhänger. Klar hätte der Film noch etwas länger sein können, grade im Bezug auf den Kampf gegen die Außerirdischen, doch auch so macht er eine Menge Spaß. Dabei geht er nicht grade zimperlich zur Sache. Mal wird ein Kopf gespalten oder Gliedmaßen abgehackt und auch die Ekelszenen sind nicht grade spärlich verteilt. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz. So rettet Kylie Bill und nachdem beide sicher sind, besteht er darauf das in der offiziellen Version er der Retter war. Immer wieder hauen vor allem Nathan Fillion oder Gregg Henry amüsante Sprüche raus. Wo wir schon beim Cast sind. Nicht nur das wir hier einigen bekannte Gesichtern begegnen, die Dasteller sind auch noch absolut gut aufgelegt. Man merkt den Leuten den Spaß an, den sie wohl während des Drehs gehabt haben müssen. Vor allem Nathan Fillion zeigt sich hier mal wieder von seiner besten Seite. Charismatisch wie eh und je mimt er den Hauptcharakter auf seine leicht tollpatschige Art. Gregg Henry, der ja meist Arschlöcher spielt darf hier als Bürgermeister die Sau raus lassen und hat auch einige geile Sprüche auf Lager. Elizabeth Banks, die man aus Filmen wie Zack and Miri make a Porno oder Spiderman 1-3 kennt, macht ihre Sache auch mehr als ordentlich. Am meisten überrascht hat mich aber hier Michael Rooker der sonst immer den harten Knochen mimt und hier in einer relativ komödiantischen Rolle zu sehen ist. Klar wird er mit zunehmender Laufzeit immer böser, aber dennoch sind so einige Szenen mit ihm (Stichwort: Fleischtheke) sehr amüsant gestaltet.

James Gunn hat eigentlich zu jeder Zeit seinen film in Griff, nur manchmal kriegt er die Balance zwischen Humor und Ernst nicht immer ganz glatt hin, das aber eigentlich gar nicht stöhrt. Die Musik ist eher unauffällig, aber durchaus passend und die Kameraführung mehr als nur gelungen. Das gleiche lässt auch über die Effekte sagen, die kein Grund zum klagen geben.
Alles in allem lässt sich sagen, dass James Gunn hier eine spaßige Horrorkomödie fabriziert hat, die zu keinem Zeitpunkt langweilig wird und den Zuschauer immer bei Stange hält. Auch wenn er sein Film nicht immer hundertprozentig im Griff hat, für gute 7 von 10 Punkten reicht es allemal.

Bewertung: 7/10
7/10
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