SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Resident Evil Village · Survival Horror wie nie zuvor · ab 59,99 € bei gameware Sniper Ghost Warrior Contracts 2 · Verbrechen lohnt sich nich · ab 39,99 € bei gameware

Die Schlange im Regenbogen

Originaltitel: The Serpent and the Rainbow

Herstellungsland:USA (1987)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror
Alternativtitel:The Serpent and the Rainbow
Wes Craven's Die Schlange im Regenbogen
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,88 (36 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Unter der Regie von Wes Craven (A Nightmare on Elm Street) entstand diese grauen erregende Geschichte der Reise eines Mannes in die unheimliche und tödliche Welt des Voodoo.

Ein Anthropologe der Universität Harvard wird nach Haiti geschickt, wo er ein seltsames Pulver finden soll. Es heißt, das Pulver habe die Kraft, Tote wieder zum Leben zu erwecken. Auf seiner Suche nach der Wunderdroge dringt der zynische Wissenschaftler in die Unterwelt wandelnder Zombies, blutiger Rituale und uralter Flüche vor.

Auf der Basis der tatsächlichen Erlebnisse von Wade Davis dringt der vor Ort auf Haiti gedrehte beunruhigende Film tief in die Welt schwarzer Magie und übernatürlicher Vorfälle ein. (Universal DVD-Cover)

eine kritik von chazzer:
Die erste Frage die sich manche Leute stellen werden wird sein: „Ist Die Schlange im Regenbogen ein Zombiefilm?“ Hier kann ich nur mit einen klaren „Ja!“ antworten. Allerdings nicht im klassischen Sinne. Es verköstigen sich keine Hundertschaften von schlurfenden Untoten am warmen Menschenfleisch. Es geht zurück zu den Wurzeln.

Die Jagd nach dem „Zombiepulver“ beschäftigt sich nicht nur mit der Frage ob die Toten zurück ins Leben kommen sondern auch mit den Bräuchen des Voodoo. Stellenweise erinnerte mich die Begegnung mit den Zombies an White Zombie. Der Horror vor Zombies entsteht auch hier durch die Tatsache zu einen rastlosen Dasein verdammt zu sein. Die hier dargestellten Zombies kommen also dem Bild des Untoten der als Arbeitssklave missbraucht werden soll sehr nahe und sehen absolut, ganz ohne extremes Make Up, furchteinflößend aus.

Leider treten die Zombies hier nicht allzu oft in Erscheinung. Aber auch die Flüche und anderen Taten denen sich Dennis Allan auf seiner Suche nach dem Pulver stellen muss verursachen eine Gänsehaut. Natürlich hebt sich der Film sehr von vergleichbaren Filmen ab, hat aber seine Daseinsberechtigung. Alleine schon die interessanten kulturellen Einblicke der Bräuche sind sehenswert. Drastische Effekte sollte man hier nicht erwarten obwohl der Film durchaus seine Momente hat.

Anzumerken sei das der Film, laut einer Einblendung am Anfang, auf wahren Begebenheiten beruht. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch (welches im deutschen: „Schlange und Regenbogen“ heißt) und sich mit dem Fall des Clairvius Narcisse beschäftigt. Wer also einen Blick über den Tellerrand werfen möchte und sich für die Zombiethematik und Voodoo interessiert ist der Film wärmstens zu empfehlen.
9/10
Weiter:
mehr reviews vom gleichen autor
die neuesten reviews
Red
TheMovieStar
7/10
Bounty
TheMovieStar
7/10
Big
cecil b
10/10
One
Ghostfacelooker
Todeskandidaten,
TheMovieStar
3/10
kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)