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Feast

Herstellungsland:USA (2005)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Horror, Komödie
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,94 (63 Stimmen) Details
inhalt:
West Texas. Mitten in der Wüste. Eine neue Waffe wurde entwickelt. Nicht erkennbar. Nicht verfolgbar. Nicht zu stoppen. Und - lebendig! Bevor sie gegen Feinde eingesetzt wird, muss sie getestet werden. In absoluter Abgeschiedenheit, so dass niemand etwas davon mitbekommt … na ja, fast niemand: Ein zusammen gewürfelter Haufen von mehr oder weniger skurrilen Gästen tummelt sich in einer einsamen Bar in der Wüste. An einem verdammt normalen Abend, der sich als verdammt letzter Abend für die Barbesucher entpuppt...
eine kritik von vic mackey:
Während es in deutschen Castingshows eigentlich nur darum geht, irgendwelche unbedeutenden Hohlbrote zum Affen zu machen, gab es in den USA neben solch unsäglichen Formaten auch eine Sendung namens "Project Greenlight", u.a. mit Ben Affleck und Matt Damon, in der nach guten Drehbüchern für potentielle Filmhits gesucht wurde. Ein Gewinner dieser Show war das Drehbuch zu "Feast", und schaut man sich den fertigen Film an, so ist das Ergebnis angesichts der Entstehungsgeschichte doch recht bemerkenswert ausgefallen. Wer jedoch aufgrund des Castingerfolgs anspruchsvolle Unterhaltung erwartet, der dürfte sich schon nach den ersten Minuten entsetzt abwenden. "Feast" ist gute Splatterkost für zwischendurch, mehr nicht. Ein wilder Mix irgendwo zwischen "From Dusk Till Dawn", "Ritter der Dämonen" oder "Tremors". Die Klasse der Vorbilder wird natürlich nicht erreicht, das war aber auch nie das Ziel. Hier geht's einfach nur um Spaß, darum, in knackigen 80 Minuten möglichst viel Blut und Gedärm über dem Bildschirm zu verteilen. So dauert es dann auch gerade einmal 10 Minuten, bis irgendwelche Monster aus irgendwelchen Gründen irgendeine heruntergekommene Bar aufsuchen, um die Gäste (u.a. Henry Rollins und Jason Mewes) zu fressen. Diese werden zu Beginn mittels witziger Texttafeln vorgestellt, die auf amüsante Weise mit den Klischees solcher Filme spielen. Zwar werden diese Tafeln mit einem Tempo präsentiert, dass man fast den Überblick verliert, allerdings lichten sich die Reihen nach dieser Einführung so schnell, dass nach kurzer Zeit nur noch eine Handvoll Protagonisten übrig bleibt, also egal. Große Innovationen darf man nicht erwarten, so manche Szene kommt dann aber doch mehr als unerwartet. Sowas wie einen Helden gibts hier nicht, jeder einzelne kann zu jeder Zeit draufgehen. Zumindest in dieser Hinsicht spielt "Feast" auf clevere Weise mit den Erwartungen der Zuschauer. Ansonsten wird solide Standardkost serviert, schön blutig, stellenweise ziemlich eklig, allerdings immer mit einem dicken Augenzwinkern. Lediglich im handwerklichen Bereich macht sich hin und wieder das geringe Budget bemerkbar, gerade das wilde Kameragezappel kann nach einiger Zeit nerven. Auch die Dialoge (so selbstironisch sie auch sein mögen) tun zum Teil etwas weh, die hatten sicherlich keinen Einfluss darauf, dass letztlich dieses Drehbuch realisiert wurde. Solche Kritikpunkte sind im Fun-Splatter natürlich nebensächlich, für kurzweilige, spaßig-blutige Unterhaltung ist "Feast" genau das richtige.

6/10
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